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Kooperationspotentiale und mögliche Kooperationsgewinne in der Gemüsevermarktung der vorderpfälzischen Landwirtschaft.

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Präsentation zum Thema: "Kooperationspotentiale und mögliche Kooperationsgewinne in der Gemüsevermarktung der vorderpfälzischen Landwirtschaft."—  Präsentation transkript:

1 Kooperationspotentiale und mögliche Kooperationsgewinne in der Gemüsevermarktung der vorderpfälzischen Landwirtschaft

2 Gliederung Folgen suboptimaler Betriebsgrößen Notwendigkeit der Kooperation auf der Erzeugerseite in der Erfassung auf der Vermarktungsseite Erforderliche Maßnahmen Problem der Entscheidungsfindung Handlungsalternativen

3 Folgen suboptimaler Betriebsgrößen Langfristig optimale Betriebsgröße Skalenelastizität

4 Langfristige optimale Betriebsgröße totale Stückkosten Grenzkosten Menge (Betriebsgröße) Stückosten

5 Langfristige optimale Betriebsgröße totale Stückkosten Grenzkosten Menge (Betriebsgröße) Grenzkosten

6 Langfristige optimale Betriebsgröße totale Stückkosten Grenzkosten Menge (Betriebsgröße) kostenminimale Betriebsgröße Grenzkosten

7 Langfristige optimale Betriebsgröße totale Stückkosten Grenzkosten Menge (Betriebsgröße) kostenminimale Betriebsgröße Stückosten Grenzkosten

8 Skalenelastizitäten (Verhältnis Stück- zu Grenzkosten) (Hoff 2006) mittlere Einkommenskapazität 1,2 (klein) bis 1,05 (groß)

9 Skalenelastizitäten (Verhältnis Stück- zu Grenzkosten) (Hoff 2006) mittlere Einkommenskapazität 1,2 (klein) bis 1,05 (groß) Marktfruchtbau 1,3 (klein) bis 1,05 (groß)

10 Skalenelastizitäten (Verhältnis Stück- zu Grenzkosten) (Hoff 2006) mittlere Einkommenskapazität 1,2 (klein) bis 1,05 (groß) Marktfruchtbau 1,3 (klein) bis 1,05 (groß) guter Standort 1,25 (klein) bis 1,1 (groß) Schätzung Vorderpfalz kleine Betriebe 1,3 bis 1,1 große Betriebe 1,1 bis 1,05

11 Notwendigkeit der Kooperation auf der Erzeugerseite und in der Erfassung Polypolistischer Wettbewerb Grenzkosten = Preis Oligopolistischer Mengenwettbewerb: Grenzkosten = Grenzumsatz Einfluss des Organisationsgrades der Vermarktung auf Erlöse

12 Polypolistischer Wettbewerb Grenzkosten = Preis Preis, Grenzkosten, totale Stückkosten Menge Gleichgewichtsmenge Gleichgewichtspreis totale Stückkosten totale Stückkostenfunktion Grenzkostenfunktion Nachfragefunktion

13 Oligopolistischer Mengenwettbewerb: Grenzkosten = Grenzumsatz (Cournot 1838) Menge Preis Stückkosten Stückgewinn Zahl der Wettbewerber Preis Menge totale Stückkosten Stückgewinn Größe der Betriebe

14 Oligopolistischer Mengenwettbewerb: Grenzkosten = Grenzumsatz (Cournot 1838) Preis-/Absatzfunktion:p = p(X), X = x j, j = 1, 2, …, i, …, n p: Preis X: Gesamtnachfrage bzw. Gesamtangebot x i : Angebot des Betriebes i Kostenfunktion:K i = K i (x i ) K i : Kosten des Betriebes i Gewinnfunktion:G i = p x i – K i G i : Gewinn des Betriebes i Einsetzen:G i = p( x j ) x i – K i (x i ) Nach x i differenzieren: G i / x i = p/ x x i + p – K i / x i = 0 Nullsetzen / umformen: p/ x x i + p = K i / x i

15 Oligopolistischer Mengenwettbewerb: Grenzkosten = Grenzumsatz (Cournot 1838) Durch p dividieren:( p/ x x/p) x i /x + 1 = ( K i / x i ) / p Ersetzen:1/ m i + 1 = i : Preiselastizität der Nachfrage m i : Marktanteil des Betriebes i i : Lernerscher Monopolgrad Auflösen: m i = ( i – 1) Damit Vollkostendeckung erreicht wird, muss gelten: p K i / x i 1/ i i bzw.1/ i i Einsetzen liefert m i = (1/ i – 1)

16 Alternative Formulierungen des Cournot Mengenoligopols Mindestens erforderlicher Marktanteil zur Überwindung einer Skalenelastizität über eins m i = (1/ i – 1) ( i + ) Preis zu Grenzkosten in Abhängigkeit vom Marktanteil 1/ i = 1/(1/ ( i + ) m i + 1)

17 Zwang zur Angebotskoordination Skalenelastizität (= mindestens erforderlicher Preisaufschlag auf Grenzkosten) im Minimum 1,05 bis 1,1 Preiselastizität der Nachfrage -0,83 Cournot Wettbewerb Durchschnittlicher Marktanteil Vorderpfalz 3%? Aufschlag 3%?

18 Zwang zur Angebotskoordination Skalenelastizität (= mindestens erforderlicher Preisaufschlag auf Grenzkosten) im Minimum 1,05 bis 1,1 Preiselastizität der Nachfrage -0,83 Cournot Wettbewerb Durchschnittlicher Marktanteil Vorderpfalz 3%? Aufschlag 3%? Verdopplung der Organisationsgrades Marktanteil 6% Aufschlag 8% Entspricht Skalenelastiztät von 1,08 Große werden noch reicher Kleinere und mittlere Betriebe überleben länger!

19 80% -20% 0% 20% 40% 60% 100% NLBEIEDKFRSEUKITDEESATFIELPTE U- 15 EU 25 Organisationsgrad 2006 Entwicklung 1997 bis 2006 Einfluss des Organisationsgrades der Vermarktung auf Erlöse (Blasten et. al. 2008) Kein Erlösvorteil bei organisierter Vermarktung Organisierte Vermarktung erzielt höheren Erlös

20 Notwendigkeit der Kooperation auf der Vermarktungsseite Nachfragesegmente Frischgemüse Nachfragepräferenzen Einkommenselastizitäten Preiselastizitäten der Nachfrage Zahlungsbereitschaft für höherwertige Qualitäten

21 Gesamtwirtschaftliche Preiselastizität der Nachfrage (USDA, , Seal et al., 2003))http://www.ers.usda.gov/Data/Elasticities ProduktPreiselastizität der Nachfrage Einkommenselastizität der Nachfrage Getreide-0,120,15 Milch-0,280,35 Obst und Gemüse -0,210,26 +5%/-0,21 = -25% +10%*0,26 = +2,6%

22 Nachfragesegmente Frischgemüse (BMELV) Starkes Wachstum der inländischen Nachfrage nach ausländischem Gemüse Stagnierende bis rückläufige Nachfrage nach Gemüse aus heimischer Produktion Insgesamt wachsender Markt

23 Nachfragesegmente Frischgemüse (BMELV) Stagnierende bis rückläufige Nachfrage nach Gemüse aus heimischer Produktion Steigender Absatz von inländischem Gemüse im Export

24 Wettbewerbssituation (Eurostat)

25 Nachfragepräferenzen (Hoff, 2010) für ausländisches Gemüse +1,4% / Jahr für deutsches Gemüse im Ausland +2,8% / Jahr für deutsches Gemüse im Inland -7,7% / Jahr für inländische Nachfrage an Gemüse 0% / Jahr

26 Nachfragepräferenzen (Hoff, 2010) für ausländisches Gemüse +1,4% / Jahr für deutsches Gemüse im Ausland +2,8% / Jahr für deutsches Gemüse im Inland -7,7% / Jahr für deutsches Gemüse -4,2% / Jahr

27 Einkommenselastizitäten (Hoff, 2010) für ausländisches Gemüse + 1,4 für deutsches Gemüse im Ausland + 2,1 für deutsches Gemüse im Inland -0,1

28 Einkommenselastizitäten (Hoff, 2010) für ausländisches Gemüse + 1,4 für deutsches Gemüse im Ausland + 2,1 für deutsches Gemüse im Inland -0,1 für inländische Nachfrage nach Gemüse +1,2

29 Einkommenselastizitäten (Hoff, 2010) für ausländisches Gemüse + 1,4 für deutsches Gemüse im Ausland + 2,1 für deutsches Gemüse im Inland -0,1 für inländische Nachfrage nach Gemüse +0,6

30 Preiselastizitäten der Nachfrage (Hoff, 2010) für ausländisches Gemüse -0,3 für deutsches Gemüse im Ausland -1,4

31 Preiselastizitäten der Nachfrage auf ausländischen Absatzmärkten (USDA, , Seal et al., 2003))http://www.ers.usda.gov/Data/Elasticities Land Preiselastizitäten der Nachfrage (Obst und Gemüse)Ausfuhranteil Niederlande-0,2439,6% Spanien-0,3032,7% Italien-0,2212,3% Frankreich-0,226,3% Belgien-0,225,7% Polen-0,402,2% Österreich-0,211,0% Dänemark-0,170,2% Tcheschien-0,330,1% gew. Durchschnitt-0,26 Ausfuhrelastizität-1,42 Marktanteilselastizität-1,16

32 Preiselastizitäten der Nachfrage auf ausländischen Absatzmärkten (USDA, , Seal et al., 2003))http://www.ers.usda.gov/Data/Elasticities Land Preiselastizitäten der Nachfrage (Obst und Gemüse)Ausfuhranteil Niederlande-0,2439,6% Spanien-0,3032,7% Italien-0,2212,3% Frankreich-0,226,3% Belgien-0,225,7% Polen-0,402,2% Österreich-0,211,0% Dänemark-0,170,2% Tcheschien-0,330,1% gew. Durchschnitt-0,26 Ausfuhrelastizität-1,42 Marktanteilselastizität-1,16

33 Preiselastizitäten der Nachfrage (Hoff, 2010) für ausländisches Gemüse -0,3 für deutsches Gemüse im Ausland -1,4 für deutsches Gemüse im Inland -0,5 für inländische Nachfrage nach Gemüse -0,3

34 Preiselastizitäten der Nachfrage (Hoff, 2010) für ausländisches Gemüse -0,3 für deutsches Gemüse im Ausland -1,4 für deutsches Gemüse im Inland -0,5 für deutsches Gemüse -0,83

35 Nachfrageanalyse Nachfrage nach Markt- tendenzen Präferenz- raten / Jahr Einkom- menselasti- zitäten Preis- elastizitäten ausländischem Gemüse im Inland Stark steigend +1,4 %+1,4-0,3 inländischem Gemüse im Ausland steigend+2,8 %+2,1-1,4 inländischem Gemüse im Inland Stagnierend bis rückläufig -7,7 %-0,1-0,5

36 Nachfrageanalyse Nachfrage nach Markt- tendenzen Präferenz- raten / Jahr Einkom- menselasti- zitäten Preis- elastizitäten ausländischem Gemüse im Inland Stark steigend +1,4 %+1,4-0,3 inländischem Gemüse im Ausland steigend+2,8 %+2,1-1,4 inländischem Gemüse im Inland Stagnierend bis rückläufig -7,7 %-0,1-0,5

37 Zahlungsbereitschaft für höherwertige Qualitäten (Hendriks, 1990; Pielke, 1995; Wolffram, Hoff, 1984) Preisaufschlag Kartoffeln (n=192; 1984) Preisaufschlag für Brot (n=300; 1993) Preisaufschlag für Schweinefleisch (n=400; 1990) Verbraucher in % Preisaufschlag in % Preisaufschlag für Rindfleisch (n=400; 1990)

38 Nachfragegerecht, Umweltgerecht, Fernsehgerecht

39 Zahlungsbereitschaft für Gütezeichen (Kubitzki, Krischik-Bautz, 2011) Beurteilung von Gütezeichen abhängig von ideeler Wahrnehmung materieller Wahrnehmung materielle Wahrnehmung dominiert QS wird im Vergleich zu Bio als preiswert wahrgenommen Alleinstellungsmerkmal fehlt Kein eindeutiger regionaler Bezug Keine Wertevermittlung

40 Notwendigkeit gemeinsamer Kommunikation (Nerlove, Waugh, 1961; Hoff 1996) Optimaler Werbekostenanteil bestimmt sich über Kriterium von Nerlove und Waugh Außenseiter reduzieren Effekt Werbeelastizität Werkostenanteil = Angebotselastizität * (1 – Marktanteil) – Preiselastizität der Nachfrage

41 Optimale Werbekostenanteile (Rickertsen, Chalfant, Steen, 1995; ERS 2011) Preiselastizität der Nachfrage (Norwegen) Marktanteil eG Gurken-0,42 Salat-0,41 Karotten-0,30 Anderes Gemüse-0,85 Durchschnitt-0,5 Preiselastizitäten der Nachfrage -für ausländisches Gemüse -0,3 -deutsche Gemüse im Ausland -1,4 -deutsches Gemüse im Inland -0,5

42 Optimale Werbekostenanteile (Rickertsen, Chalfant, Steen, 1995; ERS 2011) Preiselastizität der Nachfrage (Norwegen) Werbeelastizität (Norwegen) Marktanteil eG Gurken-0,420,012 Salat-0,410,039* Karotten-0,300,008 Anderes Gemüse-0,850,018* Durchschnitt-0,50,0193

43 Optimale Werbekostenanteile (Rickertsen, Chalfant, Steen, 1995; ERS 2011) Preiselastizität der Nachfrage (Norwegen) Werbeelastizität (Norwegen) Marktanteil eG Gurken-0,420,012 Salat-0,410,039* Karotten-0,300,008 Anderes Gemüse-0,850,018* Durchschnitt-0,50,0193 Angenommene Angebotselastizität (USA)0,21

44 Optimale Werbekostenanteile (Rickertsen, Chalfant, Steen, 1995; ERS 2011) Preiselastizität der Nachfrage (Norwegen) Werbeelastizität (Norwegen)Werbekostenanteil Marktanteil eG30% Gurken-0,420,0122,1% Salat-0,410,039*7,0% Karotten-0,300,0081,8% Anderes Gemüse-0,850,018*1,8% Durchschnitt-0,50,01931,9% Angenommene Angebotselastizität (USA)0,21 CMA Werbekostenanteil 0,4%

45 Optimale Werbekostenanteile (Rickertsen, Chalfant, Steen, 1995; ERS 2011) Preiselastizität der Nachfrage (Norwegen) Werbeelastizität (Norwegen)Werbekostenanteil Marktanteil eG30%60% Gurken-0,420,0122,1%2,4% Salat-0,410,039* Karotten-0,300,0081,8%2,1% Anderes Gemüse-0,850,018*1,8%1,9% Durchschnitt-0,50,01931,9%2,1% Angenommene Angebotselastizität (USA)0,21

46 Optimale Werbekostenanteile (Rickertsen, Chalfant, Steen, 1995; ERS 2011) Preiselastizität der Nachfrage (Norwegen) Werbeelastizität (Norwegen)Werbekostenanteil Marktanteil eG30%60% Gurken-0,420,0122,1%2,4% Salat-0,410,039* Karotten-0,300,0081,8%2,1% Anderes Gemüse-0,850,018*1,8%1,9% Durchschnitt-0,50,01931,9%2,1% Angenommene Angebotselastizität (USA)0,21 Angenommener Umsatz in je ha17.000

47 Optimale Werbekostenanteile (Rickertsen, Chalfant, Steen, 1995; ERS 2011) Preiselastizität der Nachfrage (Norwegen) Werbeelastizität (Norwegen)Werbekostenanteil Werbebudget in Mio. Marktanteil eG30%60%30% Gurken-0,420,0122,1%2,4%1,9 Salat-0,410,039* Karotten-0,300,0081,8%2,1%1,6 Anderes Gemüse-0,850,018*1,8%1,9%1,7 Durchschnitt-0,50,01931,9%2,1%1,7 Angenommene Angebotselastizität (USA)0,21 Angenommener Umsatz in je ha17.000

48 Optimale Werbekostenanteile (Rickertsen, Chalfant, Steen, 1995; ERS 2011) Preiselastizität der Nachfrage (Norwegen) Werbeelastizität (Norwegen)Werbekostenanteil Werbebudget in Mio. Marktanteil eG30%60%30%60% Gurken-0,420,0122,1%2,4%1,9 4,4 Salat-0,410,039* Karotten-0,300,0081,8%2,1%1,63,8 Anderes Gemüse-0,850,018*1,8%1,9%1,73,5 Durchschnitt-0,50,01931,9%2,1%1,73,9 Angenommene Angebotselastizität (USA)0,21 Angenommener Umsatz in je ha17.000

49 Optimale Werbekostenanteile (Rickertsen, Chalfant, Steen, 1995; ERS 2011)

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52 Kooperationsvorteile Höherer Preis durch Mengenkoordination

53 Kooperationsvorteile Höherer Preis durch Mengenkoordination Höher Preis durch Qualitätsproduktion

54 Kooperationsvorteile Höherer Preis durch Mengenkoordination Höher Preis durch Qualitätsproduktion Höheres Werbebudget durch Bündelung

55 Kooperationsvorteile Höherer Preis durch Mengenkoordination Höher Preis durch Qualitätsproduktion Höheres Werbebudget durch Bündelung Mehr Marktmacht

56 Erforderliche Maßnahmen Anbieterselektion durch den Lebensmitteleinzelhandel Konsequenzen der Veränderungen in der Lebensmitteldistribution auf die Vermarktung von Gemüse Erfolgsfaktoren Mögliche Entwicklungspfade

57 Anbieterselektion durch den Lebensmitteleinzelhandel (Blasten et. al. 2008) Mengenanforderungen Logistikanforderungen Qualitätsanforderungen Finanzierungsanforderungen Volumen proportional zur Nachfrage des Distributors Weniger Wege, effizienter Transport, Lagerorganisation, Kühlung, Palettierung, Verpackung Qualitätsanforderungen der Verbraucher, einschließlich intrinsischer Merkmale, Art der Vorleistungen, Sortimentsbildung, Rückverfolgbarkeit, Zertifizierung Fähigkeit zur Vorfinanzierung von 1,5 bis 4 Monaten Auch in Zukunft akzeptierter Lieferant

58 Konsequenzen der Veränderungen in der Lebensmitteldistribution auf die Vermarktung von Gemüse (Blasten et. al. 2008) Zunehmende Macht der Großdistribution Entwicklung neuer Handelsformen (elektronischer Handel großer Mengen) Neue Händler außerhalb der Märkte Ausschluss der physischen Märkte aus der Belieferung der Großdistribution (Verlust der Funktion als Zwischenhändler) Weniger private, traditionelle Händler Neue Formen der Koordination, Kooperation und vertikalen Integration

59 Erfolgsfaktoren (Blasten et. al. 2008) Versorgung -Angebotskonzentration -Intra- und interregionale Angebotskoordination -Neue Vermarktungsformen, Fähigkeit zur Preisverhandlung Kosten -Produktion, Finanzierung, Cross Compliance -Pflanzenbehandlung und Organisation des Ackerbaus -Organisation der Ernte (Saisonarbeitskräfte?) Produktionsweise -intrinsische Qualität: Boden, Oberflächengewässer, Arbeit -Produktionsweise: PSM-Behandlung, Ernte -Produktsicherheit und Rückverfolgbarkeit Dienstleistungsqualität -Logistik -Aufbereitung, Konfektionierung -Sortimentsgestaltung und Kommissionierung Vertrauensbildung -Markenpolitik -Kommunikationspolitik Wettbewerbsfähiger Preis Wettbewerbsfähige Kosten Wettbewerbsfähige Produkte Wettbewerbsfähige Dienstleistung Wettbewerbsfähige Marktpositionierung Globale Wettbe- werbs- fähig- keit

60 Entwicklungspfad des Individualismus und Opportunismus Hohe Skalenökonomie Stück- > Grenzkosten Differenzierbare Produkte Preise > Stückkosten Drang zur Größe Schneller Strukturwandel Individualismus Opportunismus Der liebe Gott ist ein Vorderpfälzer Kurzfristiges Renditedenken Quantitätsdenken Hoffen auf Politik Generieren einzelbetrieblicher Skalen- und Marketingrenten Ökologisch verantwortungsloses Handeln Ökonomisch verantwortungsloses Handeln

61 Entwicklungspfad des Individualismus und Opportunismus Hohe Skalenökonomie Stück- > Grenzkosten Differenzierbare Produkte Preise > Stückkosten Drang zur Größe Schneller Strukturwandel Individualismus Opportunismus Der liebe Gott ist ein Vorderpfälzer Kurzfristiges Renditedenken Quantitätsdenken Hoffen auf Politik Generieren einzelbetrieblicher Skalen- und Marketingrenten Ökologisch verantwortungsvolleres Handeln Ökonomisch verantwortungsvolleres Handeln Strenge staatliche Aufsicht

62 Entwicklungspfad der Nachhaltigkeit, der Innovation und der Kooperationsfähigkeit Hohe Skalenökonomie Stück- > Grenzkosten Differenzierbare Produkte Preise > Stückkosten Drang zur Größe Schneller Strukturwandel Nachhaltiges, innovatives Denken Kooperationsfähigkeit Generierung von Kooperationsrenten Qualitätsdenken Probleme durch Innovation gemeinsam lösen Generieren Einzelbetrieblicher Skalen- und Marketingrenten Ökologisch verantwortungsvolles Handeln Nachhaltiges, ökonomisch verantwortungsvolles Handeln Entwicklung ohne Krisen

63 Problem der Entscheidungsfindung (Marquis de Condorcet, 1785) Fünf Gremienmitglieder, Vorsitzender ist zu wählen Konsens: A geeigneter als B B geeigneter als C C geeigneter als D D geeigneter als E Jeder will den Vorsitz Wahlverfahren: Jeder vergibt 5 bis 1 Punkt. 5 bester Kandidat, 1 schlechtester Kandidat

64 Problem der Entscheidungsfindung (Marquis de Condorcet, 1785)

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76 Handlungsalternativen Strategie des Individualismus und Opportunismus Ökonomische Krisen Strukturbrüche Schneller Wechsel der handelnden Personen strategischen Ausrichtung Strenge staatliche Aufsicht Strategie des Individualismus und Opportunismus Geringere ökonomische Krisen Keine Strukturbrüche, aber schneller Strukturwandel Strategie der Nachhaltigkeit, Innovation und Kooperationsfähigkeit Seltener ökonomische Krisen, Keine Strukturbrüche, verlangsamter Strukturwandel, Sicherung der ökologischen Nachhaltigkeit Ergebnis: hoch konzentrierte, wettbewerbsfähige Gemüseproduktion in der Pfalz

77 Handlungsalternativen Strategie des Individualismus und Opportunismus Ökonomische Krisen Strukturbrüche Schneller Wechsel der handelnden Personen strategischen Ausrichtung Strenge staatliche Aufsicht Strategie des Individualismus und Opportunismus Geringere ökonomische Krisen Keine Strukturbrüche, aber schneller Strukturwandel Strategie der Nachhaltigkeit, Innovation und Kooperationsfähigkeit Seltener ökonomische Krisen, Keine Strukturbrüche, verlangsamter Strukturwandel, Sicherung der ökologischen Nachhaltigkeit Ergebnis: hoch konzentrierte, wettbewerbsfähige Gemüseproduktion in der Pfalz 1 Generation? 1 bis 2 Genera- tionen? 3 bis 4 Generationen?

78 Literatur Blasten, A.; Brante, E.; Dwyer, J.; Karaczun, Z.; Fitiu, A.; Nikolaou, L.; Oszlanyi, J.; Toth, P.; Lenderste, P.; Laurens, V.; Kvistgaard, N.; Reali, R. S.: Evaluation des mesures concernant les organisations de producteurs du secteur des fruits et légumes. Rapport final. Agrosynergie – Contrat n° 30-CE / Novembre BMELV: Statistische Jahrbuch für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Lfd. Jg. Ciarroca, M.; Clément, T.: Évaluation de l'activation des paiements directs sur les cultures de fruits et légumes dans le modèle régional. Rapport final. Agrosynergie - Contrat cadre n° 30-CE / Avril Condorcet, M. Marquis de: Essai sur lapplication de lanalyse à la probabilité des décisions Rendue à la pluralité des voix. Paris Cournot, A. A.: Recherches sur les principes mathématiques de la théorie des richesses. O.O Hendriks, P.: Vermarktungskonzept für alternativ erzeugtes Rind- und Schweinefleisch in KRW. Diss. Bonn ERS: Structural Change and Competition in Seven U.S. Food Markets/TB , 17:34. Hoff, K.: Bestimmungsgründe der Produktions- und Skalenelastizitäten in der deutschen Landwirtschaft. Ver­ vielfältigtes Arbeitspapier. Bingen Hoff, K.: Nachfrageanalyse für den deutschen Gemüsemarkt. Unveröffentlichte Unterlagen. Bingen Kubitzki, S.; Krischik-Bautz, S.: Weiß der Verbraucher wirklich, welche Qualität er kauft? Eine Studie zur Qualitätserwartung an Gütezeichen. Agrarwirtschaft, 60. Jg. 2011, S. 42 – 65. Nerlove, M..; Waugh, F. V.: Advertising without Supply Control: Some Implications of a Study of the Advertising of Oranges. Journal of Farm Economics (1961), S Pielke, M.: Absatzstrategie für alternativ erzeugtes Getreide in NRW. Diss. Bonn Rickertsen, K.; Chalfant, J. A.; Steen, M.: The Effects of advertising on the demand for vegetables. European Review of Agricultural Economics, 22. Jg. (1995), S Seale Jr., J.; Regmi, A.; Berstein, J.: International Evidence on Food Consumption Patterns. USDA, ERS. Technical Bulletin Number 1904, o,O, Zitiert nacht: USDA, http://www.ers.usda.gov/Data/Elasticities , 16:43 h Wolffram, R.; Hoff, K.: Effizienzbeurteilung eines funny-frisch-Speisekartoffelkonzeptes. Gutachten im Auftrag der Convent Knabber Gebäck GmbH. Bonn 1984.


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