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©sansserif/2008 Terminologie II Michael Visser Vorlesung zhaw SS 2009.

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1 ©sansserif/2008 Terminologie II Michael Visser Vorlesung zhaw SS 2009

2 ©sansserif/2008 Inhalte (vorläufig) Elektronische Terminologieverwaltung Elektronische Terminologieverwaltung «Private» Datenbanken, Terminologiedatenbanken, Termbanks «Private» Datenbanken, Terminologiedatenbanken, Termbanks Elektronischer Übersetzerarbeitsplatz / maschinelle Übersetzungshilfen Elektronischer Übersetzerarbeitsplatz / maschinelle Übersetzungshilfen Internet Internet Recherchen, Hilfen Recherchen, Hilfen Corporate Communication und Terminologie Corporate Communication und Terminologie Terminologieverwaltung in der Industrie (Fallbeispiele) & Normen Terminologieverwaltung in der Industrie (Fallbeispiele) & Normen Language industry – Was tun Übersetzer(innen) Language industry – Was tun Übersetzer(innen) Übersetzungsqualität Übersetzungsqualität

3 ©sansserif/2008 Administratives Vorlesungsdaten: Vorlesungsdaten: Pause? Pause? Folien/Handouts Folien/Handouts Fragen Fragen Wünsche Wünsche

4 ©sansserif/2008 Informationsmanagement Hardcopy (Glossare, Karteikarten) Hardcopy (Glossare, Karteikarten) Rechnergestützte Datenspeicherung Rechnergestützte Datenspeicherung Herkömmliche Textverarbeitungsapplikationen/Datenbanken Herkömmliche Textverarbeitungsapplikationen/Datenbanken Terminologieverwaltungssysteme Terminologieverwaltungssysteme Termbanks/Online/Internet Termbanks/Online/Internet

5 ©sansserif/2008 Informationsmanagement - Software für... Erstellen von Datenbanken Erstellen von Datenbanken Korpuserfassung Korpuserfassung Textscannen Textscannen Terminologieextrahierung Terminologieextrahierung Erstellen von Wörterbüchern Erstellen von Wörterbüchern Datenbanken (Access, Filemaker, FoxPro) Datenbanken (Access, Filemaker, FoxPro) Terminologieverwaltung (Trados, Star) Terminologieverwaltung (Trados, Star) Termbanks (IATE) Termbanks (IATE) Retrieval, Datenbankabfragen Retrieval, Datenbankabfragen

6 ©sansserif/2008 Nutzen von Datenbanken Aufbau & Standardisierung von Terminologie Aufbau & Standardisierung von Terminologie Sammelgefäss für terminologische Arbeit Sammelgefäss für terminologische Arbeit Bereitstellung von terminologischer Arbeit Bereitstellung von terminologischer Arbeit Pflege von unternehmens- oder projektspezifischer Terminologie Pflege von unternehmens- oder projektspezifischer Terminologie Grundlage für den Einsatz elektronischer Übersetzungshilfen (Translation-Management- Systeme, maschinelle Übersetzung) Grundlage für den Einsatz elektronischer Übersetzungshilfen (Translation-Management- Systeme, maschinelle Übersetzung)

7 ©sansserif/2008 Vorteile der elektronischen Terminologieerfassung Flexibilität Flexibilität Mehrere Ausgangs- und Zielsprachen Mehrere Ausgangs- und Zielsprachen Kapazität Kapazität Geschwindigkeit Geschwindigkeit Rasche Aktualisierung Rasche Aktualisierung Aufrufen selektiver Datenbestände Aufrufen selektiver Datenbestände Bedürfnisgerechte Darstellung Bedürfnisgerechte Darstellung

8 ©sansserif/2008 Begriffserklärungen Alle zusammengehörenden Informationen zu einem Begriff bilden den terminologischen Eintrag (Fiche, Datensatz). Eine Fiche umfasst verschiedene Datenfelder. Ein Datenfeld steht jeweils für eine bestimmte Rubrik (Bezeichnung, Übersetzung, Definition, Erfassungsdatum usw.). Alle Fichen einer elektronischen Datensammlung zusammengenommen bilden eine Datei.

9 ©sansserif/2008 Begriffserklärungen VSM Erstellt von Sachgebiet DE Definition Quelle EN Anmerkung Quelle Erstellungsdatum Kreditwesen Pfandschein Quittung für verpfändete Sachgüter. UBS Bankfachwörterbuch, Ausgabe Certificate of pledge A particular form of the certificate of pledge is the ticket issued by pawnbrokers. UBS Dictionary of Banking and Finance, Ed Datenfeld (Englisch) Fiche, Datensatz

10 ©sansserif/2008 Datenfelder Benennung Benennung Sachgebiet Sachgebiet Gram. Angaben Gram. Angaben Definition Definition Kontext Kontext Quelle Quelle Synonyme Synonyme Projekt-, Kunden- Codes Projekt-, Kunden- Codes Anmerkungen Anmerkungen Verwaltungs-Codes Verwaltungs-Codes

11 ©sansserif/2008 Inhalt von Datenbanken Unternehmens-, projekt- und/oder kundenspezifische Terminologie Unternehmens-, projekt- und/oder kundenspezifische Terminologie Fachgebietsbezogene Terminologie (IAS- Terminologie, Derivate, Trust-Terminologie, Rückversicherung usw.) Fachgebietsbezogene Terminologie (IAS- Terminologie, Derivate, Trust-Terminologie, Rückversicherung usw.) Rang- und Funktionsbezeichnungen, Titel, Slogans, Eigen- und Produktnamen Rang- und Funktionsbezeichnungen, Titel, Slogans, Eigen- und Produktnamen Wiederkehrende Textbausteine Wiederkehrende Textbausteine Abkürzungen Abkürzungen Amts- und Gesetzesbezeichnungen Amts- und Gesetzesbezeichnungen

12 ©sansserif/2008 Leitsatz Wichtig ist, dass eine Datenbank auf ihre Benutzer zugeschnitten ist und rasch und übersichtlich diejenigen Informationen liefert, die für die Übersetzungs- oder Terminologiearbeit benötigt werden.

13 ©sansserif/2008 Terminology Management Systems (TMS) Fertige Software-Lösungen für Terminologieanwender, die speziell auf die Verwaltung von Terminologie- beständen ausgelegt sind.

14 ©sansserif/2008 Terminology Management Systems (TMS) – Merkmale Datenstruktur (meist) vorgegeben Datenstruktur (meist) vorgegeben Multilingual (früher: Sprachpaare) Multilingual (früher: Sprachpaare) Integration in Textverarbeitungs- systeme Integration in Textverarbeitungs- systeme Ressourcenfreundlich Ressourcenfreundlich Erleichterter Import & Export von Daten Erleichterter Import & Export von Daten Passende elektr. Fachwörterbücher Passende elektr. Fachwörterbücher Einbindung in Translation-Management-Systeme Einbindung in Translation-Management-Systeme

15 ©sansserif/2008 Terminologischer Eintrag Ein terminologischer Eintrag bezieht sich entweder auf einen Begriff, vertreten durch seine Benennungen, oder auf einen Sachverhalt, vertreten durch die ihn beschreibenden fachsprachlichen Wendungen oder sonstigen Standardformulierungen in den verschiedenen Sprachen.... Ein terminologischer Eintrag bezieht sich entweder auf einen Begriff, vertreten durch seine Benennungen, oder auf einen Sachverhalt, vertreten durch die ihn beschreibenden fachsprachlichen Wendungen oder sonstigen Standardformulierungen in den verschiedenen Sprachen....

16 ©sansserif/2008 Terminologischer Eintrag... er enthält darüber hinaus weitere Teilinformationen, die z.B. den Begriff dokumentieren oder aktuellen Sprachgebrauch belegen.... er enthält darüber hinaus weitere Teilinformationen, die z.B. den Begriff dokumentieren oder aktuellen Sprachgebrauch belegen. (Deutscher Terminologie-Tag)

17 ©sansserif/2008 Terminologischer Eintrag 3 Funktionen: Offene Sammelstelle für Teilinformationen Offene Sammelstelle für Teilinformationen Informationsreservoir Informationsreservoir Gegliederte Ordnungsstruktur für Glossare und Wörterbücher Gegliederte Ordnungsstruktur für Glossare und Wörterbücher

18 ©sansserif/2008 Terminologiedatenbank Alle an die zu schaffende Organisationsstruktur zu stellenden Anforderungen müssen von Anfang an bekannt sein... Die angestrebten Lösungen sollten nicht nur für einen begrenzten Benutzerkreis brauchbar, sondern im weitesten Sinne allgemein nutzbar sein. Alle an die zu schaffende Organisationsstruktur zu stellenden Anforderungen müssen von Anfang an bekannt sein... Die angestrebten Lösungen sollten nicht nur für einen begrenzten Benutzerkreis brauchbar, sondern im weitesten Sinne allgemein nutzbar sein. (Deutscher Terminologie-Tag)

19 ©sansserif/2008 Terminologiedatenbank Ausgangslage: Ausgangslage: Wie soll die Benennung aussehen und welche Begleitinformationen werden für den effizienten Einsatz im Übersetzungsprozess benötigt? Wie soll die Benennung aussehen und welche Begleitinformationen werden für den effizienten Einsatz im Übersetzungsprozess benötigt? Wie soll der Eintrag aussehen (Beziehungen der Benennungen zueinander für die effiziente Nutzung)? Wie soll der Eintrag aussehen (Beziehungen der Benennungen zueinander für die effiziente Nutzung)? Wie verläuft die Anbindung zur Textverarbeitung? Wie verläuft die Anbindung zur Textverarbeitung?

20 ©sansserif/2008 Eintragsstruktur Benennung od. fachsprachl. Wendung (Grundinformationen des Eintrags) Benennung od. fachsprachl. Wendung (Grundinformationen des Eintrags) Kurzform Kurzform Synonym Synonym Grammatikal. Angaben Grammatikal. Angaben Definition Definition Kontext Kontext Fachgebietsangabe Fachgebietsangabe Geltungsbereichsangabe Geltungsbereichsangabe Textkategorie Textkategorie Sprachebene Sprachebene Sprachraum Sprachraum Angaben zur Äquivalenz Angaben zur Äquivalenz Quellenangaben Quellenangaben Qualitätskennung / Qualitätskennung /Zuverlässigkeit/Status Querverweise Querverweise

21 ©sansserif/2008 Terminologiedatenbank Grundlegendes zur Struktur Grundlegendes zur Struktur Ein Eintrag enthält Informationen zu einem Begriff (Vermeidung von Fehlübersetzungen durch Quasi-Synonyme) für das betreffende Sachgebiet Ein Eintrag enthält Informationen zu einem Begriff (Vermeidung von Fehlübersetzungen durch Quasi-Synonyme) für das betreffende Sachgebiet Homonyme werden separat erfasst Homonyme werden separat erfasst Nur Fachwörter Nur Fachwörter

22 ©sansserif/2008 Terminologiedatenbank Zweck Zweck Standardisierung von Fach- und Unter- nehmensterminologie (kohärenter Auftritt nach aussen) Standardisierung von Fach- und Unter- nehmensterminologie (kohärenter Auftritt nach aussen) Breiter Nutzerkreis Breiter Nutzerkreis Kundenspezifische Terminologieverwaltung Kundenspezifische Terminologieverwaltung Grundlage für Übersetzungshilfsmittel Grundlage für Übersetzungshilfsmittel Unterstützung von Übersetzern, Redaktoren und andere Anspruchsgruppen/Interessenten Unterstützung von Übersetzern, Redaktoren und andere Anspruchsgruppen/Interessenten

23 ©sansserif/2008 Terminologiedatenbank Terminologie- Datenbank Schulung Sekretariat/ Fachstelle Dokumentenver- waltung Firmeninterner Sprachgebrauch Externe Übersetzer Masch. Übersetzung und TM Integration in Applikationssoftware Anspruchsgruppen

24 ©sansserif/2008 Vorteile & «Nachteile» Vorteile Vorteile Effizienz, Tempo, Konsistenz, Flexibilität, Austauschbarkeit, Qualität... Effizienz, Tempo, Konsistenz, Flexibilität, Austauschbarkeit, Qualität... Nachteile Nachteile Konzept & Eingabe oft indirekt durch Terminologie-Stelle (nicht übersetzer- spezifisch) Konzept & Eingabe oft indirekt durch Terminologie-Stelle (nicht übersetzer- spezifisch)

25 ©sansserif/2008 SDL MultiTerm 7.1 Konzeptorientierte Terminologiever- waltung Konzeptorientierte Terminologiever- waltung Suche Suche Fuzzy-Suche/Platz- halter Fuzzy-Suche/Platz- halter Import/Export Import/Export Querverweise Querverweise Integration Integration Web-/Serverbasiert Web-/Serverbasiert Gleichzeitige Suche in verschiedenen TDs Gleichzeitige Suche in verschiedenen TDs Volltextsuche Volltextsuche Unicode (unbegrenzte Anzahl Sprachen) Unicode (unbegrenzte Anzahl Sprachen)

26 ©sansserif/2008 TM-Systeme – sonstige Produkte Termstar Termstar INK-Termtracer INK-Termtracer Superlex Superlex Profilex Profilex Termex/MTX Termex/MTX Aquila Aquila Term-PC Term-PC

27 ©sansserif/2008 Termbanks Grossrechner- Terminologiedatenbanken Fachwortsammlungen, auf die Online zugegriffen werden kann. Daten werden gepflegt, Anbieter ist zuverlässig.

28 ©sansserif/2008 Termbanks IATE (vormals: Eurodicautom) IATE (vormals: Eurodicautom) Kommission der Europ. Gemeinschaften Kommission der Europ. Gemeinschaften Lexis Lexis Bundessprachenamt, Köln (militärtechn. Terminologie in DE, EN, FR, RU u.a.) Bundessprachenamt, Köln (militärtechn. Terminologie in DE, EN, FR, RU u.a.) Normaterm Normaterm AFNOR, Paris (genormte franz. techn.- naturwissenschaftl. Terminologie) AFNOR, Paris (genormte franz. techn.- naturwissenschaftl. Terminologie)

29 ©sansserif/2008 Termbanks TEAM TEAM Siemens AG, München (techn. Terminologie aus den Unternehmensbereichen in DE, EN, FR, IT, ES, NL, PT, RU) Siemens AG, München (techn. Terminologie aus den Unternehmensbereichen in DE, EN, FR, IT, ES, NL, PT, RU) TERMIUM TERMIUM Kanadische Regierung, Ottawa (FR & EN Terminologie aus vielen Wissensbereichen) Kanadische Regierung, Ottawa (FR & EN Terminologie aus vielen Wissensbereichen)

30 ©sansserif/2008 Termbanks Termdat (schweiz. Bundesverwaltung Bern) Termdat (schweiz. Bundesverwaltung Bern) Anschluss an IATE sowie Kooperation mit anderen öffentl. Institutionen Anschluss an IATE sowie Kooperation mit anderen öffentl. Institutionen Schwerpunkt: Rechts- und Verwaltungs- terminologie Schwerpunkt: Rechts- und Verwaltungs- terminologie

31 ©sansserif/2008 IATE Seit März 2007 Nachfolgedatenbank für Eurodicautom, der Datenbank der Europäischen Gemeinschaften (seit 1973) Seit März 2007 Nachfolgedatenbank für Eurodicautom, der Datenbank der Europäischen Gemeinschaften (seit 1973) 4,5 Mio. Einträge & Abkürzungen (Eurodicautom, Stand 2001) 4,5 Mio. Einträge & Abkürzungen (Eurodicautom, Stand 2001) Alle Fachgebiete der EU (Stärken: Technik, Landwirtschaft, Umwelt, Verkehr, EU- Verwaltung) Alle Fachgebiete der EU (Stärken: Technik, Landwirtschaft, Umwelt, Verkehr, EU- Verwaltung)

32 ©sansserif/2008 IATE/Eurodicautom 24 Sprachen 24 Sprachen Quellen: Offizielle EU-Publikationen, Fachwörterbücher, intl. Presse, offizielle Institutionen, Universitäten usw.) Quellen: Offizielle EU-Publikationen, Fachwörterbücher, intl. Presse, offizielle Institutionen, Universitäten usw.) Hohe Qualität der Einträge Hohe Qualität der Einträge Benutzerfreundliche Anwendung über Internet Benutzerfreundliche Anwendung über Internet

33 ©sansserif/2008 Translation-Memory-Systeme CAT-Anwendungen (Computer Aided Translation) CAT-Anwendungen (Computer Aided Translation) Software (Datenbank) mit der sich bereits übersetzte Satzpaare wiederverwenden lassen. Recycling von Übersetzungen Software (Datenbank) mit der sich bereits übersetzte Satzpaare wiederverwenden lassen. Recycling von Übersetzungen Vorübersetzung von Texten Vorübersetzung von Texten Fördert Konsistenz, Geschwindigkeit und Effizienz Fördert Konsistenz, Geschwindigkeit und Effizienz Verringert repetitives Arbeiten Verringert repetitives Arbeiten Ideal für repetitive Texte und Texte, die oft aktualisiert werden Ideal für repetitive Texte und Texte, die oft aktualisiert werden

34 ©sansserif/2008 SDL TRADOS 2007 – Translators Workbench Satzpaar / Übersetzung(svorschlag) Workbench Text im.doc Satz in Ausgangs- sprache Terminologiedatenbank MultiTerm «Hintergrund»- Memory

35 ©sansserif/2008 SDL TRADOS Suite Workbench – Übersetzungs-Memory-System Workbench – Übersetzungs-Memory-System MultiTerm – Terminologiedatenbank MultiTerm – Terminologiedatenbank T-Window – Für PowerPoint-Präsentationen T-Window – Für PowerPoint-Präsentationen TagEditor – Für HTML & SGML Texte TagEditor – Für HTML & SGML Texte S-Tagger – Für Framemaker & Interleaf S-Tagger – Für Framemaker & Interleaf ITP Filter – Für PageMaker & QuarkXpress ITP Filter – Für PageMaker & QuarkXpress WinAlign – Tool zur Erfassung bereits übersetzter Texte in die Workbench WinAlign – Tool zur Erfassung bereits übersetzter Texte in die Workbench

36 ©sansserif/2008 Translation-Memory-Systeme IBM Translation Manager IBM Translation Manager Across Across Wordfast Wordfast Star Transit Star Transit Atril Deja Vu Atril Deja Vu

37 ©sansserif/2008 Fallstudie – Agentur Problems: Problems: 100% match = zero revenue 100% match = zero revenue Various freelance translators Various freelance translators Revision methods Revision methods Diverging versions of the TM Diverging versions of the TM Analysing batches with a constantly changing TM Analysing batches with a constantly changing TM Different versions of Workbench Different versions of Workbench

38 ©sansserif/2008 TM-Systeme Analyse (Vorsicht: «45% Matches») Analyse (Vorsicht: «45% Matches») Verrechnung bei Matches und Teilmatches Verrechnung bei Matches und Teilmatches Urheberrecht («Wem gehören die Segmente?») Urheberrecht («Wem gehören die Segmente?») Memory Verwaltung (aktualisieren, bereinigen, abgleichen) Memory Verwaltung (aktualisieren, bereinigen, abgleichen) Mehraufwand (technische Probleme/Support, Abspeichern mehrerer Versionen eines Dokuments) Mehraufwand (technische Probleme/Support, Abspeichern mehrerer Versionen eines Dokuments) «Kundenaufklärung» «Kundenaufklärung»

39 ©sansserif/2008 Fallbeispiel Preisgestaltung Neuer AT von 1000 Worten Neuer AT von 1000 Worten 10 Sätze mit 5 Wortwiederholungen (1/5 Wortpreis) 10 Sätze mit 5 Wortwiederholungen (1/5 Wortpreis) 40 Sätze à 10 Wörtern sind sehr ähnlich (75%, 1/3 WP) 40 Sätze à 10 Wörtern sind sehr ähnlich (75%, 1/3 WP) 20 Sätze à 10 Wörtern sind weniger ähnlich (25%, 2/3 WP) 20 Sätze à 10 Wörtern sind weniger ähnlich (25%, 2/3 WP) 350 neue Wörter (voller WP) 350 neue Wörter (voller WP) Ohne CAT bei 0.06 EUR/Wort = EUR Ohne CAT bei 0.06 EUR/Wort = EUR Mit CAT bei 0.10 EUR/Wort = EUR Mit CAT bei 0.10 EUR/Wort = EUR 62.66

40 ©sansserif/2008 Fallbeispiel Preisgestaltung Update AT von 1200 Wörtern Update AT von 1200 Wörtern 80 Sätze à 10 Wörter ohne Änderung (kostenlos) 80 Sätze à 10 Wörter ohne Änderung (kostenlos) 20 Sätze à 10 Wörter mit wenig Änderungen (1/3 WP) 20 Sätze à 10 Wörter mit wenig Änderungen (1/3 WP) 20 Sätze à 10 Wörter neu (voller WP) 20 Sätze à 10 Wörter neu (voller WP) Ohne CAT bei 0.06 EUR/Wort = EUR Ohne CAT bei 0.06 EUR/Wort = EUR Mit CAT bei 0.10 EUR/Wort = EUR Mit CAT bei 0.10 EUR/Wort = EUR 26.66

41 ©sansserif/2008 Spracherkennung/Speech recognition Dragon NaturallySpeaking Dragon NaturallySpeaking IBM ViaVoice Pro IBM ViaVoice Pro VoiceXpress (Lernout & Hauspie) VoiceXpress (Lernout & Hauspie)

42 ©sansserif/2008 Internetrecherche

43 ©sansserif/2008 Online-Dienstanbieter AOL/Compuserve Online-Shopping Online-Shopping Online-Dienste (Wetter, Börse usw.) Online-Dienste (Wetter, Börse usw.) Web-Zugang Web-Zugang Diskussionsforen (FLEVO) - eingestellt Diskussionsforen (FLEVO) - eingestellt

44 ©sansserif/2008 World Wide Web Populärster Internetdienst Terminologieressourcen Terminologieressourcen Webseiten Webseiten Internet-Suche Internet-Suche Newsgroups und Diskussionsforen Newsgroups und Diskussionsforen Enzyklopädien (www.wikipedia.org/) Enzyklopädien (www.wikipedia.org/)

45 ©sansserif/2008 Websites Unternehmens- und Produktinformationen (Homepages) Unternehmens- und Produktinformationen (Homepages) Forschungs-, Hintergrund- und Fachartikel, Präsentationen Forschungs-, Hintergrund- und Fachartikel, Präsentationen Organisationen, Behörden, Gesetze Organisationen, Behörden, Gesetze Geschäftsberichte, Pressemitteilungen Geschäftsberichte, Pressemitteilungen Glossare, Wörterbücher Glossare, Wörterbücher Tagespresse Tagespresse Verzeichnisse (Gelbe Seiten) Verzeichnisse (Gelbe Seiten) Bibliotheken Bibliotheken Termbanks Termbanks Weiterbildung Weiterbildung PC-Support PC-Support Übersetzungsagenturen, Freelancer Übersetzungsagenturen, Freelancer Literatur & Adressen Literatur & Adressen Jobbörsen Jobbörsen... und vieles mehr und vieles mehr...

46 ©sansserif/2008 Internetsuche – Vorteile Unmittelbare Lösungen für Terminologie- und Übersetzungsprobleme Unmittelbare Lösungen für Terminologie- und Übersetzungsprobleme Stets verfügbar Stets verfügbar «Fast unerschöpflich» «Fast unerschöpflich» Aktuell Aktuell

47 ©sansserif/2008 Internetsuche – Nachteile Aufwändig Aufwändig Keine Qualitätskontrolle Keine Qualitätskontrolle Unübersichtlich Unübersichtlich Aktualität Aktualität

48 ©sansserif/2008 Internetsuche – Fazit Es braucht klare Suchstrategien, um effizient und erfolgreich nach Informationen im Web zu suchen.

49 ©sansserif/2008 Glossare & Wörterbücher Online-Wörterbücher www. onelook.com www. onelook.com Zuverlässigkeit? Verfügbarkeit?

50 ©sansserif/2008 Suchstrategien Direkter Zugriff auf Webseite oder Verwendung von Suchmaschine Direkter Zugriff auf Webseite oder Verwendung von Suchmaschine Annahmen überprüfen Annahmen überprüfen «Statistische Überprüfung» «Statistische Überprüfung» Fremdsprachiger Begriff eingeben Fremdsprachiger Begriff eingeben Trunkieren Trunkieren

51 ©sansserif/2008 Direkter Zugriff auf Website Durch direkte Eingabe der URL-Adresse (Uniform Resource Locator) Auf die richtigen Top-Level-Domains achten, z.B..ch,.com,.co.uk,.org,.info,.biz,.int (vgl.

52 ©sansserif/2008 Internetsuche Term Mining: Gezielte Suche nach Terminologie im Internet. Es gibt verschiedene Ansätze der Recherche.

53 ©sansserif/2008 Suche mit Suchmaschinen Suchmaschine = Programm, das Informationen im Internet indexiert und bei Abfragen entsprechende Dokumente anzeigt (z.B. Google) Suchmaschine = Programm, das Informationen im Internet indexiert und bei Abfragen entsprechende Dokumente anzeigt (z.B. Google) Katalog = Verzeichnis, das den Inhalt des Internet klassifiziert und für den Benutzer in verschiedenen Rubriken aufbereitet (z.B. Yahoo) Katalog = Verzeichnis, das den Inhalt des Internet klassifiziert und für den Benutzer in verschiedenen Rubriken aufbereitet (z.B. Yahoo)

54 ©sansserif/2008 Suche mit Suchmaschinen Wissenswertes über Suchmaschinen: Oftmals auf USA ausgerichtet Oftmals auf USA ausgerichtet Enthalten nicht das gleiche Material Enthalten nicht das gleiche Material Indexieren anders Indexieren anders Decken jeweils ca. 30–40%, insgesamt kaum 60% des Webs ab Decken jeweils ca. 30–40%, insgesamt kaum 60% des Webs ab Keine Qualitätsangaben Keine Qualitätsangaben Kommerzielle Unternehmen Kommerzielle Unternehmen

55 ©sansserif/2008 Suche mit Suchmaschinen Einige bekannte Suchmaschinen: & &

56 ©sansserif/2008 Spezialisierte Suchdienste (Suche nach Personen) (Suche nach Personen) /index.htm (Suche nach Zeitschriften & Zeitungen) /index.htm (Suche nach Zeitschriften & Zeitungen) (Suche nach Suchmaschinen) (Suche nach Suchmaschinen)

57 ©sansserif/2008 Suche mit Suchmaschinen Annahmen überprüfen Vermutete Übersetzung in Suchmaschine eingeben und mittels Häufigkeit, Quelle und Kontext die Richtigkeit abschätzen Deinvesting – Desinvestition Deinvesting – Desinvestition Bioprospecting – Bioprospektion Bioprospecting – Bioprospektion Titel/Biographien/Projekte usw. überprüfen

58 ©sansserif/2008 Suche mit Suchmaschinen Statistische Überprüfung von Varianten Mögliche Termini oder Schreibvarianten über die Anzahl Suchergebnisse vergleichen. Fremdsprachlicher Begriff in zielsprach- liche Version der Suchmaschine eingeben Es erscheinen relativ häufig Dokumente, in denen die fremdsprachige Bezeichnung mit einer zielsprachlichen Erklärung vorkommt (z.B. labour arbitrage – Ausnutzung von Lohnniveaus).

59 ©sansserif/2008 Suche mit Suchmaschinen Favourites-Funktion nutzen Favourites-Funktion nutzen History-Funktion nutzen History-Funktion nutzen Gegebenenfalls Funktion «Suche nach ähnlichen Seiten» nutzen (Google) Gegebenenfalls Funktion «Suche nach ähnlichen Seiten» nutzen (Google) Suchtipps der Dienste beachten Suchtipps der Dienste beachten

60 ©sansserif/2008 Suche mit Suchmaschinen Schlagwörter sorgfältig auswählen Schlagwörter sorgfältig auswählen Spezifischer Fachterminus bzw. aussagekräftige Kombination von zentralen Termini Spezifischer Fachterminus bzw. aussagekräftige Kombination von zentralen Termini Quotenrückversicherung Quotenrückversicherung Suche nach Phrasen bzw. zusammengehörigen Wörtern mit «... » Suche nach Phrasen bzw. zusammengehörigen Wörtern mit «... » «Verein Schweizerischer Maschinen-Industrieller» «Verein Schweizerischer Maschinen-Industrieller» «Compound Annual Growth Rate» «Compound Annual Growth Rate»

61 ©sansserif/2008 Suche mit Suchmaschinen Schlagwörter durch Boolsche Operatoren kombinieren Schlagwörter durch Boolsche Operatoren kombinieren Rückversicherung AND Terminologie Rückversicherung AND Terminologie Rückversicherung AND Wörterbuch Rückversicherung AND Wörterbuch Schlagwort muss unbedingt vorhanden sein (+) Schlagwort muss unbedingt vorhanden sein (+) +Rückversicherung +Prämienwachstum +Rückversicherung +Prämienwachstum +Rückversicherung +Prämien Jahresergebnis +Rückversicherung +Prämien Jahresergebnis Schlagwort darf nicht vorhanden sein (-) Schlagwort darf nicht vorhanden sein (-) +Rückversicherung -Prämien +Rückversicherung -Prämien

62 ©sansserif/2008 Suche mit Suchmaschinen Trunkieren (*-Suche; ?-Suche) Abfrage von Wortanfängen z.B. Reststoffverwertung; durch Eingabe von Reststoffver* findet die Suchmaschine auch die häufig vorkommende Form Reststoffverarbeitung z.B. Reststoffverwertung; durch Eingabe von Reststoffver* findet die Suchmaschine auch die häufig vorkommende Form Reststoffverarbeitung Wird von den grossen (intelligenten) Suchmaschinen meist nicht unterstützt (z.B. Google) Wird von den grossen (intelligenten) Suchmaschinen meist nicht unterstützt (z.B. Google)

63 ©sansserif/2008 Suche mit Suchmaschinen Logische Verknüpfungen Logische Verknüpfungen UND : Beide Stichwörter müssen vorkommen UND : Beide Stichwörter müssen vorkommen ODER : Zumindest eines der Stichwörter muss vorkommen ODER : Zumindest eines der Stichwörter muss vorkommen UND NICHT : Nur eines der Stichwörter darf vorkommen UND NICHT : Nur eines der Stichwörter darf vorkommen NEAR : Beide Stichwörter müssen in enger Nachbarschaft vorkommen NEAR : Beide Stichwörter müssen in enger Nachbarschaft vorkommen as a Phrase : Stichwörte müssen in der eingegebenen Reihenfolge direkt nacheinander vorkommen as a Phrase : Stichwörte müssen in der eingegebenen Reihenfolge direkt nacheinander vorkommen

64 ©sansserif/2008 Effizienz ist Trumpf Suchlisten: Suchlisten: «Statuszeile» und Quelle prüfen «Statuszeile» und Quelle prüfen Grösse des Dokuments vor Herunterladen prüfen Grösse des Dokuments vor Herunterladen prüfen Dokument/Link in neuem Fenster öffnen Dokument/Link in neuem Fenster öffnen Suchzeit einschränken Suchzeit einschränken

65 ©sansserif/2008 Tipps für Google Abkürzungen Abkürzungen define: bbc (British Broadcasting Corporation) define: bbc (British Broadcasting Corporation) News-Tipps News-Tipps Info unter ausfüllen Info unter ausfüllen Rechnen Rechnen Operatoren * / + - plus «enter» (2*449+39) Operatoren * / + - plus «enter» (2*449+39) Kursinformationen Kursinformationen Stock: phia (Philips) Stock: phia (Philips) Geografische Informationen Geografische Informationen maps: zurich maps: zurich

66 ©sansserif/2008 Tipps für Google Suche nach Dateiformaten (z.B. für Formulare) Suche nach Dateiformaten (z.B. für Formulare) police filetype:pdf police filetype:pdf Übersetzungsalternative zu Babelfish Übersetzungsalternative zu Babelfish

67 ©sansserif/2008 Suche mit Suchmaschinen Metasuchmaschinen Verbinden Suchen in verschiedenen Suchmaschinen. Suche dauert ev. etwas länger (Alternative: Suche mit zwei verschiedenen Suchmaschinen durchführen). Verbinden Suchen in verschiedenen Suchmaschinen. Suche dauert ev. etwas länger (Alternative: Suche mit zwei verschiedenen Suchmaschinen durchführen). Ausgabe unsortiert oder nach abgedeckten Suchmaschinen sortiert. Ausgabe unsortiert oder nach abgedeckten Suchmaschinen sortiert.www.metacrawler.comwww.dogpile.com

68 ©sansserif/2008 Suche mit Suchmaschinen Anwendungsbeispiel: Anwendungsbeispiel: Dt. Ausgangstext: dezentrale Peripherie Dt. Ausgangstext: dezentrale Peripherie Engl. Übersetzung: decentralised peripherals? Engl. Übersetzung: decentralised peripherals? Eingabe in Suchmaschine gibt zahlreiche Treffer Eingabe in Suchmaschine gibt zahlreiche Treffer Bei den engl. Quellen handelt es sich aber meist um Seiten von deutschen Unternehmen Bei den engl. Quellen handelt es sich aber meist um Seiten von deutschen Unternehmen

69 ©sansserif/2008 Suche mit Suchmaschinen Check anhand einer Webseite eines Unternehmens, dass sowohl in D als auch in UK/USA beheimatet ist Check anhand einer Webseite eines Unternehmens, dass sowohl in D als auch in UK/USA beheimatet ist Siemens AG Siemens AG Eingabe des Suchbegriffs auf deren Webseite Dezentrale Peripherie Eingabe des Suchbegriffs auf deren Webseite Dezentrale Peripherie Parallele Seite ergibt für Engl. distributed I/O (input/output) Parallele Seite ergibt für Engl. distributed I/O (input/output)

70 ©sansserif/2008 Open Source Information «Offizielle Seiten» mit Informationen von Regierungsbehörden, internationalen Organisationen usw. «Offizielle Seiten» mit Informationen von Regierungsbehörden, internationalen Organisationen usw. Zuverlässig Zuverlässig / / / /

71 ©sansserif/2008 Weitere Online-Ressourcen Linksammlungen Linksammlungen The Legal List The Legal List Portale Portale Terminologienormen Terminologienormen ISO, DIN, AFNOR, British Standards Institution ISO, DIN, AFNOR, British Standards Institution

72 ©sansserif/2008 Recherche-Tipps Recherchehilfe

73 ©sansserif/2008 Berufsbilder

74 ©sansserif/2008 Language Industry Fachübersetzer(in) Community-Dolmetscher(in) Translation Manager Übersetzungslogistik Terminologie Softwarelokalisation Technical Writer Dokumentation Mediendolmetscher(in) Language Desk Account ManagementPost Editing Content Management MT

75 ©sansserif/2008 Technical Writing Planvolle Erstellung optimal verständlicher technischer Dokumentationen unter Anwendung der korrekten, firmenspezifischen Terminologie/Fachsprache und unter Berücksichtigung rechtlicher Aspekte Planvolle Erstellung optimal verständlicher technischer Dokumentationen unter Anwendung der korrekten, firmenspezifischen Terminologie/Fachsprache und unter Berücksichtigung rechtlicher Aspekte

76 ©sansserif/2008 Technical Writing 3 Hauptaufgaben 3 Hauptaufgaben Darstellung von Inbetriebnahme, Nutzen, Wartung, Funktionssicherheit usw. eines Produktes (Kundenseite) Darstellung von Inbetriebnahme, Nutzen, Wartung, Funktionssicherheit usw. eines Produktes (Kundenseite) Dokumentation verwalten & aktualisieren; Pflege des Firmenimage (Herstellerseite) Dokumentation verwalten & aktualisieren; Pflege des Firmenimage (Herstellerseite) Kostensenkung des Übersetzungsprozesses Kostensenkung des Übersetzungsprozesses

77 ©sansserif/2008 Technical Writing Meist technische Texte (IT, Telekom, Maschinenbau, Kfz) Meist technische Texte (IT, Telekom, Maschinenbau, Kfz) Nicht nur Texte: Screenshots, Illustrationen, Piktogramme usw.) Nicht nur Texte: Screenshots, Illustrationen, Piktogramme usw.) Simplified/Fundamental English mit eingeschränktem Wortschatz und geringerer Komplexität Simplified/Fundamental English mit eingeschränktem Wortschatz und geringerer Komplexität

78 ©sansserif/2008 Kontrollierte Sprache / Simplified English (SE) Controlled English, Restricted English Controlled English, Restricted English Stark eingeschränkter Wortschatz Stark eingeschränkter Wortschatz Jedes Wort mit exakt definierter Bedeutung Jedes Wort mit exakt definierter Bedeutung Kurze Wörter Kurze Wörter 1 Anweisung pro Satz 1 Anweisung pro Satz Absätze mit max. 6 Sätzen Absätze mit max. 6 Sätzen (AECMA, Caterpillar Tractor Company, Scania, Kodak, Xerox, NATO)

79 ©sansserif/2008 Simplified English – Sinn Zunahme an technischen Produkten und zugehöriger Dokumentation: Zunahme an technischen Produkten und zugehöriger Dokumentation: Verständnis («natives» und «non-natives») Verständnis («natives» und «non-natives») Einfachere Textproduktion für «natives» und «non-natives» Einfachere Textproduktion für «natives» und «non-natives» Vereinfachung & Kosteneinsparung bei der Übersetzung von Dokumenten Vereinfachung & Kosteneinsparung bei der Übersetzung von Dokumenten

80 ©sansserif/2008 AECMA Simplified English AECMA = Association européenne des constructeurs de materiel aerospatial AECMA = Association européenne des constructeurs de materiel aerospatial Standard PSC Standard PSC Pflichtmässige Verwendung bei: Pflichtmässige Verwendung bei: Airbus, Boeing, EADS, Bombardier, Bae Systems, Eurocopter, Honeywell, NATO u.a.

81 ©sansserif/2008 AECMA Simplified English Eingeschränktes Vokabular (985 Wörter) Eingeschränktes Vokabular (985 Wörter) Schreibregeln (57) Schreibregeln (57) aktiv formulieren aktiv formulieren (bestimmter) Artikel verwenden (bestimmter) Artikel verwenden keine Synonyme (1 Wort = 1 Bedeutung) keine Synonyme (1 Wort = 1 Bedeutung) einfache Zeitformen; keine «-ing»-Formen einfache Zeitformen; keine «-ing»-Formen Substantiv-Zusammenstellung aus max. 3 Teilen Substantiv-Zusammenstellung aus max. 3 Teilen konsistenter Sprachgebrauch konsistenter Sprachgebrauch kurze Sätze (20–25 Worte) & Abschnitte (max. 6 Sätze) kurze Sätze (20–25 Worte) & Abschnitte (max. 6 Sätze) eine Aussage/Anweisung pro Satz eine Aussage/Anweisung pro Satz häufiger Einsatz von Tabellen, Pictogrammen & Grafiken häufiger Einsatz von Tabellen, Pictogrammen & Grafiken

82 ©sansserif/2008 AECMA Simplified English Beispiel «tap» Beispiel «tap» Bedeutungen: Bedeutungen: tap (n) = tool to cut internal screw threads tap (n) = tool to cut internal screw threads tap (v) = to cut an internal thread tap (v) = to cut an internal thread tap (v) = to cut, enter, supply, knock tap (v) = to cut, enter, supply, knock tapping (adj.) = tapping sound tapping (adj.) = tapping sound Bedeutung gemäss AECMA SE Bedeutung gemäss AECMA SE tap (v) = to hit lightly and quickly tap (v) = to hit lightly and quickly

83 ©sansserif/2008 AECMA Simplified English Falsch: Falsch: Tap the hydraulic line fitting thread. Tap the hydraulic line fitting thread. Tapping the line fitting thread renders... Tapping the line fitting thread renders... Richtig: Richtig: Use a rubber hammer to tap the rotor surface. Use a rubber hammer to tap the rotor surface.

84 ©sansserif/2008 Simplified English – Nachteile Verständnis (komplexe Sachverhalte zu vereinfacht wiedergegeben) Verständnis (komplexe Sachverhalte zu vereinfacht wiedergegeben) Neuschreibung bestehender Dokumente (Bedeutungsverlust: Entsprechen Original und vereinfachte Fassung einander?) Neuschreibung bestehender Dokumente (Bedeutungsverlust: Entsprechen Original und vereinfachte Fassung einander?) Unverständnis von Texten ist nicht nur sprachbedingt (Simplified English ist daher keine Lösung) Unverständnis von Texten ist nicht nur sprachbedingt (Simplified English ist daher keine Lösung)

85 ©sansserif/2008 Software-Lokalisierung Lokalisierung: Lokalisierung: Anpassung eines Produktes oder einer Dienstleistung und zugehöriger Dokumentation an einen fremden Markt Anpassung eines Produktes oder einer Dienstleistung und zugehöriger Dokumentation an einen fremden Markt Elemente: Elemente: Gedruckte Informationen, Bildschirm-anzeigen, Softwaretexte, Verpackungs- und Tastatur- beschriftungen, Gerätebeschriftungen, Produkteaufkleber, Sicherheitshinweise, technische Merkmale/Ausführung Gedruckte Informationen, Bildschirm-anzeigen, Softwaretexte, Verpackungs- und Tastatur- beschriftungen, Gerätebeschriftungen, Produkteaufkleber, Sicherheitshinweise, technische Merkmale/Ausführung

86 ©sansserif/2008 eContent-Lokalisierung Übersetzung und kulturelle Anpassung digitaler Informationen an lokale Märkte eContent = Inhalt/Material, das in elektronischer Form erstellt, verbreitet und (in gedruckter Form) verwendet wird

87 ©sansserif/2008 Lokalisierung Mehrsprachiges Projektmanagement (Arbeit am Produkt selbst geht häufig weiter) Mehrsprachiges Projektmanagement (Arbeit am Produkt selbst geht häufig weiter) Technische Bearbeitung und Testen von Software, Meldungen, Online-Hilfe usw. Technische Bearbeitung und Testen von Software, Meldungen, Online-Hilfe usw. Konvertierung von Dateiformaten Konvertierung von Dateiformaten Alignment, Translation-Memory-Pflege Alignment, Translation-Memory-Pflege Beratung zu Übersetzungsstrategien Beratung zu Übersetzungsstrategien

88 ©sansserif/2008 Lokalisierungsprozess Meist elektronische Inhalte Meist elektronische Inhalte Universell verwendbarer Kern Universell verwendbarer Kern Locale = Kombination von Sprache und Region; Satz von Informationen (Codes), der mit dem Ort verbunden ist (z. B. Datumsformat, Keybord-Layout) Locale = Kombination von Sprache und Region; Satz von Informationen (Codes), der mit dem Ort verbunden ist (z. B. Datumsformat, Keybord-Layout) Anpassung des Produktes/Programms Anpassung des Produktes/Programms

89 ©sansserif/2008 Lokalisierungsprozess Extrahierung von Text-Strings (z.B. Bildschirmmeldungen) und Zusammenfassung in String-Dateien Extrahierung von Text-Strings (z.B. Bildschirmmeldungen) und Zusammenfassung in String-Dateien Übersetzung der String-Dateien (unter Beachtung der Vorgaben; z.B. Textlänge) Übersetzung der String-Dateien (unter Beachtung der Vorgaben; z.B. Textlänge) Strings in Software rückführen und kompilieren Strings in Software rückführen und kompilieren Praktische Kontrolle der Software Praktische Kontrolle der Software Bildschirmanzeigen, Dialogfelder usw. vor anderen Texten (wie Online-Hilfe) übersetzen bessere Konsistenz (Glossare erstellen) Bildschirmanzeigen, Dialogfelder usw. vor anderen Texten (wie Online-Hilfe) übersetzen bessere Konsistenz (Glossare erstellen)

90 ©sansserif/2008 Single Sourcing Text wird als zentrale Quelle verwendet, um Dokumente in einer Vielfalt von Formaten zu generieren. Vorteile: Einsparung von Aufwand & Geld Einsparung von Aufwand & Geld Reduzierung doppelter Arbeitsabläufe Reduzierung doppelter Arbeitsabläufe

91 ©sansserif/2008 Single Sourcing Weniger Dokumente (z.B. Online-Hilfe, Webinterface und Benutzerhandbuch benutzen das gleiche Basismaterial) Weniger Dokumente (z.B. Online-Hilfe, Webinterface und Benutzerhandbuch benutzen das gleiche Basismaterial) Erleichterte Dokumentationspflege (nur Änderung im Basisdokument erforderlich) Erleichterte Dokumentationspflege (nur Änderung im Basisdokument erforderlich) Bei Versionen in mehreren Sprachen multiplizieren sich diese Vorteile Bei Versionen in mehreren Sprachen multiplizieren sich diese Vorteile

92 ©sansserif/2008 Single Sourcing Im Vergleich zur traditionellen Textproduktion kleinere Textfragmente Im Vergleich zur traditionellen Textproduktion kleinere Textfragmente Effiziente Umgruppierung von Textfragmenten (je nach Ausgabe- format) Effiziente Umgruppierung von Textfragmenten (je nach Ausgabe- format) Hohe Flexibilität Hohe Flexibilität

93 ©sansserif/2008 Terminologie – Aufgaben Konzepterarbeitung, Grundlagen, Instrumente Konzepterarbeitung, Grundlagen, Instrumente Aufbereitung (mehrsprachiger) Terminologie Aufbereitung (mehrsprachiger) Terminologie Terminologische Betreuung der Übersetzer/Mitarbeiter Terminologische Betreuung der Übersetzer/Mitarbeiter Betreiben der Terminologiedatenbank Betreiben der Terminologiedatenbank Eigene Terminologieprojekte Eigene Terminologieprojekte Schulungen Schulungen Dokumentation Dokumentation

94 ©sansserif/2008 Terminologie – Aufgaben Terminologie durchsetzen Terminologie durchsetzen Beziehungsnetz aufbauen Beziehungsnetz aufbauen Überzeugungsarbeit leisten Überzeugungsarbeit leisten

95 ©sansserif/2008 Language Industry Was es sonst noch gibt: (Financial) Copy-Writing (Financial) Copy-Writing Korrektorat Korrektorat Pre/Post Editing Pre/Post Editing Redaktion Redaktion Dolmetschen (z.B. Community Interpreting) Dolmetschen (z.B. Community Interpreting) DTP, Web-Administration/Webdesign DTP, Web-Administration/Webdesign......

96 ©sansserif/2008 Corporate Language

97 ©sansserif/2008 Corporate Identity Der Wettbewerb wird immer härter Immer mehr Produkte Immer mehr Produkte Kleinere Werbe-/Medienbudgets Kleinere Werbe-/Medienbudgets Mehr Werbeimpulse/Grössere Vielfalt für Kunden Mehr Werbeimpulse/Grössere Vielfalt für Kunden Weniger Loyalität seitens der Kunden Weniger Loyalität seitens der Kunden Wie reagieren Unternehmen?

98 ©sansserif/2008 Corporate Identity Marktpositionierung Marktpositionierung Unverwechselbares, einheitliches Unternehmensgesicht Unverwechselbares, einheitliches Unternehmensgesicht Corporate Identity (CI) Corporate Identity (CI)

99 ©sansserif/2008 Corporate Identity = Unternehmenspersönlichkeit Das Zusammenspiel von Corporate Communication/Wording (Unternehmenskommunikation), Corporate Design (Erscheinungsbild), Corporate Sound (akustische Markenführung) und Corporate Behaviour (Verhalten).

100 ©sansserif/2008 Corporate Identity Das Unternehmen will dem Verbraucher ein glaubhaftes, klar erkennbares, durchgängig erlebtes Firmen- und Markenimage vermitteln.

101 ©sansserif/2008 Corporate Identity – alles klar? Für die Steigerung des Brand Value sind die Positivinhalte der Corporate Identity nachhaltig zu kommunizieren: Für die Steigerung des Brand Value sind die Positivinhalte der Corporate Identity nachhaltig zu kommunizieren: intelligente Positionierung intelligente Positionierung fundierte Kenntnisse fundierte Kenntnisse zielgerichtete Kreativität zielgerichtete Kreativität Innovation und Best Practice-Ansatz bilden die Grundlage des Core Value Innovation und Best Practice-Ansatz bilden die Grundlage des Core Value

102 ©sansserif/2008 Corporate Identity Beeinflusst das Image eines Unternehmens massgeblich Beeinflusst das Image eines Unternehmens massgeblich Bringt die Kernwerte des Unternehmens stärker zur Geltung (durch Claim / Value Proposal, Leistungsversprechen & Werte) Bringt die Kernwerte des Unternehmens stärker zur Geltung (durch Claim / Value Proposal, Leistungsversprechen & Werte) Soll das Unternehmen so positionieren, wie es selbst wahrgenommen werden will Soll das Unternehmen so positionieren, wie es selbst wahrgenommen werden will

103 ©sansserif/2008 Corporate Identity Sofort erkennbare, unverwechselbare, einheitliche Marke (Gesicht) Sofort erkennbare, unverwechselbare, einheitliche Marke (Gesicht) UBS – Alinghi (mit Teamwork zum Erfolg) UBS – Alinghi (mit Teamwork zum Erfolg) Konkrete Informationen (Infos zu Produkt & Firma – Argumente) Konkrete Informationen (Infos zu Produkt & Firma – Argumente) Zielgruppengerecht Zielgruppengerecht Kampagnenmanagement (z.B. Olympische Spiele) Kampagnenmanagement (z.B. Olympische Spiele)

104 ©sansserif/2008 Corporate Identity Häufig erschöpft sich CI in Optik, Image und Emotion (unerkennbare Logos, kaum verständliche Slogans/Claims), z.B. Credit Suisse, Swiss Re

105 ©sansserif/2008 Corporate Identity Manuals Regeln: Regeln: Logos, Schriften, Farben, Weissräume, Präsentationen, Layout von Briefen und Dokumente Logos, Schriften, Farben, Weissräume, Präsentationen, Layout von Briefen und Dokumente Schwerpunkt bilden meist visuelle Komponenten Schwerpunkt bilden meist visuelle Komponenten Bei der Sprache liegt der Fokus oft auf Rechtschreibung/Grammatik Bei der Sprache liegt der Fokus oft auf Rechtschreibung/Grammatik

106 ©sansserif/2008 Corporate Design Wie sich ein Unternehmen der Öffentlichkeit visuell präsentiert (Zusammenspiel von Signet, Schrift, Farbe, Bildsprache, Layout von Korrespondenz, Broschüren, Visitenkarten usw.) Migros, UBS Credit Suisse, Cablecom

107 ©sansserif/2008 Corporate Behaviour Wie sich ein Unternehmen gegenüber seinen Kundengruppen (Kundenservice, Termintreue, Qualität) und Stakeholdern (Umwelt- & soziales Verhalten, Aktionärsinformationen) verhält.

108 ©sansserif/2008 Corporate Language Bei allen Bemühungen mit Logos, Farben, Typografie, emotionalen Mehrwerten und Bildwelten geht das wichtigste Unterscheidungsmerkmal oft vergessen: die Sprache.

109 ©sansserif/2008 Corporate Communication Wie ein Unternehmen Informationen und Inhalte kommuniziert (Sprachstil, Tonalität und Form).

110 ©sansserif/2008 Corporate Language Analog zum Prinzip Corporate Design ist «Corporate Language» die Entwicklung und Definition eines zielgerichteten, verbalen Auftritts, eines einheitlichen Sprachstils für Unternehmen und Organisationen.

111 ©sansserif/2008 Corporate Language Wie ein Unternehmen spricht, ist entscheidend im Wettbewerb Wie ein Unternehmen spricht, ist entscheidend im Wettbewerb Klare, eindeutige & unverwechselbare Sprache: Klare, eindeutige & unverwechselbare Sprache: eigener Charakter eigener Charakter besseres Image besseres Image wirtschaftlicher Erfolg wirtschaftlicher Erfolg

112 ©sansserif/2008 Corporate Language Erster Eindruck über Inserat, Broschüre oder Brief Erster Eindruck über Inserat, Broschüre oder Brief Sprache ist Visitenkarte des Unternehmens Sprache ist Visitenkarte des Unternehmens Gutes Corporate Wording ist entscheidend für Identitätsmanagement Gutes Corporate Wording ist entscheidend für Identitätsmanagement Aussenkommunikation – Innenverhältnis Aussenkommunikation – Innenverhältnis Trend: weg vom Visuellen, hin zur Sprache Trend: weg vom Visuellen, hin zur Sprache

113 ©sansserif/2008 Corporate Language – Risiken Unternehmenssprache ist konträr zum Firmenimage Unternehmenssprache ist konträr zum Firmenimage Auftritt nach Aussen uneinheitlilch (Verwässerung des Firmenimage) Auftritt nach Aussen uneinheitlilch (Verwässerung des Firmenimage) Korrespondenz ist nicht zielgerichtet Korrespondenz ist nicht zielgerichtet Empfänger fühlt sich nicht angesprochen oder nicht ernst genommen Empfänger fühlt sich nicht angesprochen oder nicht ernst genommen

114 ©sansserif/2008 Corporate Language So wie eine Marke durch Corporate Design ein einheitliches grafisches Gesicht bekommt, verleiht ihr Corporate Language eine charakteristische unverwechselbare Sprache. Durch CL erlangt das Unternehmen eine wiedererkennbare Persönlichkeit. Erst durch einheitlichen Sprachenauftritt bekommt der Verbraucher ein merkfähiges Bild vom Image, den Werten, Visionen und der Angebotsqualität einer Marke. So wie eine Marke durch Corporate Design ein einheitliches grafisches Gesicht bekommt, verleiht ihr Corporate Language eine charakteristische unverwechselbare Sprache. Durch CL erlangt das Unternehmen eine wiedererkennbare Persönlichkeit. Erst durch einheitlichen Sprachenauftritt bekommt der Verbraucher ein merkfähiges Bild vom Image, den Werten, Visionen und der Angebotsqualität einer Marke. Bsp. IKEA Bsp. IKEA

115 ©sansserif/2008 Corporate Language – Zitate «Im verschärften Wettbewerb spielt die Präzision der Sprache eine immer grössere Rolle.» (Beiersdorf) «Im verschärften Wettbewerb spielt die Präzision der Sprache eine immer grössere Rolle.» (Beiersdorf) «...Sprache und Design... Miteinander verschmelzen und nicht nebeneinander stehen.» (SIXT) «...Sprache und Design... Miteinander verschmelzen und nicht nebeneinander stehen.» (SIXT) «Sprache ist ein Fingerabdruck des Unternehmens.» (Mercedes-Benz) «Sprache ist ein Fingerabdruck des Unternehmens.» (Mercedes-Benz)

116 ©sansserif/2008 Corporate Language Unverwechselbare Corporate Language?... Herausforderungen der Zukunft durch individuell massgeschneiderte Innovationen gemeistert.... Herausforderungen der Zukunft durch individuell massgeschneiderte Innovationen gemeistert.... Nachhaltig optimiertes Renditepotenzial.... Nachhaltig optimiertes Renditepotenzial.... Neue, innovative und breite Produktpalette.... Neue, innovative und breite Produktpalette. Mit Sicherheit zu Ihrem Vorteil. Mit Sicherheit zu Ihrem Vorteil. Für Ihre Sicherheit. Für Ihr Vermögen. Für Ihre Sicherheit. Für Ihr Vermögen. Wir unternehmen Sicherheit. Wir unternehmen Sicherheit. So viel ist sicher. Ihre Zukunft. So viel ist sicher. Ihre Zukunft.

117 ©sansserif/2008 Leistungsversprechen & Werte Wir verbinden Menschen mit ihren Welten. Wir halten unsere Versprechen Wir halten unsere Versprechen Wir sind als Team erfolgreich Wir sind als Team erfolgreich Wir setzen uns mit Enthusiasmus ein Wir setzen uns mit Enthusiasmus ein Wir denken und handeln unternehmerisch Wir denken und handeln unternehmerischCablecom

118 ©sansserif/2008 Leistungsversprechen und Werte Mit Freundlichkeit zum Erfolg Verantwortungsbewusst handeln Sunrise Miteinander verbunden. Durch unsere Engagements. Swisscom

119 ©sansserif/2008 Corporate Language On the run. (Esso) On the run. (Esso) Life by gorgeous. (Jaguar) Life by gorgeous. (Jaguar) Make the most of now. (Vodafone) Make the most of now. (Vodafone) One Group. Multi utility. (REWE) One Group. Multi utility. (REWE) Oft werden die Slogans nicht verstanden (in DE wissen durchschnittlich nur ca. 30% was die Slogans bedeuten). Oft werden die Slogans nicht verstanden (in DE wissen durchschnittlich nur ca. 30% was die Slogans bedeuten).

120 ©sansserif/2008 Corporate Language Analyse der CL bei deutschen Banken: Analyse der CL bei deutschen Banken: Komplizierter Satzbau/Schachtelsätze Komplizierter Satzbau/Schachtelsätze Unnötige Anglizismen/Fachausdrücke Unnötige Anglizismen/Fachausdrücke Schlechte Lesbarkeit Schlechte Lesbarkeit Logische Leserführung fehlt Logische Leserführung fehlt Uninterssante Inhalte Uninterssante Inhalte

121 ©sansserif/2008 Corporate Language «Schwalldeutsch». Powerd by Ingenieuren und Vorstand. Kopiert und verbreitet by Marketing, PR und Agentur. (A. Reins, Unternehmensfaktor Sprache) Gefordert ist ein Kommunikations- Controlling!

122 ©sansserif/2008 Corporate Language Es geht auch besser! Vorsprung... Vorsprung... Pannenstatistik Pannenstatistik Katzen würden... Katzen würden... Because Change HappenZ Because Change HappenZ

123 ©sansserif/2008 Corporate Wording – konkret Juristische Bezeichnungen (Handelsregistereintrag oder Kurzform) Juristische Bezeichnungen (Handelsregistereintrag oder Kurzform) «Zürich» Versicherungsgesellschaft – Zürich/Zurich «Zürich» Versicherungsgesellschaft – Zürich/Zurich Schweizerische Rückversicherungs- Gesellschaft – Swiss Re Schweizerische Rückversicherungs- Gesellschaft – Swiss Re... der PartnerRe –... von PartnerRe... der PartnerRe –... von PartnerRe Zürich-Gruppe, Zürich-Konzern, Zürich Konzern, Zurich Zürich-Gruppe, Zürich-Konzern, Zürich Konzern, Zurich

124 ©sansserif/2008 Corporate Wording – konkret Briefe/Kundenschreiben Briefe/Kundenschreiben Bei den Empfängern ein gutes Gefühl zurücklassen (z.B. keine Versicherungsleistung) Bei den Empfängern ein gutes Gefühl zurücklassen (z.B. keine Versicherungsleistung) Persönlich Persönlich Keine Floskeln (Wir erwarten gerne Ihren Bescheid und verbleiben mit freundlichen Grüssen) Keine Floskeln (Wir erwarten gerne Ihren Bescheid und verbleiben mit freundlichen Grüssen) Verständlicher Aufbau, prägnant, objektiv Verständlicher Aufbau, prägnant, objektiv Layout Adresse, Absender usw. Layout Adresse, Absender usw.

125 ©sansserif/2008 Corporate Wording – konkret Marketing Marketing Klar, direkt, einfach, leserfreundlich Klar, direkt, einfach, leserfreundlich Keine langen Schachtelsätze (max. 20 Wörter, wenig Nebensätze, wichtiges gehört in den Hauptsatz) Keine langen Schachtelsätze (max. 20 Wörter, wenig Nebensätze, wichtiges gehört in den Hauptsatz) Leser adressieren (keine Wir-Storys) Leser adressieren (keine Wir-Storys) Keine Perspektivenwechsel (Wir, Sie, das Unternehmen) Keine Perspektivenwechsel (Wir, Sie, das Unternehmen) Aktive Formulierungen Aktive Formulierungen

126 ©sansserif/2008 Corporate Wording – konkret Schreibregeln (Dos and donts) Schreibregeln (Dos and donts) Berücksichtigen zu können – berücksichtigen Berücksichtigen zu können – berücksichtigen Für den Fall, dass – wenn Für den Fall, dass – wenn Entzieht sich unserer Kenntnis – ist uns nicht bekannt Entzieht sich unserer Kenntnis – ist uns nicht bekannt Es freut mich - ich freue mich Es freut mich - ich freue mich Beiliegend... – Zusammen mit diesem Brief Beiliegend... – Zusammen mit diesem Brief Zwecks Informationen – Zur Information Zwecks Informationen – Zur Information

127 ©sansserif/2008 Corporate Wording – konkret Anrede Anrede Weibl. Schreibweisen Weibl. Schreibweisen MitarbeiterInnen, Mitarbeitende usw. MitarbeiterInnen, Mitarbeitende usw. Funktions- und Titelbezeichnungen Funktions- und Titelbezeichnungen Englisch – Deutsch (Anglizismen) Englisch – Deutsch (Anglizismen) Deutschland – Schweiz Deutschland – Schweiz

128 ©sansserif/2008 Corporate Wording – konkret Das Ergebnis der Zürich – Das Ergebnis von Zürich Das Ergebnis der Zürich – Das Ergebnis von Zürich Die Zürich Aktie – Die Zürich-Aktie Die Zürich Aktie – Die Zürich-Aktie Swiss Re-Aktie – Swiss Re Gruppe Swiss Re-Aktie – Swiss Re Gruppe Zahlen- und Währungsformate Zahlen- und Währungsformate (CHF oder CHF) (CHF oder CHF) Dezimaltrennung Dezimaltrennung

129 ©sansserif/2008 Corporate Wording – generell Was will ich mitteilen Was will ich mitteilen Wichtiges zu Beginn Wichtiges zu Beginn Verständlich formuliert und aufgebaut Verständlich formuliert und aufgebaut Weiss der Leser, welche Reaktion man von ihm erwartet? Weiss der Leser, welche Reaktion man von ihm erwartet? Floskeln, unverständliche Fachausdrücke Floskeln, unverständliche Fachausdrücke Stilwirkung (z.B. freundlich, sympathisch – trocken, sachlich) Stilwirkung (z.B. freundlich, sympathisch – trocken, sachlich)

130 ©sansserif/2008 Corporate Wording – Fazit Kommunikationsmöglichkeiten nutzen: Denn wer klar und berechenbar kommuniziert, der verbessert sein Image und kann seinen wirtschaftlichen Erfolg steigern.

131 ©sansserif/2008 Terminologie in der Industrie

132 ©sansserif/2008 Terminologie in der Industrie Fallbeispiel Ericsson: Ausgangslage: Ausgangslage: Technische Revolution Technische Revolution Time-to-Market Time-to-Market Akkurate Produktinformationen Akkurate Produktinformationen Ansatz: Ansatz: Effizientes Terminologiemanagement Effizientes Terminologiemanagement

133 ©sansserif/2008 Terminologie in der Industrie Business Case: Business Case: Terminologiemanagement senkt (Übersetzungs)kosten, erhöht Qualität und beschleunigt Time-to-Market Terminologiemanagement senkt (Übersetzungs)kosten, erhöht Qualität und beschleunigt Time-to-Market Vorgehen: Vorgehen: Glossar Eriterm ( Begriffe) und Datenbank Term (Abteilung Standards) dem Sprachendienst übertragen Glossar Eriterm ( Begriffe) und Datenbank Term (Abteilung Standards) dem Sprachendienst übertragen

134 ©sansserif/2008 Terminologie in der Industrie Update, Erweiterung, Publikation Update, Erweiterung, Publikation Leichter Zugriff und Aktualisierungen Leichter Zugriff und Aktualisierungen Produkt: Produkt: MultiTerm MultiTerm Vorgaben: Vorgaben: Aufbau von Prozessen Aufbau von Prozessen Einbezug von Theorie Einbezug von Theorie Zentrale Speicherung von Wissen Zentrale Speicherung von Wissen

135 ©sansserif/2008 Terminologie in der Industrie Begriffe: Begriffe: Neue Technologien Neue Technologien Kundennahe Ausdrücke Kundennahe Ausdrücke Zukunft: Zukunft: Integration in MT-System Integration in MT-System Web-Aufschaltung Web-Aufschaltung Copyright-Frage Copyright-Frage Austausch Austausch

136 ©sansserif/2008 Terminologie in der Industrie Weitere Beispiele: Weitere Beispiele: Nato, Caterpillar, Scania, Rank-Xerox, Coop, C&A, UBS, Ascom, Hoffmann-La Roche,... Nato, Caterpillar, Scania, Rank-Xerox, Coop, C&A, UBS, Ascom, Hoffmann-La Roche,...

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