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Der Curriculumsentwurf 1. Vorbetrachtung 2. Ausbildungsberufe 3. - Curriculumsentwicklung -Theorie 4. Ein praktisches Beispiel Dr.Heiber1.

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Präsentation zum Thema: "Der Curriculumsentwurf 1. Vorbetrachtung 2. Ausbildungsberufe 3. - Curriculumsentwicklung -Theorie 4. Ein praktisches Beispiel Dr.Heiber1."—  Präsentation transkript:

1 Der Curriculumsentwurf 1. Vorbetrachtung 2. Ausbildungsberufe 3. - Curriculumsentwicklung -Theorie 4. Ein praktisches Beispiel Dr.Heiber1

2 1. Vorbetrachtung Was ist Berufsbildung? 1: : / Berufsausbildungsvorbereitung: Vermittlung von Grundlagen zum Erwerb beruflicher Handlungsfähigkeit; Heranführung an Berufsausbildung z.B. Einstiegsqualifizierungen 2: / Berufsausbildung: Vermittlung der beruflichen Handlungsfähigkeit in einem geordneten Ausbildungsgang Ausbildungsordnung 3: / berufliche Fortbildung: Erhaltung, Anpassung oder Erweiterung der beruflichen Handlungsfähigkeit Fortbildungsordnungen 4: / berufliche Umschulung: Befähigung zu einer anderen beruflichen Tätigkeit Dr.Heiber2

3 Beruflichkeit (Berufsausbildung) orientiert sich an den gesellschaftlichen Erfordernissen; dies im Bezug auf: ) Quantität (Wie viele Menschen arbeiten im Beruf?) ) Qualität (Welche Anforderungen werden an den Beruf gestellt; was muss der Mensch im Beruf wissen und können?) Berufsausbildung ist vom Staat bzw. Region bzw. Stadt abhängig! => (Man beachte Mobilität in der Gegenwart! gesellschaftliche Verantwortung in der Berufsbildung) Dr.Heiber3 1. Vorbetrachtung

4 Welche gesellschaftlichen Erfordernisse gibt es in Deutschland (D)? Fakten (Quantität): 2009 BIP …… Deutsche Wirtschaft ist leistungsstärkste Wirtschaft Europas; Welt-2009 (BIP): USA, Japan, China, D… Deutschland: – 72.3% 72,3% arbeiten in der Dienstleistung (Transport, Verwaltung, Sozialwesen, Finanzwesen, Handel), – 25.5% 25,5% produzierendes Gewerbe (Industrie, Bau), – 2.2% 2,2% Landwirtschaft, Fischerei, Forst Thüringen: – 68.1% 68,1% Dienstleistung, – 29.2% 29,2% produzierendes Gewerbe, – 2.7% 2,7% Landwirtschaft, Forst Quantität in der Berufsbildung Dr.Heiber4 1. Vorbetrachtung

5 Welche gesellschaftlichen Erfordernisse gibt es in Deutschland (D)? Fakten (Qualität): % 37.4% Großindustrie (>250 Mitarbeiter): 33,8% aller Beschäftigten, 37,4% BIP % 41.5% Mittelstand ( Mitarbeiter): 40,3% aller Beschäftigten, 41,5% BIP % 21.1 Kleinunternehmen (<10 Mitarbeiter): 25,9% aller Beschäftigten, 21,1% BIP = Mittelstand = wichtigste Form der Wirtschaft Eigenschaft des Mittelstand: Schnelles Reagieren auf Kundenwünsche (Zeit) hohe Flexibilität hinsichtlich der Kundenwünsche (Arbeitsaufgabe) Innovativ bzgl. der Produktentwicklung (Selbständigkeit, Lernbereitschaft) Qualität in der Berufsbildung Dr.Heiber5 1. Vorbetrachtung

6 2. Ausbildungsberufe Ausbildungsberufe in Deutschland (Komplexität der Industrieaufgaben beachten; Beruf vereint viele Technologien!) 1. Wirtschaft und Verwaltung (Berufsfeld) 1. Absatzwirtschaft und Kundenberatung (Fachrichtung) Automobilkaufmann (Beruf) Bankkaufmann Kaufmann im Dialogmarketing etc. 2. Medienkaufleute Veranstaltungskaufmann Medienkaufmann Digital und Print etc. 3. Kaufmännische Verwaltung Industriekaufmann Bürokaufmann etc. Dr.Heiber6

7 3. (CNC) Metallberufe (CNC) 1. Fertigungstechnik Büchsenmacher Industriemechaniker Zerspanungsmechaniker etc. 2. Installations- u. Metallbautechnik Klempner Konstruktionsmechaniker etc. 3. Fahrzeugtechnik Kraftfahrzeugmechaniker Fluggerätemechaniker etc. 4. Metallgestalter Goldschmied Uhrmacher Dr.Heiber7 2. Ausbildungsberufe

8 4. Elektroberufe Elektroinstallateur Elektroniker (CNC) Mechatroniker (CNC) etc. 5.IT IT-Berufe Fachinformatiker Industrietechnologe etc. 6. Bauberufe 1. (CNC) Steinbearbeiter (CNC) Natursteinmechaniker Steinbildhauer etc. 2. Tiefbau etc. Dr.Heiber8 2. Ausbildungsberufe

9 ? Wie geht man prinzipiell bei einer Curriculumsentwicklung vor? 1. - Makroebene - Qualifikationsbedarf ermitteln : 1. - Sozio-ökonomische Rahmenbedingung ermitteln 2. Komplexe Situationsanalyse durchführen 1. Durchführung der Analyse, Ergebnisse aufzeichnen 2. ? Wie sieht das Berufsprofil aus? 2. -,, Mesoebene – Berufsbild, Lehrplan, Prüfung 1. Welches Berufsbild finden wir 1. Berufsbeschreibung 2. Ausbildungsübersicht 2. Rahmenplan 3. Prüfungen 3. - Mikroebene – Erläuterung zum Rahmenplan 3. - Curriculumsentwicklung -Theorie Konkret - Dr.Heiber9

10 3. - Curriculumsentwicklung -Theorie 1. Makroebene : Sozio-kulturelle Rahmenbedingungen – Warum braucht China diesen Beruf? – Was wären Folgen des Fehlen? Situationsanalyse – Welche Unternehmen benötigen Menschen mit diesem Beruf, Wie hoch ist der geschätzte Bedarf? – Wie sehen die Zukunftschancen aus? – Welche Anforderungen bestehen zurzeit, welche bestehen in der Zukunft (Berufsprofil)? BeispielBeispiel Dr.Heiber10

11 3. - Curriculumsentwicklung -Theorie 2. Mesoebene : Berufsbild – (,, ) Beschreibung der Fachrichtung (Aufgaben, Arbeitsbedingungen, Voraussetzung der Schüler) – / Übersicht über Lernfelder/ Lernfächer Rahmenplan und Lernfeldbeschreibung Prüfungsanforderung Beispiel Dr.Heiber11

12 3. - Curriculumsentwicklung -Theorie 3. Mikroebene : Erläuterung zu den Lernfeldern, Lernsituationen etc. Beispiel Dr.Heiber12

13 3. - Curriculumsentwicklung -Theorie Wie kommt man zu Lernfeldern? Antwort: Tätigkeiten werden zu Handlungsfelder gruppiert Handlungsfelder fließen in Lernfelder ein ; Lernfelder werden Projekte; Projekte in Lernsituationen aufgeteilt Dr.Heiber13

14 Tätigkeit: T1 Tätigkeit: T2 Tätigkeit: T3 oooooooooooo Tätigkeit: Tn Handlungsfeld: HF1 Tätigkeit: T4 Tätigkeit: T5 Handlungsfeld: HFp Tätigkeit: Tm oooooo Handlungsfeld: HF2 n, m, p = 1, 2, 3,…; m >>p : + Betrieb: Tätigkeiten + Handlungsfelder Dr.Heiber14

15 Lernfeld: = ( ) Lernfelder = Handlungsfelder (schulisch aufbereitete ) Vorteil: => Betriebliches Handeln =>Angleichung von Betrieb und Schule Keine Trennung von Entwicklern und Anwendern = Praxis = Hohe Motivation der Schülern Nachteil: Probleme bei der Schulorganisation Offener Lehrplan zentrale Prüfung Dr.Heiber15

16 + Handlungsfelder + Lernfelder Handlungsfeld: HF1 Handlungsfeld: HF2 Handlungsfeld: HF3 Handlungsfeld: HF4 Handlungsfeld: HF5 Handlungsfeld: HF6 oooooo Handlungsfeld: HFn Lernfeld: LF1 Lernfeld: LF2 Lernfeld: LF3 Lernfeld: LF4 Lernfeld: LF5 Lernfeld: LF6 oooooo Lernfeld: LFm HFi != LFj; SHF:= Content(HF1...HFn); SLF:= Content(LF1…LFm); IF (SHF > SLF) THEN very bad vocational education => no future IF (SHF = SLF) THEN bad vocational education => no flexibility IF (SHF looking forward Dr.Heiber16

17 Lernfeld: LF1 Lernfeld: LFn Projekt: P1 Projekt: P2 Projekt: P3 Projekt: P1 Projekt: Pi Lernsituation: LS111 Lernsituation: LS112 Lernsituation: LS113 Lernsituation: LS121 Lernsituation: LS122 Lernsituation: LS131 Lernsituation: LS132 Lernsituation: LSn11 Lernsituation: LSni1 Lernsituation: LSnij oooooo oooooo oooooooooooo Lernsituation: LSn1m oooooo Rahmenlehrplan i, j, n, m = 1, 2, 3,… number(LF) < number(P) < number(LS) Dr.Heiber17

18 Mechatronikberufe Welche Tätigkeiten und Anforderungen sehen Sie in den Berufen? – … Welche Handlungsfelder kann man erstellen? – … Welche Lernfelder kann man aus den Handlungsfeldern ableiten? – … Welche Projekte, Lernsituationen sind ableitbar? 4. Ein praktisches Beispiel Dr.Heiber18

19 Lernfeld Analysieren von Funktionszusammenhängen in mechatronischen Systemen Zielformulierung Die Schülerinnen und Schüler wenden Vorschriften und Regelwerke bei der Untersuchung technischer Anlagen an. Sie arbeiten mit technischen Unterlagen und nutzen deren Aussagen für die Lösung. Sie beherrschen Verfahren zur Analyse und Dokumentation von Funktionszusammenhängen und führen Gespräche über technische Realisierungsmöglichkeiten im Team. Sie arbeiten mit Blockschaltplänen und erkennen anhand dieser Pläne den Signalfluss, den Stofffluss, den Energiefluss und die grundsätzliche Wirkungsweise.Die Möglichkeiten der Datenverarbeitung zur Aufbereitung von Arbeitsergebnissen werden von ihnen erkannt. Die Schülerinnen und Schüler sind für Probleme der Ökologie und der Ökonomie dieser Systeme sensibilisiert. Die Bedeutung der englischen Sprache für die technische Kommunikation ist ihnen bewusst. 4. Ein praktisches Beispiel Dr.Heiber19

20 Projekt Technische Systeme Thema : Aufbau und Wirkungsweise Überblick über Funktionseinheiten -Grundeinheit -Antriebseinheit -Energieübertragungseinheit -Arbeitseinheit -Zusatzeinheit Erkennen und Darstellen des Energie-, Stoff- und Signalflusses -Blockschaltbilder -Vorschriften und Normen Thema : Anforderungen Einblick in kundenorientierte Anforderungen -Qualität -Sicherheit -Funktionalität -Kosten -Ökologie 4. Ein praktisches Beispiel Dr.Heiber20

21 Lernsituation Schlüsselfragen: : Sind die gewünschten Kompetenz- und Inhaltsbereiche der Lernsituation erfasst? Hier geht es insbesondere auch um die Förderung von Methoden- und Sozialkompetenz. Ist die Lernsituation in das Lernfeld einbezogen bzw. auf die vorhergehenden und nachfolgenden Lernsituationen bezogen? Gegebenenfalls ist eine Korrektur bzw. Anpassung notwendig. Ordnet sich die Lernsituation in den Arbeitsprozess richtig ein? Ist eine ausreichende Transferleistung von der Werkstatterfahrung hin zur Modell- bzw. Theoriebildung möglich? Sind die sächlichen Voraussetzungen (Zugang zu Informationen, Räume, Medien und technische Ausstattung, ggf. betriebliche Umsetzung) und die personalen Voraussetzungen (fachliche und prozessuale Qualifikationen der Lehrer, notwendige Absprachen) gegeben und sind der Zeitpunkt sowie die Inhalte mit der betrieblichen Situation abgestimmt? Ist die Lernsituation so gestaltet, dass ein unterschiedliches Zugangs- und Lösungsniveau zur Berücksichtigung der individuellen Lernprozesse der Betroffenen gegeben und eine Leistungsdifferenzierung möglich ist? Sind Lernerfolgskontrollen durch Eigen- und/oder Fremdbewertung berücksichtigt? 4. Ein praktisches Beispiel Dr.Heiber21

22 Lernsituation Eine Lernsituation ist ein Lehr-/Lernarrangement, das Handlungs- und Sozialkompetenz fördert, eine komplexe Problemstellung beinhaltet, deren Lösung eine Kooperation benötigt und in der Schülerinnen und Schüler einen Nutzen für sich erkennen können. Lernsituationen dürfen sich nicht grundsätzlich auf berufliche Handlungs- situationen begrenzen, sondern sie müssen die individuelle und gesellschaftliche Lebensumwelt mit einbeziehen. Lernsituationen sind didaktisch begründete und unterrichtlich aufbereitete Handlungssituationen. Lernsituationen sind mehrdimensional und beschreiben eine Aufgabe mit Praxisbezug 4. Ein praktisches Beispiel Dr.Heiber22

23 Lernsituation Erforderliche Unterrichtsbedingungen: Werkzeug zum Zerlegen des Generators Ausgebaute Generatoren Komplettes Fahrzeug oder aufgebauter Motor Multimeter Oszilloskop Schaltpläne Schnittzeichnungen von Generatoren Bosch Technische Unterrichtung Generator Bosch ESItronic Bosch Tester KTS 520 oder Ein praktisches Beispiel Dr.Heiber23

24 Lernsituation Konkrete Aufgabenstellung: Erstellen eines Werkstattauftrages Analyse von Fehlermöglichkeiten durch Ishikawa-Diagramm Eingrenzen des Fehlers durch Fehlersuchplan (Gruppenarbeit) Fehler durch geeignete Messung eingrenzen Funktionsbeschreibung des Ladestromkreises erstellen (Fachbuch) Schaltplan: 3 Stromkreise farbig markieren (1. Vorerregung 2. Erregung 3. Haupt- Ladestromkreis) Analyse der Bauteile des Generators durch Zerlegen Fehler durch fachgerechte Reparatur beseitigen 4. Ein praktisches Beispiel Dr.Heiber24

25 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Dr. Uwe Heiber Gastprofessor QTC Qingdao Uwe Heiber ( ) Dr.Heiber25


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