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WUNDARTEN, WUNDHEILUNG, TERMISCHE VERLETZUNGEN, VIRUSINFEKTIONEN IN DER CHIRURGIE Transplantation und Chirurgische Klinik der Semmelweis Universität, Budapest.

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1 WUNDARTEN, WUNDHEILUNG, TERMISCHE VERLETZUNGEN, VIRUSINFEKTIONEN IN DER CHIRURGIE Transplantation und Chirurgische Klinik der Semmelweis Universität, Budapest

2 Schwerverletzte Kombinierte Anaerobe! Schwerverletzte Kombinierte Anaerobe! FriedenKrieg Haushalt 25-35% Industrie Landwirtschaft Verkehr Sport Haushalt 25-35% Industrie Landwirtschaft Verkehr Sport ÄTIOLOGIE DER WUNDEN

3 Gewebenekrose physisch (mechanisch, temperaturbedingt, elektrisch, Strahlung) oder chemisch (Säure, Lauge): Gewebemangel Blutung Schmerz (primär- secundär - später) Functio laesa Neuroverletzung, Ödem, Hypoxie, Azidose, K+ Gewebenekrose physisch (mechanisch, temperaturbedingt, elektrisch, Strahlung) oder chemisch (Säure, Lauge): Gewebemangel Blutung Schmerz (primär- secundär - später) Functio laesa Neuroverletzung, Ödem, Hypoxie, Azidose, K+ VERLETZUNG (WUNDE) TRAUMA

4 Mangel der Kontinuität von Haut oder Subcutis akzidental einfache Wunden (Haut + Subcutis) komplizierte Wunden (Bindegewebe, Muskel, etc.) iatrogen pathologisch Beim Beschreiben: Art und Lokalisation, Größe, Zahl, Form, Tiefe (durchdringend?) Infektion? offen - bedeckt Mangel der Kontinuität von Haut oder Subcutis akzidental einfache Wunden (Haut + Subcutis) komplizierte Wunden (Bindegewebe, Muskel, etc.) iatrogen pathologisch Beim Beschreiben: Art und Lokalisation, Größe, Zahl, Form, Tiefe (durchdringend?) Infektion? offen - bedeckt KLASSIFIZIERUNG DER WUNDEN UND VERLETZUNGEN

5 Vulnus punctum scissum caesum abrasum contusum lacerum morsum sclopetarium Vulnus punctum scissum caesum abrasum contusum lacerum morsum sclopetarium MECHANISCHE VERLETZUNGEN

6 Die Verletzung erfolgt mit einem scharfen Instrument Bis zum Wundboden reichende, scharfe Wundränder Sich einengende Wunde wenig Destruktion Operationswunden sind typisch Gute Heilungstendenz Die Verletzung erfolgt mit einem scharfen Instrument Bis zum Wundboden reichende, scharfe Wundränder Sich einengende Wunde wenig Destruktion Operationswunden sind typisch Gute Heilungstendenz VULNUS SCISSUM = SCHNITTWUNDE

7 Stumpfe Kräfte können auch eine Rolle spielen Größere Destruktion im Gewebe Wundränder uneben Ähnlich zu den Schnittwunden, aber weniger regelmäßig und die Verletzung der tieferen Schichten größer Stumpfe Kräfte können auch eine Rolle spielen Größere Destruktion im Gewebe Wundränder uneben Ähnlich zu den Schnittwunden, aber weniger regelmäßig und die Verletzung der tieferen Schichten größer VULNUS CAESUM = HACKWUNDEN

8 spitzes Instrument verursacht sie kann in die Tiefe drängen die oberflächliche, sehbare Verletzung kann klein sein, aber in der Tiefe können schwere Verletzungen passieren eindringend (penetratio) durchdringend (perforatio) spitzes Instrument verursacht sie kann in die Tiefe drängen die oberflächliche, sehbare Verletzung kann klein sein, aber in der Tiefe können schwere Verletzungen passieren eindringend (penetratio) durchdringend (perforatio) VULNUS PUNCTUM = STICHWUNDE

9 Stumpfe Kräfte wirken Wundränder uneben Verschmutzt, infektiert! Unregelmäßiger Wundboden Blutversorgung der Wundränder geschädigt Subcutan vieleicht keine Beschädigung Keine starke Blutung Stumpfe Kräfte wirken Wundränder uneben Verschmutzt, infektiert! Unregelmäßiger Wundboden Blutversorgung der Wundränder geschädigt Subcutan vieleicht keine Beschädigung Keine starke Blutung V. CONTUSUM = QUETSCHWUNDE V. LACERUM = RISSWUNDE

10 Durch Mensch oder Tier verursacht Spuren des Bisses charakteristisch Charakteristika der Stich- und Risswunden Infiziert durch die Bakteria der Speichel Durch Mensch oder Tier verursacht Spuren des Bisses charakteristisch Charakteristika der Stich- und Risswunden Infiziert durch die Bakteria der Speichel VULNUS MORSUM = BISSWUNDE

11 Durch Geschoss oder anderes Projektil verursacht Die Verletzung is abhängig von: Geschoss, Schießweite, von der Richtung des Schusses Ein Schießkanal entsteht, was später eröffnet werden muss Suche nach Eingang und Ausgang Meldepflicht! Durch Geschoss oder anderes Projektil verursacht Die Verletzung is abhängig von: Geschoss, Schießweite, von der Richtung des Schusses Ein Schießkanal entsteht, was später eröffnet werden muss Suche nach Eingang und Ausgang Meldepflicht! VULNUS SCLOPETARIUM = SCHUSSWUNDE

12 Per primam intentionem per secundam intentionem I. Phase (2-3 Tage): Hyperämie - Makrofage Koagel-Fibrinnetz-Kapillarisation II. Proliferation (4-7. Tage): Fibroblaste Granulatiosgewebe - Kapillarisation III. Narbenbildung: 8 Tage < Per primam intentionem per secundam intentionem I. Phase (2-3 Tage): Hyperämie - Makrofage Koagel-Fibrinnetz-Kapillarisation II. Proliferation (4-7. Tage): Fibroblaste Granulatiosgewebe - Kapillarisation III. Narbenbildung: 8 Tage < SANATIO

13 Bedecken der Wunde Verletzte Gewebe ersetzen Bedecken der Wunde Verletzte Gewebe ersetzen Bindegewebe Knochen Alles andere mit anderem Bindegewebe Knochen Alles andere mit anderem Gleiches Gewebe Voraussetzung Gute Blutversorgung Gute Makrophagtätigkeit Saubere Wundverhältnisse Voraussetzung Gute Blutversorgung Gute Makrophagtätigkeit Saubere Wundverhältnisse Störungen Serom Hämatom Hypertrophe Narbe Keloid Störungen Serom Hämatom Hypertrophe Narbe Keloid WUNDHEILUNG

14 PROPHYLAXE DER WUNDHEILUNG Ausschneiden der Wunde nach Friedrich Bei Verdacht auf Infektion: offene Wundbehandlung Drainieren bei Flüssigkeit Die Spannung der Naht ist nicht erlaubt Incisio statt Antibiotika Regel der Asepsis! Ausschneiden der Wunde nach Friedrich Bei Verdacht auf Infektion: offene Wundbehandlung Drainieren bei Flüssigkeit Die Spannung der Naht ist nicht erlaubt Incisio statt Antibiotika Regel der Asepsis!

15 STÖRUNGEN DER WUNDHEILUNG Aseptisch Hämatom, Serom Nekrose der Wundränder Dehiszenz, Platzbauch Hypertrophe Wunde, Keloid, atrophischer Ulkus Septisch Fistel Ulkus Aseptisch Hämatom, Serom Nekrose der Wundränder Dehiszenz, Platzbauch Hypertrophe Wunde, Keloid, atrophischer Ulkus Septisch Fistel Ulkus

16 KELOID Das Gleichgewicht zwischen Kollagensynthese und Zerfall geht verloren (Wachstumsfaktoren, Inflammationsfaktoren, epidermale Keratozyten) Rosarot-rot, elastisch-hart, juckt, dysaesthaesia Th: excisio? Steroide, Interferon, (traconazol?), Silikongel, cryoth, Bestrahlung Das Gleichgewicht zwischen Kollagensynthese und Zerfall geht verloren (Wachstumsfaktoren, Inflammationsfaktoren, epidermale Keratozyten) Rosarot-rot, elastisch-hart, juckt, dysaesthaesia Th: excisio? Steroide, Interferon, (traconazol?), Silikongel, cryoth, Bestrahlung

17 GRUNDLAGEN DER WUNDVERSORGUNG Alle nicht operative Wunden müssen als infiziert angesehen werden! Die Erreger und die devitalisierten Gewebe müssen entfernt werden Alle Wunden müssen in operative Wunden umgestaltet werden Alle nicht operative Wunden müssen als infiziert angesehen werden! Die Erreger und die devitalisierten Gewebe müssen entfernt werden Alle Wunden müssen in operative Wunden umgestaltet werden

18 PRIMÄRE WUNDVERSORGUNG Prophylaxe der sekundären Infektion soll Ziel der Erstversorgung sein Endgültige primäre Wundversorgung (0-6 h) nach Friedrich (1898) mit ev. Ausschnitt (< 6 h) Technik: säubern, Betäubung, Ausschnitt (Ausnahme: Gesicht, Hand), Naht Bei Stichwunden, Bisswunden, Schießwunden und Quetschwunden: Situationsnaht + Drain Bei Wunden > 8 h: Verzögerung Ausschnitt – Verband - Naht nach 3-5 Tagen Prophylaxe der sekundären Infektion soll Ziel der Erstversorgung sein Endgültige primäre Wundversorgung (0-6 h) nach Friedrich (1898) mit ev. Ausschnitt (< 6 h) Technik: säubern, Betäubung, Ausschnitt (Ausnahme: Gesicht, Hand), Naht Bei Stichwunden, Bisswunden, Schießwunden und Quetschwunden: Situationsnaht + Drain Bei Wunden > 8 h: Verzögerung Ausschnitt – Verband - Naht nach 3-5 Tagen

19 PRIMÄRER VERSCHLUSS IMMER bei durchdringenden Verletzungen der Thorax, Bauchwand und Dura!

20 SYMPTOME DER INFLAMMATION Lokal tumor rubor calor dolor functio laesa Allgemein Lokal tumor rubor calor dolor functio laesa Allgemein

21 St. aureus oder Streptococcus 50% Kriegswunden, mit Erde infiziert, Anaerobe Fremdkörper Zustand der Wundränder (ungleich oder scharf) Immunologischer Status St. aureus oder Streptococcus 50% Kriegswunden, mit Erde infiziert, Anaerobe Fremdkörper Zustand der Wundränder (ungleich oder scharf) Immunologischer Status FAKTOREN DIE DIE INFLAMMATION DER WUNDE BEEINFLUSSEN

22 Anamnese, Begleiterkrankungen (DM, art. scler. etc.) Bisherige Behandlung, Fieber, septische Symptome Inspektion (Abnahme des Verbandes) Palpation (Fluktuation) Punktion Kons. Behandlung (Gesicht) Regression Progression Eröffnung (Drain) Probeentnahme Kontrolle Anamnese, Begleiterkrankungen (DM, art. scler. etc.) Bisherige Behandlung, Fieber, septische Symptome Inspektion (Abnahme des Verbandes) Palpation (Fluktuation) Punktion Kons. Behandlung (Gesicht) Regression Progression Eröffnung (Drain) Probeentnahme Kontrolle BEHANDLUNG INFLAMMIERTEN WUNDEN

23 Allgemeinzustand Albumin, Vitamine, Spurelemente Stoffwechselerkrankungen (Diabetes, Urämie, Icterus) Blutversorgung – lokale Hypoxämie Bakterielle Infektionen Medikamente Steroide (Eiweißsynthese, Fibroblaste) Antibiotika (Kollagen Biosynthese) Zytostatika Allgemeinzustand Albumin, Vitamine, Spurelemente Stoffwechselerkrankungen (Diabetes, Urämie, Icterus) Blutversorgung – lokale Hypoxämie Bakterielle Infektionen Medikamente Steroide (Eiweißsynthese, Fibroblaste) Antibiotika (Kollagen Biosynthese) Zytostatika EINFLUSSFAKTOREN DER WUNDHEILUNG:

24 THE COCOANUT GROVE FIRE Boston 1941 Flüssigkeitshaushalt (Niere) Wundversorgung: Excision + sofortige Grafting Pulmonale Komplikationen Antibiotika Flüssigkeitshaushalt (Niere) Wundversorgung: Excision + sofortige Grafting Pulmonale Komplikationen Antibiotika

25 I. Oberhaut (Epidermis) II/1. Oberhautnekrose - Bulla 2. + teilweise Lederhautnekrose III. Oberhaut + Lederhaut nekrotisiert IV. Haut + Subcutis + tiefere Schichten I. Oberhaut (Epidermis) II/1. Oberhautnekrose - Bulla 2. + teilweise Lederhautnekrose III. Oberhaut + Lederhaut nekrotisiert IV. Haut + Subcutis + tiefere Schichten Nekrose Stasis Hyperämie TERMISCHE VERLETZUNGEN

26 2 x 9% Bauch 2 x 9% Bauch 2 x 9% Rücken 2 x 9% Rücken 2 x 9% 9% 1% BAUX-SCHEME Alter +% Prognose < 75 gut ? 100 < schlecht BAUX-SCHEME Alter +% Prognose < 75 gut ? 100 < schlecht 9-ER REGEL NACH WALLACE

27 Permeabilität Elektrolyten + Eiweiß Hypovolämie Schock Permeabilität Elektrolyten + Eiweiß Hypovolämie Schock Therapie: Abkühlung (fliessendes Kaltwasser) Eiweiß + Elektrolyten Schmerzbetäubung Erstversorgung (Verband) KEIN Pulver oder Salbe! Anaerob Gefahr! Tetanus + Antibiotika! Therapie: Abkühlung (fliessendes Kaltwasser) Eiweiß + Elektrolyten Schmerzbetäubung Erstversorgung (Verband) KEIN Pulver oder Salbe! Anaerob Gefahr! Tetanus + Antibiotika! VERBRENNUNG (COMBUSTIO)

28 OBERFLÄCHIGE VERBRENNUNG I und II/1 Verbrennung: Schmerzlinderung Abwaschen der Umgebung der Wunde (Neomagnol) Débridement Verband (Silbernitrat, Betadine) Befestigung (ev. Gips) I und II/1 Verbrennung: Schmerzlinderung Abwaschen der Umgebung der Wunde (Neomagnol) Débridement Verband (Silbernitrat, Betadine) Befestigung (ev. Gips)

29 TIEFE ZWEITGRADIGE VERBRENNUNG II/2 (Lederhaut auch abgestorben – keine Schweissdrüsen) Konservative Behandlung Tangentiale Excision ( Humby-Messer) II/2 (Lederhaut auch abgestorben – keine Schweissdrüsen) Konservative Behandlung Tangentiale Excision ( Humby-Messer)

30 TIEFE VERBRENNUNG III - IV gradig (Fett-, Muskel- und Knochenschicht) Akute Operation- Inzision in der Längsachse Primäre Operation: guter Allgemienzustand, Oberfläche relativ klein, Nekrektomie + Plastik Große Oberflächen ( > 15 % ) 15%-ot Ausschnitt und Bedecken Autograft Tage 15%-ot Ausschnitt und Bedecken Heterograft - Kadaver nach 14 Tagen Xenograft - Schwein, im Falle einer Rejektion: Autograft III - IV gradig (Fett-, Muskel- und Knochenschicht) Akute Operation- Inzision in der Längsachse Primäre Operation: guter Allgemienzustand, Oberfläche relativ klein, Nekrektomie + Plastik Große Oberflächen ( > 15 % ) 15%-ot Ausschnitt und Bedecken Autograft Tage 15%-ot Ausschnitt und Bedecken Heterograft - Kadaver nach 14 Tagen Xenograft - Schwein, im Falle einer Rejektion: Autograft

31 I. Grad(acra) - warm II. GradVasospasmus Zyanose Bulla III. GradWachsnekrose blutige Bullen IV. Gradtiefe Gewebenekrose klopfhart gefroren Th: 35-40°C Wasser chirurgisch ----> konservativ! I. Grad(acra) - warm II. GradVasospasmus Zyanose Bulla III. GradWachsnekrose blutige Bullen IV. Gradtiefe Gewebenekrose klopfhart gefroren Th: 35-40°C Wasser chirurgisch ----> konservativ! ERFRIEREN (CONGESTIO, CONGELATIO)

32 Säure - coagulatio Laug - colliquatio Wie bei Verbrennungen I. IV. Dosisabhängig: ErythemDermatitis FibroseUlkus Säure - coagulatio Laug - colliquatio Wie bei Verbrennungen I. IV. Dosisabhängig: ErythemDermatitis FibroseUlkus necrosis CHEMISCHE VERLETZUNGEN BESTRAHLUNG

33 Definitionen Infektion in Zusammenhang mit der Gesundheitsversorgung Diese Infektionen, die im Laufe der Versorgung beim Patienten oder bei der Personal vorkommen Risikopatient Derjenige, der den Erreger weitergeben kann Der Patient, dessen Zustand ihn gegenüber Infektionen empfindlich macht

34 Chirurgie gehört zu den kritischen Gebieten Alle Patienten müssen potentiell infiziert angeschaut werden Die Risikopatienten muss man auch versorgen, es ist nicht möglich die Behandlung zu verweigern Die mit Blut und Körpersekretionen überbrachte Virusinfektion (HBV, HCV, HIV) stellt ein erhebliches Risiko für das Personal dar EPINFO:2003.jún.23.

35 Kórokozó TerjedésLappangási időBetegségszövődmény HBVVér, nyál6 hónapHepatitis BMájcirrhosis, HCC HCVVér, nyál változó Hepatitis CMájcirrhosis, HCC HIVVér, nyálLegalább 10 hónapAIDSOpportunista fertőzések HSV INyál, vér, cseppfertőzés3-15 napOralis herpes, kearatitisKiütés, seb, neuralgia HSV IIVér, nyál, kontact8-14 napGenitalis herpesHordozó állapot N.gonorrhoeaekontakt2-10 napgonorrhoeaSterilitás, vakság Treponema pallidumKontakt10-90 napsyphilisKIR destrukció P.aeruginosaKontakt1-10 napsebfertőzésOsteomyelitis, abscessus S.aureusKontakt1-10 napsebfertőzésOsteomyelitis, abscessus Clostridium tetaniNyál, direkt kontaktus5-12 naptetanusHalál vagy bénulás VZVNyál, cseppfertőzés9-22 napVaricellaHerpes zoster Rubeola vírusNyál, cseppfertőzés8-12 naprubeola Légúti fertőzés, encephalopathia Parotitis epidemica v.Nyál, cseppfertőzés8-12 napParotitis epidemicaLégúti fertőzés Morbilli v.Nyál, cseppfertőzés8-12 napmorbilliEncephalopathia InfluenzavírusNyál, cseppfertőzés1-4 napinfluenzapneu,monia Rhino-. adenovírusNyál, csppfertőzés1-4 napnátha M.tuberculosis Cseppfertőzés, nyál,, kontakt Max.9 hónaptuberculosis S.PyogenesKontactSzáj abscessusEndocarditis Candida albicanskontactcandidosis ErregerFortpflanzungZeitintervallKrankheitKomplikation HBVBlut, Speichel6 MonateHepatitis B Leberzirrhose, HCC HCVBlut, Speichel ? Hepatitis C Leberzirrhose, HCC HIVBlut, Speichel mindestens 10 Monate AIDS Opportunistische Infektionen

36 HBV Prävalenz Chronisch Infizierte Millionen Verstorbene0,5-1,2 Mill/Jahr Todesursache10. in der Welt

37 Risikogruppen Fixer Anamnese STD, Promiskuität Homosexualität Emigranten aus Risikoländern HBV positive Mutter Arbeit im Gesundheitswesen Hämodialysierte Ehepartner chronisch infiziert HBV positive Sexualpartner

38 Akute HBV Infektion 30 –180 Tage Inkubationszeit Immunkomplex mediierte extrehepatische Manifestationen Subklinisch akute Symptome Fulminant HBV

39 HBsAg Träger Low-grade Virusreplikation Sonderform der chronischen Entzündung Perinatal häufiger HBsAg +, HBeAg + oder – Keine Schädigung, keine Zirrhose, kein Tumor Immuntoleranz

40 Chronische HBV Infektion Chronische Infektion Chronische Infektion Leberversagen Zirrhose HCC OLT Exit 5-10-% 30 % Akute Exazerbation 23% binnen 5 Jahre

41 Hepatitis B Virus - HBV HBsAg, aHBs HBV DNS, PCR HBeAg, aHBe HBcAg, aHBc

42 SEROLOGIE HBsAGA-HBsa-HBcHBeAgA-HBeBedeutung +-IgM+- Akute HBV Infektion +-IgG+- Chronische HBV Inf., große Infektivität +-IgG-+ Späte akute oder chronische HBV Inf., schwache Infektivität ++++/- 1. Ein HBsAg Subtyp und heterotype anti- HBs 2.HBsAg-anti-HBs Serokonversion --IgM-+/- 1.akute HBV Inf 2.anti-HBc Fenster -_IgG-- 1. Schwache HBsAg-carrier 2.Infektion in der Anamnese -+IgG-+/- Ausgeheilte HBV Infektion Immunisation mit HBsAg 2.Infektion in der Anamnese 3.Falsch positiv

43 Interferon Lamivudin Adefovir Entecavir Telbivudin Tenofovir Transplantation Therapeutische Möglichkeiten Nukleosidanalog Nukleotidanalog

44 Hepatitis B Vakzination Rekombinante HBs-Antigen - Sicherheit Kinder werden geimpft Gesundheitswesen Protektivität 90% Die rekombinante DNS Vakzine enthält HBV Proteine und stimuliert eine natürliche Immunantwort Lebende Viren sind nicht in der Vakzine, so besteht die Gefahr einer Infektion nicht Langzeitige Protektion

45 Postexpositionsprofilaxe (PEP) HBsAg positivHBsAg negativUnbekannt Nicht geimpftHBIG + ImpfungImpfung Geimpft a-HBs titer 10 IU/ml: th Ø <10 IU/ml: HBIG+Impfung th Ø a-HBsAg status: 10 IU/ml: th Ø <10 IU/ml:HBIG+Impfung

46 HCV Genotypen: – 1a – 1b am häufigsten – 2 – 3 – 4 – 5 – 6

47 HCV USA 2 Millionen Mittel-Europa 1 Million Ungarn? 1,5 % - 0,8 % Patienten

48 HCV Blut (Spender werden seit 1992 getestet) Fixer Tätowierung, piercing Homosexuelle Chirurgische, zahnärztliche Eingriffe, Akupunktur Infizierte Instrumente (Rasierer, Schere, Zahnbürste) Gesundheitswesen

49 Extrahepatische Manifestationen Glomerulonephritis Cryoglobulinaemia Periarteritis nodosa Schönlein-Henoch purpura Vasculitis Pleuritis Polyarthritis Urticaria Thyreoiditis Anaemia, thrombocytopenia leukocytopenia Neuritis

50 HCV Therapie Interferon αa, αb Peg-Interferon αa, αb – Ribavirin – Transplantation Responder – non-responder

51 HIV 1981: Immundefizienz Krankheit 1982: Isolieren des Virus –Nobel-Preis % der Infizierten lebt in der dritten Welt In 190 Ländern leben positive Weltseuche HIV-1 und HIV-2 (West-Afrika 1986)

52 HIV Täglich frisch Infizierte Tote Täglich frisch Infizierte Tote Heute 34 Millionen Infizierte 3,3 Kinder 15 Millionen Waisen Heute 34 Millionen Infizierte 3,3 Kinder 15 Millionen Waisen

53 Infektionsquelle Akute HIV Krankheit Symptomfreie HIV Infizierte HIV Infizierte mit Symptome AIDS Kranke In der EU wissen 30% der HIV Infizierte nicht von ihrer Krankheit Von Mensch auf Mensch direkte Übertragung

54 Mit Blut: Transfusion oder andere Blutprodukte Haut oder Schleimhaut mit Kontamination Durchdringende Haut- oder Schleimhautverletzung Gemeinsame Spritzen bei Drogensüchtigen Durch Transplantation Intrauterin oder während der Geburt Epidemiologie

55 Was steckt an und was nicht? BLUT Spermium Scheidensekretion Muttermilch – Träne – Speichel – Atemwegsekretion – Stuhl – Urin – Schweiss

56 Normaler Krankheitsablauf Jahre Mit Medikamenten: Jahre

57 Medikamentöse Behandlung Stoppt die Virusvermehrung Ermöglicht die Regenerierung des Immunsystems Verlängert die Lebenserwartung Verbessert die Lebensqualität Keine Heilung, aber:

58 Risiko der Verletzung Bei HBV deutlich Bei HCV mit einer Größenordnung Bei HIV mit zwei Größenordnungen weniger –Geringe Infektionsgefahr –Im Durchschnitt 0,3% –Bei Nadelstich durch die Schleimhaut 0,09% Screening in Ungarn bei Blutprodukte: –HIV: 1986 –HCV:1993


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