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Allgemeinbildender Informatikunterricht? Allgemeinbildender Informatikunterricht? Ein neuer Blick auf H. W. Heymanns Aufgaben allgemeinbildender Schulen.

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1 Allgemeinbildender Informatikunterricht? Allgemeinbildender Informatikunterricht? Ein neuer Blick auf H. W. Heymanns Aufgaben allgemeinbildender Schulen 1.Zur Entwicklung des Bildungsbegriffs 2.Bildung und Technik 3.Die Aufgaben der allgemeinbildenden Schulen nach H. W. Heymann 4.Die Ludwigsfelder Thesen: Informatikunterricht für alle! 5.Die allgemeinbildende Qualität des Informatikunterrichts stärken Helmut Witten,

2 1. Zur Entwicklung des Bildungsbegriffs Helmut Witten, Die letzte Aufgabe unsres Daseyns: dem Begriff der Menschheit in unsrer Person einen so grossen Inhalt, als möglich zu verschaffen. (Wilhelm von Humboldt, Theorie der Bildung des Menschen, 1793) Was macht das Wesen der Bildung aus? Gebildet ist, wer nicht mit der Hand arbeitet, sich richtig anzuziehen und zu benehmen weiß, und von allen Dingen, von denen in der Gesellschaft die Rede ist, mitreden kann. (Friedrich Paulsen, 1903)

3 1. Zur Entwicklung des Bildungsbegriffs Helmut Witten, Der Bildungsbegriff stellt seiner Herkunft nach eine von Anfang an ideologisch aufgeladene Begriffsbildung dar und hat deshalb im Verlauf seiner Geschichte eine nicht mehr zu beseitigende Unschärfe und Vieldeutigkeit erlangt. (Paul Heimann, 1962) Eine zentrale Kategorie wie der Bildungsbegriff ist unbedingt notwendig, wenn die pädagogischen Bemühungen um die nachwachsende Generation nicht in ein unverbundenes Nebeneinander oder gar Gegeneinander von zahllosen Einzel- aktivitäten auseinanderfallen sollen. (Wolfgang Klafki 1985)

4 Helmut Witten, Bildung und Technik Naturwissenschaften und Technik sind kein Gegenstand der Bildung! (Bildung – Alles, was man wissen muss! Dietrich Schwanitz, 1999) Aufgabe der Wissenschaft ist es, die Dinge zu durchschauen. (Die andere Bildung, Ernst Peter Fischer 2001) Technik zu verwenden und sie zu verstehen ist nicht dasselbe: Die Computertechnik ist heute leichter zu benutzen als vor 20 Jahren, doch schwerer zu begreifen. (Gero von Randow, vom Spaß an der Technik 2002)

5 3. Aufgaben der allgemeinbildenden Schulen Helmut Witten, Lebensvorbereitung - Stiftung kultureller Kohärenz - Weltorientierung - Anleitung zum kritischen Vernunftgebrauch - Entfaltung von Verantwortungsbereitschaft - Einübung in Verständigung und Kooperation - Stärkung des Schüler-Ichs nach H. W. Heymann:

6 4. Ludwigsfelder Thesen: Informatikunterricht für alle! Helmut Witten, Informatiksysteme durchdringen im zunehmenden Maße unser Leben. -Im Informatikunterricht erkennen die Lernenden, dass Informatiksysteme gestaltbar sind. -Modellierung von Informatiksystemen hat in der Wissensgesellschaft eine grundlegende Bedeutung. -Die Arbeitsweisen des Informatikunterrichts tragen im besonderen Maße zur Bildung von Sozialkompetenz bei.

7 5. Die allgemeinbildende Qualität des Informatikunterrichts stärken Helmut Witten, Auswirkungen und Anwendungen von Informatiksystemen verstärkt im Unterricht thematisieren -den kritischen Vernunftgebrauch an der Beschäftigung mit der Geschichte der Künstlichen Intelligenz (KI) schulen -die prinzipiellen Grenzen der Berechenbarkeit im Informatik-Unterricht herausarbeiten -Verständnis der Risiken und Unbeherrschbarkeit heutiger Computer- und Netzsysteme vermitteln


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