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Kognition und Lernen. -Kognition und Lernen sind zentrale Konzepte der pädagogischen Psychologie Forschung zu diesen Themen führte zu Fortschritten im.

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Präsentation zum Thema: "Kognition und Lernen. -Kognition und Lernen sind zentrale Konzepte der pädagogischen Psychologie Forschung zu diesen Themen führte zu Fortschritten im."—  Präsentation transkript:

1 Kognition und Lernen

2 -Kognition und Lernen sind zentrale Konzepte der pädagogischen Psychologie Forschung zu diesen Themen führte zu Fortschritten im fundamentalen wissenschaftlichen Verständnis und in der Praxis. Forschung zu diesen Themen führte zu Fortschritten im fundamentalen wissenschaftlichen Verständnis und in der Praxis.

3 Unterschiedliche Perspektiven -In den pädagogischen Theorien und in der Praxis gibt es unterschiedliche Traditionen, die aus unterschiedlichen Perspektiven stammen. 3 allgemeine philosophische und erkenntnistheoretische Perspektiven, die die psychologische Forschung beeinflusst haben 3 allgemeine philosophische und erkenntnistheoretische Perspektiven, die die psychologische Forschung beeinflusst haben

4 Unterschiedliche Sichtweisen Empirismus: - betont den Zusammenhang von Wissen mit Erfahrung - Erkenntnis aus Sinneserfahrungen - Locke, Thorndike Assoziationismus (Locke, Hume) Assoziationismus (Locke, Hume) Konnektivismus (Rumelhart, McClelland) Konnektivismus (Rumelhart, McClelland)

5 Unterschiedliche Sichtweisen Rationalismus: - betont den konzeptuellen Zusammenhang von Wirklichkeit - Vernunft als Erkenntnismittel, vernünftige Schlussfolgerung - Descartes - betont den konzeptuellen Zusammenhang von Wirklichkeit - Vernunft als Erkenntnismittel, vernünftige Schlussfolgerung - Descartes Gestaltpsychologie (Wertheimer, Koffka, Köhler, Lewin) Gestaltpsychologie (Wertheimer, Koffka, Köhler, Lewin) Konstruktivismus (Piaget) Konstruktivismus (Piaget) Informationsverarbeitungstheorien Informationsverarbeitungstheorien

6 Pragmatismus + Soziohistorismus: -Wissen wird in praktischen Aktivitäten von Gruppen aus Personen konstruiert Interaktion miteinander und mit ihrer Umwelt -Theoriebildung und Veränderung durch gelebte Erfahrung -Pragmatismus: Dewey, Mead -Soziohistorismus: Vygotzky psycho-ökologische Wahrnehmungstheorie (J.J. Gibson) psycho-ökologische Wahrnehmungstheorie (J.J. Gibson) Unterschiedliche Sichtweisen

7 -Behavioristische Perspektive -Kognitive Perspektive -Situative Perspektive 3 Themen aus der Theorie von Kognition und Lernen Wissen Wissen Lernen = Prozess, in dem Wissen vergrößert oder verändert wird Lernen = Prozess, in dem Wissen vergrößert oder verändert wird Transfer = Prozess, in dem Wissen in neuen Situationen angewendet wird Transfer = Prozess, in dem Wissen in neuen Situationen angewendet wird

8 Behavioristisch/Empiristische Perspektive Wissen = Akkumulation von Assoziationen und Bestandteilen von Fertigkeiten Wissen als Besitz von Assoziationen Wissen als Besitz von Assoziationen - Sinneseindrücke, die Wahrnehmung und Konzepte verbinden - Sinneseindrücke, die Wahrnehmung und Konzepte verbinden - Stimulus-Reaktions-Assoziationen (Tolman, Skinner, Guthrie, Hull) - Stimulus-Reaktions-Assoziationen (Tolman, Skinner, Guthrie, Hull) - Wissen ist eine Reflexion von Erfahrungen.

9 Behavioristisch/Empiristische Perspektive Lernen = Prozess, in dem Assoziationen und Fertigkeiten erworben werden Bildung, Vergrößerung und Anpassung der Assoziationen Bildung, Vergrößerung und Anpassung der Assoziationen -Erforschte Prozesse: Konditionierung von Reflexen (Klassische Konditionierung) Konditionierung von Reflexen (Klassische Konditionierung) Verstärkung von Stimulus-Reaktions-Assoziationen (Operante Konditionierung) Verstärkung von Stimulus-Reaktions-Assoziationen (Operante Konditionierung) Bildung von Assoziationen zwischen verbalen Einheiten, z.B. Lernen von Wortlisten Bildung von Assoziationen zwischen verbalen Einheiten, z.B. Lernen von Wortlisten

10 Behavioristisch/Empiristische Perspektive Transfer -Hängt davon ab, wie viele und welche Arten von Assoziationen, die in der neuen Situation benötigt werden, in einer vorherigen Situation erworben wurden. -Reaktionen, die durch Assoziationen mit einem Stimulus gelernt wurden, können besser auf möglichst ähnliche Stimuli generalisiert werden. Thorndike, Osgood Thorndike, Osgood

11 Kognitive/Rationalistische Sichtweise Wissen: = Verstehen und erstellen von Konzepten und Theorien in verschiedenen Bereichen, allgemeine kognitive Fähigkeiten, wie logisches Denken, Planen, Problemlösen und Sprache lernen Themen in der Forschung: -Schemata für Verstehen und logisches Denken in der kognitiven Entwicklung (Piaget) -Entwicklung des Verständnisses von allgemeinen Konzepten -Informationsverarbeitung und Problemlösen (Kintsch & van Dijk, 1978; Newell & Simon, 1972) -Intelligenztheorien (Spearman; Thurstone; Gardner) -Metakognition (Brown; Chi) -Epistemologische Überzeugungen

12 Kognitive/Rationalistische Sichtweise Lernen: = Entwicklung von Konzepten, Reorganisation von Konzepten und Entwicklung von allgemeinen kognitiven Fähigkeiten, wie z.B. Problemlösungsstrategien Konstruktivismus: Verstehen wird durch einen aktiven Prozess, in dem Konstruktion stattfindet, erreicht (Piaget) Konstruktivismus: Verstehen wird durch einen aktiven Prozess, in dem Konstruktion stattfindet, erreicht (Piaget)Forschungsthemen: -Konzeptuelles Verständnis fördern durch aktives Einbeziehen in Diskussionen (Lampert) -Erlernen von Problemlöseprozeduren (VanLehn; Chi; Newell; Anderson)

13 Kognitive/Rationalistische Perspektive Transfer: = hängt von der mentalen Repräsentation in Form eines Schemas, das unabhängig von einer Situation gültig ist, ab (Gick & Holyoak; Bassok; Nisbett; Thagard) Oft problematisch! (Brown) Oft problematisch! (Brown) Wichtiges Prinzip: Die Art, wie Probleme dargestellt werden, wirkt sich auf die Generalisierung aus. Wichtiges Prinzip: Die Art, wie Probleme dargestellt werden, wirkt sich auf die Generalisierung aus.

14 Situative/ Pragmatisch- Soziohistorische Sichtweise Wissen: = besteht zwischen Menschen und ihrer Umgebung (Objekte, Werkzeuge, Bücher, Gemeinschaft, in der sie leben) (Gibson; Turvey) = Aktivitäten einer Gemeinschaft und Möglichkeit für Individuen sich daran zu beteiligen (Lave, Wenger) Interaktion der Individuen mit anderen Menschen und mit physikalischen und technischen Systemen Interaktion der Individuen mit anderen Menschen und mit physikalischen und technischen Systemen Eingestellt sein auf Zwänge und Anforderungen der Aktivitäten eines Systems Eingestellt sein auf Zwänge und Anforderungen der Aktivitäten eines Systems

15 Situative/ Pragmatisch- Soziohistorische Sichtweise Lernen: = Einstellen auf die Gegebenheiten der materiellen und sozialen Systeme mit denen eine Person interagiert (Turvey) = Teilnahme an den Praktiken einer Gemeinschaft (legitimate peripheral participation; apprenticeship) = Fähigkeiten erwerben, um an den Praktiken einer Gemeinschaft teilzuhaben (Lave, Wenger, Newman, Brown)

16 Situative/ Pragmatisch- Soziohistorische Sichtweise Transfer: -schwierig, was Transfer ist: = Anwenden der neuen Praktiken innerhalb der Gemeinschaft = Anwenden der neuen Praktiken außerhalb der Gemeinschaft -Viele Ressourcen, die in einer Gemeinschaft gelernt werden, können in einer anderen Gemeinschaft nicht angewendet werden. -Transfer: Ressourcen danach ordnen, ob sie auch in einer neuen Umgebung erfolgreich eingesetzt werden können erfordert soziale Fähigkeiten und Informationsverarbeitungsfähigkeiten erfordert soziale Fähigkeiten und Informationsverarbeitungsfähigkeiten Damit Transfer möglich ist, müssen einige Zwänge und Anforderungen der Lern- und Transfersituation identisch sein. Damit Transfer möglich ist, müssen einige Zwänge und Anforderungen der Lern- und Transfersituation identisch sein.

17 Literatur - Greeno, J. G., Collins, A. M., & Resnick, L. B. (1996). Cognition and Learning. In D. C. Berliner & R. C. Calfee (Eds.), Handbook of Educational Psychology (pp ). N.Y.: Macmillan


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