Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Universität Würzburg Professionelles Projektmanagement in der Praxis Fachbereich Informatik © 2003 Dr. Harald Wehnes Prof. Dr. P. Tran-Gia V 6.4 / 1 Professionelles.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Universität Würzburg Professionelles Projektmanagement in der Praxis Fachbereich Informatik © 2003 Dr. Harald Wehnes Prof. Dr. P. Tran-Gia V 6.4 / 1 Professionelles."—  Präsentation transkript:

1 Universität Würzburg Professionelles Projektmanagement in der Praxis Fachbereich Informatik © 2003 Dr. Harald Wehnes Prof. Dr. P. Tran-Gia V 6.4 / 1 Professionelles Projekt-Management in der Praxis Veranstaltung 6 –Teil 4 ( ): Prof. Dr. Phuoc Tran-Gia, FB Informatik, Universität Würzburg Prof. Dr. Margit Meyer, FB Wirtschaftswissenschaften, Universität Würzburg Dr. Harald Wehnes, AOK Bayern

2 Universität Würzburg Professionelles Projektmanagement in der Praxis Fachbereich Informatik © 2003 Dr. Harald Wehnes Prof. Dr. P. Tran-Gia V 6.4 / 2 Projektrisikomanagement qWelche Risiken gibt es in Projekten? m qWie sollte man vorgehen? m Workshopteil

3 Universität Würzburg Professionelles Projektmanagement in der Praxis Fachbereich Informatik © 2003 Dr. Harald Wehnes Prof. Dr. P. Tran-Gia V 6.4 / 3 Agenda qDefinition des Risikobegriffes qKategorien von Projektrisiken qRisikomanagement-Prozess 1.Identifikation der Projektrisiken 2.Analyse Risikomatrix 3.Vorgehensplan zur Behandlung von Risiken 4.Risiko-Controlling qPraxis-Beispiel Projekt Korfu Alle Projekte beinhalten Risiken Aufgabe des Projektleiters: Pro-aktives Behandeln der Projektrisiken

4 Universität Würzburg Professionelles Projektmanagement in der Praxis Fachbereich Informatik © 2003 Dr. Harald Wehnes Prof. Dr. P. Tran-Gia V 6.4 / 4 Definitionen Risiko := unsicheres Ereignis von dem nicht bekannt ist, ob es eintreten wird und/oder in welcher Höhe es im Eintrittsfall einen Schaden verursachen wird Risikowahrscheinlichkeit := Wahrscheinlichkeit für den Eintritt des Ereignissen Schadenshöhe := Ausmaß des eingetretenen Schadens Risikomanagement := systematischer Prozess zur Identifizierung, Analyse, Reaktion und Kontrolle der Projektrisiken Risikofaktor := Eintrittswahrscheinlichkeit * Schadenshöhe

5 Universität Würzburg Professionelles Projektmanagement in der Praxis Fachbereich Informatik © 2003 Dr. Harald Wehnes Prof. Dr. P. Tran-Gia V 6.4 / 5 Risiko-Kategorien (1) qRisiken im Projektumfeld m Steht das Management hinter dem Projekt? m Welche Bedeutung hat das Projekt im Unternehmen? m Wer ist Unterstützer oder Gegner des Projektes? m Marktveränderungen während der Projektlaufzeit zu erwarten? m Welche gesetzlichen Veränderungen sind während der Projektlaufzeit zu erwarten? m Welche Abhängigkeiten gibt es? qPersonelle Risiken m Fehlende Motivation der Projektmitarbeiter m Mitarbeiter sind nicht ausreichend verfügbar oder sie besitzen nicht die erforderlichen Qualifikationen m Projektleiter ist mangelhaft ausgebildet m Konflikte im Team m Mitarbeiterfluktuation qRisiken bei der Projektplanung m Wichtige Aktivitäten werden vergessen oder übersehen m Definition von überflüssigen Arbeitspaketen, weil Ziel nicht klar genug vorgegeben m Schlechte (zu optimistische Schätzung) von Aufwänden und/oder Kosten

6 Universität Würzburg Professionelles Projektmanagement in der Praxis Fachbereich Informatik © 2003 Dr. Harald Wehnes Prof. Dr. P. Tran-Gia V 6.4 / 6 Risiko-Kategorien (2) qTechnische Risiken m Einsatz neuer Techniken; Technologieänderungen m Fehlende Hard- und/oder Softwarekomponenten m Fehlende Erfahrungen mit Entwicklungsumgebung m Mangelnde Kompatibilität von Schnittstellen m Geplante Lösung ist technisch nicht umsetzbar qBetriebswirtschaftliche Risiken m Auftraggeber wird zahlungsunfähig m Lieferanten sind unzuverlässig, fallen aus oder liefern Produkte minderer Qualität m Budgetkürzungen, Abhängigkeiten von Währungskursen qRisiken während der Projektdurchführung m Terminliche Verzögerungen bei kritischen Arbeitspaketen m Änderungen in den Anforderungen m Ausführungsmängel qRisiken beim Projektabschluß m Produkt wird nicht termingerecht fertig m Produkt ist mangelhaft m Unzufriedenheit der Anwender mit dem neuen Produkt

7 Universität Würzburg Professionelles Projektmanagement in der Praxis Fachbereich Informatik © 2003 Dr. Harald Wehnes Prof. Dr. P. Tran-Gia V 6.4 / 7 Risiko-Management-Prozess 1. Risiko- Identifikation 2. Risiko- Analyse 3. Risiko- Behandlung 4. Risiko- Controlling You cant manage, what you dont know about

8 Universität Würzburg Professionelles Projektmanagement in der Praxis Fachbereich Informatik © 2003 Dr. Harald Wehnes Prof. Dr. P. Tran-Gia V 6.4 / 8 1.Risiko-Identifikation Ziel: vollständige Liste von konkret formulierten Risiken Vorgehen Checklisten oder Fragebogen einsetzen (z.B. Fragebogen des SEI) Workshops mit Kreativitätstechniken (z.B. Brainstorming) durchführen Erfahrungen aus vorangegangenen Projekten nutzen Expertenrat, Interviews Verschiedene Annahme-Szenarien Zusammenarbeit mit qualifizierten Kräften aus allen betroffenen Unternehmenseinheiten Dokumentation der Risiken

9 Universität Würzburg Professionelles Projektmanagement in der Praxis Fachbereich Informatik © 2003 Dr. Harald Wehnes Prof. Dr. P. Tran-Gia V 6.4 / 9 2. Risiko-Analyse Ziel: Qualitative und quantitative Bewertung und Priorisierung der Risiken Eintrittswahrscheinlichkeit je Risiko Schadensausmaß Bewertungsskala für jedes Risiko: Wahrscheinlichkeit Sehr wahrscheinlich Könnte passieren Ziemlich unwahrscheinlich Unvorstellbar Schadensauswirkungen Katastrophal Erheblich Gering Unbedeutend

10 Universität Würzburg Professionelles Projektmanagement in der Praxis Fachbereich Informatik © 2003 Dr. Harald Wehnes Prof. Dr. P. Tran-Gia V 6.4 / 10 Risikomatrix Bewertung der einzelnen Risiken erfolgt in Form einer Risikomatrix

11 Universität Würzburg Professionelles Projektmanagement in der Praxis Fachbereich Informatik © 2003 Dr. Harald Wehnes Prof. Dr. P. Tran-Gia V 6.4 / Risiko-Behandlung Ziel: Erstellung eines Maßnahmenplanes zur Behandlung der Risiken qArten von Maßnahmen Maßnahmen zur Reduktion der Eintrittswahrscheinlich- keit eines Risikos: Präventionsmaßnahmen Maßnahmen zur Reduktion des Schadensausmaßes: Vorsorgemaßnahmen (Katastrophenplan) Ursachen werden angegangen m Keine Maßnahmen Auswirkungen werden angegangen Verhältnismäßigkeit zwischen Schadenshöhe/Eintrittswahrscheinlichkeit und Aufwand/Kosten der Maßnahmen muß gesichert sein

12 Universität Würzburg Professionelles Projektmanagement in der Praxis Fachbereich Informatik © 2003 Dr. Harald Wehnes Prof. Dr. P. Tran-Gia V 6.4 / 12 Maßnahmentabelle qRisiko-Management-Plan m Konzentration auf die TOP5-Risiken

13 Universität Würzburg Professionelles Projektmanagement in der Praxis Fachbereich Informatik © 2003 Dr. Harald Wehnes Prof. Dr. P. Tran-Gia V 6.4 / Risiko-Controlling Ziel: Controlling der Umsetzung der Risikoplanung Frühwarnsystem einrichten: feststellen, aufgrund welcher Anzeichen, Symptome und Ereignisse Gefahren und Risiken frühzeitig erkannt werden können Beachtung der schwachen Signale : Drohungen, Gerüchteküche, erhöhte Krankheitsquote u.ä. Risikosituation ändert sich im Projektverlauf Regelmäßiger Review mit Überarbeitung des Risiko-Maßnahmenplanes (Inhalt von Status- Besprechungen) m Gibt es neue Risiken? m Habt sich die Priorität der Risiken verändert? m Sind die zur getroffenen Maßnahmen noch wirkungsvoll?

14 Universität Würzburg Professionelles Projektmanagement in der Praxis Fachbereich Informatik © 2003 Dr. Harald Wehnes Prof. Dr. P. Tran-Gia V 6.4 / 14 Beispiel: Korfu-RM (1): Risiken und Risikobewertung qRisiken (kritisch: primär Umstellungswochenende) 1. Hardware-Ausfälle 2. Zu späte Hardwarelieferungen 3. Softwareprobleme: fehlerhafte Skripte 4. Softwareprobleme: fehlerhafte Pakete 5. Personal-Ausfälle (Administratoren, ML, TML, Mitglieder von M-Teams, PL) qRisikobewertung 1. W: mittel; A: kritisch bei Serverausfall 2. W: gering; A: kritisch bei fehlenden Servern 3. W: mittel; A: gering: wenn Entwickler direkt verfügbar und ggf. Änderungen umgehend realisieren können 4. W: mittel; A: hoch, da kurzfristig keine neuen Pakete möglich; ggf. zeitaufwendige manuelle Installation 5. W: hoch; A: hoch, aber abhängig von Funktion; kritisch sind Schlüsselfunktionen, die alle Umstellungen einer Welle betreffen

15 Universität Würzburg Professionelles Projektmanagement in der Praxis Fachbereich Informatik © 2003 Dr. Harald Wehnes Prof. Dr. P. Tran-Gia V 6.4 / 15 Beispiel: Korfu-RM (2) Vorsorgemaßnahmen 1.Ersatz-Server werden in Holzkirchen bereitgestellt; Einsatz auf Abruf durch TML bei Herrn P. 2.Rechtzeitige Hardwarebestellung (mit Zeitpuffer) und konsequente Verfolgung der Lieferung (Herr P.) 3.Skript-Verzeichnis erstellen mit Verantwortlichen und Stellvertretern (Herr H.) 4.Es sollten nur Pakete ausgeliefert werden, die zuvor bereits in anderen Lokationen eingesetzt wurden; Ausweichlösung: Bereithalten von älteren Paket-Versionen – FROZEN ZONE - 5.Nächsthöhere Instanz ist umgehend zu informieren: 1. Ausfall eines Teammitgliedes: Meldung an ML und TML 2. Ausfall des ML oder TML: Meldung an PL 3. Ausfall des lok. Admin: Meldung an ML und TML und PL Entscheidung bezüglich Ersatzmaßnahmen 1. Ausfall eines Teammitgliedes: durch ML und TML 2. Ausfall des ML oder TML: durch PL mit ML bzw. TML 3. Ausfall des lok. Admin: durch ML und TML mit PL

16 Universität Würzburg Professionelles Projektmanagement in der Praxis Fachbereich Informatik © 2003 Dr. Harald Wehnes Prof. Dr. P. Tran-Gia V 6.4 / 16 Praxis-Tipps zum RM qRisikomanagement ist ein Muß-Bestandteil jedes Projektes (Projektplanung und TOP von Statusbesprechungen) qPL muß Risiko-Bewusstsein schaffen qPL muß Atmosphäre zum Sprechen über Risiken schaffen Aber: Risikomanagement benötigt Zeit und verursacht Kosten qKonsequenz: Angemessenes Risikomanagement qChecklisten einsetzen (unterstützen die Identifikation und Bewertung von Risiken)


Herunterladen ppt "Universität Würzburg Professionelles Projektmanagement in der Praxis Fachbereich Informatik © 2003 Dr. Harald Wehnes Prof. Dr. P. Tran-Gia V 6.4 / 1 Professionelles."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen