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Wilhelm BlochAltenberg, 19. November 2010 Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Wilhelm BlochKöln 11. März 2011 "Neurobiologische Effekte körperlicher.

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1 Wilhelm BlochAltenberg, 19. November 2010 Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Wilhelm BlochKöln 11. März 2011 "Neurobiologische Effekte körperlicher Aktivität"

2 Wilhelm BlochAltenberg, 19. November 2010 Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Wilhelm BlochKöln 11. März 2011 Chronischer Alkoholkonsum führt zu Hirnorganischen Schäden Welche Mechanismen führen zu diesen Veränderungen? Welche dieser Mechanismen werden durch körperliche Aktivität beeinflusst?

3 Wilhelm BlochAltenberg, 19. November 2010 Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Wilhelm BlochKöln 11. März 2011 Chronischer Alkoholmissbrauch führt zu einer Abnahme der Hirnmasse, die sowohl die Weiße als auch die Graue Hirnsubstanz betrifft. Insbesondere das Frontalhirn ist am stärksten betroffen, wenn auch ansonsten praktische alle Hirnareale einbezogen sein können. Schwere neurologische Störungen

4 Wilhelm BlochAltenberg, 19. November 2010 Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Wilhelm BlochKöln 11. März 2011 Ross et al. Histology (2003) Nervenzellen, Gliazellen, Nervenfortsätze und Rezeptoren auf den Synapsen werden verändert / geschädigt bei Alkoholismus

5 Wilhelm BlochAltenberg, 19. November 2010 Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Crews and Nixon 2009 Neurodegeneration im Tiermodell

6 Wilhelm BlochAltenberg, 19. November 2010 Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Crews and Nixon 2009 Bereits längere Abstinenz bringt Hirnmasse Grau und Weiß zurück

7 Wilhelm BlochAltenberg, 19. November 2010 Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Wilhelm BlochKöln 11. März 2011 Alkoholbedingte Schädigungen sind abhängig von proinflammatorischen Zytokinen und Freien Radikalen Verändern / schädigen Nerven und Gliazellen (Zellatrophie, Zelltod, Hemmung des Zellwachstums)

8 Wilhelm BlochAltenberg, 19. November 2010 Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Wilhelm BlochKöln 11. März 2011 Zeichen für oxidativen Stress in Gehirnen von Alkoholkranken De La Monte et al. 2008

9 Wilhelm BlochAltenberg, 19. November 2010 Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Wilhelm BlochKöln 11. März 2011 Ähnlichkeit zu anderen Neurodegenerativen Erkrankungen und Kovariabeln für deren Entstehung Ang et al. 2010

10 Wilhelm BlochAltenberg, 19. November 2010 Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Wilhelm BlochKöln 11. März 2011 De La Monte et al Zytokine Toxische Lipide Neurodegeneration Alkohol

11 Wilhelm BlochAltenberg, 19. November 2010 Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Wilhelm BlochKöln 11. März 2011 Gehirn zeigt alkoholinduzierte Insulinresistenz De La Monte et al. 2008

12 Wilhelm BlochAltenberg, 19. November 2010 Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Wilhelm BlochKöln 11. März 2011 Veränderung neurotropher Faktoren oder deren Wirkung im Gehirn beim Alkoholismus BDNF NGF NPY Nicht unumstritten und hängt von weiteren Faktoren ab Hirnregion spezifische Veränderungen Stadium spezifische Veränderungen

13 Wilhelm BlochAltenberg, 19. November 2010 Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Wilhelm BlochKöln 11. März 2011 Training beeinflusst die Faktoren die zur hirnorganischen Schädigung bei chronischem Alkoholkonsum führen und Faktoren die für die Regeneration verantwortlich sein dürften z.B. Zytokine ROS Neurotrophe Faktoren Neurogenese

14 Wilhelm BlochAltenberg, 19. November 2010 Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Wilhelm BlochKöln 11. März 2011 Alkohol Pedersen 2009 Training

15 Wilhelm BlochAltenberg, 19. November 2010 Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Wilhelm BlochKöln 11. März 2011 Grundsätzlich verbessert regelmäßiges Training die Antioxidative Kapazität und reduziert Oxidativen Stress Bisher gibt es jedoch keine eindeutigen Information zur Wirkung im Gehirn

16 Wilhelm BlochAltenberg, 19. November 2010 Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Wilhelm BlochKöln 11. März 2011 Rasmussen et al Freisetzung von BDNF wird im Gehirn durch 4h Ruderergometertraining erhöht

17 Wilhelm BlochAltenberg, 19. November 2010 Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Wilhelm BlochKöln 11. März 2011 Krafttraining mit niedrigerer und höherer Intensität führt zu einer Steigerung von BDNF und IGF-1 Schwarze Säulen – hohe Intensität Weiße Säulen – niedrige Intensität Rojas Vega et al. 2010

18 Wilhelm BlochAltenberg, 19. November 2010 Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Wilhelm BlochKöln 11. März 2011 BDNF reguliert die Energiebereitstellung in den Nervenzellen und ermöglicht synaptische Plastizität Gomez-Pinilla et al. 2009

19 Wilhelm BlochAltenberg, 19. November 2010 Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Wilhelm BlochKöln 11. März 2011 IGF-1 Serotonin VEGF BDNF Faktoren die bei körperlicher Aktivität erhöht werden und die Neurogenese induzieren Grote und Hannan 2007

20 Wilhelm BlochAltenberg, 19. November 2010 Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Wilhelm BlochKöln 11. März 2011 Hippocampusvolumen nimmt nach 3 Monaten Fahrradtraining um 12% bei Schizophrenen zu Pajonk et al. 2010

21 Wilhelm BlochAltenberg, 19. November 2010 Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Wilhelm BlochKöln 11. März 2011 Neurodegeneration und – regeneration werden bei Alkoholismus über Mechanismen induziert die grundsätzlich durch körperliche Aktivität beeinflusst werden können und die auch bei anderen Neurodegenerativen Erkrankungen für die Hirnschädigung verantwortlich gemacht werden. Dies kann Erklärungsansatz für den positiven Effekt von körperlicher Aktivität bei neurodegenerativen Erkrankungen und insbesondere auch bei alkohol-bedingten neurodegenerativen Erkrankungen geben. Es braucht jedoch weitere Studien um Effekte und Mechanismen von körperlicher Aktivität für die Therapie der alkoholbedingten neurodegenerativen Erkrankungen darzustellen.


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