Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

1 Herzlich willkommen ! Sozialleistungsgewährung durch die Stadt Steinfurt Vortrag beim VdK Borghorst 12. Oktober 2013 Helga Sundermann Fachdienst Soziales.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "1 Herzlich willkommen ! Sozialleistungsgewährung durch die Stadt Steinfurt Vortrag beim VdK Borghorst 12. Oktober 2013 Helga Sundermann Fachdienst Soziales."—  Präsentation transkript:

1 1 Herzlich willkommen ! Sozialleistungsgewährung durch die Stadt Steinfurt Vortrag beim VdK Borghorst 12. Oktober 2013 Helga Sundermann Fachdienst Soziales

2 2 Die 12 Bücher des Sozialgesetzbuchs (SGB) SGB IAllgemeiner Teil – Verfahrensvorschriften SGB IIGrundsicherung für Arbeitsuchende (Alg II, Hartz IV) SGB IIIArbeitsförderung SGB IVGemeinsame Vorschriften Sozialversicherung SGB VGesetzliche Krankenversicherung SGB VIGesetzliche Rentenversicherung SGB VIIGesetzliche Unfallversicherung SGB VIIIKinder- und Jugendhilfe SGB IXRehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen SGB XVerwaltungsverfahren und Sozialdatenschutz SGB XIPflegeversicherung SGB XIISozialhilfe

3 3 Weitere besondere Sozialgesetze BAföGAusbildungsförderung BVG Kriegsopferversorgung SVGSoldatenversorgung OEGOpferentschädigung WoGGWohngeld BKGGKindergeld AsylbLGAsylbewerberleistungsgesetz

4 4 Grundsicherung für Arbeitsuchende Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts Information und Beratung Geldleistungen Sachleistungen Leistungen zur Beendigung oder Verringerung der Hilfebedürftigkeit insbesondere durch Eingliederung in Arbeit

5 5 Regelleistungen laufende und pauschalierte einmalige Bedarfe: Ernährung hauswirtschaftliche Bedürfnisse einschl. Strom Persönliche Bedürfnisse des täglichen Lebens, Körperpflege und Reinigung Zuzahlung zu Arznei- und Verbandsmitteln Instandsetzung/Ersatz von Kleidung, Wäsche, Schuhen Instandsetzung/Ersatz von Hausrat Instandhaltung/Renovierung der Wohnung Beschaffung von Gebrauchsgütern Beziehungen zur Umwelt und Teilnahme am kulturellen Leben

6 6 Höhe der Regelbedarfe Alleinstehende oder Alleinerziehende382,00 Volljährige Partner jeweils345,00 Volljährige im Haushalt der Eltern306,00 Jugendliche 14 bis 17 Jahre289,00 Kinder 6 bis 13 Jahre255,00 Kinder unter 6 Jahre224,00

7 7 Zusätzliche einmalige Beihilfen Erstausstattung Wohnung (z.B. bei Erstanmietung im Falle einer Trennung/Scheidung, Auszug einer Schwangeren aus dem Haushalt der Eltern, bei Neugründung eines Haushalts wegen Heirat, nach Wohnungslosigkeit, Wohnungsbrand oder Haft) Mobiliar einschließlich Haushaltsgeräte (Pauschale für eine Einzelperson bis max. 946,00, für jede weitere leistungsberechtigte Person 311,00 ) Hausrat (Pauschale für eine Einzelperson bis max. 443,00, für jede weitere leistungsberechtigte Person 27,00 Die Höhe des Bedarfs ist ggfs. nachzuweisen.

8 8 Zusätzliche einmalige Beihilfen Erstausstattung Bekleidung (nach einem Gesamtverlust, z.B. Wohnungsbrand, nach Haft oder Wohnungslosigkeit, sonstige außergewöhnliche Umständen) Bekleidungspauschale i.H.v. 310,00 unabhängig von Alter und Geschlecht Schwangerschaftsbekleidung (Pauschale 155,00 ) Erstlingsausstattung zur Geburt Antragstellung ca. 6 Wochen vor der Geburt (Pauschale 344,00 ) (komplette Bekleidung, Wäsche, Wickelunterlage, Badeutensilien, Milchflaschen, Kinderwagen, Fußsack, Hochstuhl, Windeleimer usw.) Pauschale Erstausstattung der Wohnung 310,00

9 9 Unterkunft und Heizung Übernahme in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen, soweit angemessen Übernahme der tatsächlichen unangemessenen Aufwendungen i.d.R. bis zu sechs Monaten, danach nur noch die angemessenen Kosten vor Umzug Zusicherung des jobcenters erforderlich Übernahme von Wohnungsbeschaffungskosten, Darlehen für Mietkaution und Umzugskosten nur bei vorheriger Zusicherung möglich darlehensweise Übernahme der Mietschulden nur noch, wenn sonst Wohnungslosigkeit droht.

10 10 Angemessene Wohnungsgröße und Unterkunftskosten PersonenWohnungsgrößeKosten 150 m²250, m²325, m²360, m²427,50... zuzüglich Nebenkosten (Wasser, Müll usw.) zuzüglich Heizkosten Kosten für Stromlieferung und Warmwasserbereitung sind in den Regelsätzen enthalten.

11 11 Wie berechnet sich der Leistungsanspruch Regelbedarf + evtl. Mehrbedarf + Kosten der Unterkunft =Bedarf - anrechenbares Einkommen = Leistungsanspruch Beispiel Alleinstehende Person, keine Kinder Kaltmiete 250,00 Nebenkosten 70,00 Heizkosten 50,00 Erwerbseinkommen 1.400,00 brutto ca. 40 Stunden/Woche für 8,00 Stundenlohn

12 12 Bedarf Regelbedarf382,00 Kaltmiete250,00 Nebenkosten 70,00 Heizkosten 50,00 Bedarf752,00 Anrechenbares Einkommen brutto1.400,00 Steuern 85,00 Sozialversicherung 285,00 netto1.030,00 Freibeträge 300,00 anrechenbar 730,00 Arbeitslosengeld II Bedarf752,00 Einkommen730,00 Monatlich 22,00 Finanzielle Mittel Netto-Eink1.030,00 Alg II 22,00 Zusammen1.052,00 ohne Arbeit 752,00

13 13 Grundfreibetrag 150,00 je Lebensjahr, mindestens höchstens bis 1957 geboren von 1958 bis 1963 geboren nach 1963 geboren vor 1948 geboren Grundfreibetrag 520,00 je Lebensjahr, höchstens Vermögensfreigrenzen Altersvorsorge, 750 je Lebensjahr höchstens darf nicht vor Rentenalter verwertbar sein. Ansparbetrag für Hausrat, Möbel, Kleidung je Person 750 Selbst genutztes Hausgrundstück von angemessener Größe Kfz für jeden erwerbsfähigen Leistungsberechtigten angemessen bis 7.500

14 14 Bildungs- und Teilhabe-Leistungen Schüler unter 25 Jahren Kosten für Schulausflüge und Klassenfahrten persönlicher Schulbedarf (70 zum , 30 zum ) Mehraufwendungen für gemeinschaftliche Mittagsverpflegung (Eigenanteil von 1,00 ) – auch für Kinder unter 6 Jahren - Kita Lernförderung zur Versetzung oder zum Schulabschluss Kinder unter 18 Jahren Bedarf für Teilhabe am sozialen und kulturellen Lebens für Mitgliedsbeiträge in Bereichen Sport, Spiel, Kultur, Geselligkeit Unterricht in künstlerischen Fächern (z. B. Musikunterricht) Teilnahme an Freizeiten 10,00 pro Monat

15 15 Erwerbsfähigkeit Personen, die unter den üblichen Bedingungen des Arbeitsmarktes mindestens drei Stunden täglich erwerbsfähig sein können, erhalten bei Bedarf Arbeitslosengeld II. Nicht erwerbsfähig ist, wer wegen Krankheit oder Behinderung dauerhaft oder auf absehbare Zeit (mehr als 6 Monate) nicht mindestens drei Stunden täglich arbeiten kann (Personenkreis Sozialhilfe SGB XII).

16 16 SGB XII Grundsicherung für Ältere und Erwerbsunfähige Regelsätze in gleicher Höhe wie im Arbeitslosengeld II. Berechnung der Leistungen nach dem selben Prinzip. Vermögensfreigrenzen sind jedoch geringer in der Regel für den Leistungsberechtigten zuzüglich 614 für den Lebenspartner und zuzüglich 256 für unterhaltene Personen (Kinder). Zuverdienst ist möglich, Freibeträge jedoch geringer, in der Regel 30 % des Einkommens Unterhalt von Kindern kann erst gefordert werden, wenn deren Einkommen im Jahr übersteigt.

17 17 SGB XII Grundsicherung für Ältere und Erwerbsunfähige Fälle, in denen Personen Pflegeleistungen benötigen, oder eine Heimaufnahme erforderlich ist, werden bei der Kreisverwaltung bearbeitet. Bestattungskosten Übernahme der angemessenen Kosten möglich, wenn kein entsprechender Nachlass vorhanden ist und wenn kein Verpflichteter (z. B. Partner, Kinder) in der Lage ist, die Kosten aus seinem Einkommen und Vermögen zu tragen.

18 18 Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) Regelsätze sind geringer als im SGB II und SGB XII Regelsatz für eine alleinstehende Person beträgt 354. Unterbringung erfolgt in der Regel in städtischen Sammelunterkünften oder angemieteten Wohnungen. Krankenversorgung erfolgt durch Ausgabe von Krankenscheinen auf städtische Kosten.

19 19 Wer trägt die Kosten der Leistungen? Arbeitslosengeld II Kosten des Regelbedarfs und die Kosten der Eingliederungsleistungen trägt der Bund Unterkunftskosten trägt der Kreis Steinfurt, die Stadt Steinfurt ist mit 50 % beteiligt. Städt. Kosten im Jahr 2012 knapp 1,5 Mio. Grundsicherung für Ältere und Erwerbsunfähige Kosten trägt der Kreis Steinfurt als örtlicher Träger der Sozialhilfe, seit 2009 schrittweise Übernahme der Kosten durch den Bund, ab 2014 Bund in voller Höhe Asylbewerberleistungen Kosten trägt die Stadt, Landeszuschuss in , verbleibende Kosten für die Stadt rund

20 20 Personen und Leistungen Anzahl der Leistungsempfänger im Arbeitslosengeld II2.346 Personen in der Grundsicherung 346 Personen Asylbewerber 91 Personen Personen = 8,2 % der Steinfurter Bevölkerung Jährliche ausgezahlte Leistungen im Arbeitslosengeld IIrund 12 Mio. in der Grundsicherung SGB XIIrund 2 Mio. nach Asylbewerberleistungsgesetzrund

21 21 Andere Aufgaben Annahme von Anträgen auf andere Leistungen Renten Befreiung von der Rundfunk- und Fernsehgebühr Schwerbehindertenausweise Erziehungsgeld Betreuungsgeld usw. Zum Fachdienst Soziales gehören 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

22 22 Öffnungszeiten für Besucher Sie erreichen uns von Montag bis Freitag 10:00 bis 12:00 Uhr Zu anderen Zeiten stehen wir nach Terminvereinbarung für Ihre Anliegen zur Verfügung. Weitere Informationen unter

23 23 Vielen Dank für Ihre Einladung und Ihre Aufmerksamkeit!


Herunterladen ppt "1 Herzlich willkommen ! Sozialleistungsgewährung durch die Stadt Steinfurt Vortrag beim VdK Borghorst 12. Oktober 2013 Helga Sundermann Fachdienst Soziales."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen