Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

F fDusEH 2007R. N. D. Präsentation1 Arbeitslosengeld II // Regelsatz Seit der Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe zum Arbeitslosengeld.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "F fDusEH 2007R. N. D. Präsentation1 Arbeitslosengeld II // Regelsatz Seit der Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe zum Arbeitslosengeld."—  Präsentation transkript:

1 F fDusEH 2007R. N. D. Präsentation1 Arbeitslosengeld II // Regelsatz Seit der Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe zum Arbeitslosengeld II müssen Langzeitarbeitslose mit dem allgemeingültigen Regelsatz, in Höhe von 359,00/323,00 Euro pro Monat, zuzüglich der angemessenen Miet- und Heizkosten auskommen.

2 F fDusEH 2007R. N. D. Präsentation2 Regelsatz! Wie kam der Gesetzgeber auf den Regelsatz in Höhe von 359,00/323,00 Euro pro Monat?

3 F fDusEH 2007R. N. D. Präsentation3 Berechnung des Regelsatzes! EVS = Einkommens- und Verbrauchsstichprobe Der Regelsatz von 2005 beruht auf der EVS von 1998 Der Regelsatz von 2006 beruht auf der EVS von 2003

4 F fDusEH 2007R. N. D. Präsentation4 Welcher Bedarf ist mit dem Regelsatz abgedeckt? Alte Bundesländer! Von 359,00 Euro müssen Sie alle Ausgaben für Ernährung, Körperpflege, hauswirtschaftlichen Bedarf einschließlich Haushaltsenergie und persönliche Bedürfnissen des täglichen Lebens bestreiten.

5 F fDusEH 2007R. N. D. Präsentation5 Welcher Bedarf ist mit dem Regelsatz abgedeckt? Dazu gehören in vertretbarem Umfang auch Beziehungen zur Umwelt und Teilnahme am kulturellen Leben. (§ 20 Abs. 1 Satz 1 SGB II; § 27 Abs.2 SGB XII) Ferner müssen Sie nahezu alle Ausgaben für Kleidung und Hausrat außer denen für die Erstausstattung für Wohnung und Bekleidung bestreiten. Sie sind ab 2005 im Regelsatz enthalten.

6 F fDusEH 2007R. N. D. Präsentation6 Analyse des Regelsatzes RVS 2004RS 2005RS ,00 345,00 Abteilung 01 Ernährung159,37 142,54 135,48 darunter Nahrungsmittel/Getränke130,44 126,96 113,57 Tabak5,52 6,24 Genussmittel19,19 11 Verzehr außer Haus9,74 10,06 8,17 03 Bekleidung und Schuhe8,64 34,26 34,24 darunter Bekleidung25,82 24,55

7 F fDusEH 2007R. N. D. Präsentation7 Analyse des Regelsatzes AbteilungRS 2004RS 2005RS Bekleidung und Schuhe darunter Reinigung, Waschen, Rep ,64 Schuhe6,09 7,59 Schuhreparatur0,64 0,47 04 Wohnen, Energie, Wohnungsinstand- haltung 28,30 25,93 24,49 darunter Strom20,74 21,75

8 F fDusEH 2007R. N. D. Präsentation8 Analyse des Regelsatzes AbteilungRS 2004RS 2005RS Wohnung... darunter Reparaturen Instandhaltung d. Wohnung5,19 2,74 Nur Haushaltsenergie28,30 05 Möbel, Einrichtung, Apparate, Geräte und Ausrüstungen... 18,06 27,70 24,65 darunter Möbel/Einrichtungsgegenst.5,95 5,19 deren Reparatur0,30 0,17 Teppiche/Bodenbeläge1,36 1,42

9 F fDusEH 2007R. N. D. Präsentation9 Analyse des Regelsatzes AbteilungRS 2004RS 2005RS Möbel... Kühl- und Gefriergeräte plus einmalige 1,58 1,38 Waschmaschinen Beihilfen für 2,10 1,53 Andere Haushaltsgroßgeräte Möbel u. Hausrat 2,83 0,77 Reparaturen, an Haushaltsgeräten von höherem Wert 0,72 0,59 Rest12,81 13,62 Beschaffung von Hausrat18,06 06 Gesundheitspflege6,03 13,17 12,67 darunter Pharmazeutische Erzeugnisse6,98 5,26

10 F fDusEH 2007R. N. D. Präsentation10 Analyse des Regelsatzes AbteilungRS 2004RS 2005RS Gesundheitspflege davon mit6,98 5,26 davon ohne2,53 Eigenanteile/Gebühren Andere med. Erzeugnisse2,05 1,68 davon mit1,17 davon ohne0,61 Eigenanteile/Gebühren Therapeutische Mittel4,14 5,57 Geräte u. Ausrüstungen davon Zahnersatz 2,21

11 F fDusEH 2007R. N. D. Präsentation11 Analyse des Regelsatzes AbteilungRS 2004RS 2005RS Verkehr 14,82 19,20 15,43 darunter Fahrräder u.Zubehör0,59 1,09 1,68 Fremde Verkehrsdienstleistungen 14,23 18,11 14,03 08 Nachrichtenübermittlung 23,02 22,37 30,25 Post- u. Kurierdienstleistung 3,82 3,14 Telefon/Fax Anrufbeantworter 0,70 0,87 Internet/Onlinedienste3,11 Telefon und Fax 17,85 23,22

12 F fDusEH 2007R. N. D. Präsentation12 Analyse des Regelsatzes AbteilungRS 2004RS 2005RS Freizeit, Unterhaltung, Kultur 24,32 plus einmalige Beihilfe 39,48 39,25 darunter Radio,- Fernsehgeräte2,48 3,14 Datenverarbeitung inkl. Software 1,83 2,57 Sportartikel, Spielwaren und Hobbys 1,90 2,53 2,29 Größere Gebrauchsgüter für Freizeit 1,40 3,30 2,33 Gartenpflege Blumen3,89 3,56 3,64 Sport-, Freizeitveranstaltungen 1,43 4,63 6,27 Zeitungen/Zeitschriften7,84 10,24 7,59 Bücher, Broschüren5,82 5,98 5,47

13 F fDusEH 2007R. N. D. Präsentation13 Analyse des Regelsatzes AbteilungRS 2004RS 2005RS Freizeit, Unterhaltung, Kultur Schreibwaren2,21 2,72 Sonstiges für Freizeit2,05 2,71 2,54 Ausleihgebühren0,60 10 Bildungswesen Andere Waren u. Dienstleistungen 16,36 20,13 26,79 darunter Körperpflege zusammen14,05 17,84 24,11 darunter Friseur u. andere Dienstleistung f. Körper 9,90 9,92

14 F fDusEH 2007R. N. D. Präsentation14 Analyse des Regelsatzes AbteilungRS 2004RS 2005RS Andere Waren und Dienstleistungen Artikel für Körper8,04 14,19 Finanzdienstleistungen0,77 0,36 1,02 Andere Dienstleistungen1,54 1,82 1,66 Summe pro Monat 297,00 344,80 343,25 Plus einmalige Beihilfen

15 F fDusEH 2007R. N. D. Präsentation15 Wie wird der Regelsatz festgesetzt? Grundlage sind die tatsächlich, statistisch ermittelten Verbrauchsausgaben von Haushalten in unteren Einkommensgruppen. Datengrundlage ist die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe. (§ 28 Abs. 3 SGB XII) Genauer: zu Grunde zu legen sind die Verbrauchsausgaben der untersten vom Hundert der nach ihrem Nettoeinkommen geschichteten Haushalte der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe nach Herausnahme der Empfänger von Leistungen der Sozialhilfe. (§ 2 Abs. 3 Regelsatzverordnung – RSVO) Mit Haushalten sind Ein-Personen-Haushalte gemeint, da der Eckregelsatz der Regelsatz von Alleinstehenden ist. (so auch die Begründung der Bundesregierung zu § 2 RSVO, info also 4/2004,188)

16 F fDusEH 2007R. N. D. Präsentation16 Wie wird der Regelsatz festgesetzt? Die letzte Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) stammt aus dem Jahre Sie ist Grundlage des Regelsatzes ab Die EVS besteht aus Personen, die auf freiwilliger Basis ihre gesamten Einnahmen und Ausgaben dokumentieren, jeweils ein Viertel der Haushalte für jeweils drei Monate. Die untersten 20 % der Ein-Personen-Haushalte bestehen aus Haushalten. Ihre Verbrauchsausgaben beliefen sich auf 2005 (EVS 1998)2006 (EVS 2003) 809,57 Minus 309,01 794,46 297,72 Miete /Heizung 500,56 496,64

17 F fDusEH 2007R. N. D. Präsentation17 (Quelle: DPWV 2004, 13, hochgerechnet mit der Steigerung des Rentenwerts in H ö he von 7,23 % auf 2005;DPWV 2006, 15)

18 F fDusEH 2007R. N. D. Präsentation18 Perversit ä t eines Zahlenwerkes! Die Perversität dieses Zahlenwerkes wird erst richtig deutlich, wenn man die Auswirkungen der Sozialreformen (Gesundheit, Rente etc.) berücksichtigt.: Wie eine 45 jährige langzeitarbeitssuchende Person – mit dem vollen Regelsatz – Rücklagen für ihre, von der Regierung geforderte und notwendige private Altersvorsorge leisten soll, bleibt kein Geheimnis. Über die zusätzlichen Ausgaben, die auch Langzeitarbeitssuchende zu 100 % haben und als nicht regelsatzrelevant angesehen werden, wird in der Öffentlichkeit kaum diskutiert. Diese Ausgaben sind z. B. für Zuzahlungen bei einem Krankenhausaufenthalt (10 Euro p. Tg. Für max. 28 Tage), für Zahnersatzleistungen, für Brillen, die Praxisgebühren... zu leisten.


Herunterladen ppt "F fDusEH 2007R. N. D. Präsentation1 Arbeitslosengeld II // Regelsatz Seit der Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe zum Arbeitslosengeld."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen