Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Hans-Joachim Bartlick Wandel der Arbeit und betriebliche Gesundheitsförderung 2008 Hannover am 30. Oktober 2008 Erhalt.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Hans-Joachim Bartlick Wandel der Arbeit und betriebliche Gesundheitsförderung 2008 Hannover am 30. Oktober 2008 Erhalt."—  Präsentation transkript:

1 Hans-Joachim Bartlick Wandel der Arbeit und betriebliche Gesundheitsförderung 2008 Hannover am 30. Oktober 2008 Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als gesundheitsförderliches Führungsinstrument

2 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover Fokus der Führung Fehl- Zeiten

3 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover Arbeit und Gesundheit und die unterschiedlichen Sichtweisen Der Mensch ist Mittel

4 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover Führungsverhalten und Fehlzeiten  Vorgesetzte nehmen den Krankenstand mit. Kommen Vorgesetzte mit hohem Krankenstand in der Abteilung in eine Abteilung mit niedrigem, dann steigt dieser. Umgekehrt ist das ebenso (General Motors Deutschland)  Anerkennung durch Vorgesetzte ist der bedeutendste Faktor für die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit bei Älteren (FIOH, Finnish Institute of Occupational Health)  Mitarbeiterorientiertes Vorgesetztenverhalten (Beteiligungsmöglichkeiten für MitarbeiterInnen) erhöht die Arbeitszufriedenheit und senkt dadurch die Häufigkeit von Fehlzeiten und Fluktuation (Schmidt, 1996)

5 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover Faktoren hoher Gesundheitsquoten  Status, Freude und Sinn haben als „Anreiz zur Verbesserung der Arbeitszufriedenheit und Leistungsbereitschaft" zugenommen. Die früher bedeutsamsten Faktoren - Freizeit, Geld und Urlaub - haben abgenommen (Wunderer 1995)  Identifikation mit dem Unternehmen und anerkennendes Vorgesetzten-Verhalten sind Einfluss-Faktoren für MitarbeiterInnen mit niedrigen Fehlzeiten über längere Zeiträume (Schuhmacher 1994)

6 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover „Gute Arbeit“ aus Sicht der Beschäftigten – das Anspruchsniveau - alle Beschäftigte Rang äußerst/ sehr wichtig wichtigweniger /nicht wichtig 1gute berufliche Zukunftsaussichten /Arbeitsplatzsicherheit85%12%3% 2klarer und umfassender Informationsfluss85%14%1% 3gute Gestaltung der emotionalen Anforderungen/ Respekt84%15%1% 4ausreichendes und leistungsgerechtes Einkommen82%17%1% 5gute Gestaltung der körperlichen Anforderungen74%23%3% 6gute Qualifizierungs- u. Entwicklungsmöglichkeiten70%26%3% 7angemessene Arbeitsintensität68%29%3% 8wertschätzender u. unterstützender Führungsstil68%27%5% 9hohe Kollegialität (Hilfe u. Unterstützung bei Bedarf)65%30%5% 10gutes Betriebsklima65%30%5% Quelle: DGB Index Gute Arbeit, 2007, INIFES (Tatjana Fuchs)

7 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover positives Arbeitserleben Quelle: DGB-Index Gute Arbeit 2007

8 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover positives und negatives Arbeitserleben im Kontext der Arbeitsqualität (DGB-Index 2007)

9 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover Die drei Hauptfaktoren für die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit im Alter (51-62 Jahre) Die Chance, dass sich die Arbeitsfähigkeit erhöht, ist bei  verstärkten körperlichen Freizeitaktivitäten: 1,8-fach  verringerten monotonen Tätigkeiten: 2,1-fach  erhöhter Anerkennung durch Vorgesetzte: 3,6-fach Ergebnisse von finnischen Längsschnittstudien , nach: Ilmarinen und Tempel, 2002: 249

10 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover (fehlende) Anerkennung  Fehlende Anerkennung ist ein enormer Krankheits-Faktor (insbesondere für Ältere)  Anerkennung ist der wichtigste Faktor für die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit bei (älteren) MitarbeiterInnen ==> durch Anerkennungs-Gespräche kommt eine neue Dynamik zustande Quelle: Dr. H. Geißler

11 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover Anerkennung von Vorgesetzten unterdurch- schnittlich Beschwerdenüberdurch- schnittlich alle paar Wochen alle paar Tage fast täglich  Müdigkeit  müde und zerschlagen  Rückenschmerzen  Nackenschmerzen nie alle paar Monate alle paar Wochen

12 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover Arbeit und Gesundheit und die unterschiedlichen Sichtweisen Der Mensch ist Mittel.

13 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover Arbeit und Gesundheit und die unterschiedlichen Sichtweisen Der Mensch ist Mittelpunkt

14 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover An-Erkennen von Person und Leistungen „Ich bin seit 10 Jahren dabei. Ich bewerbe mich jetzt innerbetrieblich, aber die werden mich nicht kennen, weil ich war jeden Tag da.“ Quelle: arbeitsleben

15 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover „Wir haben zwar jetzt so ein System, wo man dann am Ende des Jahres ein bisschen Geld bekommt, aber Geld ist nicht alles. Ein Gespräch wäre da bestimmt schöner. Mit den Leuten, die sehr oft krank sind, sprechen sie ja auch. Da könnten sie mit uns ja genauso sprechen.“ An-Erkennen von Person und Leistungen Quelle: arbeitsleben

16 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover Fokus auf gesundheitsförderliche Führung Wieder- eingliederung gem. § 84 SGB IX Notwendigkeit der Stabilisierung des Anwesenheits- verhaltens

17 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover wertschätzenden Dialoge mit allen Beschäftigten in Anlehnung an: Faktor Anerkennung, Geißler, Bökenheide, Schlünkes, Geißler-Gruber Gesunde und Gesundete mit hoher Anwesenheitsquote Wiedereingliederung (gem. § 84 Abs. 2 SGB IX) „Sie in Arbeit halten" gesundheitlich Gefährdete und Langzeiterkrankte Anerkennender Erfahrungsaustausch „Von Gesundeten lernen" BelegschaftstypenDialoge

18 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover Wirkprinzipien Dialoge Wirkung für die Personfür den Betrieb Anerkennender Erfahrungs- austausch mit Gesunden und Gesundeteten  Wertschätzung durch Hinwendung zum/zur MitarbeiterÎn als interne/r BeraterIn in Sachen,Arbeit und Gesundheit‚  Unterstützung der vorhandenen Ressourcen  Erkennung von Stärken  Erkennung von Schwächen  Frühhinweise auf die Auswirkung neuer Arbeitsbedingungen  lernen von den positiven Arbeits- beziehungen, die Gesunde u. Gesundete haben  lernen aus den vielen individuellen, gelungenen Gesundheitsmodellen Betriebliches Eingliederungs- management für gesundheitlich Gefährdete und Lankzeit- erkrankte  Wertschätzung durch die Botschaft „Wir wollen Dich in Arbeit halten„  vorübergehende oder ständige Anpassung der Arbeitsbedingungen an veränderte körperliche und/oder psychische Möglichkeiten Hinweise auf  Entlastungsnotwendigkeiten  Belastungsschwerpunkte im Betrieb  evt. Verletzung des psychologischen Arbeitsvertrages in Anlehnung an: Faktor Anerkennung, Geißler, Bökenheide, Schlünkes, Geißler-Gruber

19 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover  Stärkung der Selbstbestimmung durch Förderung der sozialen und individuellen Gesundheitsressourcen  Verhältnis- und Verhaltensprävention Gesundheits- förderung  Aufdeckung von Fehlbeanspruchungen und Leistungsveränderungen  Vermeidung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren, gesundheitlichen Beeinträchtigungen und arbeits- bedingten Erkrankungen Prävention  Prozess der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit  Förderung der arbeitsrelevanten Fähigkeiten und Suche nach geeigneten Einsatzmöglichkeiten und Tätigkeitsbereichen Rehabilitation Eingliederung = optimaler Einsatz nach Fähigkeiten und Fertigkeiten entsprechend der Arbeitsanforderungen BEM: Im Vordergrund steht die Wertschätzung mit der Botschaft „Wir brauchen Dich“

20 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover Überwindung der Arbeitsunfähigkeit dauerhafte Sicherung des Arbeitsplatzes Erhalt und Förderung der Arbeitsfähigkeit Vorbeugung von Arbeitsunfähigkeit Maßnahmen der Gesundheitsförderung betriebsnahe Rehabilitation Maßnahmen der Arbeitsgestaltung berufliche Qualifizierung Eingliederungs- management Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

21 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover Was können Unternehmen von Gesund(et)en lernen?  Lernen aus den Einschätzungen der Arbeitsbedingungen  Fr ü hwarn- und Belastungs-Mess-System  Hinweis auf arbeitsbezogene und betriebliche Gesundheitsquellen  bew ä hrte Gesundheitsmodelle, Anl ä sse f ü r Zufriedenheit und spezifische Gesundheitsvorschl ä ge zur Erh ö hung der Anwesenheit und zur Verbesserung des Wohlbefindens Quelle: Beratung & Forschung Geißler

22 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover „Anerkennender Erfahrungsaustausch“: Was ist das Gesprächsziel?  Wertschätzung und Erkennen der Person und ihres Engagements  Mitteilung „Ich bin an Deinen/Ihren Einschätzungen und Erfahrungen interessiert!“  Mitteilung anderer bzw. der unternehmerischen Einschätzung (Kritik, Erwartung) Quelle: Beratung & Forschung Geißler

23 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover Welche Botschaft für GesprächspartnerIn? (Anerkennung, Stabilisierung, Beratung) Zweier-Gespräch:  Was gefällt Dir/Ihnen am meisten bei der Arbeit?  Was stört und belastet Dich/Sie am meisten?  Auf was bist Du/sind Sie besonders stolz als MitarbeiterIn unseres Unternehmens?  Was macht aus Deiner/Ihrer Sicht das Unternehmen für die Gesundheit der MitarbeiterInnen ? Quelle: Beratung & Forschung Geißler

24 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover Personenunabhängige (Gesamt-)Auswertung  Anerkennender Erfahrungsaustausch ist auch eine systematische Erhebung (gesundheits- wirksamer) Ressourcen und Belastungen aus Sicht der MitarbeiterInnen  Die personenunabhängige (Gesamt-)Auswertung der Gespräche ergibt Ansatzpunkte für betriebliche Gesundheitsförderung und begründete Belege für Veränderungen, Entwicklungen und Maßnahmen Quelle: arbeitsleben

25 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover Auswertungs-Ebenen Stärkeneinschätzung  Was ist POSITIV aus Sicht der Mitarbei- terInnen an der Arbeit und im Unternehmen?  Was gefällt am meisten?  Auf was ist man stolz?  Was tut das Unternehmen für die Gesundheit der MA? Schwächeneinschätzung  Was ist NEGATIV aus Sicht der MitarbeiterInnen bei der Arbeit und im Unternehmen?  Was stört oder belastet am meisten?  Was müsste als Erstes verbessert werden? Quelle: arbeitsleben

26 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover Stärken-Einschätzung POSITIVES bei der Arbeit und im Unternehmen aus Sicht des MA Häufigkeit der Nennungen (wie viele GesprächspartnerInnen ) beeinflussbar auf Abteilungsebne beeinflussbar auf Unternehmensebene XXXXXXXIIIII IIIX XXXXXXXIIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIXX XXXXXXXII XXXXXXXI Quelle: Beratung & Forschung Geißler

27 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover Schwächen-Einschätzung NEGATIVES bei der Arbeit und im Unternehmen aus Sicht des MA Häufigkeit der Nennungen (wie viele GesprächspartnerInnen) beeinflussbar auf Abteilungsebne beeinflussbar auf Unternehmensebene XXXXXXXIIIII IIIII IIIII X XXXXXXXIIXX XXXXXXXIIII XXXXXXXI Quelle: Beratung & Forschung Geißler

28 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover Anerkennung als gesundheitsförderndes Führungsintrument  systematisches Gesprächsangebot an alle Beschäftigte durch Führungskräfte  systematische Auswertung der MA-bezogenen Hinweise auf Stärken und Schwächen  positive Ausgestaltung der Aufgabe für Führungskräfte selbst  Stärkung von Stärken  Schwächung von Schwächen  Abbau von Belastungen  Überwindung von gesundheitlichen Beeinträchtigungen  Verbesserung der Motivation  Entwicklung der Vertrauensbeziehung zwischen FüKr und MA  MA als Beraterin oder Berater  lernende Organisation  funktionierende betriebliche und individuelle Gesundheitsmodelle entwickeln und stützen

29 „Erhalt der Arbeitsfähigkeit durch Anerkennung als Führungsinstrument“ Hannover „Anerkennender Erfahrungsaustausch“ u. „Betriebliches Eingliederungsmanagement“  Hinweis:  Der „Anerkennende Erfahrungsaustausch“ und das „Betriebliche Eingliederungsmanagement“ sind mitbestimmungspflichtige Maßnahmen im Sinne von § 87 BetrVG bzw. § 75 Abs. 3 Nr. 11 BPersVG  Sie dürfen erst nach dem Abschluss einer darüber vereinbarten Betriebs-/Dienstvereinbarung im Betrieb bzw. in der Dienststelle durchgeführt werden


Herunterladen ppt "Hans-Joachim Bartlick Wandel der Arbeit und betriebliche Gesundheitsförderung 2008 Hannover am 30. Oktober 2008 Erhalt."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen