Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

I HRE K INDER UND DIE B ILDSCHIRMMEDIEN Ein Informationsvortrag für die Eltern der fünften Klassen.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "I HRE K INDER UND DIE B ILDSCHIRMMEDIEN Ein Informationsvortrag für die Eltern der fünften Klassen."—  Präsentation transkript:

1 I HRE K INDER UND DIE B ILDSCHIRMMEDIEN Ein Informationsvortrag für die Eltern der fünften Klassen

2 W ARUM WIR DIESEN V ORTRAG HALTEN

3 G LIEDERUNG DES V ORTRAGS Fakten, Gefahren und Tipps zu sieben Themen: 1. Mediennutzung allgemein 2. Handys 3. Heim-PCs und Laptops 4. Computerspiele 5. Internet-Pornografie 6. Facebook, soziale Netzwerke 7. s Bei Fragen bitte jederzeit melden!

4 A BSCHNITT 1 VON 7: M EDIENNUTZUNG ALLGEMEIN a. Fakten b. Gefahren c. Tipps

5 A BSCHNITT 1 ( VON 7) M EDIENNUTZUNG ALLGEMEIN Fakten : Statt Zahlen ein paar aktuelle Produktfotos: (Quelle: apple.de bzw. amazon.de Dez. 2013)

6 A BSCHNITT 1 ( VON 7) M EDIENNUTZUNG ALLGEMEIN Gefahren: Gesundheit: Enger Zusammenhang zwischen Fernsehen, Computernutzung und Übergewicht erwiesen (IDEFICS-Studie). Deutschkenntnisse: Unidozenten klagen über nachlassende Lese- und Schreibfähigkeiten ihrer Studenten.

7

8 Beispiele aus Seminar- und Examensarbeiten: (aus: Der Spiegel 48/2013) "Folgedessen hat sich die Medienpädagogik in den letzten Jahren zu einer wichtigen Abteilung gereift." "Vermutlicher weise sind die ankündigten Schlüsse eine vielmehr allgemeine negative Sichtweise des Fernsehverbrauchs von Kindern wiederspiegeln.„

9

10 A BSCHNITT 1 ( VON 7) M EDIENNUTZUNG ALLGEMEIN Weitere Gefahren: Traumatische Bilder und Filme. Schlafstörungen durch LED-Bildschirme. Suchtgefahr. Bullying, Mobbing....

11 A BSCHNITT 1 ( VON 7) M EDIENNUTZUNG ALLGEMEIN Tipps: Sich der eigenen Vorbildfunktion bewusst sein (Art und Dauer der Mediennutzung). Sich im Netz umschauen, sich selbst ein bisschen auskennen (Gute Startseiten z.B. schau-hin.info oder jugendschutz.net). Mit den Kindern über ihre Mediennutzung sprechen, sich interessieren, über Gefahren sachlich informieren (zur Onlinesucht z.B. gut: ins-netz- gehen.de). Sich die Hausaufgaben zeigen lassen, evtl. googeln und auf Plagiate hinweisen. in Absprache mit den Kindern Zugang beschränken (z.B. Salfeld Einzelplatz 30.- €, drei Plätze 60.- €). analoge Hobbies fördern, z.B. lesen lassen.

12 W ARUM L ESEN ?

13 E MPFOHLENE M EDIENZEITEN ( VON SCHAU - HIN. INFO ) „Medien“ sind TV, PC, Spielekonsolen (tragbare und stationäre) und Handys. Alter der KinderMax. Medienzeit am Tag Bis 730 Minuten Bis 1060 Minuten Bis 1375 Minuten

14 A BSCHNITT 2 VON 7: H ANDYS a. Fakten b. Gefahren c. Tipps

15 H ANDYS Fakten :

16 1993 VS. 2013

17 A BSCHNITT 2 ( VON 7) H ANDYS Gefahren: Ständiges Dabeihaben verführt zu ständiger Benutzung. Fehlende Nachdenkzeit führt zu unüberlegtem Veröffentlichen:

18 A BSCHNITT 2 ( VON 7) H ANDYS Weitere Gefahren: Sexting führt zu Verletzungen der Intimsphäre und zu ungewollten Straftaten:

19 A BSCHNITT 2 ( VON 7) H ANDYS Weitere Gefahren: Benutzung am Steuer führt zu Querschnittslähmung oder zum Tod (Der Spiegel 48/2013, Werner Herzog: From One Second To The Next.)

20 A BSCHNITT 2 ( VON 7) H ANDYS Weitere Gefahren: Zugangsbeschränkung zum Internet wie am PC gibt es nicht mehr. Gehen schnell erloren, sensible Daten weg.

21 A BSCHNITT 2 ( VON 7) H ANDYS Tipps: Überlegen, ab welchem Alter ein Smartphone sein muss. Mit den Kindern sprechen, sich interessieren, informieren. Sicheres Passwort wählen lassen. Das Handy nur zu bestimmten Zeiten ausgeben, nachts auf jeden Fall einsammeln. Vorbild sein: Nicht ständig auf das eigene Handy schauen. Nicht am Steuer benutzen....

22 A BSCHNITT 3 VON 7: H EIM -PC S UND L APTOPS a. Fakten b. Gefahren c. Tipps

23 A BSCHNITT 3 ( VON 7) H EIM -PC S UND L APTOPS Fakten : PCs bzw. Laptops sind 2013 in 99% der deutschen Haushalte vorhanden. 96% der Online-Nutzer in Deutschland gehen (u.a.) über einen PC oder einen Laptop ins Netz.

24 A BSCHNITT 3 ( VON 7) H EIM -PC S UND L APTOPS Gefahren: Viren und Würmer fertigen Kopien von sich selbst und können Betriebssystem und Software beschädigen. Trojaner installieren Schadsoftware zur Überwachung des Surfverhaltens und des Datenverkehrs, zur Fernsteuerung des Rechners und zur Verwendung etwa in Botnetzen, zum Speichern und Weiterverbreiten illegaler Dateien, zum Ausspähen von Passwörtern, zur Aktivierung der Webcam usw.

25 A BSCHNITT 3 ( VON 7) H EIM -PC S UND L APTOPS Weitere Gefahren: Toolbars öffnen Pop-Up-Fenster, ändern die Browser-Startseite und verlangsamen das System.

26 A BSCHNITT 3 ( VON 7) H EIM -PC S UND L APTOPS Weitere Gefahren: Ransomware blockiert den Computer oder verschlüsselt Daten und verlangt Geld für die Wieder-Freigabe.

27 A BSCHNITT 3 ( VON 7) H EIM -PC S UND L APTOPS Weitere Gefahren: Geldforderungen von Anwälten und Trittbrettfahrern.

28 A BSCHNITT 3 ( VON 7) H EIM -PC S UND L APTOPS Tipps: Virenschutz verwenden (kostenpflichtig). Rechner regelmäßig auf Schadsoftware scannen. Beim Installieren von Programmen aufpassen (nicht immer auf „Ja“ klicken). Betriebssystem und Programme regelmäßig updaten. Keine merkwürdigen Anhänge öffnen (auch nicht Fotos oder PDFs), keinen merkwürdigen Links folgen....

29 A BSCHNITT 4 VON 7: C OMPUTERSPIELE a. Fakten b. Gefahren c. Tipps

30 A BSCHNITT 4 ( VON 7) C OMPUTERSPIELE Ein Beispiel...

31 A BSCHNITT 4 ( VON 7) C OMPUTERSPIELE Fakten : Seit 2007 wird mit Computerspielen mehr Umsatz gemacht als mit Filmen.

32 A BSCHNITT 4 ( VON 7) C OMPUTERSPIELE Weitere Fakten: Bei Kindern (6-13) wird der Computer vor allem zum Spielen benutzt. (Quelle: KIM-Studie 2012)

33 A BSCHNITT 4 ( VON 7) C OMPUTERSPIELE Weitere Fakten: (Quelle: JIM-Studie 2013) 45% der Jugendlichen (12-19, Jungs dabei viel häufiger als Mädchen) spielen täglich oder zumindest mehrmals pro Woche Computerspiele.

34 A BSCHNITT 4 ( VON 7) C OMPUTERSPIELE Weitere Fakten: (Quelle: DAK-Leuphana-Studie (Uni Lüneburg) 2012 zum Jugendmedienkonsum.) Die Nutzungsdauer von Bildschirmmedien liegt bei den allerwenigsten Jugendlichen unter zwei Stunden täglich, bei einem guten Teil sogar über sechs Stunden täglich.

35 A BSCHNITT 4 ( VON 7) C OMPUTERSPIELE Gefahren: Je mehr Zeit mit Bildschirmmedien verbracht wird, desto unzufriedener sind die Befragten mit den eigenen Schulleistungen und desto weniger Lust auf die Schule haben sie. Freundschaften werden vernachlässigt. Andere Hobbys (Musik, Sport, Lesen,...) werden aufgegeben. Gewalthaltige Spiele erhöhen nachweislich (im Zusammenspiel mit anderen Faktoren) das Risiko für Aggressivität und Gewalttäterschaft.

36 A BSCHNITT 4 ( VON 7) C OMPUTERSPIELE Weitere Fakten: AD(H)S-Patienten sind besonders suchtgefährdet, einerseits weil Computerspiele ihrem schnellen Aufmerksamkeitswechsel und ihrem impulsiven Verhalten entgegenkommen, andererseits, weil sie im RL oft Schwierigkeiten haben. Ich habe es aber auch schon anders herum gehört...

37 A BSCHNITT 4 ( VON 7) C OMPUTERSPIELE Fakten zur Suchtgefahr: Abhängige Spieler spielten in einer Studie 16 Stunden täglich, „missbräuchliche“ Spieler immerhin noch 11,6 Stunden. Von einer Abhängigkeit sind vor allem Jungen betroffen: 4,7% abhängigkeitsgefährdet, 3% abhängig. (Mädchen zu 0,5% gefährdet, 0,3% abhängig)

38 A BSCHNITT 4 ( VON 7) C OMPUTERSPIELE Fakten zur Suchtgefahr: Das höchste Suchtpotenzial besaßen in einer Studie Rollenspiele, v.a. World of Warcraft (durchschnittliche tägliche Spieldauer fast vier Stunden), in einer anderen Studie Egoshooter, gefolgt von Rollenspielen. Zentrales Kennzeichen für Abhängigkeit: Negative Konsequenzen werden erkannt, aber in Kauf genommen. (Wertmaßstäbe verändern sich, Denken und Handeln engen sich ein, in spielfreien Zeiten denkt man ständig an das Spiel, oft gegen den eigenen Willen.)

39 A BSCHNITT 4 ( VON 7) C OMPUTERSPIELE Tipps: Vorbildfunktion ernst nehmen: Eigenes Lieblingsmedium mit Bedacht nutzen. Keine Computer oder Fernseher ins Kinderzimmer. Nutzungszeiten vereinbaren und auf die Einhaltung achten. Mobile Medien zur Nacht einsammeln. Faszination von Computerspielen nachvollziehen. Spielerfolge loben. Andere Freizeitaktivitäten fördern.

40 A BSCHNITT 4 ( VON 7) C OMPUTERSPIELE Alarmzeichen / Anzeichen für Suchtgefahr: Zeiten der Computerspiel/ Mediennutzung steigen (ggf. über einen langen Zeitraum) immer mehr Zunehmende Müdigkeit, Schlafmangel wegen Computerspiel/ Mediennutzung Rückzug von den Aktivitäten der Familie, der Freunde, dem sozialen Leben Andere Freizeitaktivitäten werden immer seltener, Hobbys werden vernachlässigt Probleme in der Schule/ Arbeitsplatz nehmen zu: Fehlzeiten, Verspätungen, Leistungsabfall Aggressivität, Depressivität oder Apathie nehmen zu und treten vor allem auf, wenn das Medium nicht genutzt werden kann. Unruhe, wenn das Computerspiel/ das Medium nicht genutzt werden kann. Versuche, weniger zu spielen, bleiben erfolglos. Nahrungsaufnahme wird (wenn sie erfolgt) an den Computer verlagert.

41 A BSCHNITT 4 ( VON 7) C OMPUTERSPIELE Und wenn es ernst wird: Selbsttest unter ins-netz-gehen.de Suchtberatungsstellen kontaktieren, z.B. Wildhof Dietzenbach: (kostenlos) Ambulanz für Spielsucht der Klinik für Psychosomatische Medizin an der Uni Mainz: (kostenlos, Mo-Fr 12-17)

42 A BSCHNITT 5 VON 7: I NTERNET -P ORNOGRAFIE a. Fakten b. Gefahren c. Tipps

43 A BSCHNITT 5 ( VON 7) I NTERNET -P ORNOGRAFIE Fakten: Pornografie macht angeblich etwa 30 Prozent des gesamten Internet-Verkehrs aus. Laut der britischen Wochenzeitung "The Economist" setzt die Pornobranche weltweit im Jahr etwa 20 Milliarden Dollar um. Das ist mehr Geld, als z.B. in den USA Film- und Musikindustrie zusammen einnehmen, und entspricht etwa dem BIP von Zypern. Die weltweit größten Pornoseiten haben angeblich fast so viele Aufrufe wie Facebook und Google. Es war noch nie so einfach wie heute, an pornografisches Material zu kommen („AAA“: anonymous, accessible, affordable). 60 – 80 % der Jugendlichen in Deutschland haben Erfahrung mit Internet-Pornografie.

44 A BSCHNITT 5 ( VON 7) I NTERNET -P ORNOGRAFIE Fakten: Welche Internetseiten Kinder in Deutschland am häufigsten besuchen:

45 A BSCHNITT 5 ( VON 7) I NTERNET -P ORNOGRAFIE Gefahren / Folgen: Geldforderungen, Betrug, Viren,... Pornografie schafft sexuelle Normvorstellungen: Körperliche Beschaffenheit. Praktiken. Rollenvorstellungen von Männern und Frauen. Erfolgsdruck und Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit. Verlernen einer natürlichen Sexualität. Kennzeichen der Unsicherheit: Durchschnittsalter beim „ersten Mal“ steigt aktuell wieder. Die Bedeutung von Alkohol beim ersten Mal nimmt zu. Unterhosen unter Badehosen....

46 A BSCHNITT 5 ( VON 7) I NTERNET -P ORNOGRAFIE Tipps: Das Handy beendet jede Zugangsbeschränkung. Mit den Kindern über das Thema sprechen. Sagen, dass die Darstellungen in Pornos nicht typisch für reale Sexualität sind. Der Pornoindustrie nicht die sexuelle Erziehung der Kinder überlassen.

47 A BSCHNITT 6 VON 7: S OZIALE N ETZWERKE a. Fakten b. Gefahren c. Tipps

48 A BSCHNITT 6 ( VON 7) S OZIALE N ETZWERKE Fakten: Seit 2012 schon hat Facebook über eine Milliarde Nutzer (jeder siebte Erdenbürger). Facebook in Deutschland:

49 A BSCHNITT 6 ( VON 7) S OZIALE N ETZWERKE Fakten: Bei Jugendlichen nimmt die Beliebtheit von Facebook gerade (Anfang 2014) massiv ab (Grund: Eltern, Ersatz: WhatsApp, Snapchat,...) Trotzdem nutzen immer noch 74% der Jugendlichen aktiv soziale Netzwerke (Zahlen zwar von 2011, s. aber Kaspersky-Grafik v. 2013). Dabei sind sie im Schnitt in zwei verschiedenen Communitys angemeldet. Schon unter den 10- bis 12-Jährigen ist fast jeder Zweite (46 Prozent) bei mindestens einer Community angemeldet. Dieser Anteil steigt auf 86 Prozent bei den 13- bis 15- Jährigen und 95 Prozent bei den 16- bis 18-Jährigen. Bei Mädchen ist die Nutzung von sozialen Netzwerken noch stärker verbreitet als bei Jungen. Am beliebtesten waren 2011 schülerVZ (April 2013 geschlossen) und Facebook.

50 A BSCHNITT 6 ( VON 7) S OZIALE N ETZWERKE Gefahren: Wer hat Zugang zu meinen Daten? (Freunde, Einbrecher, Polizei, Arbeitgeber, Facebook selbst) Profil geschlossen, aber Fotos trotzdem sichtbar. Profile schwer löschbar. Fake-Profile. Ständige Aktualisierung der Nutzerbedingungen (schwer zu überschauen).

51 A BSCHNITT 6 ( VON 7) S OZIALE N ETZWERKE Gefahren: Facebook-App verlangt sehr viele Berechtigungen (z.B. in den neuen AGB vom Dezember 2013):

52 A BSCHNITT 6 ( VON 7) S OZIALE N ETZWERKE Tipps: Mit den Kindern sprechen, sich interessieren, informieren. Selber auf Facebook gehen. Android-App löschen und Facebook über den Browser nutzen. Account sichern („nur meine Freunde“).

53 A BSCHNITT 7 VON 7: E-M AILS a. Fakten b. Gefahren c. Tipps

54 A BSCHNITT 7 ( VON 7) E-M AILS Fakten: 2013 wurden weltweit 182 Milliarden Mails verschickt. Täglich. 3,8 Milliarden Mail-Accounts weltweit. Die gilt immer noch als wichtigster und meistgenutzter Dienst des Internet, noch vor dem WWW. Bei deutschen Jugendlichen:

55 A BSCHNITT 7 ( VON 7) E-M AILS Gefahren: Viren, Würmer, Trojaner in Anhängen. Phishing und anderer Betrug: Erbschaft in Nigeria. PayPal-Konto gesperrt. Jobangebote. Freundschaftsangebote. Geldzahlungen... Mails landen versehentlich im Spam-Ordner. Datenschutz: Soll wirklich jeder Empfänger sehen, an wen die Mail noch geht?

56 A BSCHNITT 7 ( VON 7) E-M AILS Tipps: Mit den Kindern sprechen, sich interessieren, informieren. Nicht alles anklicken und öffnen. Vor dem Öffnen auf Viren scannen (machen manche Programme selbständig). CC und BCC unterscheiden:

57 D ANKE FÜR I HRE A UFMERKSAMKEIT !


Herunterladen ppt "I HRE K INDER UND DIE B ILDSCHIRMMEDIEN Ein Informationsvortrag für die Eltern der fünften Klassen."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen