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Praxisvolks & Haupschule der Diözese Linz, 12. Mai 2011

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Präsentation zum Thema: "Praxisvolks & Haupschule der Diözese Linz, 12. Mai 2011"—  Präsentation transkript:

1 Facebook, YouTube & Co. Chancen und Herausforderungen einer virtuellen Welt
Praxisvolks & Haupschule der Diözese Linz, 12. Mai 2011 Gerhard Steiner

2 Was macht Saferinternet.at ?
Österreichische Informations- und Koordinierungsstelle für sichere Internet- und Handynutzung Praktische Tipps und Infos auf Elternratgeber und weitere Materialien auf Kostenlose Saferinternet.at-Telefon- Hotline 147 in Kooperation mit „Rat auf Draht“ Saferinternet.at- -Hotline unter Workshops und Wettbewerbe

3 Strange Modern Times ... "Share government's secrets, go to jail. Share normal people's secrets, TIME man of the year!"

4 Faszination Internet & Handy
Kinder sind begeisterte Internet- und HandynutzerInnen: Kommunizieren, Kontakt mit Freunden Unterhaltung, Entspannung Neugierde, informieren, selbst bestimmen, was man anschaut Freunde finden, sich austauschen, flirten Inszenierung, sich selbst präsentieren

5 Internet mit großer Reichweite
Frage: Steht dir Internet zur Verfügung, das kann auch bei Freunden oder in der Schule sein, oder steht dir kein Internet zur Verfügung? Dokumentation der Umfrage ZR P2.F: n= 503 persönliche face-to-face Interviews, repräsentativ für die oberösterreichischen Jugendlichen zwischen 11 und 18 Jahren; Erhebungszeitraum: bis ; max. statistische Schwankungsbreite bei n=503 ± 4,48 Prozent

6 Internet wird vielfältig genutzt
Frage: Wozu verwendest du das Internet? Was machst du im Internet? Das Internet nutz man für Basis: Jugendliche, denen Internet zur Verfügung steht, 86 & = 100 % n= 503 persönliche face-to-face Interviews, repräsentativ für die oberösterreichischen Jugendlichen zwischen 11 und 18 Jahren

7 Kinder: Internet legt zu
Frage: Steht dir Internet zur Verfügung, das kann auch bei Freunden oder in der Schule sein, oder steht dir kein Internet zur Verfügung? Dokumentation der Umfrage ZR P2.F: n= 503 persönliche face-to-face Interviews, repräsentativ für die oberösterreichischen Kinder zwischen 6 und 10 Jahren Erhebungszeitraum: 02. März bis 16. April 2010; max. statistische Schwankungsbreite bei n= 503 ± 4,48 Prozent

8 Anwendungen Fotos – flickr Soziale Netzwerke – Facebook Computerspiele
Videos – YouTube Informationen – Wikipedia Musik, Filesharing – LimeWire Fotos: werden meist über Soziale Netzwerke ausgetauscht. Flickr.com ist aber eine gute Möglichkeit, um Bilder mit Creative Commons-Lizenz zu finden. Diese Bilder sind dann urheberrechtlich von Kindern meist nutzbar, wenn der/die Autor/in angegeben wird. Soziale Netzwerke: derzeit sehr beliebt ist Facebook (www.facebook.com). Netlog (www.netlog.com) ist vor allem bei den Jüngeren in Verwendung, viele Kinder nutzen auch mehrere Netzwerke parallel. Computerspiele: Auch in Zusammenhang mit Facebook. Social Gaming: Man braucht einander, um weiter zu kommen. Eine Weile kann gut und erfolgreich gratis gespielt werden. Irgendwann ist die Verlockung aber groß, auf einen kostenpflichtigen Zugang zu wechseln, da man damit im Spiel schneller voran kommt oder bessere Optionen hat. YouTube: bei allen Kindern bekannt und in Verwendung. Wenn man Videos verlinkt und nicht herunterlädt, ist auch urheberrechtlich alles in Ordnung. Wikipedia: Bekanntheit und Nutzungsgrad bei allen Kindern und Lehrenden hoch! Schulen haben unterschiedliche Regeln bezüglich der Verwendung. Musik-Download: Eine Kopie von urheberrechtlich geschützten Musikstücken darf zum privaten Gebrauch genutzt werden. Die Kopie darf aber nicht weiterverbreitet werden (auch nicht mit Bluetooth, im Sozialen Netzwerk oder per MSN)! LimeWire geht so vor, dass während des Downloads eines Musikstücks dieses automatisch veröffentlicht wird. Daher ist LimeWire verboten. Auch in Österreich mussten Jugendliche schon zahlen, da sie exzessiv LimeWire genutzt hatten. Filme aus dem Netz laden: Privatkopien sind bei Filmen nicht erlaubt! Daher sind Webseiten wie kino.to verboten. Außerdem sind oft Abzockeseiten in diesem Umfeld aktiv. Auch die Gefahr von Viren oder Malware ist gegeben. Google: Die Suche mit Google ist für Kinder wie selbstverständlich. Sie nutzen die Suchmaschine mit einer großen Geschwindigkeit, können sich aber kaum in neue Suchstrategien eingewöhnen (wie z.B. nach Creative Commons-Inhalten suchen). Chatten – MSN: Fast alle Kinder und Jugendliche haben MSN nebenbei laufen. Sie chatten darüber mit ihren FreundInnen, besprechen ihre Hausübungen oder tauschen sich bezüglich Spiele oder anderer Dinge aus. Oft wird auch die Webcam hinzugenommen. Achtung: Nur Personen akzeptieren, die man auch wirklich kennt, denn sonst besteht die Gefahr der Belästigung durch Erwachsene! ebay: Jugendliche kaufen immer wieder online ein, erkundigen sich im Internet bezüglich Preisen oder guten Produkten (z.B. Geizhals.at). Manche verkaufen auch selbst etwas über ebay. Filme – kino.to Suchen – Google Chatten – MSN Einkaufen – ebay

9 Risiken Das Internet ist weltweit zugänglich
Veröffentlichte Daten können oft nicht mehr gelöscht werden Ungeeignete Inhalte (Gewalt, Pornografie etc.) Internet - Abzocke Soziale Netzwerke werden auch von potentiellen Arbeitgebern benutzt Identitätsdiebstähle nehmen zu Spam, Belästigungen Exzessive Nutzung als Problem? Privatsphäre schützen: So wenig persönliche Daten wie möglich im Internet angeben; keine Fotos, Videos oder Texte veröffentlichen, die später einmal peinlich sein könnten; anonyme Nicknames anstelle des richtigen Namens verwenden; sichere Passwörter verwenden und diese regelmäßig ändern; Privatsphäre-Einstellungen in Sozialen Netzwerken nutzen. Vor problematischen Kontakten schützen: Vorsicht bei Phishing, Beschimpfungen, sexueller Belästigung, Anmache, Kontaktanbahnung, Spam. Gegen Spam (= Zusendung unerwünschter s) Spamfilter im -Programm und beim Provider verwenden; unerwünschte NutzerInnen im Sozialen Netzwerk oder per Messenger blockieren; -Adresse und Handynummer niemals öffentlich angeben, zweite -Adresse anlegen; moderierte Chats sind ein guter Einstieg, bei einem realen Treffen sollten Erwachsene mitgenommen werden; auf irritierende oder bedrohliche Nachrichten nicht antworten.

10 Soziale Netzwerke facebook.com de.netlog.com schuelerVZ.net szene1.at
Beispiele für Soziale Netzwerke, die in Österreich genutzt werden: Facebook ist das bekannteste. Netlog unterstützt vor allem die visuelle Kommunikation. Eventshooter und Szene1.at sind Party-Netzwerke, über die vor allem Bilder ausgetauscht werden. SchuelerVZ wird in Österreich eher weniger genutzt, häufiger noch StudiVZ bei Studenten. MeinVZ ist die Plattform der Erwachsenen. MySpace ist die Plattform der MusikerInnen. myspace.com eventshooter.com

11 Sicher in sozialen Netzwerken
So wenig persönliche Daten wie möglich angeben Sichere Passwörter verwenden Unterschiedliche NutzerInnen-Namen und Passwörter für mehrere Netzwerke verwenden Privatsphäre-Einstellungen im Profil vornehmen Nicht auffindbar in Suchmaschinen Profilinhalte nur sichtbar für Freunde Alter: Nur auffindbar für <18 Jährige Einstellung bei Veröffentlichungen einzelner Inhalte  nur für Freunde sichtbar Location Based services thematisieren Wenn inaktiv, das eigene Profil wieder löschen

12 Computer- Konsolenspiele
Interessieren Sie sich für die Spiele Ihrer Kinder! Probieren Sie alle Spiele ruhig selbst aus, um Regeln besser vereinbaren zu können! Vereinbaren Sie Regeln über die Dauer des Spielens: Vorschulzeit: 20 Min. 1. Klasse: 50 Min. Älter: abhängig von der Konzentrationsfähigkeit des Kindes

13 Computer- Konsolenspiele
Achten Sie auf die PEGI-Kennzeichnungen Die Alterskennzeichnung bezieht sich nur auf den Jugendschutz, nicht auf die Spielbarkeit! Gute Computerspiele: PEGI-Symbole: Faust: Gewalt; Sprechblase: vulgäre Sprache; Spritze: Drogen (beim Elterntest oft auch irreleitend als „Blut“ bezeichnet); Spinne: angsterregende Inhalte; Männer-Frauen: sexuelle Inhalte (beim Elterntest fälschlicherweise als „können Männer und Frauen spielen“ dargestellt); Würfel: Glückspiel; Personengruppe: Diskriminierung; 18+: Altersfreigabe laut Jugendschutzgesetz (in Wien müssen Spiele verpflichtend gekennzeichnet sein)

14 Persönliche Daten schützen
Anti-Viren-Programm und Firewall installieren und mindestens wöchentlich updaten WLAN-Verbindung verschlüsseln So wenig persönliche Daten wie möglich im Internet bekannt geben Sichere Passwörter verwenden Passwörter auf Papier notieren, nicht direkt am Computer oder Handy speichern Vorsicht bei Phishing-Attacken Sichere Passwörter: bestehen aus einer Kombination aus mindestens acht Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Gut kann man sich ein Passwort merken, indem man die Anfangsbuchstaben und Satzzeichen eines beliebigen Satzes nimmt. z.B. „Ich habe noch nie 5 Melonen getragen!“  Ihnn5Mg! Phishing: ist eine besondere Form des Online-Betrugs. Es wird von Kriminellen im Internet eingesetzt, um an Zugangsdaten für z.B. Online-Banking oder Online-Auktionen zu kommen. In gefälschten s werden Bank-KundInnen aufgefordert, ihre persönlichen Bankdaten bekannt zu geben oder sich damit auf einer bestimmten Webseite anzumelden. Diese s und Webseiten sind oft dem Erscheinungsbild von Banken täuschend echt nachgeahmt.

15 Cyber-Mobbing Drohungen, Erpressungen, Beschimpfungen
Sexuelle Belästigungen Verbreitung von persönlichen Informationen, Gerüchten oder peinlichen Bildern Ausschluss von Spielen oder Buddylisten Identitätsdiebstahl: Änderung oder Missbrauch des Profils Zorn und der mangelnde Umgang damit ist der häufigste Grund für Cyber-Mobbing. Besonderheiten von Cyber-Mobbing: Cyber-Mobbing kann rund um die Uhr stattfinden. Durch die permanente Verfügbarkeit von Internet und Handy ist es Jugendlichen nur schwer möglich, Cyber-Mobbing-Attacken zu entgehen. Cyber-Mobbing erreicht ein großes Publikum. Soziale Netzwerke, und Handy ermöglichen die schnelle Verbreitung von Inhalten an eine breite Öffentlichkeit. Auch wenn Inhalte von einer Webseite gelöscht werden, sind sie möglicherweise schon vielfach kopiert, weiterverschickt oder in Internet-Archiven abgespeichert worden. Cyber-Bullys agieren (scheinbar) anonym. Oft glauben die TäterInnen, im Internet anonym agieren zu können, indem sie sich z.B. hinter einer erfundenen Identität verstecken. Sie müssen sich nicht direkt mit ihrem Opfer auseinandersetzen. Dadurch ist ihnen gar nicht bewusst, was verletzende Worte oder Bilder auslösen können. Was jedoch oft vergessen wird: Jede Aktion im Web (z. B. Chatten, eine schreiben, eine Webseite besuchen) hinterlässt Spuren und über die so genannte „IP-Adresse“ kann der benutzte Computer eindeutig identifiziert werden. Oft sind beim Cyber-Mobbing die Rollen der „TäterInnen“ und der „Opfer“ nicht ohne weiteres zu trennen. Attacken können als Gegenattacken wiederkehren und so die ursprünglichen TäterInnen zu Opfern werden lassen. Zudem sind Persönlichkeitsmerkmale, die oft auf klassische Mobbingopfer und -täterInnen zutrifft, bei Cyber-Mobbing weniger maßgeblich.

16 Cyber-Mobbing Glauben Sie Ihrem Kind und stehen Sie hinter ihm
Überlegen Sie gemeinsam, mit wem Reden sinnvoll ist Reden Sie mit Lehrenden, Eltern der TäterInnen etc. Sorgen Sie für den Schutz der Privatsphäre im Internet (insbes. Soziale Netzwerke)

17 Online-Sucht? Sucht ist eine Krankheit, aus der man selbst nicht herauskommt Hinweise sind verändertes Verhalten über einen langen Zeitraum hinweg: Einengung des Verhaltensspielraumes – nichts anderes geht mehr Kontrollverlust – kann es nicht ändern Toleranzentwicklung – Dosis steigern Entzugserscheinungen – Unruhe, Aggressivität Negative soziale Konsequenzen Exzessive Computer- und Handynutzung bei Jugendlichen muss nicht unbedingt gleich eine Sucht sein. Bei ca. 10% der Jugendlichen oder 3% der Gesamtbevölkerung handelt es sich tatsächlich um eine Sucht. Von Sucht wird gesprochen, wenn Jugendliche sich dessen bewusst sind, aber aus eigenem Antrieb nicht mehr herauskönnen. In den meisten Fällen haben Jugendliche gar keine Motivation mehr, sich mit etwas anderem zu beschäftigen. Sie dazu zu bewegen, sich auch anderen Dingen zu widmen, kann ein hartes Stück Erziehungsarbeit sein. Übersteigt dies die eigenen Möglichkeiten, so ist es sinnvoll, Unterstützung bei einer Familienberatungsstelle zu suchen. Die Definition der Online-Sucht erfolgte hier nach Hahn/Jerusalem.

18 Faszination Internet & Handy
Was tun? Nerven bewahren Rücktrittsbriefe: Nicht zahlen! Internet - Abzocke Herr Text Text Name und Adresse MUSS angegeben werden, obwohl scheinbar gratis Kein Button mit „Kaufen“, „Bestellen“ o.ä. vorhanden Abzocke-Webseiten: locken mit vermeintlichen "Gratis"-Angeboten wie Software-Downloads, IQ-Tests, Horoskopen, Rezepten etc., für deren Nutzung man hinterher aber trotzdem eine Rechnung erhält. Die Informationen über die Kosten sind oft so versteckt, dass man sie leicht übersehen kann - deshalb sind solche Angebote in der Regel illegal. Ein Hinweis zur Identifizierung von Abzocke-Webseiten: Sie erwecken den Eindruck, dass die angebotene Leistung kostenlos ist. Ohne Bekanntgabe von Adressdaten und dem Akzeptieren der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ist die Nutzung meist nicht möglich. Bei Unklarheiten oder wenn man in die Falle getappt ist, hilft der Internet Ombudsmann: Was tun, wenn man in eine Falle getappt ist? Durch Rechnungen und Drohungen (Inkassobüro, Anwalt, Klage, Pfändung etc.) nicht einschüchtern lassen. In der Regel besteht kein Anspruch der unseriösen Firma auf Zahlung. An eine Konsumentenberatungsstelle wenden (z.B. Internet Ombudsmann, Arbeiterkammer, Verein für Konsumenteninformation). Sie berät, was im konkreten Fall zu tun ist, und stellt Musterbriefe zur Verfügung. Mit einem Musterbrief begründet man, warum man die Rechnung nicht bezahlt. Kinder unter 14 Jahren sind noch nicht geschäftsfähig, daher ist hier entsprechend zu argumentieren. Den Musterbrief eingeschrieben an das Unternehmen schicken und den Aufgabeschein und eine Kopie des Schreibens aufheben. Nachdem man die obigen Schritte erledigt hat, kann man alle weiteren Zahlungsaufforderungen und Drohungen der Abzocke-Firma ignorieren. Watchlist des Internet Ombudsmann Der Internet Ombudsmann (www.ombudsmann.at) führt eine „Watchlist“, in der Unternehmen aufgelistet sind, gegen die mehrere Beschwerden vorliegen. Diese Negativliste hilft dabei, bekannte Abzocke-Webseiten zu erkennen. Leider tauchen aber fast täglich neue „Gratis“-Fallen im Internet auf. Umso wichtiger ist es, Abzocke-Webseiten selbst identifizieren zu können. Kosten sind versteckt.

19 Das Handy ist … … Teil des Alltags

20 Jugendliche können nicht auf Handy verzichten
Frage: Auf welche Geräte kannst du am allerwenigsten verzichten, welche sind dir am wichtigsten? Man kann nicht verzichten auf Dokumentation der Umfrage ZR P2.F: n= 503 persönliche face-to-face Interviews, repräsentativ für die oberösterreichischen Jugendlichen zwischen 11 und 18 Jahren Erhebungszeitraum: bis ; max. statistische Schwankungsbreite bei n=503 ± 4,48 Prozent0

21 Kamera, Aufnahme-gerät
Wozu ein Handy? SMS Kamera, Aufnahme-gerät Musik Fernsehen/ Radio Das Handy hat viele umfangreiche Funktionen und erleichtert denn Alltag. Bluetooth Internet Apps Spiele

22 Warum ist das Handy wichtig?
Organisation des Alltags Beziehungs- und Gefühls-management Das Handy kann uns in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens helfen. Die schnelle Kommunikation, egal wo man sich befindet, kann v.a. bei Notfällen extrem wichtig werden. Selbst- darstellung, Spaß Identitäts-bildung

23 Wie kommt ein Video auf das Handy?
Videos werden zuerst aus dem Internet auf den Computer heruntergeladen, von wo aus sie auf die Handys kopiert werden können. Die Übertragung von Handy zu Handy erfolgt via Bluetooth, Infrarot oder NFC. Mit jedem gängigen Handy lassen sich zudem ganz einfach selbst Videos drehen. NFC Infrarot Bluetooth

24 Warum faszinieren Gewaltvideos?
Unterhaltung und Grenzerfahrung Soziale und sozialintegrative Motive Gewaltvideos üben auf Kinder und Jugendliche einen besonderen Reiz aus. Dabei kann es sich sowohl um selbstgefilmte Gewaltszenen als auch um Downloads aus dem Internet handeln. Videos solcher Art werden v.a. aus zwei Gründen angesehen: Unterhaltungsmotiv und Grenzerfahrung Das Überschreiten von Grenzen und etwas Aufregendes zu erleben stehen hier im Mittelpunkt. Außerdem besteht der Wunsch nach Protest und Abwechslung. Soziale und sozialintegrative Motive Das gemeinsame Bestehen von extremen Situationen verbindet – das gemeinschaftliche Anschauen von Gewaltvideos ist solch eine Situation. Besonders brutale Videos werden auch als Mutprobe angesehenen. Auch wenn viele Jugendliche auf Gewaltszenen mit Schock und Angst reagieren, geben sie dies in der Gruppe nicht zu. Für aggressive Jugendliche stellen die TäterInnen in den Videos oft ein Vorbild dar.

25 Gewaltvideos Viele Gewaltvideos werden von Jugendlichen auf Videoportalen online gestellt, wie MyVideo, YouTube etc.

26 (Ver)Niedlich(t)e Gewalt
Gewalt wird keinesfalls nur über Darstellungen aus dem realen Leben transportiert, auch einige Zeichentrickfilme oder Cartoon-Serien wie z.B. „Southpark“, „Happy Tree Friends“ oder „Itchy & Scratchy“ beinhalten äußerst brutale Szenen. Niedlich wirkende Figuren werden darin extremer Gewalt ausgesetzt oder üben diese an anderen aus. Größtenteils richten sich derartige Sendungen an Erwachsene, ziehen durch ihre Mach-Art aber natürlich auch die Aufmerksamkeit von jüngeren Kindern auf sich. Sie sind damit aber in der Regel emotional völlig überfordert. Im Internet können die brutalen Cartoons unbegrenzt konsumiert, auf das Handy geladen und an FreundInnen verschickt werden. Auf den ersten Blick wirken viele der Episoden ganz harmlos – sie beginnen oft ganz normal und werden erst nach einigen Minuten brutal. Im Übrigen betrifft dies auch etliche Games, die im Internet oder am Handy gespielt werden können.

27 Generation Porno Pornos bereits als Kind konsumiert
Viele und häufig wechselnde Sexualpartner Pornos als Aufklärung Verzerrtes Bild von Intimität Beziehungsunfähig Keine Aufklärung durch Eltern Zunehmende Teenager-Schwangerschaften Schlussmachen per SMS Frauen von Männern im Porno beherrscht Kinder und Jugendliche stoßen beim Internet surfen unweigerlich auf Pornos. Pornos vermitteln den Kindern jedoch ein verzerrtes Bild von Intimität, Sexualität und Beziehungen und erzeugen unwirkliche Vorstellungen.

28 Generation Porno Sehnsucht nach Familie und Treue
Jugendliche können mit Eltern über Sex sprechen Generell besseres Verhältnis Eltern- Kinder Das 1. Mal kaum früher als bei früheren Generationen Pornos können von „normaler Welt“ unterschieden werden Sexuelle Verwahrlosung in sozial schwächeren Familien Kinder und Jugendliche stoßen beim Internet surfen unweigerlich auf Pornos. Pornos vermitteln den Kindern jedoch ein verzerrtes Bild von Intimität, Sexualität und Beziehungen und erzeugen unwirkliche Vorstellungen.

29 POSING: Selbstdarstellung im Netz
Posing nennt man das notorische Selbstdarstellen in jeder Lebenssituation. Die so entstandenen Bilder werden meist in Sozialen Netzwerken veröffentlicht. Fast immer sind die Gründe dieser übermäßigen Selbstdarstellung die Suche nach Anerkennung und Bestätigung. Dies liegt entweder an einer persönlichen Unsicherheit oder an der Selbstverliebtheit eines Narzissten.

30 Sexting Erpressen von Nacktbildern, oft nach einem Beziehungsende:
„Sex“ und „Texting“ (engl. für das Senden von SMS). Damit ist vor allem die Erpressung von intimen Fotos gemeint. Erotische Bilder oder Nacktaufnahmen werden vorerst „nur“ zwischen Pärchen oder besten FreundInnen verschickt, z.B. als eine Art Liebes- oder Freundschaftsbeweis oder zum Flirten. Wenn die Beziehungen oder Freundschaften aber in die Brüche gehen, landen einige der Fotos aus Rache auf diversen Handys bzw. öffentlich im Web oder werden als Druckmittel verwendet, z.B. damit weitere Fotos geschickt werden.  Was die meisten Jugendlichen dabei nicht wissen: Das Verbreiten und Veröffentlichen erotischer Fotos Minderjähriger ist illegal (§ 207a StGB – Pornografische Darstellungen Minderjähriger) und kann rechtliche Konsequenzen haben. Dies gilt auch, wenn die abgebildete Person mit der Aufnahme einverstanden war bzw. diese selbst verschickt hat. Erpressen von Nacktbildern, oft nach einem Beziehungsende:

31 Herausforderungen für Jugendliche
Umgang mit Kosten Kontrolle durch andere (Eltern, FreundInnen) Die eigene Privatsphäre Belästigung Das Handy ist für Kinder und Jugendliche sehr bedeutend, doch der verantwortungsvolle Umgang damit muss erst gelernt werden. Die Kosten können sehr hoch werden, wenn es zu exzessiv genützt wird. Um den Kindern den richtigen Umgang beizubringen sollten sie auch die Verantwortung für ihre Fehler selbst übernehmen und zB bei einer zu hohen Rechnung selbst bezahlen. Wenn Jugendliche selbst nicht im Stande sind, ihr Handy angemessen zu nutzen, ist die Kontrolle durch andere wichtig. Wenn es jedoch keinen konkreten Anlass dazu gibt, muss die Privatsphäre des Kindes auch respektiert werden.

32 Rund um das Handy Rund um das Handy ist passiert -
Frage: Ich nenne dir nun einige Dinge rund um das Handy. Was davon hast du schon einmal gemacht bzw. ist dir schon einmal passiert? Rund um das Handy ist passiert - Basis: Jugendliche, denen ein Handy zur Verfügung steht, 90 % = 100 % n= 503 persönliche face-to-face Interviews, repräsentativ für die oberösterreichischen Jugendlichen zwischen 11 und 18 Jahren

33 Jugendgefährdende Inhalte

34 Jugendgefährdende Inhalte
Jugendschutzgesetz: Jugendliche sind vor solchen Inhalten zu schützen! Prävention: Ohne Anlass in Klasse thematisieren: Was tue ich, wenn... Eltern informieren und einbinden; Polizei nur in extremen Fällen Ausnahme: PräventionsbeamtInnen

35 Medienerziehung Interessieren Sie sich für die Internet- und Handynutzung Ihrer Kinder Lassen Sie sich von Ihren Kindern auch einmal etwas erklären Stellen Sie den Computer zentral und einsichtig auf Vereinbaren Sie Regeln zur Nutzung von Handy und Computer Sprechen Sie über Ihre Meinung und Gefühle zu ungeeigneten Inhalten Nicht „ausflippen“ Je mehr Eltern sich für das interessieren, was ihre Kinder am Computer machen, desto besser können sie in problematischen Situationen reagieren. Dazu gehört es, die Spiele und Lieblingswebseiten der Kinder zu kennen und auch zu wissen, warum und wie diese genutzt werden. Überlegen Sie etwa bei Spielen gemeinsam, wann ein guter Zeitpunkt ist, aus einem Spiel auszusteigen (z.B. Level fertig machen), und vereinbaren Sie solche Zeitpunkte. Sind Regeln eingeführt, dann müssen diese auch von beiden Seiten befolgt werden. Je eher Kinder mit Regeln vertraut sind, desto leichter funktioniert das Einhalten dann auch später. Nutzen Sie Ihr Kind auch als ExpertIn. Lassen Sie sich dessen Lieblingsanwendungen am Computer bzw. im Internet erklären und flippen Sie nicht aus, wenn Sie mit den Inhalten nichts anfangen können bzw. Sie diese ablehnen. Erklären Sie Ihrem Kind Ihren Standpunkt und machen Sie es auf mögliche Folgen aufmerksam. Sollten die Konflikte in Bezug auf die Computer- und Internetnutzung zunehmen, suchen Sie eine Familienberatungsstelle auf und holen Sie sich Hilfe für Ihre Rolle als Eltern.

36 Regeln auch für das Internet
Frage: Vereinbaren Sie mit Ihrem Sohn / Ihrer Tochter Regeln in Bezug auf das Internet oder nicht? Ich habe hier eine Liste mit Regeln. Welche dieser Regeln werden bei Ihnen vereinbart? Regeln bei der Internetnutzung -

37 Hilfe & Links www.rataufdraht.at www.familienberatung.gv.at
Stopline: Anonyme Meldestelle für kinderpornografisches Material und nationalsozialistische Wiederbetätigung. 147 Rat auf Draht: Die kostenlose 24h-Telefonhotline 147 für Kinder und Jugendliche steht auch Eltern zur Verfügung. Auf der Webseite werden zudem viele Tipps & Informationen zu unterschiedlichen Themen angeboten. Saferinternet.at: Infos, Tipps und Materialien zur sicheren Internetnutzung für Eltern, Lehrende und SchülerInnen. Veranstaltungsservice zum Buchen von Workshops für SchülerInnen, Lehrende und Eltern. Aktuelles unter Familienberatung: Erstberatung bei Probleme mit Kindern (Erziehung, Regeln vereinbaren, Umgang mit Computer und Internet, Sucht). Internet Ombudsmann: Kostenlose Online-Beratung und Streitschlichtung bei Internetabzocke oder Problemen mit dem Einkaufen im Internet. Mehrwert-SMS-Sperre: Sperre von kostenpflichtigen Mehrwertnummern, die unerwünscht auf das eigene Handy geschickt werden. Handywissen.at: Partnerprojekt von Saferinternet.at, Tipps und Unterlagen zur sicheren Handynutzung.

38 Das größte Risiko von Internet und Handy für unsere Kinder ist es, …
w w w . s a f e r i n t e r n e t . a t 38

39 … ihnen den Zugang zu verweigern!
Es ist unverzichtbar geworden, dass Kinder und Jugendliche sich kompetent im Internet bewegen können. Das Internet ist ein wichtiger Teil von Schule, Freizeit und Beruf geworden. Arbeitgeber erwarten heute, dass junge Erwachsene kompetente Computer- und InternetnutzerInnen sind. Vergessen Sie nie: Die Chancen überwiegen im Vergleich zu den Risiken deutlich! 39


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