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„Lernergebnisorientierung in der Lernvereinbarung und im europass Mobilität“ Juni 2013 Karin Küßner, NKS ECVET © NA beim BIBB ECVET im Europass Mobilität:

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Präsentation zum Thema: "„Lernergebnisorientierung in der Lernvereinbarung und im europass Mobilität“ Juni 2013 Karin Küßner, NKS ECVET © NA beim BIBB ECVET im Europass Mobilität:"—  Präsentation transkript:

1 „Lernergebnisorientierung in der Lernvereinbarung und im europass Mobilität“ Juni 2013 Karin Küßner, NKS ECVET © NA beim BIBB ECVET im Europass Mobilität: Wie formuliert man Lernergebnisse?

2 © NA beim BIBB Warum ECVET? Warum Lernergebnisorientierung?  Mobilität von Lernern europaweit – unterschiedliche Berufsbildungssysteme  Qualität der Lernaufenthalte erfordert Transparenz und Vergleichbarkeit des Gelernten  Erleichtern der Kommunikation und Kooperation der Mobilitätspartner durch „gemeinsame Sprache“

3 © NA beim BIBB Lernergebnisorientierung, ECVET – Was haben Lehrkräfte und Lernende davon? Must? Wozu? Nice to have? Do we need it at all? Wer?

4 © NA beim BIBB Herr Becker ist EU-Koordinator am Europa- Berufskolleg: Er stimmt mit europäischen Kolleg(inn)en ab, welche Kompetenzen die Auszubildenden erwerben sollen, ohne Curricula zu vergleichen. Lernergebnisorientierung – Das haben Lehrkräfte und Lernende davon! Ivonne ist Auszubildende als Kauffrau für Groß- und Außenhandel: Nach ihrem 3monatigenPraktikum in einem Unter- nehmen in Spanien erhält sie von ihrer Berufsschule den Europass. Damit kann sie bei Bewerbungen zeigen, welche Kompetenzen sie erworben hat.

5 © NA beim BIBB Was sind Lernergebnisse? „Aussagen darüber, was Lernende wissen, verstehen und in der Lage sind zu tun, nachdem ein Lernprozess abgeschlossen ist. Einheiten von Lernergebnissen bestehen aus Kenntnissen, Fertigkeiten und Kompetenzen.“ (EQF) Standard für die Formulierung von Lernergebnissen Lernergebnisse sind unabhängig von Lerndauer, Lernort, Lernkontext/Lernweg „Gemeinsame Sprache“

6 © NA beim BIBB Die Lernvereinbarung Zentrales Element der Lernvereinbarung ist die Verständigung der Mobilitätspartner (v. a. auch der Lernenden) über zu erzielende Lernergebnisse.  Festlegen der Inhalte des Mobilitätsaufenthalts: berufliche Tätigkeiten, Arbeitsaufgaben, Handlungsfelder, die im Rahmen der Mobilität bearbeitet werden sollen  Festlegen der erwarteten Lernergebnisse: welche Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen sind erforderlich, um die jeweiligen Aufgaben zu erfüllen?  Festlegen der Kriterien und Methoden der Erfassung der erzielten Lernergebnisse flexible Lösungen sind möglich!

7 © NA beim BIBB Wie formuliert man Lernergebnisse?  Verwendung aktiver, klar verständlicher Verben – messbare, überprüfbare, beobachtbare Handlungen: „erklären“, „analysieren“ – nicht: „vertraut sein mit“…  Spezifizierung und Kontextualisierung des Verbs: „Informations- und Kommunikationstechniken unter Berücksichtigung von Datenschutzanforderungen nutzen…“ Vermeidung offener, wager Formulierungen nicht: „kennt regionale Produkte und kann einfache Gerichte herstellen  […] Quelle: Leitfaden zur Beschreibung von Lernergebniseinheiten (NA-BIBB) weitere Unterstützung: z.B. Taxonomietabellen …

8 © NA beim BIBB Lerneinheiten : Projekt CREDCHEM

9 © NA beim BIBB Lerneinheiten : Projekt CREDCHEM

10 © NA beim BIBB Lerneinheiten : LdV-Mobilitätsprojekt

11 © NA beim BIBB Lerneinheiten : LdV-Mobilitätsprojekt

12 © NA beim BIBB Wie werden Lernergebnisse festgestellt?  Erfassung erworbener Kompetenzen durch : - Selbstbewertung durch Lernende - „Skills demonstration“ - Begutachtung von Arbeitsproben - schriftliche Aufgaben - Evaluationsgespräch Lernender – Lehrkraft der Gasteinrichtung (ggf. zusätzlich mit Lehrkraft der Heimateinrichtung) - […]  Auf der Basis abgestimmter Bewertungskriterien  Entsprechend den nationalen Rechtsvorschriften  Validierung, Anrechnung

13 © NA beim BIBB Dokumentation der Lernergebnisse im Europass Mobilität Ausgeübte Tätigkeit Fachliche Kenntnisse und Fertigkeiten Persönliche und soziale Kompetenzen

14 © NA beim BIBB Mehrwert … Transparenz und Vergleichbarkeit … „europass Mobilität - weil ich meinem jetzigen Arbeitgeber zeigen konnte, welche konkreten fachlichen, fremdsprachlichen, interkulturellen und sozialen Kompetenzen ich während des Auslandsaufenthaltes angewendet und vertieft habe. “

15 © NA beim BIBB ist in der Lage Der/die Lernende „was“ Zu tun „Aktionsv erb“ „wie“ „auf welchem Niveau“ „in welchem Kontext“ Er/sie ist in der Lage:  Speisen und Getränke zu servieren und die dazu erforderlichen Utensilien auszuwählen (Geschirr, Gläser, etc.)  PC-Systeme unter Berücksichtigung von Kundenwünschen zu konfigurieren  Nachrichten und Bestellungen genau und prompt weiterzuleiten und Ausführungsvorschriften einzuhalten.  mit Kunden jeweils angemessen und zielorientiert und auch in einer Fremdsprache zu kommunizieren. Quelle: SLOT Formulieren von Lernergebnissen [SLOT]

16 © NA beim BIBB Entwicklung einer Lernergebniseinheit (SLOT) EQF Niveau: 4 Name der Qualifikation: Friseur/-in Lernergebniseinheit: Styling und Behandlung von Haaren und Gesicht Handlungsfeld/Tätigkeitsbereich Liste der berufstypischen Aufgaben: A. Haarwaschtechniken anwenden B. Haar- und Hautbehandlung durchführen C. Fixierung und Styling-Produkte auswählen D. … Lernergebnisse (Kennt., Fertigk., Kompet.)

17 © NA beim BIBB Tipps für das Schreiben von Lernergebnissen (SLOT) Gegenstand der Aktivität Tätigkeit in der Lernumgebung – wie und in welchem Kontext Erreichte Leistung LE 1Haarwaschtechniken durch die Auswahl geeigneter Arbeitstechniken anwenden LE 2Kopfmassagetechniken durch die Auswahl geeigneter Arbeitstechniken durchführen LE 3 Verfahren, Material und Werkzeuge für Hair bonding entsprechend der Haarbeschaffenheit des Kunden auswählen und anwenden LE 3Haar und Hautdurch Gespräch mit dem Kunden über Hautunregelmäßigkeiten diagnostizieren

18 © NA beim BIBB Beschreibung von Lernergebniseinheiten (KIBNET) Lernergebniseinheit Fertigkeiten Kenntnisse

19 © NA beim BIBB Taxonomie Tabelle (Movet)

20 © NA beim BIBB Tipps für das Schreiben von Lernergebnissen (SLOT) Falls Sie bereits pädagogische Ziele definiert haben, nutzen Sie diese als Lernergebnisbeschreibungen Benutzen Sie Verben, die helfen die angestrebten Kompetenzen so präzise wie möglich zu beschreiben Vermeiden Sie Lernergebnisse, die bezüglich des Umfangs zu breit oder zu schmal sind, seien Sie so präzise wie möglich. Halten Sie die Anzahl der Lernergebnisse in einem handhabbaren Umfang, ca. 10 LE Benutzen Sie eine Sprache, die Auszubildende, Ausbilder und Arbeitgeber verstehen Versichern Sie sich, dass Lernergebnisse bewertbar sind und ergänzen Sie Kriterien, die eine Bewertung ermöglichen Seien Sie realistisch

21 © NA beim BIBB Tabelle mit Lernergebniseinheiten (www.ecvet-info.de)

22 © NA beim BIBB Praxisphase

23 © NA beim BIBB Praxisphase: Formulieren Sie Lernergebnisse

24 © NA beim BIBB Weitere Fragen und Anregungen sind herzlich willkommen ! NKS ECVET Tel.: /


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