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Masterplan Daseinsvorsorge Uthlande - Teilprojekt: „Pellworm und die Halligen“ Vorstellung der Ergebnisse 01.11.2014 Katrin Fahrenkrug Raum & Energie Institut.

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1 Masterplan Daseinsvorsorge Uthlande - Teilprojekt: „Pellworm und die Halligen“ Vorstellung der Ergebnisse Katrin Fahrenkrug Raum & Energie Institut für Planung, Kommunikation und Prozessmanagement Wedel / Hamburg

2 Masterplan Daseinsvorsorge Uthlande: Teilprojekt „Pellworm und die Halligen“ Ziel des Masterplans  Analyse der aus dem demografischen Wandel entstehenden Handlungsbedarfe vor Ort  Funktion als roter Faden für die zukünftige Entwicklung Pellworms und der Halligen  Aufzeigen und Vorschlagen von Projekten, die in der kommenden Förderperiode vorrangig entwickelt und umgesetzt werden sollen  Gemeinsame, interkommunale Betrachtung und Abstimmung zwischen Pellworm und den Halligen Kein Gutachten, sondern eine gemeinsame Strategie !

3 Masterplan Daseinsvorsorge Uthlande: Teilprojekt „Pellworm und die Halligen“ Leitlinie  Keine Privilegierung gegenüber dem Festland durch eine Förderung von Pellworm und den Halligen,  sondern eine Aufhebung der Benachteiligung und Herstellung von Chancengleichheit!

4 - 50% - 8% 65 und älter 0-18 Jährige Bevölkerungsentwicklung Kreis Nordfriesland Amt Pellworm: Wir werden weniger und älter…

5  Diskussionen in Bürger-Workshops:  Pellworm: ,  Hooge:  Langeneß: ,  Schülerworkshop Pellworm:  Kommentare der Online-Beteiligung  Einzelgespräche mit kommunalen Akteuren  flankierende Daten- und Beispielrecherchen von Institut Raum & Energie  Abschließende Abstimmung auf dem Workshop der Gemeindevertreter in Husum: Grundlage der Ergebnisse

6  Wohnraumangebot  Ärztliche Versorgung  Pflege  Bildung  Familienfreundlichkeit, Kinder & Jugend  Bürgerschaftliches Engagement  Nahversorgung  Wirtschaft & Tourismus  Mobilität Identifizierte Themenfelder

7 Online-Beteiligung

8 Ausgangsüberlegung  Wie können wir diejenigen einbinden, die sich nicht auf Veranstaltungen einbringen?  Wie können wir auch Kinder und Jugendliche einbinden? Online-Beteiligung  jeweils gesondert für  Erwachsene sowie  Kinder und Jugendliche (10 bis 19 Jahre)  gemeinsam für Langeneß und Hooge  Laufzeit 6 Wochen (Juni-Juli 2014)

9 Online-Beteiligung: Ergebnisse Online-Blog für Erwachsene  Zentrale Themen:  Bildung  Besuch weiterführender Schule (Finanzierung)  Familienfreundlichkeit  Angebote für Kinder und Jugendliche  Tourismus  Pflege  ALLERDINGS: Sehr schwache Beteiligung!

10 Online-Beteiligung: Ergebnisse Online-Blog für Kinder und Jugendliche  Zentrale Themen und Vorschläge:  Schule  Zweite Fremdsprache anbieten  Schwimmunterricht auf dem Festland  Freizeitangebote  Kooperationen unter den Halligen (Projekttage, Segelkurse, etc.)  Informationen über Veranstaltungen auf dem Festland  Kinotag einrichten  Jugendfeuerwehr

11  Beiträge der Jugend müssen von der Politik unbedingt ernst genommen werden  Vorschläge sollten diskutiert und auf Umsetzbarkeit geprüft werden  Ablehnung von Vorschlägen sollte transparent und begründet kommuniziert werden Kinder- und Jugendbeteiligung Die Zukunftsfähigkeit von Pellworm und den Halligen hängt in großem Maße davon ab, dass die Jugend mit ihrem Umfeld und ihren Chancen so zufrieden ist, dass sie dauerhaft dort leben und arbeiten möchte.

12 Handlungsempfehlungen und Maßnahmen

13 Wohnraum Grundsätzliche Empfehlungen für die Gemeinden PellwormHoogeLangeneß  Wohnraumbedarfskonzept prüfen (vgl. Halligen)  Aktive Umsetzung des Wohnungsmarktkonzeptes:  Erwerb / Sanierung von Immobilien zur Vermietung an Halligbewohner oder zur Nutzung für Funktionen der öffentlichen Daseinsvorsorge  Energetische Sanierung gemeindeeigener Wohnungen  Erwerb / Sanierung leer stehender historischer Gebäude durch Gemeinde  Möglichkeiten für Seniorenwohnen prüfen Projektideen  Gemeinsames Seniorenwohnen  Erstellung eines Wohnraumkonzeptes als Grundlage zur Beantragung von Fördermitteln des Landes  läuft  Wohnraumversorgungs- konzept  Entwicklung Konzept „Seniorenwohnen“  Wohnraum schaffen  Wohnraum für Pflegekräfte und Rückkehrer

14 Medizinische Versorgung / Pflege Grundsätzliche Empfehlungen für die Gemeinden PellwormHoogeLangeneß  Lösung für Erhalt der Arztpraxis mit KV weiter vorantreiben (läuft)  Sicherung der hausärztlichen Versorgung = erste Priorität  Sicherung der aktuellen ärztlichen Versorgung = erste Priorität  Ist-Zustand der Tagespflege durch DRK-Pflegedienst halten  Rechtzeitige Vorsorge (jetzt!) für steigende Pflegebedarfe  Unterstützung bei Suche nach qualifiziertem Personal im Kurmittelhaus

15 Medizinische Versorgung / Pflege Projektideen PellwormHoogeLangeneß  Mobile Lebensmittelver- sorgung  Regelmäßige Betreuung durch Arzt aus Bredstedt (Priorität A) oder Pellworm (Priorität B)  Einrichtung MVZ  Flankierende Telefon- oder Internetsprechstunde (Skype) mit einem Arzt  „Bürgerbus“  Weiterbildung bzw. Qualifikation von Einwohnern zu Pflegekräften  Stellen schaffen für Pflegekräfte / Haushaltshilfen  barrierefreie Wege  Erstellung eines Pflegekonzepts  Erstellung eines Pflege- konzepts  Finanzierung der Krankenpflege sichern  Rechtliche Absicherung Rettungsdienst

16 Bildung Grundsätzliche Empfehlungen für die Gemeinden PellwormHoogeLangeneß  Förderung des Besuchs weiterführender Schulen beim Land einfordern (mit Halligen)  Prüfung möglicher Zuschüsse für den Besuch weiterführender Schulen im Dialog mit Pellworm, Amt, Kreis und Land gemäß §21 SGB VIII  Einheimische Jugendliche bei Ausbildungs- und Arbeitsplatzvergabe (v.a. in der Verwaltung) speziell berücksichtigen und fördern  Halligfamilien motivieren, Antrag auf Gleichbehandlung gemäß §21 SGB VIII zu stellen  Inselzuschlag für Schule und Kindergarten erhalten

17 Bildung Projektideen PellwormHoogeLangeneß  Blockunterricht Berufsschule  Projekt- bzw. Workshopzusammenarbeit mit Partnern wie bspw. der Kreismusikschule Husum  Ausbildungsverbund mit den Halligen (und ggf. Region Uthlande) in den Sektoren Tourismus, Küstenschutz, Landwirt- schaft und Handwerk  Ausbildungsverbund mit Pellworm (und ggf. Region Uthlande) in den Sektoren Tourismus, Küstenschutz, Landwirtschaft und Handwerk  Zweite Fremdsprache durch muttersprachliche Fremdsprachenassistenten anbieten  Zentrum für Bildung (frühkindlich, Erwachsenen, Kooperation mit außerschulischen Bildungspartnern)  E-Learning  Lehramtsstudenten als Schulpraktikanten prüfen  Schulloren

18 Familienfreundlichkeit, Kinder & Jugend Grundsätzliche Empfehlungen für die Gemeinden PellwormHoogeLangeneß  Umsetzungs- und Finanzierungs- möglichkeiten des Pellwormer Kindergelds prüfen  Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche durch Kooperationen unter den Halligen ausweiten  Betreuungsmöglichkeit en für Kleinstkinder (qualifizierte/n Erzieher/in einstellen)  Dialog mit dem Festland, damit Kinder und Jugendliche rechtzeitig von für sie relevanten Angeboten erfahren  Dialog mit der Jugend suchen, um Jugendliche stärker ins Gemeindeleben zu integrieren  Verstärkte Nutzung des vorhandenen Kinder- und Jugendetats  Einrichtung Kinder- und Jugendetat

19 Familienfreundlichkeit, Kinder & Jugend Projektideen PellwormHoogeLangeneß  „Pellwormer Kindergeld“  Segelscheinkurse  „Alt hilft Jung“  Kinderbetreuung durch Senioren  Projekttage für Kinder und Jugendliche zum Thema Naturschutz und Klimawandel  Gemeinschaftsraum für Kinder und Jugendliche (z.B. für Schlecht-Wetter Angebote)  Schwimmunterricht auf dem Festland  Kinotag für Kinder und Jugendliche  App / Facebookseite für die Ankündigung von Treffen und Aktionen (Vernetzung von einheimischen und besuchenden Jugendlichen)  Jugendblog  „Bürgerbus“  Belebung Kinder- und Jugendetat  Einrichtung Kinder- und Jugendetat  Skatepark  Mehr AGs an der Schule Familienfreundlichkeit, Kinder & Jugend

20 Bürgerschaftliches Engagement Grundsätzliche Empfehlungen für die Gemeinden PellwormHoogeLangeneß  Unterstützung des Bürger- schaftlichen Engagements zur politischen Chefsache machen  Gespräch mit Bürgern suchen – Kommunikationskultur stärken  „Kümmerer“ innerhalb der GV, z.B. für Begrüßung und Verabschiedung (Rotation zur Arbeitsentlastung möglich)  Bürgerfrühstück mit GV Projektideen  Koordinationsstelle für soziale Hilfeleistungen  Regelmäßiges Bürgerfrühstück,  Begrüßungs- und Verabschiedungsservice für Neubürger und Wegziehende  Auszeichnung von ehrenamtlich tätigen Personen  Regelmäßiges Bürgerfrühstück  „Ehrenamtskoordinator“ Bürgerschaftliches Engagement

21 Arbeit und Wirtschaft Grundsätzliche Empfehlungen für die Gemeinden PellwormHoogeLangeneß  Koordination von betrieblicher und beruflicher Ausbildung  Abstimmung Berufsschule / Ausbildungsbetriebe (Unterstützung Gemeinde, Kreis)  Ausbildungsverbund in Zusammenarbeit mit Pellworm initiieren  Existenzgründungen und Ansiedlung von Gewerbe durch Fördermöglichkeiten der WFG Nordfriesland unterstützen  Ausbau Breitbandanschluss Projektideen  Markenidentität entwickeln und stärken  „Initiative Arbeit“:  Liste denkbarer Existenzgründungen erstellen und publizieren  Informationen über die Fördermöglichkeiten der WFG Nordfriesland für Existenzgründungen auf der Gemeindehomepage publizieren  Beratungstermin der WFG Nordfriesland für Existenzgründungen vorbereiten  Unterstützung von Amt, Kreis und Land einfordern, um Arbeitsplätze zu sichern Arbeit und Wirtschaft

22 Tourismus Grundsätzliche Empfehlungen für die Gemeinde PellwormHoogeLangeneß  Durch Kooperationen mit anderen Gemeinden barrierefreie Ausflugs- möglichkeiten schaffen  Weiterverfolgung der beim Workshop am entwickelten Ideen und Aktivitäten  Tourismusstrategie mit klarer Orientierung auf Zielgruppen fortentwickeln Projektideen  Badestelle bei der Buhne barrierefrei gestalten  zentrale Touristeninfo  Radwegenetz ausbauen

23 Nahversorgung Grundsätzliche Empfehlungen für die Gemeinden PellwormHoogeLangeneß  Aufrechterhaltung der Nahversorgung für Bewohner und Gäste, langfristig durch einen Halligkaufmann Projektideen  Halligkaufmann  Standortsuche basierend auf Nahversorgungs- konzept der Glücksburg Consulting AG  Kombination mit weiteren Angeboten prüfen (Kaffeetreff, Internetzugang, Post, Bank)  Betreiber finden  Übergangslösung auf Hilligenley Nahversorgung

24 Zwei übergreifende Empfehlungen: 1. Intensivierung der Zusammenarbeit der Gemeinden im Amt Pellworm sowie innerhalb der Region Uthlande 2. Schaffung einer Managementstelle zur Umsetzung von Projekten

25 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Katrin Fahrenkrug Institut Raum & Energie Hafenstraße 39, Wedel Tel: – Mail: Web:


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