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Juristische Fakultät, RA Joachim Kloos Dresden, 18.11.2014 Methodenlehre Gesetzgebungslehre.

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Präsentation zum Thema: "Juristische Fakultät, RA Joachim Kloos Dresden, 18.11.2014 Methodenlehre Gesetzgebungslehre."—  Präsentation transkript:

1 Juristische Fakultät, RA Joachim Kloos Dresden, 18.11.2014 Methodenlehre Gesetzgebungslehre

2 MethodenlehreFolie Nr. 2 von 12 Definition „multidisziplinäre Disziplin“ außerhalb des herkömmlichen Schemas rechtswissenschaftlicher Teilgebiete (Noll) eine als „Norm- und Sozialwissenschaft aufgefasste Rechtswissenschaft“ (Maihofer) „Theorie der juristischen und politischen Planung“ (Horn) Nähe zur Rechtsdogmatik 18.11.2014 Rechtssachverhalt – Rechtstatbestand – Rechtsfolge - Rechtswirkung 1) Problemanalyse 2) Regelungsnotwendigkeit 3) Operationelle Zieldefinition 4) Anwendung bewährter Techniken zur Zielerreichung

3 MethodenlehreFolie Nr. 3 von 12 Gesetzgeber (I) formeller Gesetzgeber Wichtige formelle Gesetzesvoraussetzungen: Ausfertigung + Verkündung (Art. 82 GG) 18.11.2014 Gesetzgebung im föderalen Staat – Teilung zwischen Bund und Ländern Art. 70 ff. GG Bundesgesetzgeber – Bundestag (Art. 77 Abs. 1 S. 1 GG) Länderbeteiligung – Zustimmung des Bundesrates (Art. 77 f. GG) Einzelheiten: Staats- und Verfassungslehre

4 MethodenlehreFolie Nr. 4 von 12 Gesetzgeber (II) formeller Gesetzgeber 18.11.2014

5 MethodenlehreFolie Nr. 5 von 12 Gesetzgeber (III) formeller Gesetzgeber 18.11.2014

6 MethodenlehreFolie Nr. 6 von 12 Gesetzgeber (IV) formeller Gesetzgeber Volk und von ihm gewählte Vertretung Exekutive mit delegierter Rechtssetzungsgewalt Autonome Körperschaften des öffentlichen Rechts informeller Gesetzgeber = vielgestaltiges, nicht nach rechtlichen Kriterien einheitlich fassbares Gebilde 18.11.2014

7 MethodenlehreFolie Nr. 7 von 12 Das Gesetz (I) Funktion = Normen als in die Zukunft gerichtetes Entscheidungsprogramm - Ziel: - Setzung von Rechtsfolgen - Einwirkung auf soziale Zustände -Charakteristika: -Befriedung -Autoritäre Wirkung -Grundlegender gesell. Konsens 18.11.2014

8 MethodenlehreFolie Nr. 8 von 12 Das Gesetz (II) Sprache als Steuerungsmittel Sprache als Muster Bausteine: Begriffe – Symbole: Wörter Gefahr der Mehr-/Vieldeutigkeit „Gesetzliche“ Schrift-Sprache sollte den Willen des Gesetzgebers möglichst klar und getreu abbilden Ziel: Verständlichkeit Beurteilungsmaßstab: Horizont der Normadressaten  Rechtsunterworfene  Rechtsstab 18.11.2014

9 MethodenlehreFolie Nr. 9 von 12 Das Gesetz (III) Sprache als Steuerungsmittel Spezielle Fachmaterien, z.B. AtomG Normen, mit überwiegend juristisch geschulten Rechtsunterworfenen, z.B. GmbH-G, AktienG Jedermann-Normen Jedermann-Normen mit komplexer Regelungsmaterie Besonderheit Novellierung Kenntlichmachung der Änderungen Neufassung aus Gründen der Verständlichkeit 18.11.2014

10 MethodenlehreFolie Nr. 10 von 12 Das Gesetz (IV) Abkürzungen Verweisungen Tatbestandsverweisung oder Rechtsfolgenverweisung Statische oder dynamische Verweisung Fiktion und Gleichstellung (Legal-)Definition 18.11.2014

11 MethodenlehreFolie Nr. 11 von 12 Das Gesetz (V) Systematik = normgebungspraktische Strukturiertheit Innere Systematik logische axiologischeWiderspruchsfreiheit teleologische Äußere Systematik - Sachproblemen Struktur nach - Allgemein-Besonderes - Systematisierungsmerkmalen 18.11.2014

12 MethodenlehreFolie Nr. 12 von 12 Vielen Dank! Vorlesungsmaterialien unter: http://www.csc-recht.dehttp://www.csc-recht.de („download“) Fragen, Anregungen, Kritik: j.kloos@csc-recht.de 18.11.2014


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