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Kooperatives Prozessmanagement – Kooperation kann gelingen Prof. Dr. Knut Dahlgaard Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Fakultät Wirtschaft.

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Präsentation zum Thema: "Kooperatives Prozessmanagement – Kooperation kann gelingen Prof. Dr. Knut Dahlgaard Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Fakultät Wirtschaft."—  Präsentation transkript:

1 Kooperatives Prozessmanagement – Kooperation kann gelingen Prof. Dr. Knut Dahlgaard Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Fakultät Wirtschaft und Soziales Forschungs- und Transferzentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen

2 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 2 Übersicht über die Themen des Vortrags 1.Kurzvorstellung 2.Einführung in den KoPM-Ansatz 3.Veränderte Prozesse – angepasste Aufbauorganisation 4.Erweiterte pflegerische Aufgaben und Kompetenzen im KoPM-Modell Vier Aufgabenbündel Anforderungen 5.Das KoPM-Vorgehensmodell 6.Kooperation kann gelingen...

3 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 3 Kurzprofil Kooperatives Prozessmanagement im Krankenhaus an der HAW Hamburg Gründung: 2004 Interdisziplinäres Forscherteam (Arzt, Pflegewissenschaftler, Betriebswirt) Konzeptentwicklung in Kooperation mit dem Krankenhaus München-Schwabing (in 2005 abgeschlossen) Zahlreiche Kongressbeiträge, Vorträge, Workshops und Veröffentlichungen 8-bändige Publikationsreihe bei Luchterhand (2005 bis 2008) Besetzung einer wissenschaftlichen Mitarbeiterinnenstelle seit Anfang 2006 (Dipl.-Psych., Nachfolgerin: Dipl.-Pflegewirtin) Erprobung des Diagnoseinstruments in einem Universitätsklinikum (2006) Aktuell laufende Kooperationsprojekte mit derzeit zwei Krankenhäusern zum Themenbereich KoPM Clementinenhaus Hannover: Gesamtkonzeption Albertinen-Krankenhaus Hamburg: Herzzentrum Gründung des Forschungs- und Transferzentrums Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen an der HAW Hamburg im Februar 2008

4 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 4 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Saarlandstrasse Hamburg 040/

5 Einführung in den KoPM-Ansatz

6 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 6 Aktionsfelder und Zielkriterien des KoPM-Ansatzes Kooperatives Prozessmanagement im Krankenhaus Patientenorientierung qualitativ hochwertige und humane Versorgung Kommu- nikation Aufbau- struktur Prozess der Patienten - versorgung funktional Arzt- dienst Pflege- dienst effizient zufrieden stellend Management des Prozesses

7 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 7 Ansatzpunkte für Interventionen Gestaltung des Prozesses der Patientenversorgung Schaffung geeigneter Kooperationsformen Gelingende Kommunikation und förderliche Einstellung Entlassung Aufnahme Pflege Therapie Diagnostik Vernetzung mono- disziplinärer Teilprozesse Elementarprozesse Information (z.B. Visite) Qualifizierung Strukturorganisation Leitungsstruktur Patientenzuständigkeit Infrastruktur z.B. Dokumentation/EDV Behandlungspfade

8 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 8 Krisensymptome der Kooperation zwischen Arztdienst und Pflegedienst Unterschiedliche Aufgabenprioritäten; kein gemeinsames, interprofessionelles Handlungs- und Entscheidungsmandat Belastungen beider durch Bürokratisierungstendenzen Machtspiele versus offene Konfliktlösungen Dominanz informeller Aushandlung statt formeller Regelungen Hoher Aufwand für situative Aushandlungen von kurzer Dauer Ein Grundkonzept der Aufgabenteilung fehlt Hamsterradeffekt: Keine Zeit für die Verbesserung der Situation... Aus Sicht der Medizin: geringe Flexibilität der Pflege, Intransparenz pflegerischer Aufgaben und Zuständigkeiten, Gefühl der mangelhaften Unterstützung durch Pflegekräfte Aus Sicht der Pflege: geringe Planbarkeit der Arbeit, häufige Störungen durch ärztliche Anweisungen, Bedürfnis nach Abgrenzung der Aufgaben und Eigenständigkeit

9 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 9 Sachverständigenrat 2007: Gutachten Kooperation und Verantwortung Zentrale Schlüsselstellung von Ärzten wird der Bedeutung der Gesundheitsversorgung insgesamt nicht gerecht Defizite in der Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe Verteilung der Tätigkeiten entspricht nicht den demographischen strukturellen innovationsbedingten Anforderungen Arbeitsteilung von Ärzten und Pflegenden durch Rechtsunsicherheit belastet Ärzte zur persönlichen Leistungserbringung verpflichtet, interdisziplinäre Kooperation als ständiger Ausnahmefall

10 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 10 Eine bloße Delegation löst nicht alle Probleme Eine bloße Neuverteilung einzelner Tätigkeiten führt zur Minderbelastung von Ärzten und zur Mehrbelastung von Pflegenden und zu einer Lückenbüßerfunktion ohne Professionalisierungsschub Sie löst nicht die prozessimmanenten Irrationalitäten im Versorgungsprozess: Nichtzuständigkeiten, Ungeklärte Verantwortlichkeiten, Doppelarbeiten, Informationslücken, Redundante Informationen, Fehler und Risiken, Leerläufe und Wartezeiten. Rationalisierungspotenziale liegen vor allen Dingen in der berufsübergreifenden (kooperativen) Reorganisation der patientenbezogenen Leistungsprozesse! Diagnostik- prozess Pflege- prozess Therapie- prozess Entlassung Auf- nahme

11 Prozessorganisation und Prozessmanagement

12 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 12 Modell des kooperativen Versorgungsprozesses Diagnostik- prozess Pflege- prozess Therapie- prozess Ent- lassung Auf- nahme

13 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 13 Grundsätze des kooperativen Zusammenwirkens im Versorgungsprozess E A Subsystem Pflegedienst KS PH StL Subsystem Arztdienst ChA OA AA Klärung der Aufgaben- und Zuständigkeitsbereiche Abstimmung der Handlungskonzepte Abgestimmtes einzelfallbezogenes Versorgungsmanagement

14 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 14 Prinzipskizze Prozessteam Abbildung 2.2.3Prinzipskizze Prozessteam Prozessteam Abstimmung der Prozessarchitektur

15 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 15 ArztdienstPflegedienst BA PN OA = OberarztBA = BezugsarztPN = primary nurse Sicherstellung der medizinischen Gesamtversorgung PBL = Pflegebereichsleitung Sicherstellung des pflegerischen Leistungsangebots FA = Funktionsarzt BA PN Endosko- pieabtlg. Ärztliche Leitung OA FA Leitungs- und Strukturorganisation Arzt- und Pflegedienst auf Zentrums- bzw. Abteilungsebene Organisatorische Leitung PBL Pflegerische Leitung Pflegerisches Expertensystem Kernprozess

16 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 16 Pflegedienst Medizinische Leitung Arztdienst OA FA BA Endosko- pieabtlg. Pflegerisch-organisatorische Leitung Expertise Pflege- wissenschaft PBL PN PBL OA = OberarztBA = BezugsarztPN = primary nurse Sicherstellung der medizinischen Gesamtversorgung PBL = Pflegebereichsleitung Sicherstellung des pflegerischen Leistungsangebots FA = Funktionsarzt BA PN Kritische Punkte einer kooperativen Leitungs- und Strukturorganisation in Arzt- und Pflegedienst realis- tisch? notwen- dig? Art der Kooperation?

17 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 17 Prozesslinie und Steuerlinie PROZESSLINIE STEUERLINIE Ziele setzen Planen Realisieren Kontrol- lieren Koordi- nieren

18 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 18 Aktivitäten des operativen Prozessmanagements PROZESSMANAGEMENT Planen des ProzessesKontrollieren der Prozessdurchführung Steuern Regeln Lenken Prozess- messung Prozesscontrolling Realisieren Einwirken Veranlassen Organisieren Koordinieren Strategisches Prozessmanagement

19 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 19 Anlässe für eine situative Beeinflussung des Prozesses im Sinne einer Feinsteuerung Aktivitäten des Patienten Fehler im Prozess Wirkung von Störgrößen System- Monitoring Feinsteuerung

20 Erweiterte pflegerische Aufgaben und Kompetenzen im KoPM-Modellansatz

21 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 21 Kooperatives Arrangement Arzt-Pflege

22 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr Die Pflegende als Managerin des Pflegeprozesses Medizin zielt auf ein möglichst unabhängiges und selbständiges Leben mit gesundheitlichen Einschränkungen ab zielt auf Erkennen, Verhüten, Heilen und Lindern von Krankheiten ab Pflege Verantwortliche Übernahme des Pflegeprozesses Körperfunktionsorientierung Psycho-soziale Begleitung von Patienten und Angehörigen Verhaltens- und handlungsorientierte Unterstützung

23 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr Die Pflegende als Prozessmitarbeiterin im Medizinprozess Beispielhafte Aufgaben: Routinediagnostik postoperative Überwachung Schmerzmanagement, Wundmanagement Management vorbeugender Maßnahmen Management von Alltagsbeschwerden Milieu- und Sozialtherapie, Entspannungstherapie …

24 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr Die Pflegende im operativen Management des Behandlungsprozesses Koordination von Diagnostik und Therapie nach zeitlichen und sachlichen Erfordernissen im Rahmen der vorgegebenen Standards (Behandlungspfade) oder individueller Anordnung Veranlassung der Untersuchungen und Therapien auf der Grundlage einer ärztlichen Anordnung Überprüfung der ordnungsgemäßen Anordnung (Scheine) Überwachung der Befundeingänge Absprachen mit Funktionsabteilungen

25 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 25 Management des Versorgungsprozesses durch Pflegende Grundlage: Verständnis einer komplementären Arbeitsteilung Die Pflege hat beste Voraussetzungen für die Übernahme dieser Funktion Es gibt genügend qualifizierte Pflegende Die Gestaltung der kooperativen Arbeitsorganisation ist eine Kernaufgabe der Pflege Prozess der Patientenversorgung strukturieren Managementaufgaben im Versorgungsprozess übernehmen Informelle durch explizite Regelungen ersetzen Handlungs- und Entscheidungsspielräume nutzen... positive Folgen für Zeit, Kosten und Qualität der Versorgung!

26 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr Die Pflegende als Case Managerin Case-Managementfunktionen Selektierende Funktion Advokaten-Funktion Vermittelnde Funktion Bezugsarzt Primary Nurse

27 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 27 Erweiterte Kompetenzen im Versorgungsprozess – größere Verantwortung für Pflegende Entscheidungs- und Handlungsspielräume nutzen Zeitliche Disposition (wann) Situative Variation (wie) Koordination zu vernünftigen Arbeitsbündeln und Prozessketten (womit zusammen) Prozessinnovationen (wie zukünftig) Vermeiden von Prozessschnittstellen (Rück- führung der Arbeitsteilung) Plausibilitätskontrolle von Anordnungen Berechtigung zur Auskunftserteilung Mandat für Verhandlungen mit Kooperanden Leistungsversprechen impliziert eine Rechenschaftsverpflichtung

28 Anforderungen an die Managerinnen der Versorgungsprozesse im KoPM-Modellansatz

29 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 29 Anforderungen an die Managerinnen des Versorgungsprozesses Optimierung des Informationsgrades über den Versorgungsprozess genügend Informationen besitzen noch den Überblick behalten können Optimierung des Organisationsgrades Standardprozesse laufen gleichförmig und rationell ab notwendige Flexibilität im Einzelfall ist trotzdem gegeben Fähigkeit zur flexiblen Arbeitsdisposition produktives Umgehen mit Arbeitslücken Verarbeitung konkurrierender Anforderungen Umfang der Leistungen kann situationsangemessen flexibilisiert werden Entlastungsstrategien anwenden statt Selbstausbeutung zu betreiben Übernahme der Verantwortung für die Übernahme der Managementfunktionen im Bereich Diagnostik und Therapie für den gesamten Pflegeprozess für die Koordination beider Prozessarten

30 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 30 Synthese: Die Ausgleichsfunktion des Managements personenbezogener Dienstleistungen Versorgungs- Managerin Patientin/ Kundin Das lenkende System muss mindestens so komplex sein wie das zu lenkende System situative personale Kompetenz Kooperatons- beziehungen eigene Arbeit Aktion/ Beeinflussung Abwarten/ Geschehen lassen Verständigung Zielbezug harte Daten weiche Daten

31 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 31 Das KoPM-Vorgehensmodell im Überblick 1.Klärung der Projektvoraussetzungen und Startphase 2.Diagnose 3.Interventionen 4.Evaluation

32 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 32 Zu 1.Fragen zur Klärung der Voraussetzungen für ein Projekt Kooperationsverbesserung zwischen Arztdienst und Pflege Welche konkreten Anlässe für Projekte zur Kooperationsverbesserung zwischen Arztdienst und Pflege in der Abteilung X gibt es bei Ihnen? Wie groß würden Sie den Leidensdruck einschätzen? Was wurde bisher schon unternommen, um das Problem zu lösen? Was würde passieren, wenn die Kooperationsverbesserung nicht erreicht würde? Wer setzt sich aktiv für Verbesserungen ein, wer ist neutral, wer widersetzt sich? Wie realistisch ist eine Verbesserung aus eigener Kraft, ohne Hilfen außerhalb des Systems?

33 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 33 zu 2 Diagnose: Beispiel für die Ergebnisse der Selbstbewertung zum Themenbereich Diagnostik, Therapie, Pflege

34 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 34 zu 3. Interventionen: Themenbeispiele, die in KoPM-Projekten bearbeitet wurden Einrichtung der Stelle einer organisatorisch-pflegerischen Zentrumsleitung Einführung von Primary Nursing Zeitliche Synchronisation ärztlich-pflegerischer Arbeitsorganisation Neugestaltung der Aufnahmesituation Neugestaltung der Visitensituation Etablierung eines pflegerischen Expertensystems...

35 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 35 zu 4. Evaluation: Formative Evaluation von KoPM-Projektenz Fragestellungen für die Durchführung von Evaluationsworkshops Wie werden Umsetzungserfolge bewertet; sind Anzeichen für Verbesserung zu erkennen? Was hat Umsetzungserfolg befördert, was behindert? Gibt es Hinweise auf Umsetzungsprobleme oder unerwünschte Nebenwirkungen? Sind die Umsetzungsziele noch aktuell; müssen sie angepasst werden? Kristallisieren sich neue Probleme heraus, die dringend angegangen werden müssen? Wie können Lösungswege und Umsetzungsstrategien bei aufgetretenen Problemen gestaltet werden? Wer müsste was tun, um den Erfolg des Projekts zu sichern?

36 Kooperation kann gelingen...

37 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 37 Chancen und Systemkosten des Ansatzes Ärzte und Pflegende profitieren von besserer Kooperation Reduzierung von Störungen, Arbeitsunterbrechungen und kooperationsbedingten Qualitätsmängeln Steigerung der Leistungsqualität, -effektivität und –effizienz Erhöhung der Arbeitszufriedenheit Entlastung des Arztdienstes durch stringente Aufgabenzuordnung Attraktivitätserhöhung und Professionalisierung der Pflegearbeit.... aber: Es gibt auch Kosten kooperativer Zusammenarbeit: Das ärztliche Behandlungsmonopol wird eingeschränkt Eine Differenzierung und Hierarchisierung innerhalb der Gruppe der Pflegenden wird auftreten. Eine Formalisierung zentraler Prozesse und Zuständigkeitsregelungen ist notwendig. Die Strukturorganisation muss kritisch überprüft werden. Sach- und Personalressourcen müssen neu ausgehandelt werden.

38 KoPM ® -Zentrum Kooperatives Prozessmanagement im Gesundheitswesen - Forschungs- und Transferzentrum der HAW Hamburg - Prof. Dr. Knut Dahlgaard Prof. Dr. Georg Schürgers Prof. Dr. Peter Stratmeyer Folie Nr. 38 Ja, seitdem wir dieses fabelhafte Kooperative Prozess- management haben! Endlich klappt die Zusammenarbeit besser für Ihre Aufmerk- samkeit! Vielen Dank...


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