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Welche Steuern muss ich zahlen? Mielke Koy Butenberg Rechtsanwälte Flachsland 10 22083 Hamburg Fon 040 642 02 686 Fax 040 642 24 712

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Präsentation zum Thema: "Welche Steuern muss ich zahlen? Mielke Koy Butenberg Rechtsanwälte Flachsland 10 22083 Hamburg Fon 040 642 02 686 Fax 040 642 24 712"—  Präsentation transkript:

1 Welche Steuern muss ich zahlen? Mielke Koy Butenberg Rechtsanwälte Flachsland Hamburg Fon Fax Ralph Butenberg Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht

2 Inhalte 1. Das Steuersystem in Deutschland a.Einkommensteuer / Ermittlung der Einkommensteuer i.Persönliche Steuerpflicht ii.Sachliche Steuerpflicht iii.Schema zur Ermittlung der Einkommensteuer iv.Einkommensteuer bei abhängig beschäftigten Steuerpflichtigen v.Einkommensteuer bei selbständig tätigen Steuerpflichtigen (Buchführung / Gewinnermittlung) b.Weitere Steuerarten: Umsatzsteuer / Gewerbesteuer i.Umsatzsteuer: Steuerpflicht ii.Folgen der Umsatzsteuerpflicht iii.Grobschema Umsatzsteuer iv.Gewerbesteuer: Steuerpflicht / Abgrenzung Freiberuflichkeit vs. gewerbliche Tätigkeit Ralph Butenberg Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht

3 2.Erhebung der Steuern durch die Finanzämter a.Steuererklärungspflichten b.Voranmeldungspflichten c.Buchführungs- / Aufzeichnungspflichten d.Steuerbescheide … e.… und Rechtsmittel 3. Einige praktische Hinweise (für UnternehmerInnen) Ralph Butenberg Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht

4 1. Das Steuersystem in Deutschland a.Einkommensteuer / Ermittlung der Einkommensteuer i.Persönliche Steuerpflicht Steuerpflichtig in Deutschland ist jede Person, die die deutsche Staatsangehörigkeit inne hat – unabhängig vom Aufenthaltsort – UNBESCHRÄNKTE STEUERPFLICHT; Stichwort Auermann Bei Wohnsitz /ständigem Aufenthalt im Ausland: Doppelbesteuerungsabkommen Personen ohne die deutsche Staatsangehörigkeit sind dann in Deutschland steuerpflichtig, wenn hier Einkünfte erzielt werden – BESCHRÄNKTE STEUERPFLICHT Die Einkommensteuer ist eine JAHRESSTEUER Ralph Butenberg Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht

5 1. Das Steuersystem in Deutschland a.Einkommensteuer / Ermittlung der Einkommensteuer i.Persönliche Steuerpflicht ii.Sachliche Steuerpflicht Steuerpflichtig sind alle Einnahmen (= Vermögens- mehrungen), die mit Gewinnerzielungsabsicht und aufgrund einer nachhaltigen wirtschaftlichen Tätigkeit erzielt werden Nicht einkommensteuerpflichtig: Lottogewinn, Schenkung Darlehen, Arbeitslosengeld/andere personenbezogene soziale Hilfeleistungen. Beispiele für einkommensteuerpflichtige Einnahmen bzw. Einkünfte: Gagen, Honorare, Lizenzgebühren, vereinnahmte Untermiete Ralph Butenberg Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht

6 1. Das Steuersystem in Deutschland a.Einkommensteuer / Ermittlung der Einkommensteuer i.Persönliche Steuerpflicht ii.Sachliche Steuerpflicht iii.Schema zur Ermittlung der Einkommensteuer 1. Stufe: Summe aller Einkünfte, bspw.: Einkünfte aus nicht-selbst. Arbeit Einkünfte aus selbst. Arbeit (Gewinnermittlung!) Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung Einkünfte aus Kapitalvermögen sonstige Einkünfte (Renten) = Summe der Einkünfte (Bruttoeinkommen) Ralph Butenberg Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht

7 1. Das Steuersystem in Deutschland a.Einkommensteuer / Ermittlung der Einkommensteuer i.Persönliche Steuerpflicht ii.Sachliche Steuerpflicht iii.Schema zur Ermittlung der Einkommensteuer 2. Stufe: Summe der Einkünfte (Bruttoeinkommen) abzüglich bestimmte Kosten des privaten Bereichs (Vorsorgekosten), z.B. Kosten der Krankenversicherung, Rentenversicherung, Pflegeversicherung, sonstige persönliche Risikovorsorge. abzüglich weitere Freibeträge (z.B. Alleinerziehende), außergewöhnliche Belastungen (Krankheitskosten) = Einkommen Ralph Butenberg Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht

8 1. Das Steuersystem in Deutschland a.Einkommensteuer / Ermittlung der Einkommensteuer i.Persönliche Steuerpflicht ii.Sachliche Steuerpflicht iii.Schema zur Ermittlung der Einkommensteuer 3. Stufe: Einkommen abzüglich Kinderfreibeträge = zu versteuerndes Einkommen Ralph Butenberg Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht

9 1. Das Steuersystem in Deutschland a.Einkommensteuer / Ermittlung der Einkommensteuer i.Persönliche Steuerpflicht ii.Sachliche Steuerpflicht iii.Schema zur Ermittlung der Einkommensteuer iv.Einkommensteuer bei abhängig beschäftigten Steuerpflichtigen Besonderheit Die zu erwartende Einkommensteuer (=Jahressteuer) wird vom Arbeitgeber bei jeder Gehaltsabrechnung anteilig einbehalten + an das Finanzamt abgeführt. Aufgrund dieser besonderen Erhebungsform nennt man die vom AG abzuführende Steuer LOHNSTEUER, tatsächlich handelt es sich jedoch schlicht um die EINKOMMENSTEUER des Arbeitnehmers. Ralph Butenberg Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht

10 Ralph Butenberg Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht 1. Das Steuersystem in Deutschland a.Einkommensteuer / Ermittlung der Einkommensteuer i.Persönliche Steuerpflicht ii.Sachliche Steuerpflicht iii.Schema zur Ermittlung der Einkommensteuer iv.Einkommensteuer bei abhängig beschäftigten Steuerpflichtigen v.Einkommensteuer bei selbständig tätigen Steuerpflichtigen (Buchführung / Gewinnermittlung) Selbständig tätige Steuerpflichtige treffen vielfältige steuerliche Pflichten: 1.Buchhaltungs-/Aufzeichnungspflicht 2.Gewinnermittlungspflicht (Bilanz oder Einnahme-Überschuss- Rechnung) 3.Steuererklärungspflicht (Abgabe der Steuererklärung bis des jeweiligen Folgejahres) 4.Aufbewahrungspflichten (Buchhaltungsunterlagen/Aufzeichnungen) 5.Pflichten bei Betriebsprüfungen Der Gewinn ist sozusagen das Bruttogehalt des selbständigen Steuerpflichigen.

11 Ralph Butenberg Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht 1. Das Steuersystem in Deutschland a.Einkommensteuer / Ermittlung der Einkommensteuer i.Persönliche Steuerpflicht ii.Sachliche Steuerpflicht iii.Schema zur Ermittlung der Einkommensteuer iv.Einkommensteuer bei abhängig beschäftigten Steuerpflichtigen v.Einkommensteuer bei selbständig tätigen Steuerpflichtigen (Buchführung / Gewinnermittlung) Buchhaltung = eigene Aufzeichnungen des Steuerpflichtigen über Einnahmen vs. Ausgaben und das Anlagevermögen Komponenten der Buchhaltung: a)Belegsammlung (Papier) b)Rechenwerk (= Buchhaltung im engeren Sinn) Gewinn = Einnahmen MINUS Ausgaben Abgrenzung zwischen Ausgaben und Anschaffungen Eine Anschaffung liegt immer dann vor, wenn ein Gegenstand oder Recht für den Betrieb erworben wird, der/das dazu geeignet und bestimmt ist, dem Betrieb länger als 1 Jahr zu dienen.

12 Ralph Butenberg Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht 1. Das Steuersystem in Deutschland a.Einkommensteuer / Ermittlung der Einkommensteuer i.Persönliche Steuerpflicht ii.Sachliche Steuerpflicht iii.Schema zur Ermittlung der Einkommensteuer iv.Einkommensteuer bei abhängig beschäftigten Steuerpflichtigen v.Einkommensteuer bei selbständig tätigen Steuerpflichtigen (Buchführung / Gewinnermittlung) Beispiele für Einnahmen: Honorare, Gagen, Lizenzen, Zinsen, Einnahmen aus dem Verkauf betrieblicher Güter etc., kurz: sämtliche Vermögenszuflüsse, die aus der wirtschaftlichen Tätigkeit des Betriebes herrühren. Keine Einnahmen: Darlehen, Privateinlagen Vorsicht: Einnahmen können auch aufgrund der privaten Nutzung betrieblicher Güter entstehen, Stichwort: PKW – 1%-Regelung EINNAHMEFIKTIONEN

13 Ralph Butenberg Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht 1. Das Steuersystem in Deutschland a.Einkommensteuer / Ermittlung der Einkommensteuer i.Persönliche Steuerpflicht ii.Sachliche Steuerpflicht iii.Schema zur Ermittlung der Einkommensteuer iv.Einkommensteuer bei abhängig beschäftigten Steuerpflichtigen v.Einkommensteuer bei selbständig tätigen Steuerpflichtigen (Buchführung / Gewinnermittlung) Beispiele für Ausgaben: Miete, Fahrtkosten, Versicherungsbeiträge, Büromaterial (Verbrauchsmaterial), Beiträge, Fortbildungskosten etc. kurz: sämtliche Vermögensabflüsse, die mit der wirtschaftlichen Tätigkeit des Betriebes zusammenhängen und keine Anschaffungen sind. Keine Ausgaben: Darlehensrückzahlungen, Privatentnahmen Achtung: Auch bei fehlendem Geldfluss werden vom Gesetz teilweise Ausgaben fingiert, Stichwort Verpflegungsmehraufwand AUSGABENFIKTIONEN

14 Ralph Butenberg Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht 1. Das Steuersystem in Deutschland a.Einkommensteuer / Ermittlung der Einkommensteuer i.Persönliche Steuerpflicht ii.Sachliche Steuerpflicht iii.Schema zur Ermittlung der Einkommensteuer iv.Einkommensteuer bei abhängig beschäftigten Steuerpflichtigen v.Einkommensteuer bei selbständig tätigen Steuerpflichtigen (Buchführung / Gewinnermittlung) Beispiele für Anschaffungen: Erwerb eines neuen PCs, eines neuen Instruments, eines Schreibtischs etc. Alle angeschafften Anlagegüter (Definition) müssen in der Buchhaltung erfasst werden und dem Finanzamt im Rahmen der Steuererklärung durch ein Anlageverzeichnis bekannt gegeben werden. Beachten Sie die Berücksichtigung des Wertverzehrs der Anlagegüter durch die so genannte Absetzung für Abnutzung (AfA) = Abschreibung.

15 Ralph Butenberg Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht 1. Das Steuersystem in Deutschland a.Einkommensteuer / Ermittlung der Einkommensteuer i.Persönliche Steuerpflicht ii.Sachliche Steuerpflicht iii.Schema zur Ermittlung der Einkommensteuer iv.Einkommensteuer bei abhängig beschäftigten Steuerpflichtigen v.Einkommensteuer bei selbständig tätigen Steuerpflichtigen (Buchführung / Gewinnermittlung) b.Weitere Steuerarten: Umsatzsteuer / Gewerbesteuer i.Umsatzsteuer: Steuerpflicht ii.Folgen der Umsatzsteuerpflicht Umsatzsteuerpflichtig sind alle Unternehmer, die in Deutschland ansässig sind (und geschäftlich tätig sind). Umsatzsteuerpflicht bedeutet: Ausweis der Umsatzsteuer in Rechnungen 1.Anfertigung einer Umsatzsteuervoranmeldung (monatlich / quartalsweise) 2.Eingenommene Umsatzsteuer muss an das Finanzamt abgeführt werden. 3.Recht zum Vorsteuerabzug 4.Anfertigung umsatzsteuerlicher Aufzeichnungen (Buchhaltung)

16 1. Das Steuersystem in Deutschland a.Einkommensteuer / Ermittlung der Einkommensteuer i.Persönliche Steuerpflicht ii.Sachliche Steuerpflicht iii.Schema zur Ermittlung der Einkommensteuer iv.Einkommensteuer bei abhängig beschäftigten Steuerpflichtigen v.Einkommensteuer bei selbständig tätigen Steuerpflichtigen (Buchführung / Gewinnermittlung) b.Weitere Steuerarten: Umsatzsteuer / Gewerbesteuer i.Umsatzsteuer: Steuerpflicht ii.Folgen der Umsatzsteuerpflicht iii.Grobschema Umsatzsteuer Ralph Butenberg Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht Ihnen geht folgende Rechnung zu : Büromaterial 1.000,00 190, ,00 Vorsteuer (= USt., die Ihnen in Rechnung gestellt wurde), darf abgezogen werden Sie erzielen folgende Honorareinnahmen: 2.000,00 380, ,00 Eingenommene Umsatzsteuer ist an das FA abzuführen ,00 Sollten in einen Voranmeldungszeitraum höhere Vorsteueransprüche entstanden sein, als Umsatzsteuereinnahmen vorliegen, so entsteht ein ERSTATTUNGSANSPRUCH zu Ihren Gunsten gegen das Finanzamt. Derartige Erstattungsguthaben werden durch Überweisung an Sie ausgekehrt ,00 Differenz, die an das FA zu zahlen ist: 190,00

17 Ralph Butenberg Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht 1. Das Steuersystem in Deutschland a.Einkommensteuer / Ermittlung der Einkommensteuer i.Persönliche Steuerpflicht ii.Sachliche Steuerpflicht iii.Schema zur Ermittlung der Einkommensteuer iv.Einkommensteuer bei abhängig beschäftigten Steuerpflichtigen v.Einkommensteuer bei selbständig tätigen Steuerpflichtigen (Buchführung / Gewinnermittlung) b.Weitere Steuerarten: Umsatzsteuer / Gewerbesteuer i.Umsatzsteuer: Steuerpflicht ii.Folgen der Umsatzsteuerpflicht iii.Grobschema Umsatzsteuer iv.Gewerbesteuer: Steuerpflicht / Abgrenzung Freiberuflichkeit vs. gewerbliche Tätigkeit Abgrenzung Freiberuflichkeit vs. Gewerblichkeit ist häufig kontrovers. Grundregel: Alle UnternehmerInnen sind gewerblich tätig mit Ausnahme der Freiberufler. POSITIVE DARLEGUNGSPFLICHT Freiberufler ist, wer eine Tätigkeit iSv § 18 Abs. 1 EStG ausübt: (1)Einkünfte aus selbständiger Arbeit sind 1. Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit. Zu der freiberuflichen Tätigkeit gehören die selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit, die selbständige Berufstätigkeit der Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Rechtsanwälte, Notare, Patentanwälte, Vermessungsingenieure, Ingenieure, Architekten, Handelschemiker, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, beratenden Volks- und Betriebswirte, vereidigten Buchprüfer, Steuerbevollmächtigten, Heilpraktiker, Dentisten, Krankengymnasten, Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer, Lotsen und ähnlicher Berufe. ……

18 Ralph Butenberg Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht 2. Erhebung der Steuern durch die Finanzämter Steuererklärungspflichten Voranmeldungspflichten Buchführungs- / Aufzeichnungspflichten Steuerbescheide … … und Rechtsmittel Grundsatz: Steuererklärungen (ESt, USt, GewSt) sind bis zum des jeweiligen Folgejahres abzugeben. Bei Nichtabgabe von Steuererklärungen: Verhängung von Zwangsgeldern, Schätzungen, Bußgelder, Strafverfolgung. Alle Angaben müssen wahrheitsgemäß erfolgen, Stichwort Steuerhinterziehung. Neben den Steuererklärungspflichten existieren Voranmeldungspflichten, bspw. müssen UnternehmerInnen monatliche / quartalsweise Umsatzsteuervoranmeldungen abgeben. Die ordnungsgemäße Erfüllung der gesetzlichen Buchführungs- bzw. Aufzeichnungspflichten ist Voraussetzung für den Beibehalt Ihrer Ergebnisse im Fall einer Betriebsprüfung.

19 Ralph Butenberg Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht 2. Erhebung der Steuern durch die Finanzämter Steuererklärungspflichten Voranmeldungspflichten Buchführungs- / Aufzeichnungspflichten Steuerbescheide … … und Rechtsmittel Das Finanzamt setzt Steuern durch Steuerbescheide fest. Wurde ein Steuerbescheid erlassen, dann gilt er ohne Einschränkung auch dann, wenn er inhaltlich falsch ist. Die Korrektur eines falschen Steuerbescheides kann regelmäßig nur durch Einlegung eines Einspruchs durch den Steuerpflichtigen erfolgen. Der Einspruch ist fristgebunden (1 Monat nach Zugang des Bescheides), bei Fristversäumung besteht keine Anfechtungs- möglichkeit mehr. Beachten Sie: Auch wenn gegen einen Bescheid Einspruch eingelegt wurde, besteht eine ev. Zahlungspflicht fort! Möglichkeit: Antrag auf AUSSETZUNG DER VOLLZIEHUNG

20 Ralph Butenberg Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht 2. Erhebung der Steuern durch die Finanzämter Steuererklärungspflichten Voranmeldungspflichten Buchführungs- / Aufzeichnungspflichten Steuerbescheide … … und Rechtsmittel Wird dem Einspruch nicht durch Erlass eines neuen und richtigen Steuerbescheides abgeholfen, sondern ergeht eine ablehnende Einspruchsentscheidung, besteht die Möglichkeit, vor dem zuständigen Finanzgericht eine Klage einzureichen. Beachten Sie: Auch die Klage ist fristgebunden (1 Monat nach Zugang der Einspruchsentscheidung)! Gleiches gilt bei Anträgen auf Aussetzung der Vollziehung.

21 Ralph Butenberg Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht 3. Einige praktische Hinweise (für UnternehmerInnen) Nehmen Sie Ihre steuerlichen Verpflichtungen ernst. Bereiten Sie sich sorgfältig auf Ihre selbständige Tätigkeit vor. Bei Beginn der Tätigkeit sollten alle unproduktiven Vorbereitungshandlungen abgeschlossen sein. Haben Sie keine Scheu, Ihre Buchhaltung selbst zu machen. Moderne Buchhaltungsprogramme nehmen Ihnen das Rechnen ab und sind gut erlern- und bedienbar. Wenn Sie lieber einen Steuerberater beauftragen möchten, dann suchen Sie in Ruhe Ihren zukünftigen Steuerberater aus. Machen Sie einen ersten Termin und lassen Sie sich im Vorwege sagen, ob dieser kostenfrei ist oder nicht. Fragen Sie Freunde und Bekannte nach Empfehlungen. Sie müssen dem Berater vertrauen, da eine fachliche Kontrolle nicht unbedingt möglich sein wird. Prüfen Sie die Preise der Berater. Diese können sehr unterschiedlich sein. Lassen Sie sich nicht auf angebliche Steuersparmodelle ein. Es gibt keine Möglichkeit, Steuern zu sparen, ohne zu investieren. Keine Steuerersparnis rechtfertigt es, leichtfertig zu investieren. Wenn Sie die Leistungen eines (Steuer)Beraters in Anspruch nehmen, dann bezahlen Sie dessen Rechnungen pünktlich. Ohne Zahlung wird Ihr Berater seine Tätigkeiten einstellen und Zurückbehaltungsrechte an Ihren Originalunterlagen geltend machen. Dies ist regelmäßig desaströs.

22 Ralph Butenberg Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Frohe Weihnachten!


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