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Textkompetenz Hör- und Leseverstehen Lernziele: Schüler beherrschen Techniken des Global- und Detailverstehens Schüler erlangen Sicherheit im Umgang mit.

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1 Textkompetenz Hör- und Leseverstehen Lernziele: Schüler beherrschen Techniken des Global- und Detailverstehens Schüler erlangen Sicherheit im Umgang mit der Aufgabenstellung – Auswahlantworten richtig lesen Schüler orientieren sich an Schlüsselwörtern Schüler sind an die geforderte Geschwindigkeit gewöhnt und können Distraktoren erkennen

2 Textkompetenz Schriftliche Kommunikation Lernziele B1: Schüler sind mit der Aufgabenstellung vertraut und beherrschen die notwendigen Arbeitstechniken Schüler kennen die Elemente der Textsorte Brief/Leserbrief Schüler beherrschen die aufgabenspezifischen Redemittel Schüler beherrschen textstrukturierende Konnektoren Schüler sind in der Lage ihre Texte kritisch zu überarbeiten

3 Textkompetenz Schriftliche Kommunikation: Lernziele C1: Schüler sind in der Lage statistisches Material (Grafiken, Tabellen, Diagramme) auszuwerten Schüler können Texte zusammenfassen Schüler können eine Vielfalt an Themen sicher erörtern und kontrovers darstellen Schüler können Stellung nehmen Schüler können sicher begründen und schlussfolgern

4 Textkompetenz Effektiver Umgang mit dem ein- und zweisprachigen Wörterbuch Lernziele: Schüler sind in der Lage grammatische Informationen im WB schnell zu erkennen Schüler erkennen die gemeinte Bedeutungsvariante (Homonyme, Polyseme, Antonyme) Schüler sind in der Lage sich an semantischen Beispielen zu orientieren Schüler haben elementare Kenntnisse der deutschen Wortbildung

5 Textkompetenz Mündliche Kommunikation Lernziele B1: Schüler können über einfache Alltagsthemen mühelos kurze Gespräche führen Schüler haben eine gut verständliche Aussprache und Intonation Schüler können eine Thema nachvollziehbar und strukturiert darstellen und darüber ein Gespräch führen Schüler sind mit unterschiedlichen Präsentationsformen vertraut und in der Lage diese sinnvoll in ihren Vortrag einzubeziehen

6 Textkompetenz Mündliche Kommunikation Lernziele C1: Schüler können überzeugend eine Position vertreten Schüler können auf Fragen und Kommentare eingehen sowie auf komplexe Gegenargumente angemessen reagieren Schüler haben ein natürliches Sprechtempo und eine klare Aussprache und Intonation Schüler können bei Wortschatzlücken mühelos Umschreibungen gebrauchen Schüler verfügen über einen variantenreichen, situativ angemessenen Wortschatz Schüler verwenden umgangssprachliche und idiomatische Wendungen Schüler sind in der Lage ein komplexes Thema aus verschiedenen Perspektiven strukturiert und argumentativ darzustellen Schüler sind mit unterschiedlichen Präsentationsformen vertraut und in der Lage diese sinnvooll in ihren Vortrag einzubeziehen

7 Textkompetenz Das Bereiter-Modell im DaF-Unterricht Erstspracherwerb 1.Phase: assoziativ-expressives Schreiben - lineares flüssiges Schreiben bei bereitstehendem Wissen 2.Phase: normbewusstes Schreiben + Berücksichtigung von Ortographie, Zeichensetzung und Syntax 3.Phase: kommunikatives Schreiben + Lesen oder Adressatenbezug 4.Phase: gestaltendes Schreiben + kritische Bewertung in formaler und inhaltlich logischer Hinsicht 5.Phase: wissenentwickelndes Schreiben + Denken und Wissen werden durch die Textproduktion einander angenähert und angereichert Zweit-/Fremdsprache vorhanden, aber mit anderer Schwerpunktsetzung aufgrund des anderen Erfahrungshorizontes L1 muss erst aufgebaut werden, wird auf B1-Niveau vorausgesetzt vorhanden, jedoch durch kulturelle Missverständnisse gestört, wird auf B1-Niveau vorausgesetzt stark gestört, da ein Zusammenhang mit normbe- wusstem Schreiben besteht Prinzipiell ungestört, für reflexives Schreiben wird jedoch wahrscheinlich L1 genutzt, wird auf C1- Niveau vorausgesetzt, weil Voraussetzung für Studierfähigkeit

8 Textkompetenz Probleme der Textproduktion bei fortgeschrittenen DaF-Lernern Typ 1: Probleme, die sich aus der Sprachen- und Kulturdifferenz ergeben - sprachliche Angemessenheit Typ 2: Probleme, die scheinbar sprachunabhängig, aber sprachbedingt sind – gleichen denen von Muttersprachlern (nach Hanspeter Ortner, 2001) Dilemma des Lernstillstands fehlende Schreibroutinen traditionelles Verhältnis im DaF-Unterricht (müsste umgekehrt sein) Hören : Sprechen : Lesen : Schreiben = 8 : 7 : 4 : 2 auch fortgeschrittene Lerner schreiben nach dem Prinzip des anschuborientierten Schreibens – Anschub aus den Elementen der Zielsprache für einen Text in der Zielsprache, Prinzip der einfachsten Verkettung von Wissen und Problemen

9 Textkompetenz Der Weg vom anschuborientierten zum wissensorientierten Schreiben anschuborientiertes Schreiben (spontan auf der Grundlage bereitstehen- den Wissens) – B1 wissensentwickelndes Schreiben (Denken und Wissen werden durch die Textproduktion einander angenähert und angereichert) – C1 Grafiken!!!!

10 Textkompetenz Neue Modelle zur Förderung der Textkompetenz Sabine Schmölzer-Eibinger, Universität Graz Das 3-Phasen-Modell: 1.Wissensaktivierung 2.Arbeit an Texten 3.Texttransformation

11 Textkompetenz Aufgabe 1 - Wissensaktivierung Einzelarbeit: Schreibt fünf Minuten lang – ohne abzusetzen – alles auf, was euch zum Thema Städte im Mittelalter einfällt. Lasst den Schreibfluss nicht abreißen und schreibt auch dann weiter, wenn euch gerade nichts einfällt (z.B. …). Schreibt einen zusammenhängenden Text. Gruppenarbeit: Lest einander die Texte vor, die ihr geschrieben habt. Verwendet eure Gedanken und Ideen zum Thema für einen Text zum Thema, den ihr gemeinsamt schreibt.

12 Textkompetenz Aufgabe 2 – Arbeit an Texten Partnerarbeit: Ergänzt die Sätze, so dass zusammenhängende Absätze entstehen. Gruppenarbeit: Vergleicht euren Text mit dem eines anderen Paares und verfasst auf dieser Grundlage gemeinsam einen neuen Text, der allen in der Gruppe gefällt. Gruppenarbeit: Vergleicht den Text mit dem Originaltext. Was fällt euch auf?

13 Textkompetenz Aufgabe 3 – Arbeit an Texten Gruppenarbeit: Rekonstruiert den Text möglichst genau. Ergänzt Lücken, sodass ein sinnvoller, zusammenhängender Text entsteht. Eine/r aus der Gruppe beobachtet den Schreibprozess und schildert nachher seine/ihre Eindrücke. Gruppenarbeit: Vergleicht euren Text mit dem einer aneren Gruppe. Was fällt euch auf? Wie könntet ihr euren Text verbessern? Gruppenarbeit: Vergleicht euren Text mit dem Original. Was fällt euch auf?

14 Textkompetenz Aufgabe 4 – Arbeit an Texten Partnerarbeit: Lest euren Text und formuliert die Kernaussage schriftlich in einem Satz. Gruppenarbeit: Sucht euch ein Paar, das einen anderen Text gelesen hat und teilt einander die wichtigsten Textinhalte mit. Schreibt gemeinsam eine Zusammen- fassung, in der ihr diese Informationen einbau. Eine/r aus der Gruppe beobachtet den Schreibprozess und schildert nachher seine/ihre Eindrücke.

15 Textkompetenz Aufgabe 5 – Texttransformation Partnerarbeit: Schreibt einen Text zum Thema Städte im Mittelalter, in dem ihr die Informationen aus dem Sachtext und aus dem literarischen Text zusammenführt. Ergänzt, was ihr noch über das Thema wisst. Gruppenarbeit: Vergleicht eure Texte und überarbeitet sie anhand der Rückmeldungen.

16 Textkompetenz Quellenangaben Kacjan, Brigitta: Textproduktion in der Schule – Analyse von Schülertexten Müller, Annette: Lesen in der Zweitsprache (DaZ in der beruflichen Bildung: Studienbrief 2) Ortner, Hanspeter: Wie muss Schreibberatung für Nichtmuttersprachler/ innen aussehen? Schmölzer-Eibinger, Sabine: Textkompetenz, Transfer und Didaktik des Unterrichts in mehrsprachigen Klassen. In: Antonie Hornung. Hrsg. Gelebte Interkulturalität. Festschrift für Hans Drumbl. Modena Portmann-Tselikas, Paul/ Schmölzer-Eibinger, Sabine (Hg.): Textkompetenz. Neue Perspektiven für das Lernen und Lehren. In: Deutsch als Fremdsprache 42/1.


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