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Was ist die gymnasiale Oberstufe? In der gymnasialen Oberstufe wird der Bildungsgang der Klassen 5 bis 9 fortgesetzt und mit der Abiturprüfung abgeschlossen.

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Präsentation zum Thema: "Was ist die gymnasiale Oberstufe? In der gymnasialen Oberstufe wird der Bildungsgang der Klassen 5 bis 9 fortgesetzt und mit der Abiturprüfung abgeschlossen."—  Präsentation transkript:

1 Was ist die gymnasiale Oberstufe? In der gymnasialen Oberstufe wird der Bildungsgang der Klassen 5 bis 9 fortgesetzt und mit der Abiturprüfung abgeschlossen. Sie besteht aus: der Einführungsphase EF (Jgst. 10) der Qualifikationsphase Q1 und Q2 (Jgst.11 und 12) und der Abiturprüfung.

2 Dauer der gymnasialen Oberstufe In der Regel drei Jahre Eine Jahrgangsstufe der gymnasialen Oberstufe kann wiederholt werden. Dadurch verlängert sich der Besuch um ein Jahr.

3 Auslandsaufenthalt Schülerinnen und Schüler, die nach der Klasse 9 für ein halbes oder ein (ganzes) Jahr ins Ausland gehen, setzen nach ihrer Rückkehr ihre Schullaufbahn in der Jgst. EF.2 bzw. (Jgst. Q1 1 ) fort, falls ihre Leistungen in der Klasse 9 bestimmten Anforderungen genügen. Es muss vor dem Auslandsaufenthalt ein Antrag bei derjenigen Schule gestellt werden, die nachher besucht wird.

4 Latinum Latein ab Klasse 6 muss bis zum Ende von Jgst. EF fortgesetzt werden. Eine ausreichende Kursabschlussnote genügt zum Erwerb des Latinums. Latein ab Klasse 8 muss bis Q1 2 fortgesetzt und mit mindestens glatt ausreichend abgeschlossen werden. Latein kann in Q1 mündlich gewählt werden.

5 Unterrichtsfächer Die Unterrichtsfächer der gymnasialen Oberstufe werden drei Aufgabenfeldern zugeordnet: I. dem sprachlich-literarisch künstlerischen II. dem gesellschaftswissenschaftlichen III. dem mathematisch- naturwissenschaftlich-technischen Religionslehre und Sport werden keinem Aufgabenfeld zugeordnet.

6 Fächer des Feldes I Deutsch Englisch Französisch Latein Spanisch Kunst Musik Literatur

7 Fächer des Feldes II Geschichte Sozialwissenschaften Erdkunde Philosophie

8 Fächer des Feldes III Mathematik Biologie Chemie Physik Informatik

9 Relevanz der Aufgabenfelder Jedes der drei Aufgabenfelder muss in allen Schullaufbahnen durchgängig bis zur Abiturprüfung durch bestimmte Belegungsverpflichtungen und der Wahl der Abiturfächer repräsentiert sein.

10 Grundkurse In der Einführungsphase EF werden nur Grundkurse mit 3 Wochenstunden erteilt. Ausnahme: Spanisch neu wird bis zum Abitur 4-stündig unterrichtet. Bei Förderbedarf können 2-std. Vertiefungsfächer in D, E und M von der Schule zugeordnet werden (keine Benotung).

11 Grund- Leistungs- und Projektkurse In der Qualifikationsphase gibt es : 5-stündige Leistungskurse 3-stündige Grundkurse (Regelfall) 4-stündige Grundkurse (Spanisch neu) 2-stündige Projektkurse, die an ein Referenzfach gebunden sein müssen.

12 Erreichbare Abschlüsse I Schüler, die frühestens nach dem ersten Jahr der Qualifikationsphase das Gymnasium verlassen, erhalten unter bestimmten Voraussetzungen die Fachhochschulreife am Ende der Jgst. Q1.

13 Erreichbare Abschlüsse II Nach bestandener Abiturprüfung erhalten die Schülerinnen und Schüler am Ende der Jgst. Q2 die allgemeine Hochschulreife.

14 Beratung der Schüler Die Schule informiert und berät die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Erziehungsberechtigten in zentralen Informationsveranstaltungen und auch individuell. Fächerwahl und Belegungsverpflichtungen: Jahrgangsstufenteam Fachspezifische Fragen: Fachlehrer

15 Planung der Schullaufbahn (1) Jede Schülerin und jeder Schüler kann im Rahmen bestimmter Belegungsverpflichtungen und dem Angebot der Schule ihre/seine Schullaufbahn individuell gestalten. Durch die Fächerwahl in EF wird die weitere Schullaufbahn wesentlich bestimmt.

16 Planung der Schullaufbahn (2) Zentrale Vorgaben: Mindestens 102 Wochenstunden in der Oberstufe, d.h. mindestens 34 Wochenstunden in Jgst. EF und mindestens durchschnittlich 34 Wochenstunden in den beiden Jahren Q1 und Q2. 40 anrechenbare Kurse in der Qualifikationsphase (Q1 und Q2)

17 Belegverpflichtung in der EF (1) Aufgabenfeld I 1. Deutsch 2. eine aus SI fortgeführte Fremdsprache 3. Kunst oder Musik Aufgabenfeld II 4. Geschichte oder Sozialwissenschaften

18 Belegverpflichtung in der EF (2) Aufgabenfeld III 5. Mathematik 6. ein naturwissenschaftliches Fach Außerhalb der Aufgabenfelder: 7. Religionslehre (oder Philosophie) 8. Sport

19 Belegverpflichtung in der EF (3) 9. Schwerpunktfach: Zusätzlich zu den bereits gewählten Fächern muss entweder eine weitere Fremdsprache oder ein weiteres Fach aus dem mathematisch-naturwissenschaftlich- technischen Aufgabenfeld gewählt werden.

20 Belegverpflichtung in der EF (4) 10. Zu den bis jetzt gewählten Fächern muss ein zehntes, völlig frei wählbares Fach bestimmt werden. Zusätzlich wird ein 11. Fach (z.B. Latein) gewählt oder 2 Vertiefungsfächer.

21 Belegverpflichtung in der EF (5) Enthält die Fächerbelegung bis jetzt nur 33 Wochenstunden, so bestehen folgende Alternativen zur Aufstockung: Wahl eines 12. Faches Wahl eines Vertiefungsfaches

22 Klausurverpflichtung in der EF In folgenden Fächern müssen Klausuren geschrieben werden: D alle FS (In einer mod. FS kann eine Kommuni- kationsprüfung eine Klausur ersetzen) Ein gesellschaftswissenschaftliches Fach M eine Naturwissenschaft

23 Zentrale Vergleichsklausuren In den Fächern D und M werden am Ende der EF zentrale Vergleichsklausuren geschrieben.

24 Belegverpflichtung in Q1 und Q2 (1) Jeder Schüler wählt 2 Leistungskurse. Einer der Leistungskurse muss D, eine fortgeführte FS (E,F), M oder eine Naturwissenschaft sein. Das andere Leistungskursfach ist im Rahmen der Möglichkeiten der Schule frei wählbar. Nicht wählbar: L, S, PL, IF, KR, ER, SP,

25 Belegverpflichtung in Q1 und Q2 (2) Bis zum Ende der Jahrgangsstufe Q2 müssen folgende Fächer fortgeführt werden: D eine FS (fortgeführt oder neu einsetzend) ein gesellschaftswissenschaftliches Fach Mathematik ein naturwissenschaftliches Fach eine 2. FS oder ein Fach aus dem Feld III Sport

26 Belegverpflichtung in Q1 und Q2 (3) Weitere Belegverpflichtungen: 2 Kurse KU, MU oder LI (Q1) 2 Kurse RE oder PL als Ersatz für RE In Q2: 2 Kurse GZ, falls in Q1 GE nicht belegt 2 Kurse SZ, falls in Q1 SW nicht belegt

27 Belegverpflichtung in Q1 und Q2 (4) In der Qualifikationsphase müssen insgesamt mindestens 40 anrechenbare Kurse nachgewiesen werden. anrechenbar sind Leistungs-, Grund- und Projektkurse, nicht VK.

28 Wahl der Abiturfächer (1) 1. und 2. Abiturfach sind die beiden Leistungskursfächer 2 der Fächer D, FS, M müssen Abiturfächer sein Die Abiturfächer müssen alle 3 Aufgabenfelder abdecken

29 Wahl der Abiturfächer (2) Religion als Abiturfach kann das gesellschaftswissenschaftliche Aufgabenfeld abdecken. Das 3. und 4. Abiturfach werden zu Beginn der Jgst. Q2 festgelegt.

30 Klausurverpflichtung von Q1 bis Q2 1 alle 4 Abiturfächer D M eine FS und eine weitere FS, falls Bereich I Schwerpunkt ist eine Gesellschaftswissenschaft Ein Fach aus Ber. III, falls Schwerpunkt

31 Facharbeit In Q1 schreiben alle Schülerinnen und Schüler eine Facharbeit, die eine Klausur in diesem Fach ersetzt. Sie ist selbstständig zu verfassen. Ziel ist die Erlernung wissenschafts- propädeutischer Arbeit. Themen- und Materialsuche, Ordnen des Materials und Erstellung eines 8-12 Seiten langen Textes sind Aufgaben der FA.

32 Kommentar: EF: 10 dreistündige Kurse plus 2 Vertiefungskurse; Q1, Q2: 2 Leistungs- plus 8 dreistündige Grundkurse. Mit 40 anrechenbaren Kursen und insgesamt 102 Wochenstunden werden die Vorgaben exakt erfüllt. Beispiele Schullaufbahn1

33 Beispiele Schullaufbahn 2 Kommentar: 40 anrechenbare Kurse. Die Wochenstundenzahl wird um 2 Stunden überschritten. Theoretisch könnten Kunst oder Spanisch nach dem 3. Halbjahr der Qualifikations- phase abgewählt werden (dann 39 anrechenbare Kurse). Andererseits sind Überschreitungen der Wochenstundenzahl oder der Kurszahl möglich, sofern dies im Rahmen des Unterrichts- angebotes/der Blockung der Schule möglich ist und der Mehrheit der Schülerschaft hieraus kein Nachteil entsteht.


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