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1 Folien zum Workshop (Aktueller Vortrag)

2 Emotionale Austauschprozesse Affektive Mikroabstimmung (vocal matching) Affektive Mikroabstimmung (vocal matching) Prinzip der Unterbrechung und Wiederherstellung (miscoordination und repair) Prinzip der Unterbrechung und Wiederherstellung (miscoordination und repair)

3 Einige Kriterien in der Kind-Eltern- Interaktion Neugierde an der Beobachtung des Kindes wecken Neugierde an der Beobachtung des Kindes wecken Beschreibende Sprache Beschreibende Sprache Abstimmung / Matching Abstimmung / Matching Beruhigungstechniken (Modulation von Stress und negativen Gefühlen) Beruhigungstechniken (Modulation von Stress und negativen Gefühlen) Wahrnehmung und Bestätigung positiver Gefühle Wahrnehmung und Bestätigung positiver Gefühle Führen und Folgen Führen und Folgen

4 Matching = Kindlichen Signalen ein Echo geben = Kindlichen Signalen ein Echo geben auf der Ebene akustischer Signale auf der Ebene akustischer Signale auf der Ebene mimischer Signale auf der Ebene mimischer Signale auf der Ebene der gesamten Körperhaltung auf der Ebene der gesamten Körperhaltung auf der Ebene des emotionalen Zustandes auf der Ebene des emotionalen Zustandes

5 Fortsetzung Durch Matching erfährt das Kind, dass es im Kontakt mit der anderen Person ist. Durch Matching erfährt das Kind, dass es im Kontakt mit der anderen Person ist. Das Kind erlernt durch Matching nonverbale Grundlagen der Kommunikation, die eine wichtige Voraussetzung dafür sind, wie das Kind später mit einem anderen Menschen Kontakt und Beziehung aufbaut. Das Kind erlernt durch Matching nonverbale Grundlagen der Kommunikation, die eine wichtige Voraussetzung dafür sind, wie das Kind später mit einem anderen Menschen Kontakt und Beziehung aufbaut.

6 Fortsetzung Indem die elterliche Bezugsperson den kindlichen Signalen ein Echo gibt, macht das Kind die Erfahrung, dass es eine Reaktion beim Anderen hervorrufen kann – man spricht von Selbstwirksamkeit oder Effektanz. Mit solchen Erfahrungen wird das Kind darin unterstützt, dass es im Austausch mit der Umwelt seine eigenen Fähigkeiten kennen lernt und ein Selbstbewusstsein aufbauen kann. Indem die elterliche Bezugsperson den kindlichen Signalen ein Echo gibt, macht das Kind die Erfahrung, dass es eine Reaktion beim Anderen hervorrufen kann – man spricht von Selbstwirksamkeit oder Effektanz. Mit solchen Erfahrungen wird das Kind darin unterstützt, dass es im Austausch mit der Umwelt seine eigenen Fähigkeiten kennen lernt und ein Selbstbewusstsein aufbauen kann.

7 Fortsetzung Auch auf der Ebene des Gefühlszustandes ist Matching bedeutsam. Negative Gefühle des Kindes sollen von der elterlichen Bezugsperson nicht wortwörtlich oder 1:1 wiedergegeben werden, sondern auf regulierte Art und Weise. Diese Dämpfung der negativen kindlichen Affekte hilft dem Kind, mit seinen eigenen Gefühlen umgehen zu lernen und von ihnen nicht überwältigt zu werden (therap. Kontext: Containing) Auch auf der Ebene des Gefühlszustandes ist Matching bedeutsam. Negative Gefühle des Kindes sollen von der elterlichen Bezugsperson nicht wortwörtlich oder 1:1 wiedergegeben werden, sondern auf regulierte Art und Weise. Diese Dämpfung der negativen kindlichen Affekte hilft dem Kind, mit seinen eigenen Gefühlen umgehen zu lernen und von ihnen nicht überwältigt zu werden (therap. Kontext: Containing)

8 Fortsetzung Das bedeutet nicht, dass die Bezugsperson jedes Signal des Kindes mit einem Echo beantworten soll. Erstens werden in der alltäglichen Interaktion viele Signale intuitiv-unbewusst erwidert. Zweitens hat sich gezeigt, dass Kinder irritiert reagieren, wenn die Bezugsperson zu viel und zu schnell reagiert. Untersuchungsergebnisse haben gezeigt, dass ein gewisser Grad an Miss-Matching völlig normal ist. Das bedeutet nicht, dass die Bezugsperson jedes Signal des Kindes mit einem Echo beantworten soll. Erstens werden in der alltäglichen Interaktion viele Signale intuitiv-unbewusst erwidert. Zweitens hat sich gezeigt, dass Kinder irritiert reagieren, wenn die Bezugsperson zu viel und zu schnell reagiert. Untersuchungsergebnisse haben gezeigt, dass ein gewisser Grad an Miss-Matching völlig normal ist.

9 Fortsetzung Es ist sogar so, dass in einer normalen Kind-Eltern-Interaktion bei sehr genauer Analyse der Grad an Missmatching größer ist als der Grad an Matching. Dieses Verhältnis stellt eine gesunde Entwicklungsbedingung dar, d. h. jedes Kind braucht ein gewisses Maß Miss- Matching, um eigene Potenziale entfalten zu können. Es ist sogar so, dass in einer normalen Kind-Eltern-Interaktion bei sehr genauer Analyse der Grad an Missmatching größer ist als der Grad an Matching. Dieses Verhältnis stellt eine gesunde Entwicklungsbedingung dar, d. h. jedes Kind braucht ein gewisses Maß Miss- Matching, um eigene Potenziale entfalten zu können.

10 Videogestützte Kind-Eltern- Therapie Aufnahme von Interaktionssequenzen auf Video (ca. viertel Stunde) Aufnahme von Interaktionssequenzen auf Video (ca. viertel Stunde) Videoausschnitt wird zuerst vom Therapeuten durchgesehen Videoausschnitt wird zuerst vom Therapeuten durchgesehen Ausgewählter Teil wird mit den Eltern angesehen und gemeinsam analysiert Ausgewählter Teil wird mit den Eltern angesehen und gemeinsam analysiert

11 Fortsetzung Man zeigt zunächst Teile der Interaktion die gut laufen Man zeigt zunächst Teile der Interaktion die gut laufen Auf diese Weise entwickelt sich ein Arbeitsbündnis Auf diese Weise entwickelt sich ein Arbeitsbündnis Man geht dann auf eine problematische Sequenz ein, fordert den Elternteil auf mitzuteilen wie es ihm selbst ging in dieser Sequenz und dann, wie es dem Kind wohl gegangen sein kann Man geht dann auf eine problematische Sequenz ein, fordert den Elternteil auf mitzuteilen wie es ihm selbst ging in dieser Sequenz und dann, wie es dem Kind wohl gegangen sein kann Schrittweise wird der Elternteil in die inneren Befindlichkeiten des Kindes eingeführt Schrittweise wird der Elternteil in die inneren Befindlichkeiten des Kindes eingeführt

12 Umsetzung in die Therapie mit erwachsenen Patienten Sensibilisierung auf die körperliche Mikroregulation im Hintergrund (Körperwahrnehmung) – zuerst auf der Selbst- Ebene Sensibilisierung auf die körperliche Mikroregulation im Hintergrund (Körperwahrnehmung) – zuerst auf der Selbst- Ebene Dann schrittweise die Mikroregulation auf der Selbstebene in Beziehung setzen zum therapeutischen Prozss Dann schrittweise die Mikroregulation auf der Selbstebene in Beziehung setzen zum therapeutischen Prozss Dann die mutuelle Regulation anvisieren – das gegenseitige Reagieren aufeinander wird Thema Dann die mutuelle Regulation anvisieren – das gegenseitige Reagieren aufeinander wird Thema

13 Nebeneffekt Das Verhalten des Therapeuten wird mehr Thema in der Therapie Das Verhalten des Therapeuten wird mehr Thema in der Therapie Seine Realanteile rücken für den Patienten mehr in den Fokus Seine Realanteile rücken für den Patienten mehr in den Fokus Das kann ein Problem werden, wenn die Realwahrnehmungen vom Patienten fantasmatisch überformt bzw. verzerrt werden Das kann ein Problem werden, wenn die Realwahrnehmungen vom Patienten fantasmatisch überformt bzw. verzerrt werden Langfristig: Interaktionelle Übertragungs- Gegenübertragungs-Analyse Langfristig: Interaktionelle Übertragungs- Gegenübertragungs-Analyse


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