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Diagnose – Förderung Förderdiagnose - Förderdiagnostik

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Präsentation zum Thema: "Diagnose – Förderung Förderdiagnose - Förderdiagnostik"—  Präsentation transkript:

1 Diagnose – Förderung Förderdiagnose - Förderdiagnostik
bedeutet „durch und durch erkennen“ Diagnose: ist das Beschreiben, das Feststellen eines Zustandes (bewertungsfreies Beobachten ist dazu nötig) 1. aus dem Griechischen Im Englischen: Assessment = evaluieren, beurteilen. Im Deutschen wird Diagnostik meist im medizinischen Sinn gebraucht - als " Unterscheidung von gesund und krank" Pädagogisches Verständnis sieht das Wort Diagnostik wertfrei und neutral . Es geht darum möglichst viel und genau zu erkennen. Das heißt bei einem Menschen/Kind möglichst viel und genau zu erkennen und zu versuchen seine Verhaltensweisen in einen Bedeutungszusammenhang zur bringen. Der Bedeutungszusammenhang kann dann aus verschiedenen theoretischen Richtungen betrachtet werden pädagogisch - medizinisch - psychologisch Diagnostik im Schuleingangsbereich (Reichenbach/Lücking) S. 71 Eva BERNAT - SPZ GRAZ

2 Diagnose – Förderung Förderdiagnose - Förderdiagnostik
 Diagnostikverfahren Quantitative Verfahren Qualitative Verfahren Interview Kinder stärken – Köckenberger – S. 16 – 28 Durch: Messung und Standardisierung Für: Vergleich mit der Norm und individueller Vergleich Methode: Vorgegebene Anweisung in: Einzelsituation 2. durch: Beobachtung und Dialog für: äußerliche Qualität und innere Qualität Methode: vorgeben – frei – gemeinsam gestalten vorgeben: Anweisung/Aufgabe (künstlich erzeugt) frei: Alltag und Spiel (unkünstlich) in: Einzelsituation – Kleingruppen – Gruppen – Partnerschaft 3. durch: Gesprächsformen – Fragebogen für: zusammengefasste Sichtweise der Beteiligten Methode: Strukturierte Fragen in: Eltern – Kind – Pädagogin – Psychomotorikerin Eva BERNAT - SPZ GRAZ

3 Diagnose – Förderung Förderdiagnose - Förderdiagnostik
 Grundhaltung der Diagnostik Defizitdiagnostik Ressourcendiagnostik Kinder stärken – Köckenberger – S. 29 Sieht nach den kindlichen Schwächen und Auffälligkeiten, um diese gezielt zu fördern und beheben zu können. Wird in der Zuerkennung des SPF verwendet, da der Gesetzgeber , die Behörde etc. ein Aufdecken der kindlichen Schwierigkeiten zur Ressourcenzuteilung fordert. 2. Sieht nach den kindlichen Ressourcen, um diese gezielt zur Begleitung der kindlichen Entwicklung und zur Lösung von Schwierigkeiten einzusetzen. Ressourcen sind Stärken, Fähigkeiten und Qualitäten, eigenen Potenziale für Lösungen in Krisen unterstützende Bedingungen und Kraftquellen zur Bewältigung von Problemen. Ressourcendiagnostik beschreibt die gesunden und unauffälligen Situationen, die erfolgreichen Handlungsstrategien und Lernprozesse. Sie untersucht mögliche Wege, um die Ressourcen in Erscheinung treten zu lassen. Eva BERNAT - SPZ GRAZ

4 Diagnose – Förderung Förderdiagnose - Förderdiagnostik
 Grundhaltung der Diagnostik Defizitdiagnostik Ressourcendiagnostik entwicklungsorientiert stabilisierend Symptom- Kausaldiagnostik Förderdiagnostik Stärken- Lernfeld- Bedeutungs- diagnostik Kinder stärken – Köckenberger – S. 29 Sieht nach den kindlichen Schwächen und Auffälligkeiten, um diese gezielt zu fördern und beheben zu können. Wird in der Zuerkennung des SPF verwendet, da der Gesetzgeber , die Behörde etc. ein Aufdecken der kindlichen Schwierigkeiten zur Ressourcenzuteilung fordert. 2. Sieht nach den kindlichen Ressourcen, um diese gezielt zur Begleitung der kindlichen Entwicklung und zur Lösung von Schwierigkeiten einzusetzen. Ressourcen sind Stärken, Fähigkeiten und Qualitäten, eigenen Potenziale für Lösungen in Krisen unterstützende Bedingungen und Kraftquellen zur Bewältigung von Problemen. Ressourcendiagnostik beschreibt die gesunden und unauffälligen Situationen, die erfolgreichen Handlungsstrategien und Lernprozesse. Sie untersucht mögliche Wege, um die Ressourcen in Erscheinung treten zu lassen. Eva BERNAT - SPZ GRAZ

5 Diagnose – Förderung Förderdiagnose - Förderdiagnostik
 Ursprung im Bergbau Gezielte Anregungen zur Kompetenzerweiterung Das Bild der Förderung im Bergbau lässt sich gut auf pädagogische Prozesse übertragen. Es geht in beiden darum "Ressourcen" hervorzuheben und nutzbar zu machen. Förderung ist demnach eine Möglichkeit mittels gezielter Anregungen den Prozess der Kompetenzerweiterung des Kindes zu unterstützen. Im neuen Verständnis von Förderung ist das Kind eigenaktiv und kann selbst entscheiden welche Anregungen es aufnimmt, ob und wie es lernen möchte. Diagnostik im Schuleingangsbereich (Reichenbach/Lücking) S. 72 Eva BERNAT - SPZ GRAZ

6 Diagnose – Förderung Förderdiagnose - Förderdiagnostik
beinhaltet das Erweitern der Beschreibung zu Interventionen, zum pädagogischen Handeln Diagnostik und Förderung sind eine Einheit Jede diagnostische Situation kann einer Förderung dienen. Jede Fördersituation kann gleichzeitig eine diagnostische Situation darstellen, da der Pädagoge fortlaufend in der Förderung beobachtet und sich mit dem Kind auseinandersetzt. Dementsprechend kann man von einer förderungsorientierten Diagnostik oder Förderdiagnostik sprechen. Diagnostik im Schuleingangsbereich (Reichenbach/Lücking) S. 72 Eva BERNAT - SPZ GRAZ

7 Diagnose – Förderung Förderdiagnose - Förderdiagnostik
Was ist Förderdiagnostik?  Förderdiagnostik ist ein Prozess, der darauf beruht  ein Kind zu verstehen pädagogische Handlungen zu setzen die Reaktionen des Kindes auf diese Bemühungen zu reflektieren neue Schritte zu planen kann defizitorientiert sein (entwicklungsorientierte FD) kann ressourcenorientiert sein (stabilisierende FD) Ist auf das Kind bezogen Eva BERNAT - SPZ GRAZ

8 Diagnose – Förderung Förderdiagnose - Förderdiagnostik
Ziel einer Förderdiagnostik Ziel der Förderdiagnostik ist es das Kind in seiner Entwicklung möglichst genau zu beobachten, zu beschreiben und durch sein Handeln, seinen Zugang zur Umwelt, seine sozialen Beziehungen und seine Beziehung zu sich selbst zu verstehen. eine Interpretationshilfe zu sein, um einen Zugang zum Kind zu finden Lernprozesse zu planen. Eva BERNAT - SPZ GRAZ

9 Diagnose – Förderung Förderdiagnose - Förderdiagnostik
Förderdiagnostisches Prinzip Betrachtet den individuellen Einzelfall Ist ein auf das Individuum zugeschnittener diagnostischer Prozess Lernt Individuum als System zu sehen und betrachtet den Kontext Rekonstruiert gemeinsam mit den Betroffenen eine Biographie Stellt veränderte Fragen Geht von den Stärken des Individuums aus. Erkennt Diagnose als Beziehung Betreibt Diagnostik als Dialog Diagnostik im Schuleingangsbereich (Reichenbach/Lücking) S. 72,73,74 Eva BERNAT - SPZ GRAZ

10 Diagnose – Förderung Förderdiagnose - Förderdiagnostik
 Förderdiagnostisches Prinzip Ist auf Differenzierung, offenen Unterricht, Kooperation ausgerichtet. Versteht Entwicklung als lebensbegleitenden Prozess. Ist ein ständiger Prozess von Beobachtung, Hypothesenbildung, Förderung, Neubewertung und Veränderung von Förderung Sucht die „am geringsten einschränkende Lernumwelt“ Versucht vom Standpunkt des betroffenen Individuums aus zu argumentieren und eine Förderung im Hinblick auf die Diagnose zu planen. Vermeidet Klassifikationen und Auswahl von Institutionen. Setzt ein fundiertes pädagogisches Handlungs- und Erklärungswissen voraus. Realisierung von Pädagogen Diagnostik im Schuleingangsbereich (Reichenbach/Lücking) S. 72,73,74 Eva BERNAT - SPZ GRAZ

11 Diagnose – Förderung Förderdiagnose - Förderdiagnostik
 Individuelle Förderdiagnostik BEOBACHTEN BESCHREIBEN BEWERTEN/EINSCHÄTZEN ERKLÄREN VORHERSAGEN Diagnostik im Schuleingangsbereich (Reichenbach/Lücking) S. 78 Eva BERNAT - SPZ GRAZ

12 Diagnose – Förderung Förderdiagnose - Förderdiagnostik
 Individuelle Förderdiagnostik BEOBACHTEN Was beobachte ich? Wie beobachte ich? Wozu beobachte ich? Welche Situationen beobachte ich? Was: Ausschnitt der Entwicklung Wie: Vorgehen Wozu: Sinn, Ziel Welche: Alltag, Labor Eva BERNAT - SPZ GRAZ

13 Diagnose – Förderung Förderdiagnose - Förderdiagnostik
 Individuelle Förderdiagnostik BESCHREIBEN Das Geschehene beschreiben! Bedeutung der Formulierung – wertfrei! Welches Schema wird zur Strukturierung gebraucht? Diagnostik im Schuleingangsbereich (Reichenbach/Lücking) S. 78 Eva BERNAT - SPZ GRAZ

14 Diagnose – Förderung Förderdiagnose - Förderdiagnostik
 Individuelle Förderdiagnostik BEWERTEN/EINSCHÄTZEN Hypothesenbildung bzgl. gesehenem Verhalten Hypothesen und Alternativhypothesen bzgl. Möglichkeiten und Grenzen der Förderung formulieren Beschreibung der Entwicklungsstufe! Diagnostik im Schuleingangsbereich (Reichenbach/Lücking) S. 78 Eva BERNAT - SPZ GRAZ

15 Diagnose – Förderung Förderdiagnose - Förderdiagnostik
 Individuelle Förderdiagnostik ERKLÄREN Entwicklungsverlauf, Anamnese Was hat verstärkt, vermindert, gehemmt? Beeinflussungsfaktoren Interpretation des Geschehenen Wie ist es entstanden? (Vergangenheit) Wie ist es jetzt? (Gegenwart) Wie kann es werden? (Zukunft) Diagnostik im Schuleingangsbereich (Reichenbach/Lücking) S. 78 Eva BERNAT - SPZ GRAZ

16 Diagnose – Förderung Förderdiagnose - Förderdiagnostik
 Individuelle Förderdiagnostik VORHERSAGEN Aufstellen von Zielen und Methoden Was kann unter welchen Bedingungen geschehen? Was könnte die nächste Stufe der Entwicklung sein? Was könnten fördernde und hemmende Umstände sein? Diagnostik im Schuleingangsbereich (Reichenbach/Lücking) S. 78 Eva BERNAT - SPZ GRAZ

17 Diagnose – Förderung Förderdiagnose - Förderdiagnostik
Förderdiagnostik von Lernprozessen Nutzung von alltäglichen Lern- und Unterrichtssituationen Berücksichtigung verschiedener Kontexte in dem das Kind lernt (Kultur, Familie, Schulsystem) Einbeziehung des Kindes und seiner Bezugspersonen Dialogisches Vorgehen Einbettung von Lerninhalten in spielerische und handlungsorientierte Situationen Berücksichtigung von individuellen Themen und Interessen der Kinder Auswahl eines Beobachtungs- und Förderschwerpunktes Differenzierung der Lerninhalte Gestaltung, Förderung und Diagnostik von Lernprozessen im Grundschulbereich – Giesbert/Lücking/Reichenbach – S. 61 S. 32 bis 43 Details zur Methodenkompetenz für Lehrende und Lernende Eva BERNAT - SPZ GRAZ

18 Diagnose – Förderung Ressourcenorientiert Diagnostik
RODI Stärken, Fähigkeiten und Bedürfnisse des Kindes Bedingungen für erfolgreiche Situationen Bedingungen für problematische Situationen Erwartungen und Bedürfnisse der anderen Beteiligten Bedeutung kindlichen Verhaltens Momentane kindliche Lern- und Entwicklungsthemen Kindliche Selbsteinschätzung Wichtige individuelle Besonderheiten im kindlichen Leben Stellt die Fragen: Warum? Wie? Wozu? Um die Vergangenheit ,Gegenwart und Zukunft des kindlichen Verhaltens prozesshaft mit einzugeziehen Gestaltung, Förderung und Diagnostik von Lernprozessen im Grundschulbereich – Giesbert/Lücking/Reichenbach – S. 61 S. 32 bis 43 Details zur Methodenkompetenz für Lehrende und Lernende Eva BERNAT - SPZ GRAZ


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