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Interkulturelle Bibliotheksarbeit: Wer? Für wen? Mit wem? Warum? 3. Bibliomedia-Bibliothekstreff 26. August 2010, Bibliocenter Solothurn.

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Präsentation zum Thema: "Interkulturelle Bibliotheksarbeit: Wer? Für wen? Mit wem? Warum? 3. Bibliomedia-Bibliothekstreff 26. August 2010, Bibliocenter Solothurn."—  Präsentation transkript:

1 Interkulturelle Bibliotheksarbeit: Wer? Für wen? Mit wem? Warum? 3. Bibliomedia-Bibliothekstreff 26. August 2010, Bibliocenter Solothurn

2 Tagesprogramm Interkulturelle Bibliotheksarbeit (R. Fassbind) Interkulturelle Kompetenz (S. Matheson) Erfahrungsbericht (S. Jorgaqi, PBZ Hardau) Angebote, Unterstützung, Beratung (S. Hofmann) Buffet Diskussion/Erfahrungsaustausch Surprise mit Sami

3 Schweiz: Kultur- und Sprachenvielfalt Grösse: ca km2 Einwohner: rund 77 Millionen 26 Kantone 2636 Gemeinden ungefähr 1000 Gemeindebibliotheken 4 Landessprachen 23 % Einwohner ohne Schweizer Pass Gemeinden mit gegen 50 % Migrantinnen und Migranten

4 Herkunftsländer der grössten aus- ländischen Bevölkerungsgruppen (2008) Italien Deutschland Portugal Serbien/ Montenegro Frankreich Türkei Spanien Mazedonien Bosnien/ Herzegovina Kroatien Südamerika UK Sri Lanka 28024

5 Information bzgl. Migration Bundesamt für Statistik: > Migration und Integration > Detaillierte Daten + Analysen

6 Migranten:

7 Bibliothek als Ort der Inspiration Der Bibliothekar soll viel eher ein Magier denn ein Bewahrer der Bücher sein, der in die Bücher und auf diesem Wege in imaginierte Welten führt. Seine Aufgabe ist es, dem Kind zu zeigen, wieviel Wunderbares es in dem kleinen Gegenstand Buch zu finden gibt. Diese Dinge haben grosse Bedeutung für sein späteres Leben. Geschichten vorlesen, zeigen, dass man träumen kann und dass es Auswege gibt und dass nicht alles erstarrt ist. Dass man sein Leben selber (er)finden kann. Und dass man, um sein Leben zu gestalten, zuerst diese erste Erfahrung gemacht haben muss: Man muss Träume gehabt haben, um kreativ sein zu können. In: Eloge à la lecture. La construction de soi/par Michèle Petit. Paris 2002

8 Bibliothek als Treffpunkt der Kulturen Bibliotheken sollen Orte sein, wo der vermeintlich Andere mit Empathie und Akzeptanz einen Platz bekommt und ohne Angst verschieden sein darf! Bibliothekarinnen schaffen eine Atmosphäre des Willkommenseins! Zitat aus: BuB, 2010/Nr. 6

9 Bausteine interkultureller Bibliotheksarbeit Engagiertes, freundliches Personal Interkulturelle Kompetenz Kommunikation und Vernetzung Medien + Information Leseanimation + Veranstaltungen

10 Interkulturelle Vernetzung Miteinbezug von Migrantenkreisen bei Konzeption von Angeboten und Durchführung von Veranstaltungen Beratungsgremium aus Migrantenkreisen Kontakt zu Integrationsfachstellen resp. Integrationsbeauftragten Kontakt zu Ausländervereinen Kontakt zu Elternvereinen Zusammenarbeit mit Schulbehörden, Schulleitungen, Lehrpersonen

11 Diversity Management Zusammensetzung des Bibliotheksteams = Spiegel der kulturellen Vielfalt der Bevölkerung

12 Medien + Information Bedarfsabklärung Medien in Fremdsprachen > Übersicht über Bezugsquellen: Medien für den Erwerb der deutschen Sprache (Sprachkurse, Easy Readers) Bibliotheksinformation in Fremdsprachen Bibliothekseinführungen für fremdsprachige Eltern Bibliothekseinführungen für Kurse Deutsch für Fremdsprachige

13 Offene Bibliothek im Dienste der Gemeinde Bibliotheken gehören zu den meistgenutzen Institutionen und bieten ihre Dienste allen Einwohnern ihrer Gemeinde an. Bibliotheken bieten freien Zugang zu Bildung und Kultur für alle. Bibliotheken sind zentrale Treffpunkte mit Brückenfunktion. Bibliotheken sind Informationsdrehscheibe in ihrem Einzugsgebiet.

14 UNESCO/IFLA-Manifest Grundlagenpapier der IFLA-Arbeitsgruppe Library Services to Multicultural Populations Definiert weltweit Standards bzgl. Angeboten und Dienstleistungen Von der Generalversammlung der UNESCO als offizielles IFLA/UNESCO- Manifest seit April 2010 anerkannt

15 Zehn Gründe für multikulturelle Bibliotheksarbeit Die Aufgabe einer Bibliothek ist es, ihrer Gemeinschaft zu dienen, die in zunehmendem Masse kulturell vielfältiger wird. Multikulturelle und multilinguale Biblio- theksdienste sichern den gleichbe- rechtigten Zugang zu Informationen. In einer Zeit der Globalisierung muss der Einzelne sich über Kulturen, Sprachen und Völker informieren. Dies fördert das Verständnis für andere Kulturen. Informationen in unterschiedlichen Sprachen, die für verschiedene Benutzergruppen zugänglich sind, erleichtern diesen die Eingliederung in die Gesellschaft. Informationen über die eigene Her- kunft sowie über andere Kulturen fördern das Verständnis für andere und tragen zu einer positiven gesellschaftlichen Entwicklung bei. Informationen in unterschiedlichen Sprachen fördern den Erwerb von Wissen und Kenntnissen und dienen der Chancengleichheit. Das Wissen der Welt, die kreativen Formen des Ausdrucks und die kultu- rellen Bräuche werden dokumentiert und für alle zugänglich gemacht. Die Beschäftigung mit multikulturellen Bibliotheksangeboten führt zu neuen Erkenntnissen, die helfen, sich in neuen Situationen zu orientieren. Informationen über und für eine multi- kulturelle Bibliotheksgemeinschaft veranschaulichen, dass die Mitglieder einer Gemeinschaft geachtet werden. Bibliotheken sind ideale Räume für einen interkulturellen Austausch. Mit ihren Beständen, mit ihren multi- kulturellen und multilingualen Ange- boten, sind sie ein Treffpunkt, um Menschen zusammenzubringen.

16 Vision Wo immer nötig, bietet die Bibliothek vor Ort (von der kleinen Gemeindebibliothek bis zum grossen städtischen Bibliothekssystem) Medien in Fremdsprachen, Medien zum Erwerb der deutschen Sprache sowie spezielle Leseanimations- und Veranstaltungsangebote an.


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