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Das finnische Bildungssystem. Das finnische Bildungssystem setzt sich aus einer neunjährigen Grundbildung (Gesamtschule), der ein Jahr freiwilliger Vorschulunterricht.

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Präsentation zum Thema: "Das finnische Bildungssystem. Das finnische Bildungssystem setzt sich aus einer neunjährigen Grundbildung (Gesamtschule), der ein Jahr freiwilliger Vorschulunterricht."—  Präsentation transkript:

1 Das finnische Bildungssystem

2 Das finnische Bildungssystem setzt sich aus einer neunjährigen Grundbildung (Gesamtschule), der ein Jahr freiwilliger Vorschulunterricht vorausgegangen sein kann, der weiterführenden Schulbildung, bestehend aus beruflicher Bildung einerseits und Allgemeinbildung andererseits, sowie der Hochschulbildung zusammen, die an Universitäten und Fachhochschulen vermittelt wird. Erwachsenenbildung wird in allen Bildungsstufen angeboten. Kinder, die dauerhaft in Finnland wohnen, sind kraft Gesetz berechtigt und verpflichtet, die Gesamtschulbildung gemäß des vorgesehenen Lehrplans zu absolvieren. Fast alle Kinder (99,7%) tun dies. Alle Kinder sind berechtigt, im Jahr vor der Pflichtschulzeit am freiwilligen Vorschulunterricht teilzunehmen. Fast alle 6-Jährigen tun dies. In Finnland werden die Kinder in der Regel im Alter von sieben Jahren eingeschult. Die neunjährige Grundbildung ist für alle Schüler/-innen kostenlos. Das Schuljahr, das 190 Schultage umfasst, beginnt Mitte August und endet Anfang Juni. Die Sommerferien dauern mindestens 60 Tage. Die Kommunalbehörden organisieren für die Schüler/-innen der ersten und zweiten Klasse sowie für Schüler/-innen mit besonderen Bedürfnissen Vormittags- und Nachmittagsaktivitäten. Bei der Grundbildung handelt es sich um eine kostenlos zur Verfügung gestellte Allgemeinbildung, die für die gesamte Altersgruppe angeboten wird. Die weiterführende Schulbildung besteht aus Allgemeinbildung einerseits und beruflicher Bildung (Berufsabschlüsse und spezialberufliche Abschlüsse) andererseits. Das Hochschulbildungssystem umfasst Universitäten und Fachhochschulen. Zulassungsvoraussetzung für ein Studium an Universitäten und Fachhochschulen ist ein Abitur- oder Fachabiturzeugnis.

3 Vorschulunterricht In Finnland können die Kinder im Jahr vor der eigentlichen Pflichtschulzeit kostenlos am Vorschulunterricht teilnehmen. Ziel ist es, im Rahmen der frühkindlichen Bildung und Erziehung die Lernfähigkeiten der Kinder zu entwickeln. Die Kommunalbehörden sind gesetzlich verpflichtet, den Vorschulunterricht zur Verfügung zu stellen. Die Teilnahme am Vorschulunterricht ist jedoch freiwillig, d.h. die Eltern können entscheiden, ob die Kinder am Vorschulunterricht teilnehmen sollen oder nicht. Fast 96% der 6-Jährigen gehen in die Vorschule. Das finnische Bildungsministerium empfiehlt, dass einer Vorschulgruppe nicht mehr als 13 Kinder angehören sollen. Sollte es jedoch zusätzlich zum Lehrer/zur Lehrerin noch einen weiteren ausgebildeten Erwachsenen geben, dann kann die Gruppe auch bis zu 20 Kinder umfassen. Die Vorschullehrer/-innen verfügen entweder über eine abgeschlossene Ausbildung als Kindergärtner/-in oder Klassenlehrer/-in. Die Vorschulkinder, die mehr als fünf Kilometer von der Schule entfernt wohnen oder deren Schulweg für ihr Alter zu beschwerlich, zu anstrengend oder zu gefährlich ist, haben Anspruch auf eine kostenlose Beförderung von und zur Schule.

4 Grundbildung Bei der Grundbildung handelt es sich um eine kostenlos zur Verfügung gestellte neunjährige Schulausbildung, die an Gesamtschulen angeboten wird. Der kommunale Lehrplan/Lehrplan der jeweiligen Schule basiert auf einem nationalen Rahmenlehrplan. Der Unterricht findet in Schulen in der Nachbarschaft oder an anderen geeigneten Orten statt. Dadurch soll gewährleistet werden, dass der Schulweg so kurz und sicher wie möglich ist. Die Schulen arbeiten mit den Familien der Schüler/-innen zusammen. Falls erforderlich, haben Schüler/-innen Anspruch auf Sonderschulbildung. Es besteht die Möglichkeit, die Grundbildung freiwillig fortzusetzen (10. Schuljahr). Die Lehrer/-innen sind sehr gut ausgebildet. Fast alle Kinder schließen ihre Pflichtschulausbildung ab. Die Mehrheit der Schüler/-innen geht in mittelgroße Schulen mit 300 bis 499 Schülern/-innen. An den kleinsten Schulen werden weniger als zehn Schüler/- innen, an den größten Schulen mehr als 900 Schüler/-innen unterrichtet. In den Jahrgangsstufen 1 bis 6 werden die Schüler/-innen überwiegend von Klassenlehrern/-innen und in den Jahrgangsstufen 7 bis 9 in erster Linie von Fachlehrern/-innen unterrichtet. In der Regel verfügen alle Lehrer/-innen über einen Universitätsabschluss (Masterabschluss).

5 Weiterführende Schulbildung Die weiterführende Schulbildung im Anschluss an die Pflichtschulzeit umfasst zum einen die Allgemeinbildung, zum anderen die berufliche Bildung. Beide Bildungsformen dauern drei Jahre und schaffen die Zulassungsvoraussetzungen zur Hochschulbildung. Etwa 55% der Schulabgänger entscheiden sich für die gymnasiale Oberstufe. – Der Unterricht in der gymnasialen Oberstufe findet in Kursen statt, d.h. es gibt keine festgelegten Jahrgangsstufen mehr, und wird mit der Abiturprüfung abgeschlossen. –Für die Zulassung zur gymnasialen Oberstufe ist ein Abschlusszeugnis der Grundbildung (Gesamtschule) erforderlich. –Einige höhere weiterführende Schulen sind auf ein bestimmtes Fach spezialisiert, wie zum Beispiel Sport, Kunst oder Musik. Andere Schulen bieten spezielle Sport- und Kunstzweige an. Die berufliche Bildung ist auf die Arbeitsmarktbedürfnisse ausgerichtet. Für den jeweiligen Abschluss sind 120 Punkte erforderlich. Die weiterführende Vollzeit-Schulbildung dauert insgesamt drei Jahre, sofern keine Vorkenntnisse angerechnet werden können. Der Abschluss basiert auf den Arbeitstätigkeiten des jeweiligen Berufs und den für diesen erforderlichen Kompetenzen. Für den Abschluss müssen mindestens 20 Punkte durch Lernen am Arbeitsplatz erbracht werden.

6 Organisation der Erziehung und Bildung Dienste im Bereich Verwaltung und Bildung henkilöstö yhteensä 13 tulosalueen päällikkö: kehittämis- ja hallintopäällikkö Jari Wäre Direktor der Erziehung und Bildung und Esa Ukkola Dienste im Bereich Frühkindliche Bildung/Erziehung und Bildung tulosaluepäällikkö Markus Torvinen tulosyksiköt: Dienste im Bereich Kultur kulttuuri- ja museotoimenjohtaja Marke Naski-Multanen tulosyksiköt: Dienste im Bereich Sport liikuntapäällikkö Risto Kanerva tulosyksiköt: Dienste im Bereich Jugend nuorisotyön päällikkö Sami Paananen tulosyksiköt: Bildung opetuspäällikkö Markus Torvinen Museum Marke Naski-Multanen +lähiesimies Erwachsenenbildung rehtori Anneli Pihlajaniemi UIMAHALLI esimies Pasi-Jussi Hyytinen LIIKUNTAPAIKAT työnjohtaja Kai Kuusisto LIIKUNTAPALVELUT hallinto ja tuki NUORISOTALO- TOIMINTA nuoriso-ohjaaja Pasi Hedman KOHDENNETTU NUORISOTYÖ erityisnuorisotyöntekijä Jaana Kellosalmi NUORISOPALVELUT valtuusto ja avustukset Frühkindliche Bildung varhaiskasvatuspäällikkö Leo Pietarinen Bibliothek kirjastotoimenjohtaja Elisabet Nielsen Kultur kulttuurisihteeri Sanna Hokkanen LIIKUNNANOHJAUS erityisliikunnanohjaaja Marja Rönkkö

7 Bildung in Tuusula 15 Grundschulen (in 1 Schule Unterricht in Schwedisch) 3 weiterführende Schulen (Jahrgangsstufen 7-9) 2 Gesamtschulen (Jahrgangsstufen 1-9) 3 Gymnasien 1 Krankenhausschule 5058 Schüler/-innen (Grundbildung) –Jahrgangsstufen 1-6: 3342 –Jahrgangsstufen 7-9: 1716 –Gymnasiale Oberstufe: 600 Hyrylä, Jokela und Kellokoski Durchschnittliche Klassenstärke –Jahrgangsstufen 1-6 : 21,7 Schüler/innen pro Klasse –Jahrgangsstufen 7-9 : 20,6 Schüler/innen pro Klasse Ca. 7% der Schüler/-innen erhalten Sonderschulunterricht (Vollzeit) Ca. 24 der Schüler/-innen erhalten Sonderschulunterricht (Teilzeit)

8 Sonderunterricht in Tuusula Schüler/-innen, die Sonderunterricht erhalten: 5,8 % (integriert 35%, Sonderklassen 65%) Sonderklassen in Grundschulen –15 Klassen Mikkola, Riihikallio, Kirkonkylä, Perttu, Ruukki 3 Gruppen pro Schule 10 Schüler/-innen pro Gruppe, 1 Sonderschullehrer/-in und 1 Assistent/-in –2 Klassen für Kinder mit sozialen und emotionalen Problemen 6 Schüler/-innen pro Gruppe 1 Sonderschullehrer/-in, 2 psychiatrische Krankenpfleger/-schwestern –1 Klasse für Kinder mit Verhaltensstörungen Sonderklassen in weiterführenden Schulen –7 Klassen 10 Schüler/-innen pro Gruppe, 1 Sonderschullehrer/-in und 1 Assistent/-in –2 Klassen mit mehr Arbeit Unterricht für Kinder mit geistigen und körperlichen Behinderungen –autistische, geistig behinderte Kinder –8 Gruppen mit 57 Schülern/-innen ( ) –8 Sonderschullehrer/-innen und 32 Assistenten/-innen Ca. 90 Assistenten/-innen

9 Sonderunterricht (Teilzeit) Ca. 25% der Schüler/-innen Grundschulen –8 Sonderschullehrer/-innen (Teilzeit) Weiterführende Schulen –7 Sonderschullehrer/-innen (Teilzeit) Gymnasien: 1 Sonderschullehrer/-in –Sonderunterricht an Gymnasien Betreuung und Förderung von Schülern/-innen mit Lernschwächen; Lehrer prüfen und beraten Ziel ist es, dass alle Schüler/-innen die Chance erhalten, die Gymnasialbildung abzuschließen Die Betreuung der Schüler/-innen wird zusammen mit Schüler/-innen, Eltern, Sonderschullehrern/- innen und anderen gegebenenfalls erforderlichen Experten (Schulpsychologe/-in, Gemeindekrankenpfleger/-schwester, Arzt/Ärztin, …) Informiert den Prüfungsausschuss der Abiturprüfung über Lernschwierigkeiten Ist pädagogische Unterstützung Konzentriert sich auf Lernfähigkeiten und unterstützt die Schüler/-innen, ihre eigene Lernmethode zu entwickeln/finden Ist fachübergreifend; hilft den Schülern/-innen, ihre Lernfähigkeiten zu verbessern Findet entweder als Einzelunterricht oder in kleinen Gruppen statt

10 Kosten in Tuusula Der Kostenanteil, der von der finnischen Regierung übernommen wird, beträgt ca pro Schüler/-in.


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