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Geotrichum candidum Infektion durch französischen Weichkäse Lorenz M.P. 1, Reischl U. 2, Mentzel H.J. 3, Beck J.F. 1, Gruhn B. 1 1 Klinik für Kinder- und.

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1 Geotrichum candidum Infektion durch französischen Weichkäse Lorenz M.P. 1, Reischl U. 2, Mentzel H.J. 3, Beck J.F. 1, Gruhn B. 1 1 Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Jena, Jena, Deutschland, 2 Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Universitätsklinikum Regensburg, Regensburg, Deutschland, 3 Kinderradiologie, Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie I, Universitätsklinikum Jena, Jena, Deutschland Zusammenfassung Corresponding author: Prof. Dr. med Bernd Gruhn Quellen: 1.Invasive fungal infections in transplant recipients, J. A. Vazquez, Ther Adv Infect Dis. Jun 2013; 1(3): 85– Henrich TJ, Marty FM, Milner Jr DA, Thorner AR. Disseminated Geotrichum candidum infection in a patient with relapsed acute myelogenous leukemia following allogeneic stem cell transplantation and review of the literature. Transplant Infectious Disease. 2009;11:458–62 3. WildfeuerA, Seidl HP, Paule I, HaberreiterA. In vitro evaluation of voriconazole against clinical isolates of yeasts, moulds and dermatophytes in comparison with itraconazole, ketoconazole, amphotericin B and griseofulvin. Mycoses 1998; 41: 309^ Marr KA, Bow E, Chiller T, Maschmeyer G, Ribaud P, Segal B, u. a. Fungal infection prevention after hematopoietic cell transplantation. Bone Marrow Transplant. Oktober 2009;44(8):483–7. 5. Larpin S, Mondoloni C, Goerges S, Vernoux JP, Gueguen M, Desmasures N. Geotrichum candidum dominates in yeast population dynamics in Livarot, a French red-smear cheese. FEMS Yeast Res. 2006;15(8):1243– Domsch, K.H., W. Gams, and T.H. Anderson Compendium of soil fungi. Volume 1. Academic Press, London, UK 7. de Hoog GS, Guarro J, Gene J, FiguerasMJ, eds. Atlas of Clinical Fungi (2nd edn).Washington, DC: ASM Press, 2000: 227^ The 2012 revised edition of the EBMT-ESH Handbook on Haemopoietic Stem Cell Transplantation Editors: J. Apperley, E. Carreras, E. Gluckman, T. Masszi Ursächlich für die Infektion halten wir die Mucositis zum Zeitpunkt des Käseverzehrs. Die Infektion wurde zusätzlich durch einen erniedrigten Posaconazol-Spiegel (196µg/l, D) begünstigt. G.c. kommt ubiquitär in der Umwelt vor – vor allem in der Erde, pflanzlichen Abfällen und in Milchprodukten. Er dominiert die Pilzpopulationen in französischen Rotschmiere-Käsesorten. In der Literatur wird am häufigsten eine Therapie mit Voriconzazol durchgeführt. Auch wenn ein gutes Ansprechen in vitro und in vivo auf andere Antimykotika beschrieben ist [3, 4, 5, 6, 7]. Ein Verzehr von Schimmelpilz/Hefepilz enthaltenen Käsesorten sollte nach Richtlinien der EBMT bei Immunkompromittierten vermieden werden [4, 8]. Einleitung: Das Auftreten von Pilzinfektionen ist eine häufige Komplikation bei immunsupprimierten Patienten. Die häufigste Form des Erregereintritts ist die Inhalation. Es ist aber bekannt, dass auch über die orale Aufnahme von Nahrung ein Infektionserreger sich lokal oder systemisch ausbreiten kann. Geotrichum candidum wurde als Ursache einer invasiven Infektion beschrieben und stellt aber eine seltene Entität dar [1,2]. Fallvorstellung: Wir berichten über eine 21-jährige Patientin die aufgrund einer septischen Granulomatose eine Knochenmark- transplantation erhielt. Am Tag 21 konnte bei Engraftment die Sterilpflege beendet werden. Es erfolgte die Infektionsprophylaxe mit Penicillin, Cotrimoxazol und Posaconazol. Die Patientin wurde am Tag 35 nach Hause entlassen. Aufgrund einer neu aufgetretenen Halsschwellung erfolgte die Vorstellung am Tag 50. In der durchgeführten sonographischen Diagnostik konnten reaktive submentale Lymphknotenschwellungen als Ursache gefunden werden (A und B). Durch eine initiale antibiotische Therapie kam es zu keiner Rückbildung der Schwellung. In der Erregerdiagnostik gab es Hinweise auf eine mögliche Toxoplasmose-Infektion so dass eine Therapieanpassung durchgeführt wurde. Auch unter dieser zeigten die Lymphknotenschwellungen keine Rückbildungstendenz. Anschließend erfolgte die Lymphknotenexstirpation. Ergebnisse: Aus dem Lymphknoten wurde mit Hilfe einer PCR von 18s rDNA Geotrichum candidum (G.c.) identifiziert. Aufgrund des Vorkommens von G.c. in der Käseerzeugung äußerte die Patientin den Konsum von Weichkäse (Saint-Albray) am Tag 32. In einer Kultur des Käses war G.c. nachzuweisen. Den mit ‚Saint Albray’ beimpften Platten fand sich eine hyphenartig wachsende Struktur, die als Geotrichum identifiziert werden konnte (C): Ein Sequenzabgleich der Pilze aus Kultur und Lymphknoten erbrachte eine 100% Übersteinstimmung. Eine Infektion mit G.c. durch den Verzehr des Käses ist damit wahrscheinlich. Bei Erhalt des G.c. Befundes stellten wir die Therapie von Posaconzol auf Voriconazol um. Innerhalb von 14 Tagen zeigte sich eine komplette Rückbildung der Symptomatik. Antimycotic agentMIC (µg/ml)Interpretation Voriconazole0.016susceptible Posaconazole<0.002susceptible Amphothericin B<0.002susceptible Caspofungin<0.002susceptible AB CMHK´s der AntimykotikaD - Posaconazol-Spiegel Tag 32


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