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Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen als Chance für die ganze Familie Bundesverband e.V, 1 22. Mai 2007 Anna Hoffmann-Krupatz An der stationären Vorsorge-

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1 Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen als Chance für die ganze Familie Bundesverband e.V, Mai 2007 Anna Hoffmann-Krupatz An der stationären Vorsorge- und Reha-Maßnahme nehmen Mütter, zum Teil auch Väter und ihre Kinder teil, der überwiegende Teil der Familie ist damit bereits in den Therapie- und Behandlungsprozess eingebunden. Die Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen der AWO und des MGW bieten ein ganzheitliches, indikationsspezifisches Therapiekonzept, das individuelle Lebenszusammenhänge, geschlechtsspezifische Aspekte von Gesundheit und Krankheit sowie psychosoziale Problemsituationen berücksichtigt.

2 Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen als Chance für die ganze Familie Bundesverband e.V, Mai 2007 Anna Hoffmann-Krupatz Die Patientinnen lernen die Zusammenhänge von körperlichen und seelischen Belastungen in Verbindung mit ihrer Gesundheit zu verstehen und langfristig Strategien zur Alltags- und Problembewältigung zu entwickeln. Betrachtet wird die gesamte Lebenssituation mit dem Ziel, einen gesünderen Lebensstil in den Familien zu etablieren. Denn Familie ist ein bedeutender Ort, an dem Verhaltensmuster vorgelebt und geprägt werden.

3 Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen als Chance für die ganze Familie Bundesverband e.V, Mai 2007 Anna Hoffmann-Krupatz Risikofaktor Rauchen Jede dritte Patientin in unseren Einrichtungen ist Raucherin, mit einer extrem erhöhten Quote von 16,1 % in der Altersgruppe der Jährigen und 5,9 % bei den –Jährigen Neben den bekannten gesundheitlichen Risiken bestehen zusätzlich frauenspezifische Gefährdungen durch das Rauchen.

4 Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen als Chance für die ganze Familie Bundesverband e.V, Mai 2007 Anna Hoffmann-Krupatz Mit dem Rauchen gefährdet die Mutter sowohl ihre eigene Gesundheit als auch die ihrer Kinder. Kinder haben häufig gesundheitliche Probleme, die in vielen Fällen mit dem Passivrauchen in Verbindung gebracht werden können, z.B. Atemwegserkrankungen oder Allergien Kinder von Raucherinnen werden mit erhöhter Wahrscheinlichkeit selbst Raucher Der Bedarf an Maßnahmen zur Tabakentwöhnung insbesonders bei Müttern ist offensichtlich.

5 Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen als Chance für die ganze Familie Bundesverband e.V, Mai 2007 Anna Hoffmann-Krupatz Forschungsprojekt Tabakentwöhnung in AWO Mutter-Kind-Kliniken Aus wissenschaftlicher Sicht stellt die stationäre Maßnahme ein geeignetes Setting dar, um die Zielgruppe zu erreichen und bei der Tabakentwöhnung langfristig zu unterstützen. Ziele einer 2005 in unseren Einrichtungen begonnenen und durchgeführten Studie waren die Implementierung bzw. Verbesserung frauenspezifischer Tabakentwöhnungsmaßnahmen. Erreichen einer besonders gefährdeten Zielgruppe, der das Aufhören eher schwer fällt Überprüfung der Wirksamkeit telefonischer Nachsorge Evaluation aller Maßnahmen

6 Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen als Chance für die ganze Familie Bundesverband e.V, Mai 2007 Anna Hoffmann-Krupatz Eine mehrtägige Schulung und Qualifizierung aller Mitarbeiter/innen, die die Intervention in den Kliniken durchführen, fand im Vorfeld statt. Bereits ein Teil der Frauen kam mit dem erklärten Ziel, das Rauchen aufzugeben, in die Klinik. Auslöser dafür war die Beratung vor der stationären Maßnahme, in der eine Auseinandersetzung mit dem Thema bereits initiiert wurde.

7 Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen als Chance für die ganze Familie Bundesverband e.V, Mai 2007 Anna Hoffmann-Krupatz Erste Ergebnisse der Studie: Mehr als ein Drittel der Raucherinnen konnte bisher mit diesem spezifischen Programm erreicht werden. die Patientinnen wurden vom Forschungsinstitut telefonisch nachbetreut 20 % der Patientinnen waren auch 6 Monate nach der letzten Zigarette noch abstinent. Im Vergleich zu anderen Verfahren ein hoher Wert

8 Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen als Chance für die ganze Familie Bundesverband e.V, Mai 2007 Anna Hoffmann-Krupatz Vorteile für die ganze Familie Mehr Lebensqualität Verbesserung des Gesundheitsstatus insgesamt Verminderung der durch Passiv-/-Rauchen beeinflussten Erkrankungen, z.B. der Infektanfälligkeit und Atemwegserkrankungen Verminderung der gesundheitlichen Risiken Positives Beispiel, das zur Nachahmung anregt

9 Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen als Chance für die ganze Familie Bundesverband e.V, Mai 2007 Anna Hoffmann-Krupatz Perspektiven mittel- und langfristige Sicherung des Vorsorge- und Reha Erfolges Erfassung des individuellen Hilfe- und Unterstützungsbedarfes Vernetzung funktionierender Angebotsstrukturen Kooperation der entsprechenden Partner Entwicklung neuer Angebote


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