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Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 1 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden.

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1 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 1 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden

2 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 2 Guter Mittelstand: Businessplan Einleitung Die Offensive Mittelstand… ist eine nationale Initiative von 150 Partnern und will kleine und mittelständische Unternehmen unterstützen, den Wandel der Arbeit sowie die demografischen Anforderungen erfolgreich zu bewältigen. Sie setzt sich insbesondere für eine systematische und präventive Arbeitsorganisation, einen wertschätzenden Umgang mit den arbeitenden Menschen und wirkungsvolle Unterstützungsstrukturen ein. Der INQA-Unternehmenscheck „Guter Mittelstand“ hilft Betrieben, Potenziale zur Verbesserung in Ihrem Unternehmen aufzuspüren. Er hilft Ihnen, den grundlegenden Wandel der Arbeit und die Herausforderungen, vor denen Sie stehen, aktiv anzugehen und zu meistern. Er fasst die Erfahrungen guter und erfolgreicher Unternehmen sowie die Erkenntnisse wissenschaftlicher Forschung für Unternehmen zusammen. Der INQA-Unternehmenscheck „Guter Mittelstand“ stellt den gemeinsam von allen Partnern der Offensive Mittelstand getragenen Standard für gute, mitarbeiterorientierte Unternehmensführung dar

3 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 3 Guter Mittelstand: Businessplan Einleitung Der Guter Mittelstand: Der Businessplan… … liefert Ihnen im Gegensatz zu anderen Businessplan Mustern nicht nur eine Vorlage zur Beschreibung, sondern ebenso eine Stärken-Schwächen-Analyse auf Basis des INQA- Unternehmenscheck „Guter Mittelstand“. Die Analyse stellt die Grundlage für die Erstellung des Businessplans dar. Die Durchführung ermöglicht Ihnen:  Schwachstellen in Organisation und Betriebsablauf zu finden,  Verbesserungen in den Arbeitsabläufen einzuleiten,  vorhandene Ressourcen besser zu nutzen und  Stärken aufzudecken um diese weiter zu entwickeln. Basierend auf den Ergebnissen der Stärken-Schwächen-Analyse werden die Businessplan Beschreibung zur systematischen Umsetzung und die Module Zahlenwerk und Aktionsplan zur Steuerung Ihrer Ziele erstellt.

4 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 4 Inhaltsverzeichnis 1.Aufbau und Ablauf 1.1 Aufbau 1.2 Ablauf 1.3 Strategische Grundüberlegungen 2. Stärken-Schwächen-Analyse 2.1 Start der Stärken-Schwächen-Analyse 2.2 Bewertung der 11 Impulse 2.3 Stärken-Schwächen-Profil 2.4 Handlungsfelder 2.5 Gewichtung der Handlungsfelder 2.6 Spinnendiagramm 2.7 Aufstellung der Stärken 2.8 Maßnahmenkatalog 2.9 Anmeldung auf gute-bauunternehmen.de 3.Businessplan Beschreibung 3.1 Zweck 3.2 Gliederung 3.3 Vorgehensweise

5 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 5 Inhaltsverzeichnis 4. Zahlenwerk 4.1 Bestandteile 4.2 Vorgehensweise 4.3 Empfehlungen 5. Aktionsplan 5.1 Übernahme der Aktionszielen und Aktionen 5.2 Festlegung von Kennzahlen und Messverfahren 5.3 Einbindung ins Controlling 6. INQA-Instrumente für die Handlungsfelder 7. Empfehlungen für das Bankgespräch 7.1 Vorbereitung 7.2 Offene Kommunikation 7.3 Businessplan als zentrales Kommunikationsinstrument

6 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 6 Guter Mittelstand: Businessplan 1. Aufbau und Ablauf 1.1 Aufbau Der Businessplan ist modular aufgebaut. Zur kompletten Bearbeitung laden Sie sich alle Module herunter:  Stärken-Schwächen-Analyse  Beschreibung  Zahlenwerk  Aktionsplan

7 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 7 Guter Mittelstand: Businessplan 1. Aufbau und Ablauf 1.2 Ablauf Die Grafik der folgenden Seite stellt den Ablauf zur Erstellung des Businessplans dar: Die Stärken-Schwächen-Analyse dient als Basis. Gemeinsam mit dem Zahlenwerk bildet diese die Grundlage für die Businessplan Beschreibung. Der Aktionsplan wird nach Abschluss dieser Module erstellt und als Controlling- Instrument genutzt.

8 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 8 Aktionsplan Beschreibung Zahlenwerk Stärken-Schwächen Analyse Guter Mittelstand: Businessplan 1. Aufbau und Ablauf  Analyse anhand der Impulse des Checks  Stärken-Schwächen-Profil  Unsere Stärken  Maßnahmenkatalog

9 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 9 Guter Mittelstand: Businessplan 1. Aufbau und Ablauf 1.3 Strategische Grundüberlegungen Bevor Sie mit der Bearbeitung des Businessplans und der Stärken-Schwächen-Analyse beginnen, sollten Sie Überlegungen zur strategischen Unternehmensausrichtung anstellen. Diese werden im Rahmen der Bearbeitung der Businessplan Module überprüft und verfeinert. Letztendlich werden Sie Ihre strategische Ausrichtung und Unternehmensziele im Rahmen des Businessplans detailliert darlegen. Hilfestellungen:  Stellen Sie selbst Überlegungen zum Thema an. Nutzen Sie dafür den Impuls 1 „Strategie“ des INQA-Unternehmenscheck „Guter Mittelstand“ (folgende Seite).  Führen Sie einen Workshop mit Ihren Führungskräften zum Thema „Ziele und Strategien“ durch. Auch hier kann der INQA-Unternehmenscheck „Guter Mittelstand“ Impuls 1 „Strategie“ genutzt werden.  Holen Sie sich professionelle Unterstützung von einem Berater. Ziele und Strategie können Sie gemeinsam für Ihr Unternehmen erarbeiten.

10 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 10 Guter Mittelstand: Businessplan 1. Aufbau und Ablauf 1.1 Wettbewerbsfähigkeit Wir formulieren und verfolgen eindeutige und realistische Ziele für unser Unternehmen, wie wir in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben (Strategie nach außen). Anregungen aus der Praxis:  Anregungen aus der Praxis, dabei berücksichtigen:  Bedarf und Erwartungen unserer (potenziellen) Kunden  Einschätzung, welche Kunden für uns kurz-, mittel- und langfristig bedeutsam sind  Beobachtung von Trends und gesellschaftlichen Entwicklungen  Stärken gegenüber der Konkurrenz (besondere Produkte/Leistungen, Kompetenzen, Kundenservice, kulturelle Stärken), Kernkompetenzen  Die wirtschaftliche Lage und Leistungsfähigkeit des Unternehmens  Potenziale, Fähigkeiten und Kompetenzen unserer Beschäftigten  Neue Arbeitsverfahren, Technologien, Arbeits-/Werkstoffe, digitale Prozesse Ziele möglichst schriftlich festlegen zum Beispiel in:  Unternehmensleitsätzen, Unternehmenspolitik, Produkt-/Leistungspolitik, Kennzahlen

11 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 11 Guter Mittelstand: Businessplan 2. Stärken-Schwächen-Analyse

12 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 12 Guter Mittelstand: Businessplan 2. Stärken-Schwächen-Analyse 2.1 Start der Stärken-Schwächen-Analyse Die Stärken-Schwächen-Analyse ist ein Excel-Tool, welches auf dem INQA-Unternehmenscheck „Guter Mittelstand“ beruht. Die Stärken- Schwächen-Analyse dient als Basis zur Entwicklung des Businessplans. Geben Sie auf dem Deckblatt und auf dem zweiten Tabellenblatt Ihre Unternehmensdaten ein. Sie haben die Möglichkeit die Stärken-Schwächen-Analyse mit zwei Personen durchzuführen. Dafür tragen Sie unter Bewertung die Namen ein. Sie können diese Felder auch nutzen um die Analyse über zwei Jahre zu vergleichen: Dafür tragen Sie ins erste Feld das letzte (bspw. 2015) und in das zweite das aktuelle Jahr ein. Im kommenden Jahr können Sie dann fortfahren.

13 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 13 Guter Mittelstand: Businessplan 2. Stärken-Schwächen-Analyse 2.2. Bewertung der 11 Impulse Die weiteren 11 Tabellenblätter enthalten die Fragen der 11 Impulse des Unternehmens-Checks. Bewerten Sie Ihren Handlungsbedarf auf einer Skala von 1 – 5 (1 = kein Handlungsbedarf / 5 = sehr dringenden Handlungsbedarf) im „Bewertungsfeld“. Wenn Sie Ihre aktuelle Situation mit einer 1 oder 2 bewerten, sollten Sie überlegen, ob dieser Aspekt eine Stärke für das Unternehmen darstellt. Wenn ja, tragen Sie diese bitte in das entsprechende Feld ein.

14 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 14 Guter Mittelstand: Businessplan 2. Stärken-Schwächen-Analyse 2.2. Bewertung der 11 Impulse Liegt ein Handlungsbedarf vor, sollten direkt entsprechende Maßnahmen abgeleitet werden. Diese tragen Sie ins letzte Feld ein. Benennen Sie jeweils eine zuständige Person sowie ein Datum bis wann die Maßnahmen umgesetzt werden sollen. Beantworten Sie entsprechend alle Fragen in den 11 Impulsen.

15 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 15 Guter Mittelstand: Businessplan 2. Stärken-Schwächen-Analyse 2.3 Stärken-Schwächen-Profil Nachdem Sie alle Fragen beantwortet haben, erhalten Sie mit dem Stärken-Schwächen-Profil einen ersten Überblick, in welchen Impulsen akuter Handlungsbedarf besteht.

16 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 16 Guter Mittelstand: Businessplan 2. Stärken-Schwächen-Analyse 2.4 Handlungsfelder Bei der weiteren Bearbeitung des Businessplans wird mit fünf Handlungsfeldern gearbeitet:  Handlungsfeld: Markt und Kunde  Handlungsfeld: Führung und Organisation  Handlungsfeld: Personal  Handlungsfeld: Leistungen und Auftragsabwicklung  Handlungsfeld: Gesellschaft und Beziehungen Alle Fragen der Stärken-Schwächen-Analyse sind einem dieser fünf Handlungsfelder zugeordnet. 2.5 Gewichtung der Handlungsfelder Die Tabelle Gewichtung zeigt die Bewertung aus dem Unternehmens-Check nach Handlungsfeldern auf.

17 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 17 Guter Mittelstand: Businessplan 2. Stärken-Schwächen-Analyse 2.6 Spinnendiagramm Das Spinnendiagramm stellt die Bewertungen nach Handlungsfeldern graphisch dar.

18 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 18 Guter Mittelstand: Businessplan 2. Stärken-Schwächen-Analyse 2.7 Aufstellung der Stärken Die in der Bewertung angegebenen Stärken werden automatisch in die Liste Unsere Stärken übertragen und den Handlungsfeldern zugeordnet. Mit dem Befehl „Autofilter“ können alle Stärken eines Handlungsfeldes selektiert werden und dienen für die Erstellung der Businessplan Beschreibung.

19 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 19 Guter Mittelstand: Businessplan 2. Stärken-Schwächen-Analyse 2.8 Maßnahmenkatalog Der Maßnahmenkatalog wird ebenfalls automatisch aus den beschriebenen Handlungsbedarfen generiert und dient als Grundlage für die Umsetzungs- steuerung der aufgezeigten Maßnahmen. Weitere Umsetzungsvorschläge, Priorisierungen und der nächste Arbeitsschritt können ergänzt werden. Weiterhin kann ein Erledigungsvermerk eingetragen werden.

20 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 20 Die Vorlage für die Businessplan Beschreibung steht Ihnen als Word-Dokument zur Verfügung. Mit Hilfe der Stärken-Schwächen-Analyse sollten Sie Ihr Unternehmen zuvor analysiert haben. Guter Mittelstand: Businessplan 3. Businessplan Beschreibung

21 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 21 Guter Mittelstand: Businessplan 3. Businessplan Beschreibung 3.1 Zweck Der Businessplan dient zum einem als Leitfaden, zur Unternehmensentwicklung und zum anderen als Kommunikationsmittel für das Bankgespräch. Mit Hilfe der Businessplan Beschreibung formulieren Sie Ihr Vorhaben aus und stellen sicher, dass die Ausarbeitung des Vorhabens im Detail betrieben wird. In der Beschreibung findet die detaillierte Betrachtung der Handlungsfelder für Ihr Unternehmen statt. Durch die zusammenfassenden Handlungsfeld-Blätter werden Sie Ihre Vorhaben kompakt formulieren und steuern können. Das Schriftstück unterstützt Sie entsprechend bei der Umsetzung und Kontrolle der aufgestellten Planung. Die Beschreibung wird weiterhin für Präsentationen bei Banken und potentiellen Geldgebern notwendig sein.

22 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 22 Guter Mittelstand: Businessplan 3. Businessplan Beschreibung 3.2 Gliederung Die Gliederung der Beschreibung ist wie folgt aufgebaut: 1.Geschäftsmodell 2.Unternehmensziele und Strategien 3.Handlungsfeld: Markt und Kunde 4.Handlungsfeld: Führung und Organisation 5.Handlungsfeld: Personal 6.Handlungsfeld: Leistungen und Auftragsabwicklung 7.Handlungsfeld: Gesellschaft und Beziehungen 8.Unternehmenscontrolling 9.Finanzierung und Kreditantrag

23 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 23 Guter Mittelstand: Businessplan 3. Businessplan Beschreibung 3.3 Vorgehensweise Im Word-Dokument selbst sind bereits einige Hinweise zur Bearbeitung gegeben. Zum Beispiel durch die Ziel-Kästchen, welche Ihnen die Ziele aus dem INQA- Unternehmenscheck „Guter Mittelstand“ wiedergeben und damit zur Orientierung dienen sollen.

24 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 24 Guter Mittelstand: Businessplan 3. Businessplan Beschreibung Kernelement der Beschreibung sind die zusammenfassenden Handlungsfeld-Blätter. Nachdem Sie ausführlich Ihr geplantes Vorgehen im Text dargelegt haben, dienen diese der Zusammenfassung der aktuellen Situation, der Darlegung der Ziele und Strategien für das Handlungsfeld, sowie der Benennung von Aktionszielen und Aktionen. Tipp: Im Gespräch mit Ihrer Bank oder potentiellen Geldgebern ist der ausführliche Fließtext oft zu umfangreich. Nutzen Sie hier die Handlungsfeld-Blätter um Ihre Planung darzulegen.

25 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 25 Guter Mittelstand: Businessplan 3. Businessplan Beschreibung Bitte beachten Sie bei dem Ausfüllen der zusammenfassenden Handlungsfeld-Blätter: 1.Langfristige Ziele & Strategien, diese Ausrichtung sollte mindestens für die nächsten Jahre gelten. 2.Hier beschreiben Sie die betriebliche Situation zum aktuellen Zeitpunkt. 3.Aktionsziele sind kurzfristige Ziele, welche durch die beschriebenen Aktionen innerhalb der nächsten 1 – 2 Jahre erreicht werden sollen. Sie dienen der Erreichung der Unternehmensziele. HANDLUNGSFELD MARKT UND KUNDE UNTERNEHMENSZIELE Definieren Sie hier die Unternehmensziele bezogen auf das Handlungsfeld Markt und Kunde. UNTERNEHMENSSTRATEGIE Definieren Sie hier die Unternehmensstrategien bezogen auf das Handlungsfeld Markt und Kunde. BETRIEBLICHE SITUATION Beschreiben Sie die betriebliche Situation anhand der in der  Stärken- Schwächen-Analyse herausgestellten Stärken und Schwächen des Unternehmens in dem Handlungsfeld. AKTIONSZIELEAKTION Wir wollen nachweislich eine hohe Kundenzufriedenheit haben Bauherrenbewertung auf GBU aktivieren

26 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 26 Guter Mittelstand: Businessplan 4. Zahlenwerk Mit dem Zahlenwerk steht Ihnen ein Excel Hilfsmittel zur Verfügung, welches den äußeren Rahmen und einen Vorschlag für die Gliederung liefert. In der Excel-Tabelle gibt es keine Verknüpfungen bzw. automatisierte mathematische Formeln. Die Berechnungen müssten durch Sie entsprechend selbst vorgenommen werden. Sie können auch andere Planungsinstrumente für die Erstellung des Zahlenwerks nutzen.

27 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 27 Guter Mittelstand: Businessplan 4. Zahlenwerk 4.1 Bestandteile Das Zahlenwerk liefert Vorlagen für die rechts aufgeführten Planungs- und Kostenaufstellungen. Die Punkte 6 – 9 sollten nach Bedarf erstellt werden, wohingegen die Bestandteile 1 – 5 in jedem Fall bearbeitet werden sollten. Inhalt 1 Ergebnisvorschau 3 Jahre 2 Planung Monatsbasis 3 Auftragsplanung 4 Gemeinkosten 5 Personalkosten 6 Investitionsplan 7 Kapitalbedarf 8 Finanzierung 9 Liquiditätsplan

28 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 28 Guter Mittelstand: Businessplan 4. Zahlenwerk 4.2 Vorgehensweise Bearbeiten Sie zunächst die notwendigen Bestandteile des Zahlenwerks. Es empfiehlt sich die rechts angegebene Reihenfolge. Die Punkte 6 – 8 sollten im Folgenden nach Bedarf erstellt werden. Möchten Sie den Liquiditätsplan nutzen, erstellen Sie diesen zum Schluss und beziehen Sie alle zahlungswirksamen Vorgänge aus den anderen Tabellenblättern ein. Achten Sie bei der Liquiditätsplanung insbesondere darauf, wann eine Ein- oder Auszahlungen stattfinden und ob die Umsatzsteuer beachtet werden muss. Inhalt 1 Ergebnisvorschau 3 Jahre 2 Planung Monatsbasis 3 Auftragsplanung 4 Gemeinkosten 5 Personalkosten 6 Investitionsplan 7 Kapitalbedarf 8 Finanzierung 9 Liquiditätsplan

29 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 29 Guter Mittelstand: Businessplan 4. Zahlenwerk 4.3 Empfehlungen Wenn Sie bei der Erstellung des Zahlenwerks Hilfe benötigen, empfehlen wir einen autorisierten Berater der Offensive Mittelstand anzusprechen oder die Hilfe Ihrer Handwerkskammer in Anspruch zu nehmen. Weiterhin stehen einige hilfreiche Planungstools zur Verfügung:  Planungstool der Handwerkskammer Düsseldorf  Mini-Control der Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg  Planungstool vom BMWI

30 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 30 Der Aktionsplan wird nach Abschluss aller Module erstellt und dient für Sie als Controlling-Instrument zur Steuerung der gesetzten Ziele. Guter Mittelstand: Businessplan 5. Aktionsplan

31 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden Übernahme der Aktionsziele und Aktionen Im ersten Schritt werden die in den Handlungsfeld-Blättern beschriebenen Aktionsziele und Aktionen übertragen. Guter Mittelstand: Businessplan 5. Aktionsplan HANDLUNGSFELD MARKT UND KUNDE UNTERNEHMENSZIELE Definieren Sie hier die Unternehmensziele bezogen auf das Handlungsfeld Markt und Kunde. UNTERNEHMENSSTRATEGIE Definieren Sie hier die Unternehmensstrategien bezogen auf das Handlungsfeld Markt und Kunde. BETRIEBLICHE SITUATION Beschreiben Sie die betriebliche Situation anhand der in der  CASA-bauen-Businessplan Stärken-Schwächen-Analyse herausgestellten Stärken und Schwächen des Unternehmens in dem Handlungsfeld. AKTIONSZIELEAKTION Wir wollen nachweislich eine hohe Kundenzufriedenheit habenBauherrenbewertung auf GBU aktivieren

32 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 32 Guter Mittelstand: Businessplan 5. Aktionsplan 5.2 Festlegung von Kennzahlen und Messverfahren Im nächsten Schritt werden für die Aktionsziele Kennzahlen festgelegt, um diese messbar zu machen. Das Messverfahren (zählen, auswerten, …) wird beschrieben und ein Sollwert festgelegt. Beispiel:  Das Ziel „Erhöhung der Produktivität“ kann durch die Kennzahl Wertschöpfung pro Arbeitsstunde der gewerblichen Mitarbeiter gemessen werden. Die Ermittlung der Wertschöpfung erfolgt aus den Betriebs- wirtschaftlichen Auswertungen und Anzahl der Arbeitsstunden aus der Lohnbuchhaltung.  Das Ziel „Interne Kommunikation verbessern“ könnte durch die Anzahl der wöchentlichen Team-Meetings gemessen werden.

33 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 33 Guter Mittelstand: Businessplan 5. Aktionsplan 5.3 Einbindung ins Controlling Der Aktionsplan sollte im monatlichen Controlling-Gespräch eingebunden werden. Den Sollwerten aus dem Aktionsplan wird der monatliche Istwert gegenübergestellt und die Abweichungen bewertet. Gegebenenfalls müssen notwendige Korrekturmaßnahmen ergriffen werden.

34 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 34 Guter Mittelstand: Businessplan 6. INQA-Instrumente für die Handlungsfelder Weiterführende Handlungshilfen stehen Ihnen durch die zahlreichen themenspezifischen INQA-Instrumente zur Verfügung. Hier gelangen Sie zur Website und den Handlungshilfen für die betriebliche Praxis.

35 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 35 Guter Mittelstand: Businessplan 7. Empfehlungen für das Bankgespräch Wenn Sie den Businessplan zur Vorbereitung eines Bank-Gespräches nutzen möchten, erhalten Sie im Folgenden weitere Empfehlungen für eine gute Vorbereitung und einen erfolgreichen Gesprächsverlauf.

36 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden Vorbereitung  Beschaffung aller notwendigen Zahlen  Jahresabschlüsse  Quartalsübersichten  aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertungen, Controlling-Report, sowie Summen und Saldenlisten  Legen Sie das Gespräch, wenn möglich, auf einen Zeitpunkt, an dem Sie aktuelle Zahlen zur Verfügung haben  Verschaffen Sie sich einen Überblick über den bisherigen Geschäftsverlauf zu dieser Bank Guter Mittelstand: Der Businessplan 7. Empfehlungen für das Bankgespräch

37 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden Offene Kommunikation  Führen Sie das Erstgespräch in Ihrem Unternehmen durch  Führen Sie das Bankgespräch frühzeitig, wenn Sie Kreditbedarf haben  Ergreifen Sie die Initiative zum Gespräch  Lassen Sie sich nicht von Ihrem Gesprächsverlaufskonzept abbringen  Unterbreiten Sie ein klares Konzept für die weiteren Planungen  Führen Sie ein offenes und transparentes Gespräch  Verschweigen Sie keine wesentlichen negativen Fakten  Zeigen Sie Verständnis für das Verhalten der Banker (auch wenn es Ihnen schwer fällt)  Lassen Sie sich Alternativvorschläge von der Bank unterbreiten  Gehen Sie zu mehreren Banken, vergleichen Sie die Angebote Guter Mittelstand: Der Businessplan 7. Empfehlungen für das Bankgespräch

38 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 38  Nutzen Sie die Erkenntnisse, um die Konditionen zu verbessern. Gehen Sie mit Ihren Sicherheiten extrem sparsam um.  Die gestellten Sicherheiten werden zum Leidwesen der Kreditnehmer häufig zu niedrig bewertet und zusätzlich noch mit Bewertungsabschlägen reduziert.  Der Sicherungswert liegt deutlich unter dem Verkehrswert (nicht selten bei 50 % und weniger).  Mögliche Sicherheiten sind:  Grundschulden und Hypotheken  Sicherheitsübereignung von Wertgegenständen (z. B. Maschinen und Anlagen)  Beleihung von Wertpapieren  Forderungsabtretung  Bürgschaften (Bürgschaftsbanken, Privat oder Geschäftspartner Guter Mittelstand: Der Businessplan 7. Empfehlungen für das Bankgespräch

39 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden Businessplan als zentrales Kommunikationsinstrument  Der Businessplan hilft Ihnen als zentrales Kommunikationsinstrument die Gesprächsführung zu behalten  Der Businessplan wird von der Bank als Führungsinstrument gesehen und verschafft Ihnen ein positives Image bei der Bank  Die Fortschreibung des Businessplans vereinfacht das jährliche Ratinggespräch und ermöglicht eine einfache Berichterstattung zur Bank Guter Mittelstand: Der Businessplan 7. Empfehlungen für das Bankgespräch

40 Guter Mittelstand: Businessplan Leitfaden 40 Guter Mittelstand: Der Businessplan


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