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Der Wiener Arbeitsmarkt Herausforderungen und Trends Österreichische Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum 25. April 2016 Mag. a Petra Draxl Landesgeschäftsführung.

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1 Der Wiener Arbeitsmarkt Herausforderungen und Trends Österreichische Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum 25. April 2016 Mag. a Petra Draxl Landesgeschäftsführung Arbeitsmarktservice Wien

2 1 Themenschwerpunkte  Das Arbeitsmarktservice Wien – ein paar Daten Größenordnungen, die erstaunen  Blitzlicht Konjunktur Der Wiener Arbeitsmarkt – Herausforderungen und Trends  Arbeitsmarktentwicklung 2016 und 2017 Entspannung bleibt aus

3 2 Das Arbeitsmarktservice - ein paar Daten  104 Geschäftsstellen mit MitarbeiterInnen haben Arbeit- und Lehrstellensuchenden und Unternehmen serviciert  offenen Stellen und Lehrstellen entgegengenommen und wurden mit AMS Unterstützung besetzt  Rd arbeitslose Menschen und Jugendliche haben mit AMS Unterstützung Arbeit gefunden  Pro Arbeitstag finden geplante Terminvorsprachen statt, Betreuungsvereinbarungen werden dabei abgeschlossen  Personen haben Förderangebote im Ausmaß von Mio € in Anspruch genommen  Pro Arbeitstag wurden Leistungsanträge bearbeitet, im Jahr 2014 insgesamt und 5,3 Mrd € ausbezahlt Quelle: AMS Geschäftsbericht 2014

4 3 Das Arbeitsmarktservice Wien - Daten 2015  MitarbeiterInnen haben in 13 Geschäftsstellen und in der Landesorganisation Arbeit- und Lehrstellensuchende und Unternehmen betreut  offenen Stellen und Lehrstellen konnten entgegengenommen und wurden mit AMS Unterstützung besetzt; Betriebsbesuche gab es im Jahr 2015  Rd arbeitslose Menschen und Jugendliche haben mit AMS Unterstützung Arbeit gefunden  Personen nützten die Dienstleistungen der sechs BerufsInfoZentren (BIZ)  ams.help erfasste KundInnenreaktionen, davon 92% Beschwerden/Hilfeersuchen  140 Kursangebote (exkl. Ausbildungsgarantie) im Bereich Aus- und Weiterbildung, 38 Beratungs- und 15 Beschäftigungsprojekte  Personen haben Förderangebote im Ausmaß von Mio. € in Anspruch genommen  Leistungsanträge (ALVG) mit einer ds. Bearbeitungsdauer von 9,7 Tagen wurden bearbeitet und angewiesen; die Ausgaben betrugen 1.245,6 Mio. €  Der ServiceLine wurden 1, Gespräche angeboten, davon konnten 1, Anrufe beantwortet werden Quelle: AMS Geschäftsbericht 2014

5 4 Blitzlicht Konjunktur Der Wiener Arbeitsmarkt – Herausforderungen und Trends

6 5 Herausforderungen am Arbeitsmarkt nehmen zu  Geringe Konjunkturdynamik –Mit +0,9% kommt das Bruttoinlandsprodukt nach vier Jahren wieder an die Ein-Prozent-Grenze heran; die Prognosen für 2016 liegen in einer Bandbreite von 1,1% und 1,6% –Für die Wiener Wirtschaft ist im Jahr 2015 ein leichtes Plus von 0,2% zu erwarten  Die schwachen konjunkturellen Impulse gepaart mit dem anhaltend expansiven Arbeitskräfteangebot führen zu einer weiteren Verschlechterung am Arbeitsmarkt –Der längere Verbleib älterer ArbeitnehmerInnen im Erwerbsleben sowie –die hohe Zuwanderung von ausländischen Arbeitskräften haben stark angebotserhöhende Wirkung –Bevölkerungszahl Wiens stieg zu Jahresbeginn 2016 auf rd. 1,8 Mio. (+2,4%) –38% des gesamten Wachstums entfiel auf Wien (Österreich: 8,7 Mio., +1,3%) Quelle: Wifo, Konjunkturdaten für 2015, Prognosen lt. Synthesis, Wifo, IHS, März 2016 Konjunkturdaten 2015 für Wien sind im III. Quartal 2016 verfügbar

7 6 Gesamtwanderungssaldo in Wien nach Staatsangehörigkeit (2005 – 2014),TOP 25 Quelle: Statistik Austria

8 7 Quelle: WBR

9 8 Steigender Bildungsstand der ZuwanderInnen Wie hoch ist der Bildungsstand der 25- bis 64-jährigen Wienerinnen und Wiener, die innerhalb der letzten vier Jahre zugewandert sind?

10 9 Der Wiener Arbeitsmarkt  Beschäftigungswachstum in Wien seit 2010 –Plus 0,8% im Jahr 2015; höhere Zuwächse im lfd. Jahr 2016 (März: +1,5%) –Zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten sind überwiegend auf Teilzeitarbeit ausgerichtet - das Arbeitszeitvolumen bleibt daher annähernd konstant –Der Frauenanteil an der unselbständigen Beschäftigung liegt bei rd. 49% –Überdurchschnittliche Wachstumsraten bei der Generation 50plus (+5,5% im Jahr 2015 und lfd.) –Die AusländerInnenbeschäftigung gewinnt 2016 noch mehr an Dynamik (von +3,2% im Jahr 2015 auf +4,2% im März); AusländerInnen profitieren zu zwei Drittel von zusätzlichen Erwerbsmöglichkeiten

11 10 Herausforderungen am Wiener Arbeitsmarkt nehmen zu  Kontinuierlich steigende Arbeitslosigkeit seit 2009 –Zweistellige Wachstumsraten ab Juli 2013; Zuwächse unter 10% ab Jahresbeginn 2016 –Aktuell sind KundInnen (+4,6%) mit einem Frauenanteil von 40% arbeitslos vorgemerkt  Schulungsaktivitäten nehmen nach einem Rückgang im Jahr 2015 wieder zu –Weitere Personen sind im Aus- und Weiterbildungsprozess eingebunden (Ende März: +18,5%); der Frauenanteil liegt bei 46% Diese KundInnengruppe umfasst insgesamt rd Personen  –Altersstruktur: 11% - Jugendliche < 25 J., ein Viertel - Personen 50plus –Der AusländerInnenanteil liegt ; bei 39% –Der Anteil der KundInnen mit Migrationshintergrund macht rd. 60% aus –50% der Personen sind mit max. Pflichtschulabschluss im System erfasst; rd. 63% der AusländerInnen bzw. Personen mit Migrationshintergrund sind vorerst auf diesem Niveau eingestuft Anteil steigt noch wenn AL und SC zusammengezählt wird

12 11 Fakten zur Arbeitslosigkeit im Überblick WIENÖSTERREICH Mär.16Ver.ab.Ver.in %Mär.16Ver.ab.Ver.in % Unselbständig Beschäftigte (geschätzter Wert) ,5% ,4% Arbeitslosenquote in % (geschätzter Wert)14,0%0,3 9,4%0,1 EU-Arbeitslosenquote (Jänner 2016) 5,9%0,4 vorgemerkte Arbeitslose ,6% ,0% Personen unter 25 J ,5% ,5% Personen über 50 J ,7% ,1% AusländerInnen ,7% ,7% Personen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen ,6% ,5% Personen mit max. Pflichtschulausbildung ,7% ,7% Personen in Schulung ,5% ,1% Lehrstellensuchende (sofort verfügbar) ,4% ,0%

13 12 Entwicklung des KundInnenpotenzials Die Zahl der KundInnen (Arbeitslose + Personen in Schulung) hat sich in Wien im Zeitraum 2008 bis I. Quartal 2016 mehr als verdoppelt Jahres- bzw. Quartalsdurchschnitt

14 13 Soziodemografische Struktur – Alter – Ausbildung (Arbeitslose Personen und Personen in Schulung)  Im langjährigen Vergleich zeigt sich ein Anteil bei Jugendlichen um +/- 17%  Die Hälfte der KundInnen ist im Haupterwerbsalter zw. 25 – 44 J.  Ein Drittel ist älter als 45 J.  Ein Fünftel der vorgemerkten Personen zählt zur Generation 50plus  Dem Bildungsniveau entsprechend liegt der Fokus auf Personen mit max. Pflichtschulabschluss (Anteil pendelt +/- 53%)  Gut ein Fünftel der KundInnen hat eine Lehrausbildung positiv absolviert  Der AkademikerInnenanteil beträgt rd. 8%

15 14 Zusammenhang – Bildung und Arbeitslosigkeit Das höchste Risiko, arbeitslos zu werden, haben PflichtschulabsolventInnen Wien, Februar 2016 Arbeitslosenquoten nach Bildungsabschluss

16 15 Zusammenhang – Bildung und Arbeitslosigkeit über 20 Jahre in Österreich  Bevölkerungszahl Wiens stieg zu Jahresbeginn 2016 auf rd. 1,8 Mio. (+2,4%) –38% des gesamten Wachstums entfiel auf Wien (Österreich: 8,7 Mio., +1,3%) –14,6% der Bevölkerung Österreichs sind ausländische Staatsangehörige (1,27 Mio., ): Höchsten Zuwächse verzeichnen BürgerInnen aus Syrien ( ), Afghanistan ( ), dem Irak ( ), Rumänien (+9.600) und Ungarn (+8.700) –Internationale Zuwanderung und ausländische Bevölkerung in Wien konzentriert Quelle: Arbeitslosenquoten nach Bildungsabschluss

17 16 Langzeitbeschäftigungslose Personen Wien, März 2016  Mit rd langzeitbeschäftigungslosen Personen entfallen 44% auf Wien (Anstieg von 18% zum Vorjahresmonat; Österreich: Personen; +14%)  Der Frauenanteil liegt bei 40% (Österreich: 42%)  Die Altersstruktur bildet eine Verteilung von –13% bei Jugendlichen < 25 J. –knapp 40% bei Personen im Haupterwerbsalter –bzw. von gut einem Viertel bei Personen ab 50 J. ab  56% können max. einen Pflichtschulabschluss vorweisen; 23% haben eine Lehrausbildung erfolgreich durchlaufen

18 17 BMS-BezieherInnen Von 2011 bis zum I. Quartal 2016 erhöhte sich d er Anteil an allen Vorgemerkten von 19% auf 27%; zwei Drittel verfügen max. über einen Pflichtschulabschluss Jahres- bzw. Quartalsdurchschnitt

19 18 Personen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen Stetig leichte Erhöhung auf 13% an allen Vorgemerkten; der Vergleich mit 2008 zeigt eine Ausweitung dieser KundInnengruppe um das 2,2-fache Wien, März 2016

20 19 Personen mit Migrationshintergrund 63% der Personen mit Migrationshintergrund sind vorerst auf dem Niveau „max. Pflichtschule“ im System erfasst Wien, März 2016

21 20 Anerkannte Flüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte März 2016  arbeitslos Vorgemerkte und SchulungsteilnehmerInnen in Österreich, ein Plus von 50% gegenüber dem Vorjahresmonat  Hohe Konzentration auf Wien: rd. 66%  Männeranteil von rd. 75% (gilt für Österreich und Wien)  „Kompetenzcheck“ zur Förderung einer raschen Arbeitsmarktintegration in Wien (rd im Jahr 2015; rd im Jahr 2016 bis Ende Mai 2017)

22 21 Bestand an Asylberechtigten in AMS Geschäftsstellen im März 2016* *dargestellt werden die AMS Geschäftsstellen mit einem Bestand von arbeitslos vorgemerkten oder in Schulung befindlichen anerkannten Flüchtlingen und subsidiär Schutzberechtigten von über 100; rot = GS des AMS Wien

23 22 Anteil der Asylberechtigten* nach Arbeitsmarktbezirken im Februar 2016 *Asylberechtigte: arbeitslos vorgemerkte oder in Schulung befindliche anerkannte Flüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte

24 23 Lehrstellenmarkt/Stellenmarkt WIENÖSTERREICH Mär.16Ver.ab.Ver.in %Mär.16Ver.ab.Ver.in % Lehrstellensuchende (sofort verfügbar)Geschlecht ,4% ,0% Männer ,9% ,2% Frauen618335,6% ,7% Zugang (inkl. sonst an Lehrstellen Interessierte) ,7% ,2% Männer ,6% ,9% Frauen488265,6% ,9% Abgang (inkl. sonst an Lehrstellen Interessierte) ,7% ,6% Männer ,4% ,4% Frauen443133,0% ,0% Gemeldete offene Lehrstellen (sofort verfügbar)37871,9% ,5% Zugang (inkl. nicht sofort verfügbare OL) ,7% ,4% Abgang (inkl. nicht sofort verfügbare OL) ,2% ,5% Gemeldete offene Stellen (sofort verfügbar) ,7% ,0% Zugang (inkl. nicht sofort verfügbare OS) ,0% ,5% Abgang (inkl. nicht sofort verfügbare OS) ,5% ,7% durchschnittl. abgeschlossene Laufzeit (in Tagen)

25 24 Stellenmarkt Wien, März 2016

26 25 Arbeitsmarktentwicklung 2016 und 2017 Entspannung bleibt aus

27 26 Zentrale Arbeitsmarktindikatoren Veränderung gegenüber dem Vorjahr für die Jahre 2016 und 2017 Österreich Quelle: Synthesis, Quartalsprognose, März 2016

28 27 Arbeitsmarktentwicklung 2016 und 2017 in Wien  Arbeitskräfteangebot weiterhin expansiv Die starke Ausweitung bleibt die treibende Kraft am Arbeitsmarkt. (2016: ; 2017: ).  Beschäftigungszuwachs ohne Beschleunigung Der Zuwachs an Standardbeschäftigungsverhältnissen wird in diesem Jahr 1,1% (+9.000) betragen; 2017 wird ein Plus von 0,9% (+7.200) prognostiziert. Überwiegend bieten die geschaffenen Stellen Teilzeitverhältnisse und sind dem Dienstleistungssektor zuzuordnen.  Keine Abnahme der Arbeitslosigkeit Die Arbeitslosigkeit steigt heuer um 10,4% auf und im Folgejahr auf (+21,4%). Quelle: Synthesis, Quartalsprognose, März 2016

29 28

30 29

31 30 Arbeitslose Fördermittel in Millionen Personal VZÄ Fördermittel pro AL Arbeitslose pro VZÄ , , , , , k.A.5.250k.E.71,1

32 31 Segmentierung ein paar facts Integrationschancen Zahl der Geschäftsfälle/Jahr gut, sehr gut (IC: +66%) (53%) mittel (IC: 34% bis 65%) (30%) unvorteilhaft (IC: bis 33%) (17%) Gesamt (100%)

33 32 Segmentierung ein paar facts Bestand GF BgldKtnNÖOÖSbgStmkTirolVbgWienRegion + GF-NettoDauer >2 bis 5 J GF-NettoDauer > 5 J Summe Bestand GF BgldKtnNÖOÖSbgStmkTirolVbgWienRegion + BMSV (ohne AMS-Bezug) Bestand GF BgldKtnNÖOÖSbgStmkTirolVbgWienRegion + 50 bis 54 Jahre bis 59 Jahre bis 64 Jahre Jahre und älter Summe

34 33 Vielen Dank


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