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Möglichkeiten der Zusammenarbeit Krankenkassen & Ärzten & Apothekern Status Quo in der onkologischen Versorgung – Derzeit gilt für die Abrechnung patientenindividueller.

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Präsentation zum Thema: "Möglichkeiten der Zusammenarbeit Krankenkassen & Ärzten & Apothekern Status Quo in der onkologischen Versorgung – Derzeit gilt für die Abrechnung patientenindividueller."—  Präsentation transkript:

1 Möglichkeiten der Zusammenarbeit Krankenkassen & Ärzten & Apothekern Status Quo in der onkologischen Versorgung – Derzeit gilt für die Abrechnung patientenindividueller parenteraler Zubereitungen in der Onkologie die sogenannte Hilfstaxe – Für viele generisch verfügbare Fertigarzneimittel bestehen Rabattverträge zwischen Krankenkassen und pharmazeutischen Unternehmen Unabhängig hiervon existieren bisher ungenutzte bzw. nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten, Einsparpotenziale für die Krankenkassen bei gleichzeitiger Verbesserung der Patientenversorgung zu generieren. Einen ersten Ansatz stellt das Projekt „ARMIN“ dar. Die nachfolgende Präsentation enthält Ideen und Vorschläge für eine qualitativ hochwertige Zusammenarbeit von Krankenkassen und Leistungserbringern.

2 Ziele einer Kooperation Finanzielle Einsparung im Fachbereich Onkologie Erhaltung der derzeitigen Versorgungsstruktur und Risikoverteilung bei der Versorgung onkologischer Patienten Schaffung einer Datensammlung, welche eine bessere Kosten- und Risikoplanung bei den onkologische Diagnosen und den verschiedenen Behandlungslinien (first line…)durch die Krankenkassen ermöglicht

3 Status Quo Es ist unstrittig, dass Krankenkassen sorgsam mit den Beiträgen ihrer Versicherten haushalten müssen Ausschreibungen parenteraler Zubereitungen sind nur der zweitbeste Weg – Kurzfristige relativ hohe Einsparungen möglich bei gleichzeitig zu erwartendem Qualitätsverlust und Zerstörung der Versorgungsstruktur, Erhöhung der Kosten für Ablaufsicherung in der Arztpraxis durch Organisation der Therapie mit zwei und mehr Apotheken – Nur einseitiger Kostendruck auf generisch verfügbare Wirkstoffe sowie auf die Herstellungspauschalen, kaum Einfluss auf Preise der „Originale“ – Mittelfristig Monopolbildung und / oder Qualitätsverlust sowie wieder später steigender Preise möglich – Nur kurzfristige Problemlösung für die Krankenkassen – Geht zu Lasten Dritter (Ärzte, Patienten – keine Ausschreibungsteil-nehmer, da der Vertrag zwischen Apotheken und Krankenkassen geschlossen wird)

4 Vorschläge einer möglichen Kooperation Kostenersparnis für Krankenkassen (Abrechnungspreise parenteraler Zubereitungen) – Umsetzung durch Arzt und Apotheker Absenkung der Abrechnungspreise für generisch verfügbare Wirkstoffe deutlich unter die derzeitige Hilfstaxe Prozentuale Rabatte auf patentgeschützte Wirkstoffe Generische Verordnung durch den Arzt, keine aut idem Kreuze Abrechnung von Teilmengen für Prä- und Begleitmedikation

5 Vorschläge einer möglichen Kooperation Generierung med.-wiss. und pharmaökonomischer Daten – Schaffung einer vielfältig auswertbaren umfangreichen onkologischen pseudonymisierten Datenbank mit der Zielstellung Optimierung von Therapien Reduzierung von Nebenwirkungen Verbesserung der Lebensqualität der Patienten Kosten-Nutzen-Analysen vor allem teurer patentgeschützter Onkologika = Datenbasis für Rabattverhandlungen Standardisierung von third line Therapien Standardisierung von begleitenden Maßnahmen Datenbasis zur Berechnung Risikostrukturausgleich und zukünftige Kostenplanung u.v.m.

6 Vorschläge einer möglichen Kooperation Medikationsmanagement „Onko-ARMIN“ – Optimierung der Arzneimitteltherapie onkologischer Patienten i.d.R. multimorbide Patienten mit vielfältiger Medikation von Haus- und mehreren Fachärzten Vielfältige Interaktionen zwischen Chemotherapie und sonstiger Medikation Medikationsmanagement nur in der Zusammenarbeit von Onkologen und onkologisch spezialisierten und weitergebildeten Pharmazeuten möglich, i.d.R. arbeiten Arzt und Apotheker sowieso eng zusammen Zielstellung: – Vermeidung von Neben- und Wechselwirkungen, vor allem unter Chemotherapie – Verbesserung der Lebensqualität für den Patienten – Vermeidung von unnötigen und Doppelmedikationen – Verbesserung der Compliance

7 Vorschläge einer möglichen Kooperation Medikationsmanagement – enterale & parenterale Ernährung – Optimierung der Ernährungstherapie bei gleichzeitiger Kostenersparnis für die Krankenkassen Abstimmung onkologischer und Ernährungstherapie – Kaum Studien zu diesem Thema – daher notwendiger Bestandteil der Dokumentation Finanzierung der häuslichen Betreuung der Patienten muss gesichert sein – Case Management durch qualifiziertes Personal – Rückmeldungen an behandelnden Onkologen zur weiteren Therapieplanung – Ggf. Blutentnahmen, Gabe von Begleitmedikationen, Überwachung der Patientencompliance (z.B. bei Gabe oraler Zytostatika), Inspektion von Dauerinfusionen (z.B. 5-FU Pumpen) Beratung der Patienten i.d.R. arbeiten Arzt, Apotheker, Pflegedienst / Ernährungsschwester sowieso eng zusammen

8 Vorschläge einer möglichen Kooperation Zukünftige Ausbaumöglichkeiten – Vernetzung mit weiteren Dienstleistern im Gesundheitswesen Elektronischer Austausch für andere Dienstleister wichtiger und notwendiger Informationen – Schnelle Datenübermittlung – Vermeidung von Doppeluntersuchungen und Doppelmedikationen – Elektronische Übertragung von Aufträgen, z.B. an Pflegedienste, SAPV Teams, Palliativnetzwerke – Rückübermittlung von Informationen an den behandelnden Arzt – Case Management – Etablierung offener Systeme, dem Ärzte und Apotheken beitreten können – Vernetzung über gemeinsam nutzbarer Software Ausbau und Vernetzung bestehender Versorgungsstrukturen führt zu hoher Versorgungsqualität und Wettbewerb

9 Umsetzung und Finanzierung Absenkung der Abrechnungspreise für parenterale Zubereitungen durch Apotheken – Erhebliche Kostenersparnis für die Krankenkassen – Einsatz eines Teiles der Kostenersparnis zur Finanzierung einer med.-wiss. onkologisch ausgerichteten Datenbank inklusive Monitoring der Daten Aufwandsentschädigungen an Ärzte für Datendokumentation Auswertung der Daten = vielfältiger Nutzen Weitere Kostenersparnisse durch automatisch wachsende Vernetzung der Marktteilnehmer

10 Konkrete Zahlen Preisberechnung generischer Wirkstoffe – Derzeitiger Abrechnungspreis Hilfstaxe abzüglich preiswerter Einkauf (=Herstellungspreis Industrie + Herstellerrabatt + Vertriebs- und sonstige Kosten) = Maximales Einsparpotential – Aufteilung: 50% Krankenkasse 50% pharmazeutische Industrie und Apotheke Preisberechnung patentgeschützter Wirkstoffe – Weitergabe von 50% der Einkaufsvorteile = z.B. bei Herceptin, Avastin ca. 2,5% des Apothekeneinkaufspreises Herstellungspauschalen (Arbeitspreise) Apotheke – Arbeitspreis für alle patientenindividuellen parenteralen Zubereitungen in Höhe von ca. 78 Euro pro Zubereitung inklusive Trägerlösung – Notwendig für qualitativ hochwertige Herstellung, Fachpersonal, Service, Investitionen etc.

11 Konkrete Zahlen Kostenersparnis für die Krankenkassen pro Patient und Jahr durch Absenkung der Abrechnungspreise für parenterale Zubereitungen ca Euro Finanzierung med.-wiss. onkologischen Datenbank – Aufwandsentschädigung Arzt Ca. 85 Euro pro Patient und Quartal für med. Dokumentation unter Chemotherapie Ca. 25 Euro pro Patient und Quartal für Dokumentation Nachsorge – Kosten Datenbank inkl. Monitoring Ca. 15 Euro pro Patient unter Chemotherapie und Quartal für Monitoring und Softwareanbieter Ca. 5 Euro pro Patient und Quartal für Softwareanbieter und Monitoring Nachsorge Die Erweiterung des Projektes auf den Bereich der parenterale Ernährung ist möglich und sinnvoll

12 Vertragsbeirat Schnelle Reaktion auf Veränderungen durch Bildung eines Vertragsbeirates – Bestehend aus je 2 bis 3 Vertretern der Krankenkassen, Ärzte und Apotheker – Regelmäßige Treffen und Kommunikation – Schnelle Reaktion auf Marktveränderungen, z.B. » Auslauf Patentschutz » Änderungen Therapieleitlinien Zusammenfassung: Die engere Zusammenarbeit von Kostenträgern und Leistungserbringern sowie der Leistungserbringer untereinander führen zu höherer Qualität und Effizienz.


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