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Praxisrelevante Mitbringsel aus den Tropen Hausärztlicher Qualitätszirkel Strohgäu, 03.06.2005.

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Präsentation zum Thema: "Praxisrelevante Mitbringsel aus den Tropen Hausärztlicher Qualitätszirkel Strohgäu, 03.06.2005."—  Präsentation transkript:

1 Praxisrelevante Mitbringsel aus den Tropen Hausärztlicher Qualitätszirkel Strohgäu,

2 Was ist relevant? Hepatitis A Typhus Malaria Cholera Reise-Diarrhö (ETEC) Dengue Legionellose Tollwut Gelbfieber Polio Ebola RKI, Gesundheitsbericht Fernreisen 2001

3 Was ist relevant? Hepatitis A Typhus Malaria Cholera Reise-Diarrhö (ETEC) Dengue Legionellose Tollwut Gelbfieber Polio Leishmaniasis Schistosomiasis Ebola

4 Reise-Diarrhoe, akut 50-75% bakteriell 10% viral ETEC, EHEC Campylobacter Salmonellen Shigellen Vibrionen Norwalk (-like), Rotaviren, Enteroviren

5 Reise-Diarrhoe, akut Rest (15-40%) parasitär Giardia lamblia Cryptosporidium parvum Entamoeba coli Cyclospora Balantidium coli Isospora Trichinella

6 Reise-Diarrhoe, protrahiert Alle obigen Erreger, PLUS: Helminthen Pilze Fehlbesiedlung nach (voreiliger) antibiotischer Behandlung; AB- assoziierte Diarrhoe Tropische Sprue Disaccharidaseman gel

7 Was ist relevant? Hepatitis A Typhus Malaria Cholera Reise-Diarrhö (ETEC) Dengue Legionellose Tollwut Gelbfieber Polio Leishmaniasis Schistosomiasis Ebola

8 Ethymologischer Exkurs Dengü, Dangé oder Dengwe? Dengue-Fieber (span. = Ziererei) relativ gutartige Infektionskrankheit in den (Sub-)Tropen, hervorgerufen durch die von - Aetremades-Arten übertragenen Typen I u. II des Dengue-Virus (ein ARBO-Virus B; gegenwärtig in die Gattung Flavivirus der Togaviridae eingeordnet......

9 Steckbrief In 90% leichtes grippales Syndrom 10%: Makuläres Exanthem mit hohem Fieber Schwäche, Malaise Therapie: Symptomatisch (Antipyretisch, ggf. Intensiv-Maßnahmen) Überträger: Aedes aegypti Inkubation 3-14 Tage 1: Klassisches Dengue-Fieber 2: Hämorrhag. Dengue-F. 3: Dengue-Schock- Syndrom MELDEPFLICHTIG!

10 Verbreitung

11 Was ist relevant? Hepatitis A Typhus Malaria Cholera Reise-Diarrhö (ETEC) Dengue Legionellose Tollwut Gelbfieber Polio Leishmaniasis Schistosomiasis Ebola

12 Legionellen Weltweit verbreitet, Häufigkeitsgipfel Sommer & Herbst Viele Arten, davon pathogen: L. pneumophilae Übertragung: Aerosole (Dusche, whirlpool, klimatisierte Räume) über die Atemwege 2-10 Tage nach Infektion fieberhafte Erkrankung, unspezifische Symptome Später Schmerzen im Brustraum, Schüttelfrost, hohes Fieber; gelegentlich Bauchschmerzen mit Durchfällen und Erbrechen.

13 Legionellen Bei Gehirn-Beteiligung Benommenheit und schwere Verwirrtheitszustände; bei schweren Verläufen lebensgefährliche Lungenentzündung, die in 15 % der Fälle tödlich sein kann (Ältere und kleine Kinder; Immunsupprimierte!) Leg. vermehren sich nur in Süßwasser bei Temperaturen zw. 25 und 55°

14 Legionellen Diagnose: Verlauf, Anamnese Röntgen Serologie Therapie: Azithromycin 500mg o.d. für 5 Tage Alternativ: Erythromycin, Rifampicin, Clarithromycin oder Levofloxacin (Daschner)

15 Was ist relevant? Hepatitis A Typhus Malaria Cholera Reise-Diarrhö (ETEC) Dengue Legionellose Tollwut Gelbfieber Polio Leishmaniasis Schistosomiasis Ebola

16 Gelbfieber Erreger: Flavivirus Überträger: aedes aegypti Keine kausale Therapie Urbane & sylvatische Übertragung, Mischformen

17 Was ist relevant? Hepatitis A Typhus Malaria Cholera Reise-Diarrhö (ETEC) Dengue Legionellose Tollwut Gelbfieber Polio Leishmaniasis Schistosomiasis Ebola

18 Leishmaniasis - Steckbrief Erreger: Leishmanien, Überträger: Phlebotomen Tropische & subtropische Klimazonen, einschl. Mittelmeerländer

19 Leishmaniasis Kutane L: Orient-, Aleppo- oder Delhi-Beule (Leishmania donovani, L. chagasi)

20 Leishmaniasis Viszerale L.: Kala Azar Fieber Hepatosplenomegalie Hypergammaglobulinä mie, Panzytopenie KEINE Eosinophilie!

21 Leishmaniasis Therapie: Natrium- Stibogluconat In Erprobung: Paromomycin

22 Was ist relevant? Hepatitis A Typhus Malaria Cholera Reise-Diarrhö (ETEC) Dengue Legionellose Tollwut Gelbfieber Polio Leishmaniasis Schistosomiasis Ebola

23 Schistosomiasis - Steckbrief Erreger: Schist. Hämatobium, japonicum, mansoni (u.a.) Verbreitung: Tropen und Subtropen Exposition in stehenden Gewässern mit Schnecken als Zwischenwirten und deren Nahrung (Wasserlilien)

24 Bilharziose / Schistosomiasis

25

26 Jede Mikro-/ Makrohämaturie nach Tropenaufenthalt ist Bilharziose- verdächtig! Intensive Suche nach Eiern Urin (S. haematobium) Stuhl (S. mansoni) Evtl. Rektum- Biopsien Serologie!

27 Schistosomiasis Therapie: Praziquantel (Biltrizide)

28 Was ist relevant? Hepatitis A Typhus Malaria Cholera Reise-Diarrhö (ETEC) Dengue Legionellose Tollwut Gelbfieber Polio Leishmaniasis Schistosomiasis Ebola

29 Cholera Vibrio cholerae Übertragung durch Wasser oder in kontaminiertem Wasser lebenden Meerestieren Klinik: von asymptomatisch bis hin zum schwersten enterisch-fieberhaften Krankheitsverlauf. Todesfälle durch rasche Dehydratation. Risiko für Reisende: „Very low even in countries where epidemics occur. Humanitarian relief workers in disaster areas and refugee camps are at risk.“ (WHO) Vorbeugung: übliche hygienische Maßnahmen.

30 Cholera

31 Dukoral® Orale Choleravakzine 2 Impfdosen für Erwachsene im Abstand von 7d (Kinder 2-6a: 3 Dosen) Impfschutz 1 Woche nach 2 Dosis Schutzdauer: ~ 2a Lt. Herstellerangaben 85-90% Schutz gg. Cholera, 50-65% Schutz gegen ETEC Preis: € 49,90 für zwei Impfdosen


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