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Berufsbildner-Nachmittag Herzlich Willkommen zum Berufbildnernachmittag.

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Präsentation zum Thema: "Berufsbildner-Nachmittag Herzlich Willkommen zum Berufbildnernachmittag."—  Präsentation transkript:

1 Berufsbildner-Nachmittag Herzlich Willkommen zum Berufbildnernachmittag

2 Berufsbildner-Nachmittag Traktanden: - Begrüssung (Jürg Pfeiffer GBS ST. Gallen, Aleksandar Tot, ODA-Präsident) - Workshop„Wenn es nicht rund läuft…“ (Marie-Louise Schmidlin CoachingWerk) -Rechtliches (Madeleine Messmer, BD SG) -Infos ODA (Tot Aleksandar) / Infos GBS SG (Jürg Pfeiffer)

3 Berufsbildner-Nachmittag « Wenn es nicht rund läuft…“ Generationen: Silberhaar, Boomers, X, Millenials, Y, Why, Chips, Z, Viele Unterschiede, eine Gemeinsamkeit = Das sind Menschen aus verschiedenen Kulturen, Familien, Traditionen, Weltanschauungen, Werten… Menschen mit Bedürfnissen, Wünschen, Hoffnungen – und Enttäuschungen

4 Berufsbildner-Nachmittag « Wenn es nicht rund läuft…“ Inhalte: Wovon sprechen wir? Wann ist eine Person gesund? Was geht das die Wirtschaft an? Was wird getan? Und die Jugendlichen? 3 Arbeitsgruppen: Diskussion / Meinungsbildung / Lösungsansätze Vorstellung der Gruppenarbeiten und Plenumsdiskussion

5 Berufsbildner-Nachmittag Definition einer psychisch gesunden Person (WHO, 2003) Psychisch gesund fühlt sich eine Person, wenn sie ihre intellektuellen und emotionalen Fähigkeiten ausschöpft alltägliche Lebensbelastungen bewältigt produktiv arbeitet in der Gemeinschaft einen Beitrag leistet

6 Berufsbildner-Nachmittag Das bedeutet: stabiles Selbstwertgefühl gefestigte Identität bzgl. der verschiedenen Rollen im Alltag Gefühl der Selbstwirksamkeit Gefühl der Handlungskontrolle Optimistisch, zuversichtlich, ausgeglichen Komplexe dynamische Interaktion zwischen biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren. Beeinflusst durch: Individuelle Aspekte, sozioökonomische, kulturelle & ökologische Faktoren (WHO, 2001)

7 Berufsbildner-Nachmittag Was geht das die Wirtschaft an? 17% der Schweizer Bevölkerung sind betroffen Essstörungen Angststörungen Depressionen EU-27-Staaten, Schweiz, Island, Norwegen = 27% leiden 1 x pro Jahr an einer psychischen Krankheit Krankheit schränkt Person ein – betrifft alle Lebensbereiche Volkswirtschaftliche Kosten: 7 Milliarden Franken – jährlich

8 Berufsbildner-Nachmittag Was wird getan? Politische Ebene Empfehlung OECD 2014 «Mental Health and Work Schweiz» Verstärkte Bemühungen am Arbeitsplatz in Bezug auf Prävention und Absenzenmanagement zur Förderung der Arbeitsplatzerhaltung. [ … ] auf die Rolle der Arbeitgeber und eine arbeitsplatzorientierte Frühintervention fokussieren Bildungspolitik mit Fokus auf den Übergang aus dem Bildungssystem mit Augenmerk auf Schulabbrecher und Invalidenrentenantragsteller neue IV-Fälle bei 18 – 24jährigen im Jahr 2014

9 Berufsbildner-Nachmittag Was wird konkret getan (Forts.) Bundesebene: Berichtsentwurf «Psychische Gesundheit in der Schweiz (Projektteam: BAG + GDK + GFCH 2014) Umsetzungsplan zu skizzierten Massnahmen: 2016 Kantonale Ebene: (1 Beispiel) Zug: «Psyche krank? Kein Tabu!» mit Ariella Kaeslin … Gemeinden: RAV Beratungen, Integrative Institutionen BAG: Bundesamt für Gesundheit, GDK: kantonalen Gesundheitsdirektoren, GFCH: Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz

10 Berufsbildner-Nachmittag Und die Jugendlichen? Plötzlich wird das Leben knallhart. Ein Übergang im Leben - kann auch ein Bruch sein. 10 – 20% der Jugendlichen haben eine psychische Erkrankung 15 – 24jährige Erwerbstätige sind überdurchschnittlich häufig gestresst Entwicklungsaufgabe dieses Lebensabschnitts: Loslösung von der Familie – selbständig werden Aufbau von Beziehungen zu Peers, dann Partnerschaft Freundschaften, Akzeptanz in Peergruppen Identitätsentwicklung – Auseinandersetzung der inneren und äusseren Realität

11 Berufsbildner-Nachmittag Was trägt zur Krankheit bei? Häufigste psychische Erkrankungen, 6 – 18 Jahren: Angst, Störungen des Sozialver- haltens/Störung mit Oppositionellem Trotzverhalten, ADHS, Depressionen) Stress Arbeit die keinen Sinn macht, Arbeitsbedingungen, Diskriminierung, Zeitdruck, Unterbrechungen, Unfairness «verhätschelt sein» – nicht lebenstüchtig werden können Mangel an Lernstrategie für Soft-Skills im Alltag (Umgang mit Konflikten, Verhaltenstraining, wie geht man in einer Hierarchie um, Aufgaben / Verantwortungen / Kompetenzen) Nicht verstanden werden – versteht sich selbst oft nicht

12 Berufsbildner-Nachmittag Was hält Jugendliche psychisch gesund? Aufgaben die Sinn machen – Umgang mit Unverstandenem Aufgaben die sie bewältigen können – Umgang mit Stress Verstehen ihre Ereignisse im Leben – Umgang mit Beziehungen Eltern, die sie bedingungslos lieben, statt in Watte zu packen Arbeitgeber die Jugendliche als ihre Zukunft sehen und in sie investieren BB mit fachlichen, vor allem aber sozialen und persönlichen Kompetenzen wie z.B. Verständnis, Geduld, Empathie, …

13 Berufsbildner-Nachmittag 3 Gruppen Diskussion / Meinungsbildung / Lösungsansätze Ihre Meinung zu diesem Thema Ihre Erfahrungen mit psychisch kranken Jugendlichen Welche Unterstützung brauchen Sie in Ihrer Funktion/Rolle – von wem? Wie bringt man Jugendlichen das Arbeits-Alphabet bei? Betreuung von der Auswahl bis zur LAP – Möglichkeiten und Grenzen Bitte halten Sie Ihre wichtigsten Punkte auf FlipChart fest, für die Präsentation im Plenum

14 Berufsbildner-Nachmittag « Wenn es nicht rund läuft…“ Inhalte: Wovon sprechen wir? Wann ist eine Person gesund? Was geht das die Wirtschaft an? Was wird getan? Und die Jugendlichen? 3 Arbeitsgruppen: Diskussion / Meinungsbildung / Lösungsansätze Vorstellung der Gruppenarbeiten und Plenumsdiskussion

15 Berufsbildner-Nachmittag Lösungsansätze (Arbeiten und Verhalten) M. Pfiffner, PHZH: Arbeit muss Sinn machen Verantwortung nicht nur für Teilprozesse, sondern für ganzen Prozess Mitmachen nicht bloss zusehen, Schritte anpassen und konsequent sein Fehlerkultur: sie dürfen 2 x den gleichen Fehler machen (regelmässig nach einer Arbeit überprüfen was gut gemacht / was beim nächsten Mal besser gemacht werden kann) Zumuten, dass sie etwas können Netz2, Case Management Berufsbildung: In Beziehung sein und bleiben Jugendliche sind selbstbehauptet nicht selbstbewusst Enttäuschungen erleben war früher vertrauter, geübter, klarer Selbstbehauptet heisst, sie haben Mühe mit Autoritäten (inkl. Eltern) Berufsbildner, Firma in Rüti ZH Jugendliche haben in den letzten 15 Jahren immer weniger «Sitzfleisch» etwas abzuschliessen Wenn nötig individuelle Lösungen: Lehre von 4 auf 6 Jahre verlängern, zusätzliches Lehrjahr um Erfahrungen zu sammeln

16 Berufsbildner-Nachmittag Lösungsansätze (Einbezug Eltern) Netz2, Case Management Berufsbildung: Eltern speziell in der Anfangszeit einbinden Zusammenarbeit und Zusammenspiel 1. Orientierung, 2. Struktur, 3. Rahmen, 4. Goodwill, 5. Konsequenzen bei Rahmenübertretungen MBA Coach anfordern Mentor aus Penionär-Pool Betreuung: Kontrolle der Hausaufgaben, Klarheit, Fordern ohne überfordern Berufsbildner, Berufsschullehrer, in Rüti ZH Eltern einbeziehen, telefonisch, brieflich, persönlich Elternbesuchswoche: 60 – 80% der Eltern kommen Eltern geben wenig Leitplanken Laissez fair – aber nicht weh machen dabei Lehrlinge heute: kein Biss, sind schnell beleidigt Halten es kaum aus, wenn ihre Kinder wütend sind auf sie Semo (Motivationssemester) Einbindung Eltern als Unterstützung des Lernenden Bevor Lernende Volljährig werden gemeinsam festlegen, dass Eltern weiterhin unterschreiben

17 Berufsbildner-Nachmittag Lösungsansätze (Berufsbildner / Wahl der Lernenden) Semo (Motivationssemester) Gleiche Regeln für Lernende wie für Mitarbeiter (Pünktlichkeit, Dauer von Pausen, etc.) Verhalten miteinander besprechen, z.B. Hausaufgaben nicht gemacht, wie und wann dem Lehrer sagen… Rahmenbedingungen festhalten: Abend im Ausgang = Morgen an der Arbeit, wach und konzentriert Interesse am Lernenden zeigen, Noten mit Semesterbeurteilung besprechen (warum besser / warum schlechter / was anders gemacht = Gewicht auf Stärken legen) Lügen geht nicht – früher oder später wissen wir es, deshalb – gleich sagen was ist Wahl und Ausbildung der BB sehr wichtig Weiterbildung und Erfahrungsaustausch intern und extern (Regionale Gruppen von Verbänden, oder gegenseitige Betriebsbesuche) BB muss auch «abladen» können Auswahl der Lernenden: Schnupperassessment, KV 3 Tage, andere Berufe 5 Tage Tests, einfachere Arbeiten Beobachtet von BB und HR – abendliche Berichte Wenn beide (BB und HR) ok, dann Lehrvertrag

18 Berufsbildner-Nachmittag Konkrete Unterstützung: (meine persönliche Auswahl) Werner Alfred Selo Stiftung: / Kampagne zur Früherkennung und Prävention psychischer Krankheiten bei Berufseinsteigern. Checklisten: Früherkennung: Alarmsignale psychischer Erkrankungen am Arbeitsplatz Leitfaden für Gespräche mit psychisch belasteten Mitarbeitenden Leitfaden Situationsklärung mit oder ohne Einforderung einer Verhaltensänderung Infoline für Arbeitgeber – Fragen rund um psychische Gesundheit Gesundheitsförderung Schweiz, Bern: Companion – Psychische Gesundheit bei Jugendlichen im betrieblichen Umfeldwww.gesundheitsfoerderung.ch Companion App für Jugendliche Companion Web & Kurse für Berufsbildungsverantwortliche und Praxisbildner Companion Link für Führungs- & Fachpersonen betriebliches Gesundheitsmgmt.

19 Berufsbildner-Nachmittag Weitere Informationen: Niklas Baer, Psychiatrie Baselland, Fachstelle Psychiatrische Rehabilitation Gruppe Clienia, ambulante und stationäre Behandlungen junger Erwachsener, 18 – 25 Jahrewww.clienia.ch Film im Auftrag des Basler Erziehungsdepartements «Plötzlich wird das Leben knallhart»

20 Berufsbildner-Nachmittag

21 Berufsbildner-Nachmittag Viel Erfolg und gutes Gelingen

22 Berufsbildner-Nachmittag Ergänzung: Das Verhalten der Eltern: stehen ohne wenn und aber hinter ihrem Kind Der Jugendlichen: Fühlen sich missverstanden, erdrückt von den vielen Anforderungen, flüchten in die virtuelle Welt, in die Krankheit – weg von… Erwachsene generell: Ohnmacht, Unverständnis Wir mussten auch, das sind Weicheier Beispiele: Lehrlingslager: Schweinsfilet, Glace auf Boden, eigenes Schlafzimmer, teilen von Dusche und WC, Kleinkind: Sandkasten – keine Konsequenzen – der Kiga soll… Eltern: ausspielen gegeneinander zulassen, Kind mit Auto fahren für Fussweg=5’

23 Berufsbildner-Nachmittag Drei Workshops: a) Auseinandersetzung mit dem Thema Führungskultur / Gesundheitsmanagement / Casemanagement / Bewusstsein bzgl. psychischen Erkrankungen / Status und Auftrag an BB Erkenntnisse: Was das Management wissen sollte. b) Auseinandersetzung mit dem Thema Spannungsfeld von Alltags-Arbeit  Berufsbildner / was ist ein guter BB / Welche Aus-/Weiterbildung braucht es? Erkenntnisse: Was braucht’s damit BB erstrebenswerte Rolle und Aufgabe bleibt? c) Auseinandersetzung mit dem Thema Bedürfnisse der Lernenden / das Arbeits-Alphabet – wer bringt’s ihnen bei / Eltern, wie Verbindlichkeiten schaffen? Erkenntnisse: Lernende packen an, weil …

24 Berufsbildner-Nachmittag M « gesetzliche Aspekte “

25 Berufsbildner-Nachmittag Seite 25 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin Gefährliche Arbeiten / Gesundheitsschutz Begleitende Massnahmen

26 Berufsbildner-Nachmittag Art. 4 der ArGV 5 / Änderung vom 1. August 2014 (Herabsetzung des Mindestalters zur Ausführung von gefährlichen Arbeiten auf 15 Jahre) 1.(Art. 29 Abs. 3 ArG) 2.1 Jugendliche dürfen nicht für gefährliche Arbeiten beschäftigt werden. 3.2 Als gefährlich gelten alle Arbeiten, die ihrer Natur nach oder aufgrund der Umstände,unter denen sie verrichtet werden, die Gesundheit, die Ausbildung und die Sicherheit der Jugendlichen sowie deren physische und psychische Entwicklung beeinträchtigen können Seite 26 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin

27 Berufsbildner-Nachmittag -Ausnahmen für Jugendliche ab 15 Jahren sind in der beruflichen Grundbildung möglich (mit Zustimmung SECO) -Die OdA definieren die begleitenden Massnahmen in den Bildungsplänen (Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz) Seite 27 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin

28 Berufsbildner-Nachmittag Aufgaben der Kantone in Lehrbetrieben mit Berufen mit gefährlichen Arbeiten Aufgabe 1: Bis 31. Juli 2019  Alle bestehenden Bildungsbewilligungen in Lehrbetrieben mit Berufen mit gefährlichen Arbeiten überprüfen (Selbstdeklaration mit Stichproben) Aufgabe 2: Ab in Krafttreten der begleitenden Massnahmen  Bei neuen Bildungsbewilligungen die begleitenden Massnahmen im Betrieb überprüfen (im Rahmen der Betriebsexpertise durch die Betriebsexperten) und das Arbeitsinspektorat anhören Seite 28 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin

29 Berufsbildner-Nachmittag Bestehende Bildungsbewilligungen -Das SBFI genehmigt mit Zustimmung des SECO die begleitenden Massnahmen (Anhang 2 im Bildungsplan) -Kantone haben ab der Genehmigung 2 Jahre Zeit, die bestehenden Bildungsbewilligungen zu überprüfen -Die Lehrbetriebe bestätigen mit Deklaration die Umsetzung der begleitenden Massnahmen -Das Amt für Berufsbildung führt in den Lehrbetrieben Stichproben durch -Wenn OK…  die vorhandene Bildungsbewilligung erneuert Seite 29 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin

30 Berufsbildner-Nachmittag -Wenn nicht OK…  setzt das Amt für Berufsbildung die Frist für Optimierungen  die Optimierungen werden überprüft  die Bildungsbewilligung wird erneuert oder sistiert Seite 30 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin

31 Berufsbildner-Nachmittag  Beratung und Begleitung der Lehrvertragsparteien, bei Gefährdung der Ausbildungsziele, bei Konflikten, bei Lehrstellenwechsel, bei Lehrvertragsauflösung  Aufsicht erteilen von Bildungsbewilligungen, beachten der gesetzlichen Bestimmungen, Rechtsauskünfte, Sonderentscheide Seite 31 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin Berufsbildnertag Laborant/in EFZ

32 Berufsbildner-Nachmittag Seite 32 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin Unter welchen Umständen sind die kantonalen Berufsbildungsämter zu kontaktieren?

33 Berufsbildner-Nachmittag Beratung- und Vermittlungsstelle  für die Vertragsparteien  bei rechtlichen Fragen  zum Lehrvertrag allgemein  bei Konflikten  bei Lehrvertragsauflösung Seite 33 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin Berufsbildnertag Laborant/in EFZ

34 Berufsbildner-Nachmittag Beratung- Vermittlungsstelle  bei ungenügenden Leistungen  allgemein Schwierigkeiten / Problemen  Stellenwert / Wichtigkeit aufzuzeigen  etc. nicht abschliessend Seite 34 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin Berufsbildnertag Laborant/in EFZ

35 Berufsbildner-Nachmittag Rechtliche Fragen  Arbeitszeiten  Jugendschutzverordnung  Arbeitssicherheit / Gesundheitsschutz  Sonntagsdienst  Ferien (Jugendurlaub)  etc Seite 35 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin Berufsbildnertag Laborant/in EFZ

36 Berufsbildner-Nachmittag Ausbildung / Lehrvertrag  Änderungen im Lehrvertrag  Probezeit  bei Berufswechsel  Niveauwechsel  Verlängerung  Verkürzung der Ausbildung  Lehrvertragsauflösungen Seite 36 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin

37 Berufsbildner-Nachmittag Seite 37 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin Berufsbildnertag Laborant/in EFZ Wir sind bestrebt mit den Vertragsparteien nach Lösungen zu suchen! Beratung kann auch im Betrieb stattfinden!

38 Berufsbildner-Nachmittag Seite 38 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsbraterin Privatsphäre

39 Berufsbildner-Nachmittag Privatsphäre bezeichnet den nichtöffentlichen Bereich, in dem ein Mensch unbehelligt von äußeren Einflüssen sein Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit wahrnimmt. [1] Das Recht auf Privatsphäre gilt als Menschenrecht und ist in allen modernen Demokratien verankert. Dieses Recht kann aufgrund des öffentlichen Interesses an einer Person oder zu Zwecken der Strafverfolgung eingeschränkt werden.freie Entfaltung der Persönlichkeit [1]Menschenrechtöffentlichen Interesses an einer PersonStrafverfolgung (aus Wikipedia) Seite 39 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin

40 Berufsbildner-Nachmittag Schweiz In der Schweiz wird die Privatsphäre durch generelle Normen (Art. 13 der Bundesverfassung = Schutz vor staatlichen Uebergriffen; Art. 28 Zivilgesetzbuch = Schutz vor privaten Uebergriffen) sowie durch einige Spezialnormen geschützt. Sie ist nur durch ein überwiegendes öffentliches oder privates Interesse verletzbar. BundesverfassungZivilgesetzbuch Seite 40 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin

41 Berufsbildner-Nachmittag Seite 41 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin Kriminelle Handlungen

42 Berufsbildner-Nachmittag Je nach Ursache / Taten Massnahmen treffen. Ev. Kontaktaufnahme mit der Kantonspolizei  Bei Diebstahl  Digitalen Medien  Nutzen digitaler Medien und rechtlichen Aspekten  (Opfer / strafbare Handlungen)  Ev. Kinderschutzzentrum am Kinderspital für Jugendliche bis zum vollendeten 18. Altersjahr Seite 42 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin

43 Berufsbildner-Nachmittag Kontaktstelle Kantonspolizei Sicherheitsbeauftrager Telefon Seite 43 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin

44 Berufsbildner-Nachmittag Lehrvertrag  Lehrvertrag: Besonderer, befristeter Einzelarbeitsvertrag (OR 344 – 346)  Vertragsparteien beim Lehrvertrag: Lehrbetrieb und lernende Person / gesetzliche Vertretung  Lehrvertrag kann nach Ablauf der Probezeit nicht mehr gekündigt werden  Auflösung ist nach Ablauf der Probezeit in Ausnahmefällen möglich Seite 44 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin Berufsbildnertag Laborant/in EFZ

45 Berufsbildner-Nachmittag  Kündigung in der Probezeit  Kündigungsfrist: 7 Tage  für beide Parteien einseitig möglich  Auflösung im gegenseitigen Einvernehmen  beide Vertragsparteien einverstanden  Zeitpunkt, Grund, Forderungen usw. werden schriftlich festgehalten (Auflösungsvereinbarung)  Einseitige Auflösung aus wichtigem Grund:  fristlos aus wichtigem Grund die andere Vertragspartei kann eine Begründung verlangen (schriftlich) Seite 45 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin Berufsbildnertag Laborant/in EFZ

46 Berufsbildner-Nachmittag Seite 46 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin Berufsbildnertag Laborant/in EFZ

47 Berufsbildner-Nachmittag Die Lehraufsicht wird bei allen Lehrvertragsauflösungen informiert. Die Beratung der Lehrvertragsauflösung erfolgt durch die Lehraufsicht (Form, rechtliche Fragen Informationen, etc.) Seite 47 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin Berufsbildnertag Laborant/in EFZ

48 Berufsbildner-Nachmittag Seite 48 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin Berufsbildnertag Laborant/in EFZ Fragen ?

49 Berufsbildner-Nachmittag Danke für Ihre Aufmerksamkeit Seite 49 Amt für Berufsbildung Madeleine Messmer, Ausbildungsberaterin Berufsbildnertag Laborant/in EFZ


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