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Hinsehen.at Stabsstelle für Missbrauchs- und Gewaltprävention, Kinder- und Jugendschutz in der ED Wien.

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Präsentation zum Thema: "Hinsehen.at Stabsstelle für Missbrauchs- und Gewaltprävention, Kinder- und Jugendschutz in der ED Wien."—  Präsentation transkript:

1 hinsehen.at Stabsstelle für Missbrauchs- und Gewaltprävention, Kinder- und Jugendschutz in der ED Wien

2 Was heißt Präventionsarbeit? Respektvoller und wertschätzender Umgang: Wie gehen wir miteinander um…? in Bezug auf Nähe – Distanz in Bezug auf einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Macht/Funktion Wissen aneignen, um überlegt handeln zu können Schaffen eines präventiven Umfeldes

3 Was darf ich noch tun? Nähe-Distanz Nähe ist wichtig!! Individuelle Komponente (kulturelle Unterschiede und situative Komponente) Gute Körperkontakte sind: Beidseitig erwünscht (geht vom Kind aus) Ohne sexuelle Motivation Passen in den jeweiligen Rahmen

4 Was sind Grenzverletzungen? Unabsichtliches überschreiten der persönlichen körperlichen, psychischen Grenze: komisches Gefühl Sie geschehen ohne sexuelle Motivation, aus Gleichgültigkeit, selten und sind korrigierbar. Um keine Kultur der Grenzverletzungen zu schaffen, die täterfreundlich ist, gilt es zu intervenieren! Intervention: Ansprechen, Benennen und Ausbildungen, Weiterbildungen ermöglichen

5 Wann beginnt Gewalt? Absichtliche körperliche/psychische Grenzverletzungen sind Gewalt: z.B. Verängstigungen, Drohungen, Beschimpfungen, Schläge, Festhalten, Einsperren, Entzug von Essen… Sexualisierte Gewalt: Eine Person wird von einer anderen Person als Objekt zur eigenen sexuellen Befriedigung und zur Befriedigung von Machtbedürfnissen benutzt. Intervention: Stoppen! Ombudsstelle kontaktieren und Vorgesetzte informieren!

6 Wer tut so etwas? TäterInnen kommen aus allen Gesellschaftsschichten und Berufen Täterstrategien: Ausnützen von Abhängigkeiten/Macht/Funktion Manipulation des Umfeldes und der Person – geplante Tat! Auswählen von täterfreundlichen Einrichtungen Intervention: präventives Umfeld!

7 Wie erkenne ich sex. Gewalt? In vertrauensvollen Beziehungen und im Geheimen daher schwer erkennbar und hohe Dunkelziffer Dem eigenen Gefühl trauen (komisches Gefühl) – jedem Verdacht nachgehen Es gibt wenige körperliche Symptome, die eindeutig auf sexualisierte Gewalt hinweisen. Wir kennen unmittelbare Folgen und Langzeitfolgen auf körperlicher und psychischer Ebene. Zugleich gibt es auch Betroffene, die keine Symptome haben. Es ist daher ratsam nicht auf Symptomsuche zu gehen. Intervention: Sich als Vertrauensperson anbieten

8 Welche Aufgaben hat eine Vertrauensperson? …garantiert Vertraulichkeit …ohne Geheimhaltung zu versprechen …bestärkt die Person zu reden … stellt sich auf die Seite der/des Betroffenen (Ich glaube dir!) … dokumentiert die Entwicklung … berät sich selbst mit Fachpersonen (anonyme Beratung)

9 Was fördert ein präventives Umfeld? (1) Bewusstsein, dass Übergriffe und (sex.) Gewalt auch bei uns passieren Kultur des Hinsehens, Ansprechens: Wie gehen wir miteinander um? Grenzverletzungen, Übergriffe, Gewalt benennen und ansprechen! Konsequenzen Kinder und Jugendliche stärken (Mitbestimmung ermöglichen…)

10 Was fördert ein präventives Umfeld? (2) Dialogischer Leitungsstil Feedback-Kultur Transparentes Arbeiten, d.h. Ansprechen von Problemen Aus- und Weiterbildungen (Grundkurse) Regelmäßiges Thematisieren Weiterbildungen Öffentlichkeitsarbeit (PGR-)Präventionsbeauftragte/r …

11 Was tun bei Verdacht auf sex. Gewalt? Ruhe bewahren (Nicht wer schnell hilft, sondern wer überlegt handelt, handelt richtig) Gespräch mit einer vertrauten, kompetenten Person bzw. im Team Hilfe von außen holen: Ombudsstelle, andere Präventionseinrichtungen Information an das Ordinariat

12 Präventionsbeauftragte/r Auftrag und Rückhalt durch PGR/Institution Themenanwalt/Themenanwältin Sensibilisierung Bildung, Information, Diskussion Ansprechperson/Vertrauensperson Wissen, was im Krisenfall zu tun ist

13 Was tut die Erzdiözese? Opfer, Angehörige bei Verdacht Ombudsstelle Beschuldigte/r TäterIn Diözesane Kommission Bildungsarbeit zur Verhinderung von (sexualisierter) Gewalt Stabsstelle Begleitung der betroffenen Gemeinde bei Verdacht oder Aufdeckung Gemeinde- beratung


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