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Zürcher Fachhochschule Medienethik zwischen Publizistik und Ökonomie 1 Einführung: Von was sprechen wir? – das Programm 18. September 2009; IPMZ, HS 2.48;

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Präsentation zum Thema: "Zürcher Fachhochschule Medienethik zwischen Publizistik und Ökonomie 1 Einführung: Von was sprechen wir? – das Programm 18. September 2009; IPMZ, HS 2.48;"—  Präsentation transkript:

1 Zürcher Fachhochschule Medienethik zwischen Publizistik und Ökonomie 1 Einführung: Von was sprechen wir? – das Programm 18. September 2009; IPMZ, HS 2.48; Uhr Prof. Dr. Vinzenz Wyss Forschungsleiter IAM, ZHAW Winterthur

2 Zürcher Fachhochschule 2 Von was sprechen wir? Wir steigen mit Beispielen ein: –Fall 1: der Lotsenmord von Klotender Lotsenmord von Kloten –Fall 2: Armeedrama –Fall 3: …Ihre Beispiele…

3 Zürcher Fachhochschule 3 z.B. Recherchemethoden Anteil derjenigen, die die Methode für vertretbar halten (in %) Quelle: Esser 1998 / Wyss 2002 GB Deutsch- land** USA*CH Sich als Mitarbeiter in einem Betrieb betätigen, um an interne Informationen zu kommen Vertrauliche Regierungsunterlagen verwenden Informationsquellen unter Druck setzen Private Unterlagen wie Briefe und Photos ohne Erlaubnis veröffentlichen Sich durch Geldzuwendungen vertrauliche Unterlagen beschaffen Sich als eine andere Person ausgeben, falsche Identität benutzen Informationsquellen Vertraulichkeit zusagen, aber nicht einhalten Anzahl der befragten JournalistenN=726N=1498N=1156N=1952

4 Zürcher Fachhochschule 4 Lernziele Sie können kompetent am Diskurs über Medienethik teilnehmen (analytisch und systematisch) Sie erkennen relevante ethische Problembereiche des Journalismus Sie sind in der Lage, zur Bearbeitung journalistisch-ethischer Dilemmata transparente und konsistente Regelsysteme und Analyserahmen heranzuziehen Sie kennen Regelinstanzen wie z.B. den Schweizer Presserat und sind in der Lage, Fälle zu beurteilen, die vor den Presserat gelangen Sie gehen von einer gestuften Verantwortung im Medienhandeln aus und erkennen das Potenzial organisationsbezogener Konzepte der Selbstverpflichtung und Selbstregulierung wie z.B. Stakeholder- und Qualitätsmanagement oder Media Governance

5 Zürcher Fachhochschule 5 Definition von Ethik: Ethik ist die systematische Reflexion über Moral. Die journalistische Ethik ist entsprechend die systematische Reflexion über Moral im Journalismus. Ethik im Journalismus fragt nach den Prinzipien guten journalistischen Handelns und ihren Begründungen (Thomass 2003)

6 Zürcher Fachhochschule 6 Was leistet Medienethik als angewandte Ethik ? Identifizieren von Normen-Vorstellungen Begründung von Moralvorstellungen Orientierungshilfe in schwierigen Entscheidungssituationen Stärkung des Verantwortungsbewusstseins von Medienorganisationen und Medienschaffenden Hilft bei der Argumentation für korrektes Handeln Ethik wirkt als Steuerungsressource neben dem Recht und dem Markt

7 Zürcher Fachhochschule 7 Verhältnis von Recht und Ethik Was das Gesetz nicht verbietet, verbietet der Anstand zuerst Verweis auf medienrechtliche Bestimmungen Recht ist aber nur Minimalvoraussetzung für ethische Standards Selbstverantwortung Ethik ist Selbstbindung des Berufes und damit eine Steuerungsressource neben dem Markt und dem Recht Gesetz wirkt von aussen, ethische Regeln (Kodizes) von innen auf den Journalismus

8 Zürcher Fachhochschule 8 Teilorganisationen der Medienorganisation Medienorganisation Redaktion Management Politik etc. Wirtschaft Religion

9 Zürcher Fachhochschule 9 Das Programm https://home.zhaw.ch/~wys/ipmz/medienethik.htm Lektüre zur Einführung: Rüdiger FuniokRüdiger Funiok Ausblick auf nächste Veranstaltung: MedienfunktionenMedienfunktionen

10 Zürcher Fachhochschule 10 Ihr Beitrag Kredits: 4 (=120 Std.) –26 Std. Besuch der Vorlesung inkl. Präsentation –20 Std. Lektüre plus Vor- und Nachbereitung –08 Std. Bearbeitung DIGIREP-Modul –16 Std.Fallstudie bearbeiten: Fall- und Literatur-Recherche, Koordination, Analyse, Präsentation vorbereiten –26 Std.Verschriftlichung der Fallstudie nach formalen Vorgaben (5-7 Seiten) –24 Std. Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung


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