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Der komplexe Fall aus der Hausarzt-Praxis Fallvorstellung von Valerio Rosinus.

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Präsentation zum Thema: "Der komplexe Fall aus der Hausarzt-Praxis Fallvorstellung von Valerio Rosinus."—  Präsentation transkript:

1 Der komplexe Fall aus der Hausarzt-Praxis Fallvorstellung von Valerio Rosinus

2 40-Jährige Patientin - musste sich innert 2 Monaten 2-mal wegen Schwindel hinsetzen - der Kopf sei sehr schwer - es sei wie Ameisen im Kopf - sie könne dann keine Antwort geben - 1x Chefin nicht mehr erkannt - in letzter Zeit oft Schreibfehler

3 Untersuchung: Internistischer Status, alles o.B. -Neurostatus unauffällig. Labor: alles o.B.

4 Entschluss zur neurologischen Abklärung inkl. CT beim Neurologen

5 Neurologische Untersuchung: Feinschlägiger Tremor der oberen Extremitäten beim Vorhalteversuch, ohne Absinken. Reflexe alle symmetrisch normal, Hirnnerven intakt. Blindstrichgang war nicht möglich. CT des Schädels ohne Kontrast: normales Nativscan. EEG: leichte Allgemeinveränderung mit Betaüberlagerung, kein Herd, keine epilepsiespezifischen Potentiale.

6 Beurteilung des Neurologen: - Vegetatives-neurasthenisches Syndrom Anfälle muten hyperventilationsartig an Empfehlung: Anxiolytikum

7 Kurz vor Weihnachten 2001 in der Praxis schwere psychische Kriese mit Schwindel, Hyperventilation und Panik. Besserung auf Temesta Diagnose: Panikattacken Beginn mit Citalopram 20 mg und Temesta 1,0mg

8 2004 berichtet die Patientin über stark störende Gedächtnisprobleme, die nun auch ihrer Chefin aufgefallen seien. Sie vergesse alles. Am liebsten würde sie irgendwo hinaufklettern und hinunterspringen.

9 Erneuter Verdacht auf Demenz: Test mit TFDD Test zur Früherkennung von Demenz +Depressionsabgrenzung Patientin erreicht aber 42 von 50 Punkten Depressionsskala mit 7-8 (max. 10 Pkt.) Der Uhrentest aber völlig ungenügend

10 Erneute Neurologische Abklärung im EEG leichte unspezifische Allgemeinveränderungen - Schädel CT: unauffällig, keine Atrophie. (schwieriges CT, da Angst der Patientin vor Röhre, MRI nicht machbar und i.v. Kontrastmittel misslingt)

11 Beurteilung des Neurologen: Anfänglich der Meinung, es liege ein dementieller Prozess (Alzheimer) vor. im EEG und CT aber keine Abnormitäten ev. doch nur eine Depression

12 2005 neue und starke Rückenschmerzen. Im CT der LWS: Diskushernien L4/L5 und L5/S1 mit Kompression der Nervenwurzeln. (MRI war wegen Platzangst nicht durchführbar.) Die vorgeschlagene Operation lehnt die Patientin aus Angst ab.

13 Ab Okt 2005 wird die Patientin voll AUF, Rente der PK und IV-Anmeldung ablehnender Renten-Entscheid der IV

14 2007 erneute Demenztests MMSE 25 (30) Uhrentest aber völlig ungenügend, nur die Zahl 12 oben, keine Zeiger, keine Ziffern d.h. 2 Punkte (von 5 )

15 . Psychiatrische Beurteilung 2007: - Angst- und Panikattacken mit Agoraphobie und Klaustrophobie - Reaktiv bedingte mittelgradig schwere Depressionen, mit visuellen Halluzinationen - Angstbedingte Mikroverwirrungszustände

16 Patientin willigt nun endlich ein, eine Abklärung an der Memoryklinik des Waidspitals durchzuführen Anmeldung Memoryklinik Waidspital Zürich


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