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Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer 3. TOP-Seminar für Abteilungsleiter Moderne Staatsführung – Good Governance 31.1./1.2.2002

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Präsentation zum Thema: "Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer 3. TOP-Seminar für Abteilungsleiter Moderne Staatsführung – Good Governance 31.1./1.2.2002"—  Präsentation transkript:

1 Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer 3. TOP-Seminar für Abteilungsleiter Moderne Staatsführung – Good Governance 31.1./

2 Prof. Dr. Patrick Kenis Policy and Organisation Studies Faculty of Social and Behavioural Sciences Tilburg University Management komplexer Netzwerke – am Beispiel der Niederlande

3 Die folgenden Ausführungen erläutern die akademische Diskussion über das Phänomen komplexer Netzwerke in den Niederlanden Die Diskussion über komplexe Netzwerke in den Niederlanden bezieht sich vorrangig auf die Meso- Ebene Einige Vorbemerkungen (1/2)

4 Die erste Generation an niederländischen Publikationen zu diesem Thema orientierte sich an erster Stelle an internationalen Publikationen (insbesondere auch an Fritz Scharpfs Politikverflechtung) Die zweite Generation niederländischer Literatur bezieht sich vor allem auf die Beurteilung von Netzwerken und das Management von Netzwerken Einige Vorbemerkungen (2/2)

5 Was sind komplexe Netzwerke? Wie können Netzwerke beurteilt werden? Wie kann der Erfolg oder Misserfolg von Netzwerken erklärt werden? Wie können Netzwerke gemanagt werden? Schlussfolgerungen: Die Position von öffentlicher Verwaltungen in Netzwerken Übersicht

6 Ein Beispiel Definition komplexer Netzwerke Komplexe Netzwerke und Governance Eigenschaften komplexer Netzwerke Was sind komplexe Netzwerke? (1/5)

7 Ein Beispiel: Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Fischerei: von korporatistischer Steuerung vor den 80er Jahren zu Netzwerkmanagement in den 90er Jahren Was sind komplexe Netzwerke? (2/5)

8 Definition komplexer Netzwerke Komplexe Netzwerke sind: … relativ dauerhafte, nicht formal organisierte, durch wechselseitige Abhängigkeiten, gemeinsame Verhaltenserwartungen und Orientierungen sowie Vertrauensbeziehungen stabilisierte Kommunikationsstrukturen zwischen Individuen oder Organisationen, die dem Informationsaustausch, der kooperativen Produktion eines Kollektivgutes oder der gemeinsamen Interessenformulierung dienen. (Benz 1995) Was sind komplexe Netzwerke? (3/5)

9 Komplexe Netzwerke und Governance °Governance (Staatsführung, Politikgestaltung) ist Folge komplexer Interaktionsprozesse zwischen einer grossen Anzahl von Akteuren. Diese sind gegenseitig abhängig von einander, wodurch Politikgestaltung nur durch Zusammenarbeit zwischen den Akteuren zu Stande kommen kann. Diese Zusammenarbeit ist aber nicht selbstverständlich und kommt nicht spontan zu Stande (Klijn en Koppenjan, 1997) °Hierarchische Staatsintervention ist weder eine empirisch belegbare noch normative tragfähige Option zur Implementation politischer Maßnahmen Was sind komplexe Netzwerke? (4/5)

10 Eigenschaften komplexer Netzwerke °Akteure sind in der Erreichung ihrer Ziele gegenseitig abhängig °Abhängigkeit führt zu dauerhaften Beziehungen zwischen den Akteuren °Abhängigkeit führt zu Vetorechten bei den Akteuren °Die Dauerhaftigkeit kreiert und verfestigt die Mittelverteilung °Als Folge der Interaktionen entstehen Regeln, die das Verhalten der Akteure regulieren °Verteilung von Mitteln und Regelgestaltung führen zu einer Geschlossenheit für Akteure ausserhalb des Netzwerkes Was sind komplexe Netzwerke? (5/5)

11 Netzwerke können nicht an Hand der Zielsetzungen eines bestimmten Akteurs beurteilt werden Netzwerke können nicht an Hand der gemeinsamen Zielvorgabe des Netzwerkes beurteilt werden Ein Beurteilungskriterium muss davon ausgehen, dass verschieden Akteure mit verschieden Zielen interagieren, dass Zielvorgaben schwierig messbar sind, dass sich Zielvorstellungen ändern und dass bestimmte Interessen und Beteiligte vergessen werden können Wie können Netzwerke beurteilt werden? (1/2)

12 Kriterien für die Beurteilung der Qualität von Netzwerken sind: °Ex-post Zufriedenheit + °Win-win Situationen (d.h. Zufriedenheit auf kollektiver Ebene) + °Offenheit, Sorgfalt, Zuverlässigkeit und Legitimität Wie können Netzwerke beurteilt werden? (2/2)

13 Durch Faktoren auf der Ebene der Interaktion zwischen den Akteuren Durch Faktoren auf der Ebene des Netzwerkes Wie kann der Erfolg oder Misserfolg von Netzwerken erklärt werden? (1/3)

14 Faktoren auf der Ebene der Interaktion zwischen den Akteuren °Das Ausmass, in dem Akteure sich ihrer gegenseitigen Abhängigkeit bewusst sind °Das Ausmass, in dem Akteure im Stande sind unterschiedliche und widersprüchliche Interessen im Sinne eines gemeinsamen Interesses neu zu definieren °Das Ausmass, in dem Interaktionen unbeeinflusst sind von Strategien anderer Akteure °Das Ausmass, in dem Netzwerkmanagement vorgesehen ist °Das Ausmass, in dem mächtige Akteure andere weniger mächtige Akteure berücksichtigen Wie kann der Erfolg oder Misserfolg von Netzwerken erklärt werden? (2/3)

15 Faktoren auf der Ebene des Netzwerkes °Das Ausmass, in dem die Akteure, deren Mittel für die Lösung eines Problems notwendig sind, auch tatsächlich beteiligt sind °Das Ausmass, in dem Akteure auch in anderen Zusammenhängen mit einander zu tun haben und als solche schon gemeinsame Regeln entwickelt haben °Das Ausmass, in dem sich bestimmte Regeln entwickelt haben (z.B. je stärker die gegenseitige Abgrenzung ist und je schwächer die Regeln für Konfliktbeherrschung sind, desto schwieriger werden Entscheidungen sein) Wie kann der Erfolg oder Misserfolg von Netzwerken erklärt werden? (3/3)

16 Ausgangspunkt dieser Frage ist, dass die Abstimmung von Zielen und Interessen meistens nicht automatisch stattfindet. Steuerung oder Management ist daher notwendig Netzwerkmanagement unterscheidet sich wesentlich von herkömmlichem Management Es werden zwei Typen von Netzwerkmanagement unterschieden: Prozessmanagement und Netzwerkkonstituierung Wie können Netzwerke gemanagt werden? (1/3)

17 Wie können Netzwerke gemanagt werden? (2/3)

18 Wie können Netzwerke gemanagt werden? (3/3)

19 Die besonderen Aufgaben der öffentlichen Verwaltung: wie können die besonderen Aufgaben der öffentlichen Verwaltung mit Netzwerksteuerung in Einklang gebracht werden? Das Vorgehen von öffentlichen Verwaltungen in Netzwerken: Netzwerkmanager oder Vertreter von eigenen Zielen? Schlussfolgerungen: Die Position von öffentlichen Verwaltungen in Netzwerken


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