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1 Was brauchen Care Leaver? Übergänge aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben gemeinsam gestalten Severine Thomas Care Leaver in der Schweiz–

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Präsentation zum Thema: "1 Was brauchen Care Leaver? Übergänge aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben gemeinsam gestalten Severine Thomas Care Leaver in der Schweiz–"—  Präsentation transkript:

1 1 Was brauchen Care Leaver? Übergänge aus stationären Erziehungshilfen ins Erwachsenenleben gemeinsam gestalten Severine Thomas Care Leaver in der Schweiz– Der Betreuung entwachsen? Zürich Universität Hildesheim & Internationale Gesellschaft für Erzieherische Hilfen (IGfH, Frankfurt) 1

2 Gliederung  Was sind eigentlich Care Leaver?  Care Leaver Projekte der IGfH / UNI Hildesheim  Was brauchen Care Leaver?  Beispiele internationaler Übergangsbegleitung  Care Leaver beteiligen – Übergangspraxis weiterentwickeln! 2

3 Care Leaver?! 3

4 Care Leaver Projekte in Kooperation von IGfH und Universität Hildesheim  Projekt „Was kommt nach der stationären Jugendhilfe?“ ( ) Bestandsaufnahme der Ausgangssituation für den Übergang aus stationären Hilfen Fokus auf das Handeln der Fachpraxis Arbeitsbuch: Beispiele guter Praxis im In- und Ausland  Projekt „Rechte im Übergang – Die Begleitung und Beteiligung von Care Leavern“ ( ) Subjektives Erleben des Übergangs und erfahrene Unterstützungsformen Fokus auf die Perspektive der jungen Menschen selbst Infobroschüre und Internetseite für Care Leaver (und Fachpraxis) unter Beteiligung der AdressatInnen (Interviews, Beteiligungsworkshops, Hearing mit Policy Makers) 4

5 Aktuelle Rahmenbedingungen für Übergänge Bisherige Formale Orientierungen in der Hilfe  Selbstständigkeit als formale Schlüsselkategorie  Volljährigkeit als zeitliche Markierung  Erwachsensein = alleine Wohnen? Strukturelle Ungleichheiten  Unterschiedliche Hilfevoraussetzungen: Regionale Disparitäten  Übergang an der Schnittstelle verschiedener Hilfesysteme 5

6 6 Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik: Monitor Hilfen zur Erziehung 2012, S. 11 Datengrundlage: Bestandserhebung zum , eigene Darstellung Hilfen zur Erziehung nach Lebensalter

7 Care Leaver im Vergleich zu ihren Peers 7

8 Was brauchen Care Leaver? - Was ist gute Praxis?  Nicht mehrere Übergangsprozesse parallel einleiten!  Partizipation im Sinne von Selbstverantwortung und Selbstbestimmung fördern!  Netzwerke stärken / Gruppenangebote erweitern!  Reversible und flexible Übergängen aus Erziehungshilfen ermöglichen!  Bildung als Aufgabe der Erziehungshilfe besser verwirklichen! 8

9 Was brauchen Care Leaver? - Was ist gute Praxis?  Abschiede vorbereiten und Abschiednehmen lernen!  Orte des Zurückkommens schaffen!  Bindungen ermöglichen und erhalten: Ehemaligenarbeit und Patenschaften institutionalisieren!  Infrastruktur für Hilfen aus einer Hand verbessern! 9

10 Die Perspektive der Adressat_innen  Viele Care Leaver fühlen sich nicht gut vorbereitet.  Auch Care Leaver mit positiven Hilfeverläufen fühlen sich im Übergang z. T. zurückgewiesen.  Extremer Wechsel aus stark reglementierter Lebenssituation in Wohngruppen und Heimen wird als Bruch erlebt.  Der Abschied von Vertrauenspersonen wie Pflegeeltern oder Betreuer_innen wird in der Vorbereitung auf den Übergang wenig thematisiert.  Schlüsselfaktoren im Übergangs aus der Sicht von Care Leavern:  Beziehungskontinuität  Handlungsspielräume  wirtschaftliche Sicherheit 10

11 Was war schwierig im Übergang?  Schlechte Bürokratie  Mehr Mitentscheidung  Kaution bezahlt wer?  Vorurteile gegenüber Heim- und Pflegekindern bei Wohnungssuche überwinden  Mehr haushaltspraktische Erfahrungen  Zu wenig Infos für die erste Wohnung  Rechtliche Beratung  Keine Betreuung an Feiertagen  Zu schneller Auszug  Mehr finanzielle Sicherheit  Langfristig denken  „Homebase“  Psychische Belastung höher  Kenntlichmachung des Careleaver-Status  Bessere Beratung  75%-Bla  Abzweigungsantrag hängt von den Eltern ab  Alternativen/Perspektiven aufzeigen  Wissen über Mietvertrag, Bestandteile der Nebenkosten usw. unklar  Elternunabhängiges BAFöG  Extrem lange Bearbeitungszeit von Anträgen 11

12 Was war hilfreich im Übergang?  Ambulante Erziehungshilfen  Onkel Google  Betreuung  Freunde  Pflegefamilien  Bezugserzieherin  Erstausstattung 12

13 13

14 Internationale Perspektiven auf den Übergang  Anspruch auf Erziehungshilfen bis 23 – Rückkehr möglich!  Gesetzliche Verankerung der Übergangsbegleitung  Übergangsprogramme für Care Leaver: Wohnen + Bildung  Selbstorganisation und Selbsthilfe von Care Leaver  Kampagnen zur Verbesserung der Situation von Care Leaver  Sensibilisierung für Anforderungen an den Übergang: Hearings mit Politik, Fachpraxis und Care Leaver  Stärkung der Rechte von Care Leaver: Advocacy 14

15 Rechte von Care Leavern 15 Rechte Hilfe nach 18? § 41 SGB VIII Bildung Gesicherte Existenz Jugend- gerechtes Aufwachsen Mitbe- stimmung

16 Die „Unterstützung“ von Care Leavern kann viele Gesichter haben 16 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!


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