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Richard Wilfing Beratungs- und Förderlehrer für Kinder mit Legasthenie und /oder Dyskalkulie Mitarbeiter im SPZ Unterweißenbach/Freistadt

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Präsentation zum Thema: "Richard Wilfing Beratungs- und Förderlehrer für Kinder mit Legasthenie und /oder Dyskalkulie Mitarbeiter im SPZ Unterweißenbach/Freistadt"—  Präsentation transkript:

1 Richard Wilfing Beratungs- und Förderlehrer für Kinder mit Legasthenie und /oder Dyskalkulie Mitarbeiter im SPZ Unterweißenbach/Freistadt

2 Ausgangspunkt – Fragestellung: Erlass GZ /26-V/4(V/8)2001Legasthenieerlass Die Förderung von Schüler/innen mit spezifischen Lern- schwierigkeiten ist ein Grundanliegen der Schule. Die Sicherung des Schriftspracherwerbs ist dabei von zen- traler Bedeutung im Sinne einer verlässlichen För- derung. Die Legasthenie ist ein ernst zu nehmendes Problem, das nicht mit Sinnesbehinderungen, mit Lernrück- ständen, mit seelischen, motorischen, ausdrucksbe- zogenen Störungen oder mit ethnisch/kulturell be- dingten Schwierigkeiten beim Zweitspracherwerb ver- wechselt werden darf.

3 Ausgangspunkt – Fragestellung: Erlass GZ /26-V/4(V/8)2001Legasthenieerlass Wenn daher die Leistungen im Schriftspracherwerb deutlich unter dem Vergleichsniveau der jeweiligen Leistungs- bzw. Altersstufen liegen oder sich massive Störungen beim Erfassen, Verarbeiten oder Wieder- geben von Informationen zeigen, dann ist umgehend darauf zu reagieren.

4 Legasthene Kinder und ihre Förderung – ein Modell Was ist (nicht) Legasthenie? Diagnose/Förderdiagnose Förderplan für Kinder mit Legasthenie und/oder Dyskalkulie Legasthenieerlass + Leistungsfeststellung Modell Freistadt: Beratungs- und Förderlehrer für legasthene Kinder Fragen und Diskussion

5 Wann hat das Kind wahrscheinlich keine Legasthenie: Gibt sich das Kind im täglichen Umgang begriffsstutzig? Ist unfähig, Situationen, Zusammenhänge und Folgen zu erkennen? Verhält sich meistens unlogisch und impulsiv? Versagt das Kind in der Schule in allen Fächern? Lernt alles langsamer, später und mühsamer als andere Kinder?

6 Wann hat das Kind wahrscheinlich keine Legasthenie: Ist das Kind manuell und technisch uninteres- siert und ungeschickt? Erfolgt der Unterricht in der Schule in einer anderen Sprache als seiner Muttersprache? Hat das Kind häufig Schul- oder Lehrerwechsel – bzw. Unterrichtsausfälle? Sind die Lernprobleme neu: z. B. mit einem be- sonderen Ereignis, wie Scheidung, Tod, Krank- heit, Unfall aufgetreten? Hat das Kind Seh- Hör- oder Bewegungsstörun- gen?

7 Primäre Symptome: Synthetische Störung: Schwierigkeiten im Zusammenlesen der Buchstaben zum Wort, obwohl Buchstaben richtig erkannt werden. Schwierigkeiten im Zusammenschreiben der Buchstaben zum Wort, obwohl Buchstaben optisch und akustisch bekannt sind.

8 Primäre Symptome: Analytische Störung: Schwierigkeiten in der Zerlegung des ge- hörten Wortklangbildes in die einzelnen Buchstaben und in die richtige Reihen- folge. Haftenbleiben an der Ganzheits- gestalt der Wortbilder beim Lesen.

9 Primäre Symptome: Störung in der Assoziation zwischen Buchstabenbild und Lautklang. Daher Verwechslung der einzelnen Buchstaben beim Lesen und Unfähigkeit, aus bekann- ten Buchstaben zusammengesetzte Wör- ter zu lesen.

10 Primäre Symptome: Reversion: Verwechseln von sich spiegelbildlich unterscheidenden Buchstaben: q – p, b – d, n – u.

11 Primäre Symptome: Inversion: Vertikalverwechslungen: b – q, a – e.

12 Primäre Symptome: Umstellungen bzw. Vertauschungen beim Lesen und Schreiben: Bort statt Brot.

13 Primäre Symptome: Diktatschreiben ist beeinträchtigt – Abschreiben nicht.

14 Primäre Symptome: Klanggestaltfehler: meist Auslassungen – Konsonantenver- bindungen, schwache Vokale und En- dungen sind besonders betroffen.

15 Primäre Symptome: Impulsiver Arbeitsstil: schnelle, flüchtige Problemlösungen.

16 Primäre Symptome: Raum – Lage – Labilität: Lesen stärker als Rechtschreibung beein- trächtigt. Schwierigkeiten, die Richtung der Buchstaben zu beachten, Umstellun- gen von Zahlen, seitenverkehrtes Schrei- ben. Verwechslung von d-b, ie – ei, m – w; zweistellige Zahlen: 25 = 52.

17 Primäre Symptome: Lautdifferenzierungsschwäche: erkennbar an Buchstabenauslassungen, Wortverstümmelungen.

18 Primäre Symptome: Speicherschwäche: Erkennbar an Schwierigkeiten des Be- haltens von Wortbildern, des Wiederer- kennens von Wortbildern, Auslassungen von Buchstaben beim Ab-, Diktat- und Spontanschreiben, Häufung von Regel- fehlern (Groß- Kleinschreibung).

19 Sekundäre Symptome: Stottern Verhaltensstörungen ADHS Aufmerksamkeits-, Konzentrationsschwäche Ängste Depressive Erscheinungen Schädigung des Selbstwertgefühls u.v.m.

20 Synonyme für Legasthenie: Dyslexie Umschriebene Lese- Rechtschreibstörung Lesestörung Teilleistungsschwäche Raumlageprobleme Gedächtnisprobleme Lernstörung …

21 Legasthenie – Definition: >>> Pal Ranschburg (1928): Leseschwäche >>> Maria Lindner (1951): Teilleistungsschwäche >>> Charlotte Schenk-Danzinger (1971): … ist eine aus dem Rahmen der übrigen Leistungen fallende Schwäche im Erlernen des Lesens bei guter Intelligenz…

22 Legasthenie – Definition: Einerseits liegen Aufmerksamkeits- und Wahr- nehmungsprobleme zu Grunde, andererseits gibt es Probleme mit Symbolen, wie Buchstaben und/oder Zahlen – dies zeigt sich im Symptom einer speziellen oder umschriebenen Lese- Rechtschreib- Schwäche bei zumindest durchschnittlicher und guter Intelligenz.

23 Legasthenie – Definition:

24 Legasthenie – LRS Definition: Während die Legasthenie in der frühen Kindheit entsteht oder auch schon als Anlage mitgebracht wird und über Jahre anhält, kann eine LRS auch vorüber- gehender Art sein. LRS kann entstehen: bei krankheitsbedingter Abwesenheit, bei Zuzug aus einem anderssprachigen Land, bei Familienkrisen, durch anregloses Milieu – kleiner Wortschatz... allgemeine Lernschwäche, Minderbegabung, Neurologischer Erkrankungen: Aphasie, Cerebralparese, Seh- Hörbehinderung, Analphabetismus, bei häufigem Lehrer- oder Schulwechsel.

25 Legasthenie – LRS Definition: Wichtig ist auch die Klärung - was ist ein Recht- schreibfehler - was ist ein Wahrnehmungsfehler? Legasthene Kinder machen hauptsächlich Wahr- nehmungsfehler, d.h. sie nehmen im Moment des Schreibens oder Lesens durch ihre differenzierten Sinneswahrnehmungen nicht wahr, dass sie Fehler machen. Diese Wahrnehmungsfehler entstehen hauptsächlich bei sehr oft verwendeten Wörtern.

26 Legasthenie – LRS Definition: Wortdurchgliederung – Auslassungen (geich), Hinzufügen (geleich), Reihenfolge (geilch) Vertauschen optisch unterscheidbarer Buchstaben (dald, Murm) Vertauschen akustisch unterscheidbarer Buchstaben (kleich, Walt) Dehnung - und Schärfungsfehler (schwihmen, faren) Merk- und Speicherfehler - geläufige Wörter werden falsch geschrie- ben, gleiche Wörter im Text werden unterschiedlich geschrieben (vür, wier, fon) Kombinationen der Typologien (schmihmen) Hauptproblem der legasthenen Kinder ist, dass sie ihre Gedanken beim Lesen, Schreiben und Rechnen schlecht lenken können.

27 Diagnose ( griech.) genau erkennen, unterscheiden, beurteilen

28 Förderdiagnose Definieren von Fein- und Nahzielen der Förderung Planen von Fördermaßnahmen = FÖRDERPLAN eventuell: Förderkontrakt

29 Diagnoseverfahren: Anamnesegespräch Diagnose der Grundfunktionen Schreibbewegungstest ELFE – Leseverständnistest Salzburger Rechtschreibtest CMM 1-4 bzw. CFT 20-R (kognitive Leistungen) Wortschatztest und Zahlenfolgentest (WS/ZF-R) Rechenfertigkeiten- und Zahlenverarbeits- Diagnostikum (RZD 2-6) Aufmerksamkeits-Funktions-Symptom – Test

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37 Informelle Legastheniediagnose: DatumFörderprogrammAnmerkung ??Elterngespräch: Mutter / Lehrergespräch Sehr unruhig; ablenkbar; viele Allergien; verträumt, sensibel; geringe Frustrationstoleranz. Geht ungern zur Schule. Bemüht; ehrgeizig. Probleme beim Abschreiben. Lesen: O.K. Rechtschreibung: v.a. beim Abschreiben/ganze Sätze Rechnen: beim Ea Probleme Auditiv.: ? ??SelbsteinschätzungHÜ macht er nie alleine. Hat manchmal einen ruhigen Platz für HÜ. Kontrolliert nie die HÜ. Braucht ein bis zwei Stunden für HÜ! Kommt nicht gut mit der Lehrerin aus. Geht manchmal gerne in die Schule. Hat manchmal Angst in die Schule zu gehen. Macht manchmal die HÜ. TeilleistungsdiagnoseSchreibbewegung: absetzen, unsicher! Visuelle Wahrnehmung + Speicher Auch auditiv unsicher! Linke Seite: Motorik und Serialitätsprobleme Raum-Lage-Orientierung! Kurz- und Langzeitspeicher ! Zungenmotorik

38 Informelle Legastheniediagnose: ELFE - SprachverständnistestÜberdurchschnittlich ausgeprägtes Leseverständnis = 89% Salzburger - Rechtschreibtestgarten, Muter, see, blat, im = ihm; vellen = fehlen; fersuchen, Bott, wan, ohne, kärze, kent, vorraum, siet, ferschbrochen, Harre, schlukt, Östereich, fliest, veraten, artzt Groß-, Kleinschreibung; v = f; ä =e; Vorsilbe; Konsonantenverdoppelungen; Dehnungen, ß Wortschatz- und Wortfindungstest WWT 6-10 o.k. siehe Protokoll: Ausdruck CMM 1-4RW: 33 / PR: 77% !!!

39 Informelle Legastheniediagnose: ??AFS – Test !Akustische / visuelle Serialität Raum – Lage ; visuelle Differenzierung Bei Anweisungen eher unkonzentriert; bei der Durchführung: fahrig, angespannt, nervös.. Problem: p/q

40 Therapieplan: Schreibbewegungstherapie Teilleistungstraining: v.a.: Serialität ! visuelle Differenzierung Rechtschreibtraining Heermann: Schreibbewegungstherapie (Ernst Reinhardt Verlag) Easy Training Program (vis. Differenzierung und Serialität) Richtig Reihen bilden; Serialität (öbv&hpt) G. Tacke: Das 10-Minuten Rechtschreibtraining (Auer) Später: Grissemann: Psycholinguistische Lese- und Rechtschreibförderung

41 Förderung benötigt jeder Mensch Sie dient der Weiterentwicklung des Individuums ermöglicht – wenn nötig – einen Nachteilausgleich

42 Was ist eine individuelle Förderplanung? ist die diagnosegeleitete, geplante Begleitung der Lernprozesse eines Kindes folgt einem dynamischen Entwicklungskonzept, das von Beginn weg Planungs- und Rückkoppelungs- schleifen vorsieht geht von den individuellen Stärken aus knüpft am aktuellen Niveau von Erkenntnissen, Fertig- keiten und Fähigkeiten des Kindes an setzt sich zum Ziel lebensrelevante Kompetenzen auf- zubauen

43 Fördermaßnahmen werden unter folgenden Fragestellungen erarbeitet: Welche Fördermaßnahmen sind aufgrund der diagnos- tischen Informationen notwendig? Wie werden die Stärken des Kindes genützt? Wie muss die Lernumgebung gestaltet sein, um die Förder- maßnahmen verwirklichen zu können? Welche methodisch-didaktische Vorgangsweise empfiehlt sich? Welche Mittel (Materialien, PC, u. a.) werden benötigt?

44 Notwendige Haltungen: Orientierung an seinem Entwicklungsprofil Respektvoller, wertschätzender Umgang Einfühlsam und klar sein im Kontakt Sicherheit bieten und Vertrauen schenken Stärken stärken hilft Schwächen schwächen! Fehler als beste Lernchance sehen Respektieren von Lernumwegen Würdigung statt Bestrafung Individuelle Maßstäbe für die Beurteilung

45 ??Schreibewegungstraining Rechtschreibtraining: Groß- Kleinschreibung Teilleistungstraining am Computer: Serialität; visuelle Differenzierung 1x geübt! Probleme beim Erkennen von Nomen gegenüber anderen Wörtern! Visueller Speicher; Serialität; visuelle Differenzierung; Raum - Lage = Easy Training Program ??Easy Training Program Schreibbewegung Rechtschreibtraining: Verb Teilleistungstraining Überall verbessert: bis auf Simon (Serialität) Heute sehr unruhig (Regenwetter?): wetzt am Sessel, fällt einmal vom Sessel; Sehr polternd auch in der Sprache ??Easy Training Program (schw) Schreibbewegung Rechtschreibtraining: Verb (fertig machen) geübte Formen gehen gut Raumlage-Probleme: 90° Regeln gut verstanden – jedoch Probleme beim Lückentext: Groß/Kleinschreibung Durch seine Unruhe schleichen sich manchmal Flüchtigkeitsfehler ein! ??Easy Training Program (schw) Schreibbewegung Rechtschreibtraining: Adjektiv Förderplan (Ausschnitt)

46 Leistungsbeurteilung bei LRS bzw. Legasthenie Rundschreiben zum Legasthenieerlass vom oberösterreichischen Landesschulrat A3-23-1/2-01 Bei der Leistungsfeststellung ist zu berücksichtigen, dass im Lehrplan des Pflichtgegenstandes Deutsch folgende Bereiche angeführt sind: Volksschule – Sprechen, Lesen, Verfassen von Texten, Rechtschreiben, Sprachbetrachtung Hauptschule und AHS – Sprechen, Schreiben, Lesen und Textbetrachtung, Sprachbetrachtung und Sprach- übung Im Lehrplan der Hauptschule und AHS-Unterstufe wird in der Bildungs-und Lehraufgabe ausdrücklich betont, dass es sich um gleichwertige Lernbereiche handelt.

47 Leistungsbeurteilung bei LRS bzw. Legasthenie Rundschreiben zum Legastheniererlass vom oberösterreichischen Landesschulrat A3-23-1/2-01 Schularbeiten und andere schriftliche Leistungsfeststellungen dürfen daher nicht ausschließlich nach Art und Anzahl der Rechtschreibfehler beurteilt werden. Im § 16 der Verordnung über die Leistungsbeurteilung werden fachliche Aspekte für die Beurteilung von Schularbeiten ange- geben. Für die Beurteilung in der Unterrichtssprache sind die fachlichen Aspekte Inhalt, Ausdruck, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit angegeben. Sowohl aus den Lehrplanbestimmungen als auch aus der Ver- ordnung ergibt sich somit eindeutig, dass der Gesichts- punkt der Schreibrichtigkeit keinesfalls die einzige Grund- lage der Leistungsbeurteilung sein kann und darf.

48 Leistungsbeurteilung bei LRS bzw. Legasthenie Rundschreiben zum Legastheniererlass vom oberösterreichischen Landesschulrat – Ergänzung: A3-23-1/6-07 Die dargestellten Richtlinien gelten: a) für alle Schularten (neben APS, auch für AHS, BMHS, BA sowie BS), b) sowohl für den Pflichtgegenstand Deutsch als auch für Fremdsprachen.

49 Prinzipien der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung bei Legasthenie Ermutigung und Motivation Hilfreiche Rückmeldungen über den Leistungsstand: die Art der Fehler, die erreichten Ziele, die noch nicht erreichten Ziele und die Wege dahin; Hilfen zur Ver- meidung (Strategien) der Fehler …. Berücksichtigung aller Leistungsfeststellungs-Quellen Schriftliche Leistungsfeststellung: Inhalt, Ausdruck, Sprachrichtigkeit, Schreibrichtigkeit (Unterscheidung: störungsbedingt zusammen hängende Fehler!) Berücksichtigung von stressreduzierenden Bedingun- gen und Einbau von Übungsmöglichkeiten!

50 Beratungslehrer für Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie) und/oder Rechenschwäche (Dyskalkulie) im Bezirk Freistadt SOL Kornelia Burgstaller, HS Gutau, Tel.: Mittwoch, 8:00 – 8:50 Uhr, 07946/6260 VS/HS Bad Zell, HS Gutau, VS/HS Unterweißenbach, VS Kaltenberg, VS/HSKönigswiesen, VS/HS Liebenau, VS Mönchdorf, VS Pierbach, HS1 Pregarten VS Tragwein SOL Andrea Matzinger, VS Freistadt, Tel.: 0664/ VS Freistadt, HS Marianum, VS Hagenberg, VS Leopoldschlag, VS/HS Neumarkt, HS1 Pregarten, VS/HS Rainbach, VS Unterweiterdorf, VS Waldburg, VS Hirschbach SOL Richard Wilfing, VS Amesreith, HS1/HS2 Freistadt, VS Fürling, VS/HS Grünbach, VS Gutau, VS Kefermarkt, VS Lasberg, VS/HS2 Pregarten, VS Reichenstein, VS/HS Sandl, VS/HS St. Leonhard, VS Schönau, VS Selker, VS/HS St. Oswald, VS Wartberg, VS Weiterfelden, VS/HS Windhaag

51 Beratungslehrer für Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie) und/oder Rechenschwäche (Dyskalkulie) im Bezirk Freistadt DIAGNOSE – GUTACHTEN Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Institut für Sinnes- und Sprachneurologie 4021 Linz, Bischofstraße 11, Tel / Landes-Frauen- und Kinderklinik, Abteilung Kinder- und Jugendneuropsychiatrie 4020 Linz, Krankenhausstraße 26-30, Tel / Wagner-Jauregg Krankenhaus, Abteilung Jugendpsychiatrie 4020 Linz, Wagner-Jauregg-Weg 15, Tel / Institut für Familien- und Jugendberatung der Stadt Linz, 4040 Linz, Rudolfstraße 18, Tel / (nur für Linz) Zentrum Spattstraße, Familien- und Erziehungsberatung, 4030 Linz, Willingerstraße 21, Tel / Institut Legasthenie, OÖ Hilfswerk GmbH, 4020 Linz Teuflstraße 7, Tel / Ambulatorium St. Isidor der Caritas der Diözese Linz, 4060 Leonding, St. Isidor 6, Tel / Kastner G. Dr.,Walterstraße 14, Gmünd, , NÖ Therapiezentrum Gallneukirchen (Diakonie)

52 Beratungslehrer für Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie) und/oder Rechenschwäche (Dyskalkulie) im Bezirk Freistadt BERATUNG – FÖRDERUNG 1. Beratungsgespräch an der jeweiligen Schule: zuständige Lehrer – Eltern – Beratungs-/Förderlehrer (Fragestellung; Abklärung) Betreuung an einem bestimmten Standort im Bezirk (zumeist nicht an der Schule der Schülerin, des Schülers) Abschlussgespräch: wieder an der jeweiligen Schule: zuständige Lehrer – Eltern – Beratungs-/Förderlehrer (Förderplanbesprechung) Die Diagnose und Behandlung von Legasthenie scheint nicht im Zeugnis auf!

53 Beratungslehrer für Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie) und/oder Rechenschwäche (Dyskalkulie) im Bezirk Freistadt FÖRDERPLAN Schüler xxx.docx

54 Tipps für den Umgang mit legasthenen Kindern Bei Verdacht suchen Sie Kontakt zu den Eltern und vermitteln Sie zu einer genauen Abklärung (Liste). Setzen Sie das Kind nach vorne, am besten frontal zur Tafel, damit es so wenig wie möglich abgelenkt wird. Bieten Sie dem Kind mehr Zeit zum Abschreiben von der Tafel bzw. Overheadfolie…! Lautes Vorlesen – wenn möglich freiwillig! Achten Sie auf saubere Schrift (auch beim Kind)! Vermeiden Sie Zeitdruck!

55 Tipps für den Umgang mit legasthenen Kindern Der richtige Sitznachbar ist oft entscheidend bezüg- lich Aufmerksamkeit! Vergleichen Sie, wenn möglich, das Kind mit seinen persönlichen Leistungsfortschritten. Schreiben lernt man nur durch Schreiben (Themen) – Lesen nur durch Lesen (entsprechende Literatur)! Klare direkte Aufgabenstellungen! Schreibe, wie du sprichst, entspricht NICHT immer der deutschen Sprache!

56 Tipps für den Umgang mit legasthenen Kindern Beachten Sie die Konzentrationsspanne des Kindes (Pausen) Bieten Sie mündliche Prüfungen an! Planen Sie Projektarbeiten, in die jedes Kind seine Stärken einbringen kann – fördert auch das Selbst- bewusstsein und die Kreativität! Manchmal haben auch die Eltern (Vater und/oder Mutter) Probleme mit dem Lesen und Schreiben! Vereinbaren sie für Hausübungen Sonderregelungen (Aufgaben, Zeitlimit, Computer – Rechtschreib- programm; Eltern sind keine Nachhilfelehrer!!!)

57 Legasthenie im Internet schwierigkeiten/83.html schwierigkeiten/83.html egasthenie&kat=fachbeitraege egasthenie&kat=fachbeitraege

58 Die größten Menschen sind diejenigen, die anderen Hoffnung geben können!


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