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Störungen der Kreislaufregulation Georg Noll HerzKreislaufZentrum Kardiologie UniversitätsSpital Zürich.

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Präsentation zum Thema: "Störungen der Kreislaufregulation Georg Noll HerzKreislaufZentrum Kardiologie UniversitätsSpital Zürich."—  Präsentation transkript:

1 Störungen der Kreislaufregulation Georg Noll HerzKreislaufZentrum Kardiologie UniversitätsSpital Zürich

2 Mental stress is not good for you

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4 Blood Pressure Levels across the Circulation

5 Herzzyklus-abhängiger Blutfluss in den Koronararterien Blutdruck in der Aorta (mmHg) Schluss der Aortenklappe Blutfluss durch linke Koronararterie Blutfluss durch rechte Koronararterie Null-Fluss In der linken Koronararterien nimmt der Blutfluss in der Diastole, d.h. nach Schliessen der Aortenklappe zu, da in der Systole die Arterien durch den Druck in der linken Kammer komprimiert werden. In der rechten Koronararterie fliesst Blut während Systole und Diastole, da der Druck im rechten Ventrikel geringer ist

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8 The Renin Angiotensin System

9 Neurohumoral Control of Blood Pressure

10 Neurohumoral Control of the Cardiovascular System

11 Endothelium-derived Vasoactive Substances: Effects of ACE- and NEP Inhibition

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13 69-jähriger pensionierter Physiker 1988 erstmals Auftreten von Zittern im linken Arm 1989 Diagnose eines Mobus Parkinson Behandlung mit Medikamenten und später einem zentralen Stimulator 1999 Auftreten von Schwindel beim Aufstehen

14 69-jähriger pensionierter Physiker Blutdruck im Liegen: 150/104mmHg, Puls 87/min Blutdruck im Stehen: 103/64 mmHg, Puls 111/min Diagnose einer orthostatischen Hypotonie

15 Arterielle Druckrezeptoren und kardiovaskuläre Regulation Druckrezeptoren in der A. carotis interna A. Carotis interna externa Druckrezeptoren in der Aorta HIRNSTAMM Herz- Kreislauf- zentrum Carotis-Sinus- Nerv Rückenmark Sympathische Nervenganglien Vagus- nerv Afferente Nerven Sympathische Nerven im N. vagus SK AV SK VenenArteriolen In speziellen in der Gefässwand lokalisierten Drucksensoren (Druck- rezeptoren) wird er arterielle Blut- druck dauernd "gemessen". Die Information wird über Nerven ins Kreislaufzentrum, das im Hirnstamm gelegen ist, geleitet. Dort werden die Signale verarbeitet und die Aktivität des parasympathischen ( ) und sympathischen ( ) Nervensystems reguliert. Parasympathische Nerven- fasern verlaufen im Vagusnerv und hemmen Sinusknoten (SK) und AV- Knoten (AV), dadurch wird die Herz- frequenz reduziert. Sympathische Nervenfasern verlaufen im Rückenmark und werden in paravertebral gelegenen sympathischen Nervenganglien umge- schaltet. Von dort verlaufen die post- ganglionären Fasern (ebenfalls über den Vagusnerv) zum Herzen, wo sie den SK und AV innervieren und die Herzfrequenz erhöhen. Fasern, die direkt zu den Herzmuskelzellen ziehen, stimulieren deren Kontraktion (positiv inotrope Wirkung). Weitere sympathische Nervenfasern, die in peripheren Nerven verlaufen stimulieren die Vaso- konstiktion von Venen und Arteriolen, was zu einer Er- höhung des Blutdruckes führt und den venösen Rückstrom verstärkt.

16 Mechanoreptors and Cardiovascular Regulation

17 Hämodynamik während Orthostase

18 Systolischer Blutdruck <100 mmHg Orthostatische Hypotonie Systolischer Blutdruckabfall >20 mmHg oder diastolischer Abfall >10 mmHg mit Schwindel oder Synkope (!) 24% der älteren Patienten >65 J. zeigen BD-Abfall ohne Symptome Blutdruck im Liegen und Stehen messen (sofort und über 10 Min.) Arterielle Hypotonie

19 1. Primäre Hypotonie Vorwiegend junge Frauen (familiär) 2.Sekundäre Hypotonie a)endokrin: Hypothyreose, Nebenniereninsuff Hypophysenvorderlappeninsuff (ADH) Hypoalosteronismus b)Kardiovaskulär: Aortenstenose, Herzinsuffizienz Rhythmusstörungen etc. Hypotonie

20 2.Sekundäre Hypotonie (ff) a)Infektiös-toxisch: i.R. von Infektionskrankheiten b)Immobilisation: => orthostatische Fehlregulation c)Hypovolämie und Hyponaträmie d)Medikamentös: Psychopharmaka, Vasodilatatoren

21 Varikosis Störung des autonomen NS: - Diabetische Neuropathie - Andere Neuropathien (M. Parkinson) - Shy Drager Syndrom Orthostatische Hypotonie

22 Syst BD Puls Syst BD Puls Sympathikotone HypotonieAsympathikotone Hypotonie Orthostatische Hypotonie

23 24-jähriger Student Bisher gesunder Medizinstudent Als Unterassistent im Operationssaal Schwarzwerden und Präsynkope Aufgrund Anamnese Orthostase Belastung (Lower body negative pressure)

24 Druckpulse in den verschieden Abschnitten des arteriellen Systems Thorakale Aorta Bauchaorta Femoralarterie Fussarterie Der systolische Blutdruck steigt gegen die Peripherie hin an, was durch die Summation der Pulswelle mit der aus der Peripherie reflektierten Welle zustande kommt. Zeit (Sekunden) Druck (mmHg)

25 Lower Body Negative Pressure zur Simulation der Orthostase Unterdruck (bis -40mmHg) Aktivierung des Sympathischen Nervensystems Luftdichter Abschluss

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27 = zusammenschlagen Mit plötzlichem Verlust des Bewusstseins verbundene, kurze Zeit dauernde Störung der Durchblutung des Gehirns. Duden Synkope

28 Ursachen von Synkopen Inadäquater Gefässtonus Hypovolämie Verminderter venöser Rückfluss Vermindertes Herzminuten- volumen Herzrhythmusstörungen

29 -Vasovagal (vasodepressorische Synkope) -Orthostatische Hypotonie -Primäre autonome Insuffizienz -Sympathektomie (chirurgisch, pharmakologisch) -Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems -Carotis Sinus Syndrom Inadäquater Gefässtonus als Ursache von (Prä)Synkopen

30 Hypovolämie als Ursache von (Prä)Synkopen Flüssigkeits-/Blutverlust Gastrointestinale Blutung Verletzung, Verbrennung Diarrhoe Morbus Addison primär sekundär (Tbc) pharmakologisch

31 - Valsalva Manöver - Husten - Miktion - Vorhofmyxom - Klappenthrombus Verminderter venöser Rückfluss als Ursache von (Prä)Synkopen

32 Vermindetes Herzminutenvolumen als Ursache von (Prä)Synkopen Obstruktion des aortalen Ausflusstraktes Aortenstenose Hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie Klappenprothesendysfunktion Obstruktion des pulmonalen Ausflusstraktes Pulmonalstenose, Pulmonale Hypertonie Lungenembolie Linksventrikuläre Dysfunktion Grosser Myokardinfarkt Dilatative Kardiomyopathie Perikardiale Ursachen Tamponade

33 Herzrhythmusstörungen als Ursache von (Prä)Synkopen Bradyarrhythmien Atrioventrikulärer Block Sinusbradykardie (SA-Block, SSS) Ventrikuläre Asystolie Carotis Sinus Syndrom Glossopharyngeus Neuralgie Tachykardien Ventrikuläre Tachykardie Supraventrikuläre Tachykardie

34 1.Blutveränderungen Hypoxie Anämie Hypocapnie (Hyperventilation) Hypoglykämie 2.Zerebrale Funktionsstörungen Zerebrovaskuläre Störungen Epileptische Anfälle Psychische Funktionsstörungen Andere Ursachen von Synkopen

35 Zerebrovaskuläre Störungen -Transient ischämische Attacken -Insult Zerebrale Funktionsstörungen -Epilepsien Psychische Funktionsstörungen -Panikattacken -Hysterische Synkopen Zerebrale Funktionsstörungen als Ursache von (Prä)Synkopen

36 SynkopeKrampfanfall Blasse HautZyanose SchwitzenZungenbiss NauseaMuskelschmerzen Postiktale Desorientierung Postiktale Somonolenz Synkope versus Krampfanfall

37 Carotis-Massage 6-10 Sek. bds im Abstand von mindestens 15 Sek. EKG- und BD-Kontrolle Komplikationen (selten): Längere Asystolie, Kammerflimmern, CVI, Sudden Death Nicht bei Patienten mit CV Erkrankungen Positiv, wenn Symptome reproduzierbar oder bei typischer Aktivität Carotis-Sinus-Syndrom

38 Abhängig von Patienten-Population -Rhythmogen5-30% -Vasovagal1-29% -Orthostatisch4-12% -Herz-organisch3-11% -Medikamenten-bedingt2-9% -Gelegenheits-Synkope1-8% Häufigkeit verschiedener Synkopen

39 Mortalität -Kardial18-33% -Nicht-kardial0-12% -Unbekannter Ursache6% -Patienten ohne kardiale oder neurologische Erkrankung haben keine erhöhte Mortalität -Neurokardiogene Synkopen und Synkopen bei psychiatrischen Erkrankungen rezidivieren häufig (bis 50% pro Jahr), haben aber eine gute Prognose Prognose verschiedener Synkopen

40 Framingham Study; Am Heart J 1999 Altersabhängigkeit der arteriellen Blutdruckes mmHg Systolischer BlutdruckDiastolischer Blutdruck Alter (Jahre) Frauen Männer Der systolische Blutdruck steigt mit zunehmendem Alter stetig an, bei Frauen stärker als bei Männern. Der diastolische Blutdruck steigt bis zum Alter von Jahren an, danach nehmen die Werte allmählich wieder ab.

41 Pulsdruckwelle bei Älteren und Jungen Roland Asner, Elsevier Science, 1999 Ältere Person Pulswellengeschwindigkeit = 12 m/sec Junge Person Pulswellengeschwindigkeit = 8 m/sec Systole Diastole Durch die altersbedingte Steifigkeit steigt der systolische Blutdruck an, unter anderem auch durch die raschere Reflexion der Pulswelle in der Peripherie Reflektierte Welle

42 Herzkreislaufveränderungen im Alter Versteifung der Arterien Verkalkung der Arterien Systolischer Druck Pulsdruck linksventrikuläre Muskelmasse LV Hypertrophie Hypertonie Ischämie Hirnschlag Herzinfarkt Krankheit Alterung

43 Schock Definition Kritische Verminderung der Mikrozirkulation mit Hypoxie der Gewebe und metabolischen Störungen.

44 Schock Schockformen 1.Hypovolämischer Schock 2.Kardiogener Schock 3.Septischer Schock 4.Anaphylaktischer Schock

45 Pathophysiologie Blutdruckabfall => Katecholaminausschüttung => Zentralisation (Gehirn, Herz) Initial Kompensation durch extravasale Flüssig- Keit - später infolge Gewebehypoxie + Azidose => Transkapillärer Verlust von Flüssigkeit Schock

46 Folgen -Oligurie/Anurie -Verminderte Koronarperfusion => Herzinsuffizienz -Schocklunge (ARDS): Verminderung von Surfactant Mikrothromben hyaline Membranen => Diffusion -Infektionsafälligkeit -DIC (disseminierte intravasale Gerinnung) -Leberversagen

47 Schock Hypovolämischer Schock Verminderung der zirkulierenden Blutmenge: Blut-/Plasmaverluste, Erbrechen, Diarrhoe... => Blutruckabfall (<100 mmHg syst) => Pulsanstieg (>100 Schläge/min)

48 Schock Hypovolämischer Schock Schock-Index = Puls Syst. Blutdruck Index > 1 = Schockgefahr!

49 Schock Kardiogener Schock Verminderung des HMV (CI <1.8L/min/m 2 ) Arterieller BD syst >80-90mmHg Enddiastolischer Druck >20mmHg

50 Schock Ursachen: Kontraktionsschwäche: Myokardinfarkt, Myokarditis, Kardiomyopathien Volumenbelastung: Klappeninsuffizienzen, Shuntvitien Druckbelastung: Klappenstenosen, Lungen- embolie Füllungsbehnderung: Perikardtamponade, Perikarditis constrictiva Herzrhythmusstörungen: Bradykard, tachykard

51 Schock Septischer Schock Bakterämie (Organismen, Toxine => Freisetzung von Zytokinen) Fieber, Hypotonie, Tachypnoe, Leukozytose Peripherer Gefässwiderstand tief

52 Cortex Hirnstamm Sympathisches Nervensystem Stress Blutdruck Herzfrequenz Gene Stress, sympathisches Nervensystem und arterielle Hypertonie Hypertonie


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