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University Childrens Hospital Kinder und Schmerzen Prof. Dr. med. Martin H. Schöni Chefarzt kindermedizinische Poliklinik Inselspital Bern.

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Präsentation zum Thema: "University Childrens Hospital Kinder und Schmerzen Prof. Dr. med. Martin H. Schöni Chefarzt kindermedizinische Poliklinik Inselspital Bern."—  Präsentation transkript:

1 University Childrens Hospital Kinder und Schmerzen Prof. Dr. med. Martin H. Schöni Chefarzt kindermedizinische Poliklinik Inselspital Bern

2 Universitätsklinik für Kinderheilkunde ? Schmerz, Unbehagen, Freude, Hunger, Aufmerksamkeit, Protest ? 2

3 Universitätsklinik für Kinderheilkunde Du Y. et al. European Journal of Pain 15 (2011) 649–657 Schmerzen bei Kindern, n = 14836, 3-7 Jahre alt innerhalb letzter 3 Monate Schmerzangaben (D) 3

4 Universitätsklinik für Kinderheilkunde Schmerz Messinstrumente Berner Schmerzscore für Früh- und Neugeb. KUSS: Kinder Unbehagens- und Schmerzskala (0-5 Jahre) Knopf-Skala (ab 4 Jahre) Gesichter-Skala (ab 4 Jahre) VAS: Visual analogue scale (ab 12 Jahre) 4

5 Universitätsklinik für Kinderheilkunde KUSS Skala Kindliche Unbehagens- und Schmerzskala (0-5 Jahre) Weinengar nicht0 stöhnen, jammern, wimmern1 schreien2 Gesichtsausdruckentspannt lächelnd0 Mund verzerrt1 Mund und Augen grimassieren2 Beinhaltungneutral0 strampelnd, tretend1 an den Körper gezogen2 Motorische Unruhenicht vorhanden0 mässig1 ruhelos2 max 10: Starke Schmerzen, ab 2-3 Punkte Intervention/Evaluation prüfen, ab 4 Punkte Intervention dringend 5

6 Universitätsklinik für Kinderheilkunde Medikamentöse Therapie Schmerzen akute und chronische : NICHT – OPIOIDE: Paracetamol : 20 mg/kg/Dosis per os, Intervall 6 stdl. max. 60 mg/kg/d (MTD: 4 g), Ben-u-Ron®, Dafalgan®, Tylenol® Ibuprofen: 10 mg/kg/Dosis max. 40 mg/kg/d, Intervall 6 stdl. (MTD: 1800mg) Brufen®, Irfen® etc Diclofenac: 1 mg/kg/Dosis, Intervall 8 stdl. max 3 mg/kg/Tag (MTD:150 mg) Voltaren® Mefenaminsäure: 14 Jahre 3 x 500mg/d p.os. Ponstan® OPIOIDE : Nicht starke : Codein, (Fentanyl, Naloxon) Starke : Morphin, Nalbuphin, Fentanyl, Naloxon Salicylate sind als Antipyretica und Schmerzbehandlung kontraindiziert Ausnahmen sind rheumatoide Arthritis und chron.entz.Darmerkrankungen Kein Einsatz von nicht-steroidalen Antirheumatica bei bakterieller Superinfektion von Varizellen 6

7 Universitätsklinik für Kinderheilkunde Therapie chronischer Schmerzen Schmerzen > 3 Monate Meist Kopf, Bauch, Muskeln/Gelenke/Knochen Chronischer Schmerz gilt als eigenständige Erkrankung Aufwendige interdisziplinäre Betreuung mit –Schulung Eltern zum Umgang –Co-analgetika (Antitussiva, Antidepressiva, Antikonvulsiva) –Retard Formen mit langer WIrkungsdauer bevorzugen –Nichtmedikamentöse Verfahren wie Psychologische Verhaltenstherapie Integrierte multimodale Gruppenprogramme Physiotherapie Kontrollierte Aktivitätssteigerung durch Sporttherapie Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) Akupunktur 7

8 Universitätsklinik für Kinderheilkunde Schmerzhafte Interventionen Ketamin (Ketalar), Chloralhydrat, Midazolam (Dormicum) oral, rectal Fentanyl intranasal LET Gel : Steriles Gel (Lidocain/Tetracain/Adrenalin) zur raschen Lokalanästhesie bei Wunden EMLA Patches Lachgas – Sauerstoff – Gemisch 50/50 Kalinox, Medimix –Macht leichte Analgesie –Katheter legen, Portkammer anstechen, LP –Fadenentfernung, Drain entfernen –Blasenkatheter –Gelenkspunktionen –Wundnaht (mit LET zusammen) 8

9 Universitätsklinik für Kinderheilkunde Aufmerksamkeits-Instrumente 9

10 Universitätsklinik für Kinderheilkunde Topische Anaesthesie mit Emla® Patches 10

11 Universitätsklinik für Kinderheilkunde Topische Anaesthesie SL publ. Preise: 2 Stk: ; Emla Creme 5x5 g:

12 Universitätsklinik für Kinderheilkunde Spezielle Indikationen für Schmerzbehandlung Lange Liste von Indikationen aber z.B. unabdingbar bei Augenuntersuchungen bei NG/Säuglingen/Kindern Verbrühungen/Verbrennungen Drainagen Allen intubierten Kinder Mental eingeschränkte/behinderte Kinder Mundschleimhautläsionen, Stomatitis-Mukositis Drogenentzug bei NG Schreikinder ? 12

13 Universitätsklinik für Kinderheilkunde 13

14 Universitätsklinik für Kinderheilkunde NPIs : Facilitated tucking (FT) and Swaddling Nicht pharmakologische Intervention (non pharmacological interventions, NPIs). Süssigkeiten triggern endogene Opiate und beeinflussen Schmerz- übertragung. z.B. orale Sacharose (Glukose-Fruktose), Stillen, Lutschen, facilitated tucking [FT], Känguruh Position, Wickeln (swaddling). Facilitated Tucking: Positionieren des NG zur Intervention Swaddling, Einwickeln der Neugeborenen/Säuglinge 14

15 Universitätsklinik für Kinderheilkunde Facilitated tucking 15

16 Universitätsklinik für Kinderheilkunde Swaddling 16

17 Universitätsklinik für Kinderheilkunde 17

18 Universitätsklinik für Kinderheilkunde 18

19 Universitätsklinik für Kinderheilkunde ElternAerzte Irritierbarkeit / Schmerzen 75.1%55.5% Fieber76.4%46.7% Durchfall62.8%42.2% Erbrechen18.8%13.3% Ohrinfektion46.0%24.4% Pfeiffende Atmung 0%9.1% Eltern und Ärzte und Symptome des Zahnens 19

20 Universitätsklinik für Kinderheilkunde Red flags Cave bei akuten Schmerzen – denke an Akute Otitis media Zähne Hodentorsion Invagination Hüftluxation – Epiphysiolysis / Luxation Ellenbogen Pankreatitis / Milzruptur 20

21 Universitätsklinik für Kinderheilkunde 21

22 Universitätsklinik für Kinderheilkunde Danke für Ihre Aufmerksamkeit 22


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