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Konservative Therapie von Gallensteinen Volker Stenz Januar 2014.

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Präsentation zum Thema: "Konservative Therapie von Gallensteinen Volker Stenz Januar 2014."—  Präsentation transkript:

1 Konservative Therapie von Gallensteinen Volker Stenz Januar 2014

2 Konservative Behandlungsoptionen Keine Therapie Medikamentöse Litholyse Choledocholithiasis

3 Natürlicher Verlauf Universität Michigan: nach 5 (10,15) Jahren 10% (15%,18%) symptomatisch. Keine Komplikationen. Rom: Biliäre Kolik nach 2 (4,10) Jahren in 12 % (17%,26%). Komplikationen 3% nach 10 Jahren. Gracie et al, NEJM 1982;307: Attili et al, Hepatology 1995;21:655-60

4 Statistik 60-80% der Patienten dauerhaft asymptomatisch Risiko für symptomatische Steinerkrankung 2-2,6%/Jahr Risiko für Komplikationen 0,3%/Jahr Risiko für Karzinom 0,02%/Jahr

5 Medikamentöse Litholyse Nur 15% der symptomatischen Patienten geeignet Steine < 5 mm, nicht kalkhaltig Funktionstüchtige Gallenblase UDCA 10 mg/kg KG bis sonogr. Steinfreiheit, dann weitere 3 Monate Erfolg bis 60% der Patienten nach 6 Monaten Bis 50% Rezidive nach 5 Jahren

6 Gallenblasenfunktionstest Sonographische Volumenbestimmung Testmahlzeit (Frühstück, Ei, Schokolade) Sonographische Volumenbestimmung nach 45 Minuten Ziel: Volumenverminderung um mindestens 30%

7 Weiter medikamentöse Therapien Methyl-Ter-Butyl-Ether nicht empfohlen Statine mit uneinheitlichen Resultaten (Risiko für Gallensteinentwicklung reduziert?) Ezetimibe (Ezetrol) senkt Cholesterin- gehalt der Galle (Steinprophylaxe?) UDCA als Steinprophylaxe bei Gewichtsreduktion (5-10 mg/kg KG)

8 Choledocholithiasis 10-18% der Patienten bei Cholezystektomie Bis 4% der Patienten 12 Monate nach CCE Typische Symptomatik Schmerzen, Übelkeit, Ikterus, Cholangitis

9 Diagnostik Labor Ultraschall Endosonogrpahie MRCP ERCP

10 Labor Bili erhöht: PPV 30-40%, NPV > 90% AP erhöht: PPV 30-40% GGT erhöht: PPV 30% PPV steigt mit der Höhe der Laborbefunde Normalwerte für Bili, AP, GGT: NPV für CDL 97%

11 Ultraschall Nachweis einer CDL: PPV % DHC > 8 mm: PPV 70-80% Sensitivität 22-55%

12 Endosonographie Schwierig, zeitaufwendig, Untersucherabhängig Sensitivität 85-95%

13 MRCP Auch bei schwieriger Anatomie möglich (nach Magen-OP) Sensitivität % Weniger geeignet für kleine Steine (<5mm)

14 ERCP Als reine diagnostische Massnahme zu riskant Primäre Methode bei hoher Wahrschein- lichkeit für CDL (Symptome und Chole- stase und Gallengangsdilatation)

15 Risiko für CDL niedrig (<10%) Labor normal Ultraschall mit normaler Gallengangsweite Keine weiteren diagnostischen Massnahmen

16 Risiko für CDL intemediär Gallengang dilatiert oder Bilirubin erhöht Transaminasen oder AP erhöht Biliäre Pankreatitis Alter über 55 Jahre Bildgebende Diagnostik (MRCP, EUS), evtl. ERCP

17 Risiko für CDL hoch Steinnachweis in bildgebendem Verfahren Ascendierende Cholangitis Bilirubin > 80 mmol/l Gallengang dilatiert und Bilirubin erhöht ERCP (evtl. laparaskopische Gallengangssanierung)


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