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Frau & Beruf im Handwerk – Fachkräfte finden und binden 11 Ergebnisse der Befragung.

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Präsentation zum Thema: "Frau & Beruf im Handwerk – Fachkräfte finden und binden 11 Ergebnisse der Befragung."—  Präsentation transkript:

1 Frau & Beruf im Handwerk – Fachkräfte finden und binden 11 Ergebnisse der Befragung

2 Methodenbeschreibung ErhebungszeitraumJuli bis November 2014 WieTelefonische Interviews mit einem strukturierten Fragebogen Durchgeführte Interviews100 ZielgruppeInnungsbetriebe AuswertungSPSS (Statistikprogramm) PräsentationPowerPoint 22

3 Statistik: Gewerke Absolutwerte n = 100 Insgesamt haben 100 Teilnehmende den Fragebogen beantwortet. F1. Zunächst würde ich gerne wissen, in welchem Gewerk, welcher Branche Ihr Unternehmen tätig ist? 33

4 Statistik: Arbeitsbereiche Absolutwerte n = der 100 Teilnehmenden bezeichnen ihren Betrieb eher „männerdominiert“. F2. Mit Blick auf Ihre derzeitigen Beschäftigten: Wie würden Sie Ihren Betrieb kennzeichnen? Ist Ihr Betrieb …. 44

5 Sehr hoch Sehr gering Statistik: Frauenanteil 55 S 1. Wie viele Beschäftigte (inklusive Ihrer Person) arbeiten in Ihrem Betrieb? Und bitte sagen Sie mir auch wie viele davon in Vollzeit, Teilzeit etc. tätig sind und wie sich diese Arbeitsverhältnisse auf Frauen und Männer verteilen. Dargestellt sind die kumulierten Werte der Anteile der Beschäftigung von Frauen in den befragten Betrieben. Circa die Hälfte der Betriebe haben einen Frauenanteil von unter 17%. Der Mittelwert liegt bei 24,5%. Kumulierte Prozentwerte n = 100 Frauenanteil

6 Statistik: Frauenanteil 66 S 1. Wie viele Beschäftigte (inklusive Ihrer Person) arbeiten in Ihrem Betrieb? Und bitte sagen Sie mir auch wie viele davon in Vollzeit, Teilzeit etc. tätig sind und wie sich diese Arbeitsverhältnisse auf Frauen und Männer verteilen Darstellung aller Betriebe in Klassen nach Frauenanteil. Absolutwerte n = 100

7 Vorgehensweise bei zu besetzenden Stellen - Darstellung nach Frauenanteil F 3. Wenn Sie eine freie Stelle zu besetzen haben, wie gehen Sie dann in der Regel vor? immer meistens manchmal nie Nutzen Sie persönliche Kontakte oder Empfehlungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern? Prozentwerte n = 100 77

8 Vorgehensweise bei zu besetzenden Stellen - Darstellung nach Frauenanteil F 3. Wenn Sie eine freie Stelle zu besetzen haben, wie gehen Sie dann in der Regel vor? immer meistens manchmal nie Greifen Sie auf Personen zurück, die bereits früher bei Ihnen beschäftigt waren? Prozentwerte n = ,6% 88

9 Vorgehensweise bei zu besetzenden Stellen - Darstellung nach Frauenanteil F 3. Wenn Sie eine freie Stelle zu besetzen haben, wie gehen Sie dann in der Regel vor? immer meistens manchmal nie Nutzen Sie andere Formen der Personalsuche wie Stellenanzeigen, elektronische/ neue Medien (auch Facebook, XING u.a. Plattformen), Initiativbewerbungen? Prozentwerte n = 100 99

10 Vorgehensweise bei zu besetzenden Stellen - Darstellung nach Frauenanteil F 3. Wenn Sie eine freie Stelle zu besetzen haben, wie gehen Sie dann in der Regel vor? immer meistens manchmal nie Nutzen Sie das Angebot anderer Institutionen für die Personalsuche z.B. der Arbeitsagentur, von Personalberatungs- unternehmen etc. Prozentwerte n = 100  10

11 Vorgehensweise bei zu besetzenden Stellen - Andere Wege der Personalsuche F 3. Wenn Sie eine freie Stelle zu besetzen haben, wie gehen Sie dann in der Regel vor? Originalnennungen  Ausbildungsbörsen  Handwerkskammer  Headhunter  Projekt Jugend in Arbeit  Sehr kleiner Betrieb der keine Mitarbeiter sucht und keine Angestellten außer die Ehefrau hat  Vermittler  Vorher Praktikum  11

12 Erfahrungen mit weiblichen Beschäftigten F 4. Welche Erfahrungen haben Sie mit den weiblichen Beschäftigten und ihrer Arbeitsleistung gemacht? ErfahrungenN gute Erfahrung | zufrieden22 gute Erfahrungen im kaufm. Bereich % zufrieden7 sehr gute Erfahrungen2 sehr gute Erfahrung mit Malerin, guter Kundenkontakt, gute Arbeit und Leistung sehr gute, Frauen arbeiten anders als Männer, jeder hat Qualifikationen die gesucht werden sollten, Frau Bindeglied der Kommunikation immer gut gute Erfahrungen/ sauberes Arbeiten häufig ausgleichend/ Frauen unterschätzen sich oft/ oft sorgfältiger sauberes Arbeiten, mehr Konfliktpotential sauberes Arbeiten, zuverlässig, besser gemischtes Team In der Buchhaltung arbeiten drei Frauen Teilzeit4 Frauen nur im kaufm. Bereich tätig4 Personenabhängig3 kein Unterschied2 die gute Mischung macht's gemischte Erfahrungen gleich gut Arbeit körperlich anstrengend/ noch keine Erfahrungen mit Frauen kaum Erfahrungen wenig Erfahrung zielstrebig, pünktlich zuverlässig Die genannten Erfahrungen zeigen eine relative Unreflektiertheit. In der Summe sind die positiven Äußerungen jedoch klar häufiger als eher negative Nennungen. Originalnennungen  12

13 Statistik: Frauenanteil  13 F5. Haben Sie oder Ihr Betrieb ein Interesse daran, Frauen bzw. mehr Frauen als Beschäftigte für Ihr Unternehmen zu gewinnen und diese auch zu binden/zu behalten? Lediglich 23% der Befragten Betriebe haben ein Interesse daran, mehr Frauen als Beschäftigte für ihr Unternehmen zu gewinnen/binden. Prozentwerte n = 100

14 Statistik: Frauenanteil  14 Eine differenzierte Suche nach Geschlechtern findet nicht statt. Prozentwerte n = 100 F 5.4. Falls ja: Wie suchen Sie nach weiblichen Beschäftigten? Unterscheidet sich die Suche nach weiblichen Fachkräften von der nach männlichen Fachkräften? 20 der 23 Befragten gaben an, dass die Suche nach Frauen und Männern sich nicht unterscheidet. 3 mal wurde keine Angabe gemacht. F5. Haben Sie oder Ihr Betrieb ein Interesse daran, Frauen bzw. mehr Frauen als Beschäftigte für Ihr Unternehmen zu gewinnen und diese auch zu binden/zu behalten?

15 Interesse Frauen zu binden | halten - Darstellung nach Frauenanteil keine Angabe ja nein F5. Haben Sie oder Ihr Betrieb ein Interesse daran, Frauen bzw. mehr Frauen als Beschäftigte für Ihr Unternehmen zu gewinnen und diese auch zu binden/zu behalten? Die Betriebe, die eher einen geringen Frauenanteil haben, haben tendenziell auch eher keine Bereitschaft mehr Frauen für ihr Unternehmen zu gewinnen. Prozentwerte n = 100  15

16 Gründe für kein Interesse mehr Frauen zu beschäftigen F 5.1. Falls nein: Was sind die Gründe/ ist der Grund dafür? Wo sehen Sie Hemmnisse, um Frauen als mögliche Beschäftigte für Ihr Unternehmen zu gewinnen und zu binden? Gründen Die Arbeit ist körperlich zu anstrengend3 zu schwere Tätigkeiten im Handwerk nicht geeignet zu hohe Gewichte/ in der Verwaltung: Bedarfsgerecht kleines Unternehmen/ körperlich anstrengend körperliche Schwierigkeiten Kraft/ Belastung zu groß reines Männergewerk eingeschweißtes Männerteam, Frauen im Männerteam bringen oft Unruhe geringe Akzeptanz bei rein männlicher Belegschaft Sozialleistung/ getrennte Toiletten/ gemischtes Team/ Akzeptanz Männerarbeit/ keine Sozialräume Sozialräume etc. Männergewerk/ Büro wird selbst gemacht3 Arbeiten auf Großbaustellen, wie Kraftwerke, wo Sozialräume etc. nicht zur Verfügung gestellt werden können Gründen entsprechende Qualifikation Frauen im Verkauf, Männer in der Backstube / klare Trennung klassische Aufteilung/ Frauen im Verkauf gesundes Verhältnis Männer und Frauen hängt von der Bewerbung ab kaum Bewerbungen kein Interesse für das Gewerk vorhanden kein Bedarf5 kein Personalmangel kleiner Betrieb verlangt hohe zeitliche Flexibilität, oft bei Frauen nicht gegeben passt gut vom Team her spielt keine Rolle überhaupt kein Interesse irgendjemanden zu beschäftigen mehr geht nicht/ 90% Frauenanteil keine Angabe15 Originalnennungen  16

17 Gründe für mehr Frauen zu beschäftigen F 5.2. Falls ja: Und welche Vorteile sehen Sie in der Erhöhung der weiblichen Beschäftigten für Ihr Unternehmen? F 5.3. Und: Für welche Tätigkeitsbereiche und Positionen möchten Sie diese gewinnen? VorteileTätigkeitsbereiche Friseurin in der Werkstatt kommt auf die Person an / Qualifikationen ausschlaggebend Service, Auftragsannahme, Bearbeitung, Verkauf Tischlerinnen Verkauf andere Herangehensweise, Blickwinkel auf bestimmte Dinge unterschiedlich, KommunikationsfähigkeitWerkstattbereich besser einsetzbarBedienung bessere ArbeitsatmosphäreGesellinnen besseres Miteinander, besserer Umgangston besseres Team auf der BaustelleGesellinnen effizientes, genaueres Arbeitenkaufm. Bereich/ auf der Baustelle schwere körperl. Arbeit gemischtes Team besser für ArbeitsatmosphäreGesellinnen genaues Arbeiten/ bessere Atmosphäre gleiche Qualifikation Geschlecht egalWerkstattbereich je nach Qualifikation/ können & wollen keine Vorteilenach Qualifikation ordentlicher, genauer, gewissenhafter ArbeitenBaustelle Service/ Gleichberechtigung ZusammengehörigkeitsgefühlVerwaltung & Verkauf Originalnennungen  17

18 Nutzung von Maßnahmen zur Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit familiären Verpflichtungen F 6. Sagen Sie mir bitte bei jeder Maßnahme, ob Sie diese in Ihrem Unternehmen anbieten oder nicht? Mitsprache bei den Arbeitszeiten wird von den befragten Unternehmen am häufigsten angeboten. Ein Angebot der Kinderbetreuung in den eigenen Räumen ist jedoch für über 80% der Befragten „nicht vorstellbar“. Prozentwerte n = 100  18

19 Nutzung von Maßnahmen zur Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit familiären Verpflichtungen F 6. Sagen Sie mir bitte bei jeder Maßnahme, ob Sie diese in Ihrem Unternehmen anbieten oder nicht? Auf den folgenden Folien wird eine Auswertung dieser Frage in Bezug auf den Frauenanteil in den Betrieben dargestellt.  19

20 Nutzung von Maßnahmen zur Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit familiären Verpflichtungen F 6. Sagen Sie mir bitte bei jeder Maßnahme, ob Sie diese in Ihrem Unternehmen anbieten oder nicht? Wir unterstützen die Beschäftigten bei der Suche nach einer Kinderbetreuung. Prozentwerte n = 100  20

21 Nutzung von Maßnahmen zur Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit familiären Verpflichtungen F 6. Sagen Sie mir bitte bei jeder Maßnahme, ob Sie diese in Ihrem Unternehmen anbieten oder nicht? Wir bieten betriebliche Kinderbetreuungsange bote, z.B. Tagespflege in unseren Räumen. Prozentwerte n = 100  21

22 Nutzung von Maßnahmen zur Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit familiären Verpflichtungen F 6. Sagen Sie mir bitte bei jeder Maßnahme, ob Sie diese in Ihrem Unternehmen anbieten oder nicht? Unsere Beschäftigten haben ein Mitspracherecht bei der Arbeitszeitgestaltung z.B. aufgrund familiärer Belange (Feiertags- und Urlaubsplanung etc.) Prozentwerte n = 100  22

23 Nutzung von Maßnahmen zur Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit familiären Verpflichtungen F 6. Sagen Sie mir bitte bei jeder Maßnahme, ob Sie diese in Ihrem Unternehmen anbieten oder nicht? Es bestehen Freistellungs- möglichkeiten aus familiären Gründen (z.B. zur Pflege eines Angehörigen) Prozentwerte n = 100  23

24 Nutzung von Maßnahmen zur Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit familiären Verpflichtungen F 6. Sagen Sie mir bitte bei jeder Maßnahme, ob Sie diese in Ihrem Unternehmen anbieten oder nicht? Wir machen Angebote für Beschäftigte, die wegen Elternzeit (früher: Erziehungsurlaub) freigestellt sind. Prozentwerte n = 100  24

25 Umsetzungsmöglichkeiten F 6.1.Falls solche oder einige dieser Maßnahmen vorstellbar für Sie/ Ihren Betrieb sind, Sie diese aber noch nicht anbieten F Wie kann man das Ihrer Meinung nach umsetzen? Was können Sie als Betrieb tun? 2x individuelle Vereinbarungen Angebot nach Bedarf ausprobieren bei Anfrage bereit auf individuelle Bedürfnisse einzugehen bis jetzt keine Anfrage Coaching für Führungskräfte Die erwähnten Maßnahmen können angeboten werden, sobald Bedarf da ist Größe ist wichtig/ Nachfrage muss da sein Größe spricht dagegen keine Anfrage, wir sagen nie nie keine Baustelle vor Ort/ Pflegeangebot/ Spielzimmer Modelle entwickeln nach Bedarf nicht vorstellbar/ wenig Mitarbeiter spontan keine Idee Zusammenarbeit Originalnennungen  25

26 Unterstützende Institutionen F 6.1.Falls solche oder einige dieser Maßnahmen vorstellbar für Sie/ Ihren Betrieb sind, Sie diese aber noch nicht anbieten F … und wer oder welche andere Institution könnte Sie dabei wie unterstützen? Unterstützende Institution 2x Arbeitsagentur freie Berater/ Agentur für Arbeit Handwerkskammer/ Kreishandwerkerschaft Kreishandwerkerschaft/ Verbände/ freie Institutionen Originalnennungen  26

27 Zusammenfassung Insgesamt gaben 81% der Befragten an, dass ihre Betriebe eher „männerdominiert“ sind. Circa die Hälfte der Betriebe hat einen Frauenanteil von unter 18%. Diese Angaben spiegeln den Anteil von Frauen im Handwerk wider. Es war häufig die „klassische“ Aufteilung,- Frauen im Büro oder im Verkauf und Männer auf der Baustelle. Bei vielen Firmen ist der Fachkräftemangel noch nicht spürbar angekommen und somit scheint auch kein erhöhter Handlungsbedarf zu bestehen, diesem entgegen zu wirken und unter anderem mehr Frauen einzustellen. Lediglich 23% wollen mehr Frauen einstellen. Von diesen 23 Betrieben gaben 20 an, dass sich die Suche nach Frauen und Männern grundsätzlich nicht unterscheidet. Es gibt viele Vorbehalte Frauen einzustellen. Dabei wurden Hemmnisse angeführt wie zum Beispiel erhöhte körperliche Belastbarkeit und „Männergewerk“. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass eine fundierte Reflektion in Bezug auf die Geschlechterrollen und die damit verbundenen Chancen und Risiken bisher noch nicht stattgefunden hat und sehr viele Betriebe noch in tradiertem Rollenverhalten verhaftet sind. Ein erhöhter Handlungsbedarf wird zu dem jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesehen.  27

28 Danke Kontakt Jürgen Paulini Geschäftsführer Handwerksbildungsstätten e.V. Borkener Straße Coesfeld Tel.: / Fax: / Konzeption und Durchführung Heike Schulze-Werner Kompetenzzentrum Frau und Beruf Münsterland Barbara Haak Kreishandwerkerschaft Coesfeld  28


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