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Bologna Prozess Dr. Heide ElSioufy - Bauer 01. März 2004 Bei dieser Präsentation wird sicher ein Diskussion mit dem Publikum entstehen, die zu Aktionsschritten.

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1 Bologna Prozess Dr. Heide ElSioufy - Bauer 01. März 2004 Bei dieser Präsentation wird sicher ein Diskussion mit dem Publikum entstehen, die zu Aktionsschritten führt. Verwenden Sie PowerPoint, um diese Aktionsschritte während Ihrer Präsentation festzuhalten. Klicken Sie in der Bild- schirmpräsentation auf die rechte Maustaste. Wählen Sie 'Besprechungs- notizen'. Wählen Sie die Registerkarte 'Aktionsschritte'. Geben Sie die zur Sprache kommenden Aktionsschritte ein. Klicken Sie auf OK, um dieses Feld zu schließen. Hierdurch wird automatisch eine Folie mit Aktions-schritten am Ende Ihrer Präsentation erstellt, auf der Ihre Notizen erscheinen.

2 EU-Hochschulraum 1 BOLOGNA-PROZESS __ der Weg zu einem europäischen Hochschulraum

3 EU-Hochschulraum 2 Von Bologna nach Berlin - 15 Jahre Weg zum europäischen Hochschulraum Bologna Magna Charta Universitatum 1997 Lissabon-Erklärung 1998 Sorbonne-Erklärung 1999 Bologna-Erklärung 2001 Salamanca-Erklärung 2001 Prager Kommuniqué 2003 Berliner Kommuniqué

4 EU-Hochschulraum 3 a 1988 Bologna Magna Charta Universitatum -Resultat eines Vorschlags der Universität von Bologna von 1986 an die ältesten europäischen Universitäten Wahl einer achtköpfigen Arbeitsgruppe bei einem Treffen von 80 Vertretern europäischer Universitäten in Bologna Unterzeichnung der Charta während der 900 Jahrfeier der Universität von Bologna

5 Prinzipien : - Hochschulen sind autonome Einrichtungen, die Kultur schaffen, entfalten und weiterreichen - Lehre und Forschung müssen untrennbar verbunden sein - die Freiheit von Forschung, Lehre und Ausbildung ist eine Grundvoraussetzung EU-HOCHSCHULRAUM 3 b

6 Unterstützung: - des Austauschs von Lehrenden und Studierenden - der internationalen Angleichung von Titeln, Prüfungen und arbeitsrechtlichen Bestimmungen - der Vergabe von Stipendien EU-HOCHSCHULRAUM 3 c Das Dokument hat eine universale Bedeutung und jede europäische und außereuropäische Hochschule kann sich den Zielen anschließen.

7 EU-HOCHSCHULRAUM Lissabon-Erklärung eine gemeinsame Erklärung des Europäischen Rates und der UNESCO - Bildung ist Menschenrecht - die Vielfältigkeit der Ausbildungsmöglichkeiten in Europa muß als Chance genutzt werden - die gegenseitige Anerkennung der Abschlüsse ist notwendig - die praktische Umsetzung muß verbessert werden - die Transparenz muß erhöht werden - Grundlagen zur Angleichung von Studienzeiten und Anerkennung von Studienleistungen müssen erarbeitet werden

8 EU-HOCHSCHULRAUM Sorbonne-Erklärung Definition der Mittel zur Schaffung eines gemeinsamen Rahmens für die Europäischen Bildungssysteme: - Annäherung der Rahmenbedingungen für Studiengänge und –abschlüsse - Schaffung eines gemeinsamen Systems von Studienabschlüssen (Bachelor, Master und Doktor) - Einführung eines einheitlichen Kreditpunktesystems - Steigerung und Erleichterung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden - Abbau von Mobilitätshemmnissen - Verbesserung der Anerkennung von akademischen Abschlüssen und Leistungen Die Erklärung wurde unterschrieben von den Bildungsministern Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und Italiens

9 EU-HOCHSCHULRAUM 6 a 1999 Bologna-Erklärung um europäische Kultur und Bildung als Qualitäts- und Markenzeichen auf der Welt zu etablieren, beschlossen die Bildungsminister von 29 europäischen Staaten am die Umsetzung folgender Punkte: - Schaffung eines Systems verständlicher und vergleichbarer Abschlüsse (B/M) - Einführung des Diploma Supplement - Schaffung eines zweistufigen Systems von Studienabschlüssen (undergrad./grad.) - Einführung eines Leistungspunktsystems (nach dem ECTS-Modell)

10 EU-HOCHSCHULRAUM 6 b - Förderung der Mobilität durch Beseitigung von Mobilitätshemmnissen - Förderung der Zusammenarbeit durch Qualitätssicherung - Anerkennung und Anrechnung von Auslandsaufenthalten - Förderung der europäischen Dimension in der Hochschulausbildung - Umsetzung bis Folgetreffen alle zwei Jahre, das nächste 2001 in Prag

11 EU-HOCHSCHULRAUM 7 a 2001 Salamanca-Erklärung Das Treffen von über 300 Vertretern europäischer Bildungseinrichtungen im März 2003 in Salamanca diente der Vorbereitung des 2. Treffens der europäischen Bildungsminister in Prag. Es wird erklärt: - die grundsätzliche Zustimmung zum Bologna- Prozess

12 EU-HOCHSCHULRAUM 7 b - die Bereiterklärung zur Aufnahme des Wettbewerbes untereinander und mit der Welt unter den Bedingungen der Autonomie der Hochschule, der fairen Finanzierung und der Rücknahme von einschränkenden Regelungen - daß Bildung öffentliche Aufgabe und Verantwortung ist - daß Bildung eines Europäischen Forschungsraumes zu dem Prozess gehören muß

13 EU-HOCHSCHULRAUM 8 a 2001 Prager Kommuniqué 2. Treffen der europäischen Bildungsminister durch Aufnahme von Kroatien, Zypern und Türkei 33 Mitglieder - Einbindung der European University Assocation (EUA) und der National Unions of Students in Europe (ESIB) - Dank für konstruktive Mitarbeit der Europäischen Kommission (Europäischer Forschungsraum)

14 EU-HOCHSCHULRAUM 8 b - Bestätigung der in Bologna festgelegten Ziele - Vorhebung besonders wichtiger Aspekte des Europäischen Hochschulraums: Lebenslanges Lernen Einbindung der Studierenden Steigerung der Attraktivität und Wettbewerbs- fähigkeit des europäischen Hochschulraums Folgekonferenz: Berlin 18./19. September 2003

15 EU-HOCHSCHULRAUM 9 a 2003 Berliner Kommuniqué 3. Treffen der europäischen Bildungsminister am 18./19. September in Berlin - Aufnahme von sieben neuen Mitgliedern (Albanien, Andorra, Bosnien und Herzegowina, Heiliger Stuhl, Rußland, Serbien und Montenegro, Mazedonien), damit Erweiterung auf 40 Mitglieder - Förderung der Mobilität (Mitnahme nationaler Beihilfen) - Verstärkte Einführung eines Leistungspunktsystems - Studierende sind gleichberechtigte Partner bei Hochschulsteuerungsprozessen

16 EU-HOCHSCHULRAUM 9 b - Förderung der europäischen Dimension im Hochschulbereich - Steigerung der Attraktivität und Offenheit des Europäischen Hochschulraums - Lebenslanges Lernen - Schaffung eines Europäischen Forschungsraums - Prioritäten der nächsten zwei Jahre: Qualitätssicherung, gestufte Studienstrukturen, verbesserte Anerkennungsverfahren für Abschlüsse

17 EU-HOCHSCHULRAUM 10 a Berlin 2003 Prioritäten der nächsten zwei Jahre: Qualitätssicherung: - Hauptverantwortung bei der Hochschule - Evaluierung der Programme durch interne und externe Beurteilung - Beteiligung der Studierenden - Veröffentlichung - Akkreditierung, Zertifizierung - internationale Beteiligung und Vernetzung

18 EU-HOCHSCHULRAUM 10 b - gestufte Studienstrukturen: - Neuordnung hat eingesetzt - übergreifende Rahmen auf nationaler und europäischer Ebene sollen entwickelt werden - Vielfalt erwünscht verbesserte Anerkennungsverfahren für Abschlüsse - Einführung eines Systems leicht verständlicher und vergleichbarer Abschlüsse - Umsetzung des Lissabon-Abkommens

19 EU-HOCHSCHULRAUM 11 a Wichtige Instrumente für den Weg zum Europäischen Hochschulraum Diploma Supplement detaillierte und genormte Beschreibung der Schwerpunkte eines Studiums zusätzlich zu einem nationalen Abschluß (stellt inhaltliche und qualitative Unterschiede eines einheitlichen Bachelor- oder Masterzeugnisses fest)

20 EU-HOCHSCHULRAUM 11 b ECTS European Credit Transfer System - Transparenz durch: - ECTS-Anrechnungspunkte (60 im Jahr, bemessen Arbeitsleistung) - Informationspaket (detaillierte Informationen zu Hochschule, Studiengänge und Lehrveranstaltungen - Einheitliche Formulare (Bewerbungsformular für Studierende, Studienabkommen und Abschrift der Studiendaten) europaweit getestet seit 1989 als Anerkennungs- und Übertragungssystem für im Ausland erbrachter Studienleistungen Weiterentwicklung zu einem Akkumulierungssystem

21 EU-HOCHSCHULRAUM 11 c Modularisierung Einteilung des Studieninhalts in schwerpunktorientierte und benotete Studienabschnitte Europäisierung, Europäische Dimension Entwicklung von Modulen, Studiengängen und Lehrplänen mit europäischen Bezug, Ausrichtung oder Organisation

22 EU-HOCHSCHULRAUM 11 d Qualitätssicherung die Qualität der angebotenen Studiengänge wird gesichert durch: Interne Evaluation (systematische Analyse durch das Fach) + Externe Evaluation (Begutachtung durch externe Fachleute) Maßnahmenkatalog zur Verbesserung und Änderung der Studieninhalte Lehrveranstaltungskritik durch Studierende Lehrberichte (gesetzliche Verpflichtung in BRD zur Veröffentlichung der Leistungen der Hochschulen in Forschung und Lehre)

23 EU-HOCHSCHULRAUM 11 e Akkreditierung eingebunden in ein europäisches Netzwerk begutachten und bewerten Agenturen die neustrukturierten Studiengänge und sichern weltweit deren Qualität Forschungsevaluation Qualitätsmanagement in Anlehnung an die in der Wirtschaft praktizierten Verfahren Europäische Zusammenarbeit in der Qualitätssicherung

24 EU-HOCHSCHULRAUM 12 Aktuelle Probleme in Deutschland Einführung Bachelor/Master, Modularisierung Bachelor Einführung des Diploma Supplements Anerkennung von Modulen und Abschlüssen Einheitliche Unterrichtssprache Mobilitätssteigerung ECTS Einführung Verbesserung der Studienbedingungen

25 EU-HOCHSCHULRAUM 13 a Der europäische Hochschulraum 2010 Fortschritt oder Rückkehr? Die Universität des Mittelalters zeichnete sich aus durch hohe Mobilität von Studenten und Lehrenden, Ermöglicht durch folgende Faktoren: - einheitliche, übernationale Unterrichts- und Wissenschaftssprache - einheitlicher Unterrichtsstoff, basierend auf einem traditionellen System von Fakultäten: Grundlagen waren überall gleich, individuelle Gestaltung war erlaubt

26 EU-HOCHSCHULRAUM 13 b - selbstverständliche Anerkennung aller an einer Universität erworbenen akademischen Grade durch alle anderen - keine behördlichen Einschränkungen, da der mittelalterliche europäische Großraum keine Grenzen in unserem Sinne kannte

27 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit !


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