Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

TELEARBEIT Ein Beitrag zur Organisationsentwicklung 23. Februar 2001 IBM - Site Services * SPARDAT Gmbh Josef Hochgerner Zentrum für soziale Innovation.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "TELEARBEIT Ein Beitrag zur Organisationsentwicklung 23. Februar 2001 IBM - Site Services * SPARDAT Gmbh Josef Hochgerner Zentrum für soziale Innovation."—  Präsentation transkript:

1 TELEARBEIT Ein Beitrag zur Organisationsentwicklung 23. Februar 2001 IBM - Site Services * SPARDAT Gmbh Josef Hochgerner Zentrum für soziale Innovation

2 TRANSFORMATION - VOR[AUS]SICHT

3 TRANSFORMATION - ÜBERGÄNGE Demographische Trends und Bevölkerungsbewegung Ökologische Belastungen Wirtschaft und Gesellschaft Arbeitslosigkeit Einkommensdifferenzen und Polarisierung Arbeitsformen und Organisationsmuster Relative Wohlstandsverluste Wissensökonomie Kulturelle Brüche

4 Komplexe Organisation/ einfache Jobs Stärken: stoffliche Produkte Vision: effiziente Organisation Rahmenbedingungen: –Sicherheit, Stabilität –stoffliche Ressourcen –Knappheit –Massenmärkte –standardisierte Produkte und Prozesse Komplexe Jobs/ einfache Organisation Stärken: stoffliche und immaterielle Resultate Vision: lernende Organisation Rahmenbedingungen: –Unsicherheit, rascher Wandel –nicht-stoffliche Ressourcen –Überfluß –Kundenorientierung –Mehrwertprodukte und - prozesse Traditionelle Organisation Wissensbasierte Organisation Quelle: Europäische Kommission, DG XIII - C, 1999 TRANSFORMATION - ÜBERGÄNGE Wandel von Betriebsstrukturen

5 TRANSFORMATION - ÜBERGÄNGE ARBEITSFORMEN UND ORGANISATIONSMUSTER Vom Teleworker zum Networker Die Zukunft bringt eine hybride Form von Arbeit hervor, in der physische Arbeit und Telearbeit ununterscheidbar werden; der Begriff networker wird sich gegenüber der Bezeichnungteleworker durchsetzen. Quelle: Europäische Kommission, Status Report on Europeon Telework; Brüssel 1998, p.12

6 TELEARBEIT: PRAGMATISCHE ARBEITSDEFINITION Telearbeit ist Arbeit unter Verwendung von Computern und von Telekommunikation, wodurch die zeitlichen und örtlichen Beschränkungen von Arbeit überwunden werden. [Europäische Kommission]

7 TELEARBEIT: RAHMENBEDINGUNGEN UND VORAUSSETZUNGEN Anpassen der Erwartungen an die Realität Beobachtungs- ebene Beschäftigte Organisation Sichere Erwartungen Mehr Selbstbestimmung Eigenverantwortung Zeitautonomie Effizienzgewinn Unsichere Erwartungen Bessere Relation von Beruf und Familie Kostenersparnis

8 TELEARBEIT: RAHMENBEDINGUNGEN UND VORAUSSETZUNGEN Eignung der Aufgabe - Tätigkeitsprofil è Zeitbedarf für direkte Kontakte am Arbeitsplatz è Kooperation mit Kollegen, Vorgesetzten è Digitalisierungsgrad der Unterlagen und Arbeitsmittel è Zeitliche Anteile schwer planbarer ad-hoc Aufgaben Zeitlicher Bedarf an Ungestörtheit

9 TELEARBEIT: RAHMENBEDINGUNGEN UND VORAUSSETZUNGEN Telearbeiter und Telearbeiterinnen Motivation Flexibilität, Innovationsbereitschaft Disziplin und Selbstorganisationsfähigkeit Fachliches Können, Berufserfahrung, Firmenzugehörigkeit Computer Literacy Umfeld (Teleheimarbeitsplatz, Telezentrum,...) Kollegen und Kolleginnen Vertrauen Kommunikationsqualität Termingenauigkeit Eignung der Beschäftigten - Persönlichkeitsprofil

10 TELEARBEIT: RAHMENBEDINGUNGEN UND VORAUSSETZUNGEN Managementanforderungen - der Beitrag von Vorgesetzten Ô Vertrauen und Motivation schaffen Ô Ergebniskontrolle statt Anwesenheitskontrolle Ô Delegierungsfähigkeiten Ô Verstärkte und präzisere Kommunikation Ô Feedback organisieren Ô Terminplanung und Zeiteinteilung verbessern Ô Aufgabenverteilung optimieren Ô Zugriffsmöglichkeiten auf Daten/Unterlagen organisieren

11 TELEARBEIT: RAHMENBEDINGUNGEN UND VORAUSSETZUNGEN Entscheidung über Ausbaustufe des Telearbeitsmodells Telearbeitsstufe INTEGRIERT TEILINTEGRIERT STAND-ALONE Tätigkeiten Datenbanken Konstruktion Wartung Gemeinsame Dateibearbeitung Dateiaustausch Internetgebrauch Service Datenerfassung Textbearbeitung Berichte Technik Extranet Firewall Groupware Internet- anschluß Telefon Notebook Peripherie Kosten u. org. Einbindung Hoch Mittel Gering

12 TELEARBEIT IM ÖFFENTLICHEN DIENST Der Anteil öffentlich Bediensteter an der Telearbeit Ô Vertrauen und Motivation schaffen Ô Delegierungsfähigkeiten Ô Verstärkte und präzisere Kommunikation Ô Feedback organisieren Ô Terminplanung und Zeiteinteilung Ô Aufgabenverteilung verbessern Ô Zugriffsmöglichkeiten auf Daten/Unterlagen organisieren Ergebniskontrolle statt Anwesenheitskontrolle

13 TELEARBEIT IM ÖFFENTLICHEN DIENST Entwicklungsschritte Internationale Beispiele Niederlande, Schweden, Finnland, Deutschland, Europäische Kommission, USA... Österreichische Beispiele Ô Land Oberösterreich: Test ab 1997 Ô Magistrat der Stadt Wien: Test ab 1998 Ô BM f. Wirtschaftliche Angelegenheiten: Studie 1998 Ô BM f. WV: Machbarkeitsstudie Ô Pilotversuch im BM f. VIT Ô Pilotversuch im BM f. BWK Ô Fortsetzung als Standard: BM f. VIT 2001 (BM:BWK 2001 in Verhandlung)

14 TELEARBEIT IM ÖFFENTLICHEN DIENST Anstoß und Initiative in der Belegschaft Information top-down MB > SL > AL > MitarbeiterInnen Selektion Interessentensuche mittels Fragebogen Informationsveranstaltung Abschätzung der Tätigkeitseignung für Telearbeit (Zeitanteil) Prüfung der persönlichen Voraussetzungen Zustimmung des bzw. der Vorgesetzten Entscheidung über Telearbeitsmodell und Vereinbarungen Ergebnis des Auswahlprozesses Ca. 100 Interessierte, 52 Bewerber, 24 TeilnehmerInnen Vorgangsweise im BM:WV [BM:BWK, BM:VIT]

15 TELEARBEIT IM ÖFFENTLICHEN DIENST Freiwilligkeit und Widerrufbarkeit Alternierende Telearbeit Flexible Gestaltbarkeit im Ausmaß von zumeist 1-3 Tagen/W. Teilintegrierte Teleheimarbeit und Mobile Telearbeit Formelle Steuerungsinstrumente Allgemeine Richtlinien für den Bundesdienst Telearbeitsvereinbarung auf Abteilungsebene Telearbeitsbuch - Arbeitsblätter zur konkreten Arbeitseinteilung Grundsätze von Vereinbarungen und Regelungen

16 TELEARBEIT IM ÖFFENTLICHEN DIENST Wirtschaftliche Effekte - Kosten und Erträge

17 TELEARBEIT IM ÖFFENTLICHEN DIENST Telearbeitsequipment parallel zu PC und Bürostandard Explizit erwünscht von ca. 30% der TeilnehmerInnen Für Großteil als Normalfall betrachtete Option Explizit unerwünscht von Minderheit (< 10%) Verzicht auf eigenen Stand-PC im Büro Von 1/3 explizit erwünscht, technikabhängige Option Desksharing Kommt für ca. 50% als Möglichkeit in Frage; Bedingungen: in Zukunft - bei besserer Technik und Organisation Verzicht auf eigenes Büro (hotelling) Kommt für bis zu 40% in Frage, polarisiert aber wesentlich mehr als desksharing Veränderte Nutzungsoptionen für Geräte und Büro

18 TELEARBEIT IM ÖFFENTLICHEN DIENST Bedingungen für Einsparungseffekte Routine und Organisationsentwicklung Sorgfältige Selektion von Personen und Tätigkeiten Stufenweise Erweiterung der Telearbeit Desksharing ab dem 2. Jahr (auf ca. 20 bis 30% ansteigend) Büro-reorganisation und hotelling ab 3. Jahr und bei extensiver Telearbeit im Ausmaß von mehr als 3 Tagen pro Woche Vorläufige Schätzung von Ersparnispotenzialen öS 5.000,- bis öS ,- pro TelearbeiterIn und Jahr Mittelfristiges Programm auf Basis mehrjähriger Erfahrung Investition in technisch attraktive Gemeinschaftsbüros für Bundesdienststellen (intelligentes Büro) Einsparungseffekte und Ersparnispotenzial

19 TELEARBEIT IM ÖFFENTLICHEN DIENST Bewertung der Ergebnisse der einjährigen Pilotphase PositivNegativ : Auswahlprozeß und Entscheidung (Tätig- keiten, Persönlichkeit) : Wenig Umstellungs- probleme : Zeitgewinn und Effizienzsteigerung : Organisations- entwicklungsschub –Ausstattung und technischer Standard (Teilintegration) –Arbeitsverteilung in manchen Abteilungen –Individuelle Belastung, Verfügbarkeitsdruck –Telefonumleitung und ad hoc Vertretung

20 ZENTRUM FÜR SOZIALE INNOVATION CENTRE FOR SOCIAL INNOVATION Josef Hochgerner Koppstraße 116 A-1160 Wien Tel.: Fax.: URL:


Herunterladen ppt "TELEARBEIT Ein Beitrag zur Organisationsentwicklung 23. Februar 2001 IBM - Site Services * SPARDAT Gmbh Josef Hochgerner Zentrum für soziale Innovation."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen