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Sommersemester 2013 Persönlichkeitstraining Kommunikation und soziale Kompetenz samstags 10.00-17.00 Uhr Dr. paed/RUS Elena Tregubova 1Persönlichkeitstraining.

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1 Sommersemester 2013 Persönlichkeitstraining Kommunikation und soziale Kompetenz samstags Uhr Dr. paed/RUS Elena Tregubova 1Persönlichkeitstraining

2 2 Verbale und nonverbale Kommunikation Eindrucksmanagement, Präsentation und Rhetorik Konflikte und Konfliktlösung Personalauswahl

3 Heutiger Plan… Eindrucksmanagement: Impression Management Planung und Durchführung einer Präsentationen 3Persönlichkeitstraining

4 Life as theater Impression Management (auch Eindrucksmanagement) bezeichnet den Versuch einer Person, den Eindruck, den er bei anderen hinterlässt, zu kontrollieren. Konkret? Wir präsentieren uns unterschiedlich, je nachdem in welcher Situation und Umgebung wir uns befinden Ziel –Interaktionen kontrollieren –Anerkennung –Gemocht werden Persönlichkeitstraining4

5 Kategorisierung AssertivDefensiv Taktisch strategisch Persönlichkeitstraining5 Assertiv Versuch aktiv ein bestimmten Eindruck zu erwecken Ziel: Zustimmung und Anerkennung Defensiv Versuch der Person eine Identität zu schützen, aufrecht zu erhalten oder wieder aufzubauen, die in Frage gestellt wurde Taktisch Handlungen, um mit kurzfristigen Problemen in spezifischen Situationen umzugehen Strategisch Handlungen, die langfristige Konsequenzen haben, über die Zeit und die Situation hinaus ACHTUNG: Menschen planen ihre Handlungen nicht so rational, sondern lernen von anderen

6 Taktisch-assertives Verhalten Verhalten lässt sich größtenteils durch den Wunsch nach Anerkennung erklären, die man sich durch das Verhalten verspricht Beispiele: –Sich beliebt machen Sich selbst verstärken Andere verstärken Meinungskonformität Gefällig sein Persönlichkeitstraining6

7 Taktisch-assertives Verhalten Beispiele –Einschüchterung –Hilfsbedürftig erscheinen –Eigenwerbung betreiben Ansprüche an Leistungen stellen Eigene Leistungen überbewerten Sich mit anerkannter Gruppe identifizieren Beispielhaft erscheinen Persönlichkeitstraining7

8 Taktisch-defensives Verhalten Verhalten, das gezeigt wird, wenn eine wünschenswerte Identität von anderen in Frage gestellt, oder sogar abgestritten wird Versuch den vorherigen Zustand wiederherzustellen Beispiele –Ausreden –Rechtfertigungen –Vorsorgliches Abschwächen –Selbstbehinderndes Verhalten –Entschuldigen Persönlichkeitstraining8

9 Strategien AssertivDefensiv Kompetent oder als Fachmann erscheinen Sich als attraktiv darstellen Ehrlich und offen wirken Status- und prestigebehaftet auftreten Pathologischer Gebrauch von Ausreden Alkoholismus und Drogenabhängigkeit Leistungsängstlich erscheinen Persönlichkeitstraining9

10 Heutiger Plan… Eindrucksmanagement: Impression Management Planung und Durchführung einer Präsentationen 10Persönlichkeitstraining

11 Planung und Durchführung einer Präsentationen Grundlegendes Vorbereitung einer Präsentation Aufbau einer Präsentation Persönlichkeitstraining11

12 Definition (Hartmann, Funk & Nietmann, 2003) Persönlichkeitstraining12 Eine oder mehrere Personen stellen für eine Zielgruppe bestimmte Inhalte, also Sachaussagen oder Produkte, dar. Ziel ist es, die Gruppe zu informieren oder zu überzeugen. Die Darstellung wird unterstützt durch bildhafte Mittel. An die Darstellung schließt sich eine Fragerunde oder Diskussion an.

13 Allgemeines Verschiedenste Anlässe für Präsentationen Z.B. Vorstellung von: Unterschiedlichste Ziele der Präsentationen: –Informieren –Überzeugen –Werben und verkaufen –Darstellen alternativer Lösungsansätze/ Entscheidungshilfe Persönlichkeitstraining13 Ideen Konzepten Plänen Ergebnissen Produkten Argumenten

14 Planung und Durchführung einer Präsentationen Grundlegendes Vorbereitung einer Präsentation Aufbau einer Präsentation Persönlichkeitstraining14

15 Ein alter Bekannter … Auch bei einer Präsentation können vier Botschaften identifiziert werden Persönlichkeitstraining15

16 Verschiedene Punkte klären Ziel der Präsentation Unterscheidung –Ziele sind vorgegeben –Ziele müssen selbst definiert werden 2 Leitziele und deren Mischformen –Informieren –Überzeugen Persönlichkeitstraining16 Was wollen Sie mit Ihrer Präsentation erreichen? Welches Ziel – oder welche Ziele – hat Ihre Präsentation? Was genau sollen die TeilnehmerInnen am Ende der Präsentation wissen oder tun? Was soll sich konkret bei den Anwesenden durch Ihre Präsentation verändert haben?

17 Adressatenanalyse –Z.B. durch gezieltes Befragen späterer Teilnehmer Persönlichkeitstraining17 Wie wird Ihr Publikum aussehen? Welche Vorkenntnisse, Interessen, Erwartungen oder Einstellungen bringen die TeilnehmerInnen mit?

18 Inhalte der Präsentation Mittel: –Sammeln von Informationen Möglichst breite Informationserfassung –Auswählen von Inhalten Nicht alles Präsentieren! Welche Infos sind notwendig, um das definierte Ziel zu erreichen? Zeit und Teilnehmer berücksichtigen –Aufbereiten von Inhalten Sinnvolle Reihenfolge der Ideen und Argumente Unterstützung durch Visualisierung und Medieneinsatz Persönlichkeitstraining18 Was wollen Sie präsentieren? Welche Inhalte wählen Sie aus, um Ihre Ziele zu erreichen?

19 Partneraussage Ihrer Präsentation Mittel: –Publikum ernst nehmen und aufmerksam behandeln –Teilnehmerorientierte Auswahl und Gestaltung der Inhalte Berücksichtigung der Interessen der Teilnehmer Berücksichtigung des Nutzens der Inhalte für die Teilnehmer Ansprechende Visualisierung Fokus auf das Publikum Persönlichkeitstraining19 Wie können Sie allen Anwesenden Wertschätzung entgegenbringen?

20 Weitere Mittel: –Teilnehmerorientiertes Verhalten und Sprechen Angemessener Blickkontakt zu den Anwesenden Offene/freundliche Mimik Lautstärke und Tempo verständlich wählen Angemessene Wortwahl treffen Alle Beiträge ernst nehmen Aufmerksame und zugewandte Körperhaltung Dem Publikum/Situation angemessene Kleidung tragen Angekündigte Zeiten einhalten –Gestaltung des äußeren Rahmens Passender Raum, ausreichende Sicht auf alle Medien Gute Sitzgelegenheiten Persönlichkeitstraining20

21 Selbstaussage Ihrer Präsentation Abhängig vom Ziel der Präsentation Persönlichkeitstraining21 Wie stellen Sie sich selbst dar? Informieren: Selbst gut informiert sein Sich selbst als Fachmann präsentieren Verbindung zu den Inhalten darstellen Überzeugen: Gut informiert sein Überzeugung ausstrahlen

22 Äußeres Erscheinungsbild –Kleidung nach Anlass und Publikum wählen –Angemessen für die konkrete Situation –Darauf achten, dass Sie sich wohl fühlen Etwas overdressed ist im Zweifel immer besser als underdressed im Vergleich zur Zielgruppe! Persönlichkeitstraining22

23 Präsentationsmanuskript Schriftlich (Karteikarten, ausgedruckte Folien) –Sicherheitsgefühl –Roter Faden –Wichtige Infos können mit einem Blick aus dem Gedächtnis abgerufen werden In Stichworten! –Vorteile Zwang frei zu sprechen Mehr Interaktion mit dem Publikum möglich Optional: Einleitung und Schlussappell ausformulieren Persönlichkeitstraining23

24 Material für die Teilnehmer Ausgabe vor der Präsentation Ablauf jedem Teilnehmer so bekannt Hilft beim Verständnis von komplexen und anspruchsvollen Zusammenhängen Max. 4 Seiten um Blättern zu vermeiden: –1. Seite: Thema und Ablauf –Weitere Textseiten: nur einzelne Kernaussagen Ausgabe nach der Präsentation Nachwirken der Präsentation durch die Unterlagen Ähnlich sorgfältig wie Präsentation vorbereiten Gestaltung –Direkter Bezug auf die Präsentation –Weniger ist mehr –NICHT Präsentationsmanuskript einfach ausformulieren Persönlichkeitstraining24

25 Üben, Üben, Üben Präsentationen sollten vorher immer geübt werden (mindestens einmal vollständig)! Positive Auswirkungen –Gewinn von Selbstsicherheit und Ruhe –Hilfe gegen Lampenfieber –sinnvoller Zusammenhang/Ablauf? –Passen die Visualisierungen? –Zeit? Persönlichkeitstraining25

26 Planung und Durchführung einer Präsentationen Grundlegendes Vorbereitung einer Präsentation Aufbau einer Präsentation Persönlichkeitstraining26

27 Einleitung – Hauptteil – Schluss 15 % der Präsentationszeit Evtl. Sätze ausformulieren Begrüßung und namentliche Vorstellung –Anfangsaufmerksamkeit des Publikums nutzen –Gute Eröffnungen: Rhetorische Frage Spektakuläre Fakten Zitat Anekdote Einstieg sollte zum Anlass, Publikum und zu Ihnen passen Darstellung Ihrer fachlicher Kompetenz –Persönliche Verbindung zum Thema Persönlichkeitstraining27

28 Einleitung – Hauptteil – Schluss Thema und konkrete Ziele der Präsentation –Orientierung geben –Ziele nennen – Spannung wird so erhöht Inhalte und Ablauf –Struktur anbieten, in die die Inhalte eingebettet werden können –Verständnis wird so erleichtert –Inhalte und Ablauf Visualisieren Persönlichkeitstraining28

29 Einleitung – Hauptteil – Schluss 75% der Präsentationszeit Größter Teil der Informations- und Überzeugungsarbeit Darstellung Ihrer Aussagen, Argumente und Ideen –Unterschiedlich je nachdem, ob das Leitziel Informieren oder Überzeugen ist Persönlichkeitstraining29 Informieren: Weniger ist mehr Vom Bekannten zum Unbekannten Vom Überblick ins Detail Darstellung in zeitlogischer Reihenfolge Darstellung in sachlogischer Reihenfolge Überzeugen: Unterschiede je nach Szenario 1.Die Chancen stehen nicht schlecht 2.Neben Ihrem Angebot existieren noch Alternativen 3.Publikum favorisiert eine Alternative 4.Wissens- und Kenntnisstand ist noch gering

30 Einleitung – Hauptteil – Schluss 10% der Präsentationszeit Wenn nötig ausformulieren Zusammenfassung –Aussagen und Argumente, die im Gedächtnis bleiben sollen –Zuspitzen auf die für die Zielerreichung zentralen Inhalte Schlussappell –Zum Handeln, Weiterdenken, Mitmachen oder Ausprobieren auffordern –Ziele noch einmal betonen Überleitung zu Fragen und Diskussion Persönlichkeitstraining30

31 Fragen und Diskussion Zweck –Ergänzung zurückgestellter Informationen auf Nachfrage –Beantwortung von Verständnisfragen –Diskussion über kontroverse Inhalte –Rückmeldung über Ihren Vortrag Fundierte Vorbereitung nötig –Welche Fragen kommen wahrscheinlich auf? –Antworten zurechtlegen Tipps: –Kurze Einleitung und Zeitrahmen nennen –Mit offenen Fragen beginnen –Am Ende die wichtigsten Ergebnisse der Diskussion zusammenfassen Persönlichkeitstraining31

32 Zusammenfassung: Aufbau einer Präsentation Einleitung Begrüßung und namentliche Vorstellung Darstellung Ihrer fachlichen Kompetenz Thema der Präsentation Ziele der Präsentation Inhalte und Ablauf Hauptteil Hintergrundinformationen zur Präsentation und zum Thema Ihre Aussagen, Argumente, Ideen Schluss Zusammenfassung Schlussappell: Aufforderung zum Handeln, zum Weiterdenken, zur Diskussion Persönlichkeitstraining32

33 Formale Gestaltung – Visualisierungen Kleine Einstimmung …. Persönlichkeitstraining33

34 Formale Gestaltung – Visualisierungen Vorteile –Schnelle und bessere Aufnahme von Informationen, verglichen mit einer ausschließlich verbalen Präsentation –Verdeutlichung von Argumenten und Zusammenhängen –Betonung der Kernaussagen –Auflockerung der Präsentation Möglichkeiten – Kombinationen Persönlichkeitstraining34 Geschriebener Text Tabellen Grafische Schaubilder BilderSymbole

35 Formale Gestaltung – Visualisierungen Persönlichkeitstraining35 Geschriebener Text Nur die wichtigsten Kernaussagen in logischer Reihenfolge Einfache und verständliche Formulierungen Kein Prosatext Ausreichend große Schriftgröße Max. 7 Stichpunkte Tabelle stärkere Umrandungslinie bei Kopfzeile und -spalte möglichst geringe Anzahl an Zeilen und Spalten Zunächst Präsentation der ganzen Tabelle und dann Hervorhebung einzelner Spalten/Zeilen

36 Formale Gestaltung – Visualisierungen Grafische Schaubilder/ Diagramme – Liniendiagramm Persönlichkeitstraining36 Maximal 2-4 Linien Verschiedene Linienfarben oder Linienarten Möglichst Beschriftungen direkt an die Kurve

37 Formale Gestaltung – Visualisierungen Grafische Schaubilder/ Diagramme - Säulendiagramm Persönlichkeitstraining37 zweidimensional Unterschiede in Farbe und Rasterung Beschriftung der Balken außerhalb des Diagramms

38 Formale Gestaltung – Visualisierungen Grafische Schaubilder/ Diagramme - Tortendiagramm Persönlichkeitstraining38 Beschriftungen i.d.R. außerhalb Nicht mehr als 5-7 Segmente pro Kreis Bevorzugt Prozentangaben Wichtige Segmente farblich hervorheben oder aus dem Kreis ziehen

39 Formale Gestaltung – Visualisierungen Gestaltung der Folien Persönlichkeitstraining39 Einheitliches Layout Überschriften größer als Unterpunkte Nur Schlüsselwörter kein Text Schriftart Ohne Serifen Einheitlich bleiben Schriftgröße Abhängig von Raumgröße Auf Lesbarkeit achten I.d.R. nicht kleiner 16 Punkt Farbe Spärlich Hervorheben lieber mit Fett, Kursiv oder Unterstrichen

40 Formale Gestaltung – Visualisierungen Animationen Persönlichkeitstraining40 Nursoviel wie nötigund so wenigwie möglich. Animationenkönnentierisch auf die Nerven gehen. DESHALB

41 Nonverbale Kommunikation bei Präsentationen Gewünschte Ausstrahlung –Authentizität –Überzeugung –Betonung der verbalen Aussagen Tipps: –Bewegen ist möglich, wenn es sich richtig anfühlt und der Sprecher dadurch weniger maskenhaft wirkt –Blickkontakt halten –Zur Beruhigung der Hände Gegenstand in der Hand halten (Stift, Laserpointer) –Nicht vom Publikum ab- und der Wand zuwenden Persönlichkeitstraining41

42 Tipps für sprachliche Ausformulierung Persönlichkeitstraining42 Verständliche Sprache Klar strukturiert Kurz/prägnant Keine Schachtelsätze Hauptaussage in den Hauptsatz Keine Mehrdeutigkeiten Kontrollierte Verwendung von Fachtermini Verwendung von etablierten Fachtermini Unnötige Erläuterungen weglassen Korrekt verwenden und aussprechen Passivkonstruktionen vermeiden versteckt das Subjekt und erschwert so die Verständlichkeit Tempus Generell im Präsens Konjunktionen Beziehung zwischen Haupt- und Nebensatz wird so beschrieben erhöht Verständlichkeit Konstruktionen und Aufzählungen Strukturieren den Vortrag Wirken empfängerfreundlich z.B. einerseits … andererseits

43 Noch Fragen? 43Persönlichkeitstraining

44 Literatur Frindte, W. (2001). Einführung in die Kommunikationspsychologie. Weinheim: Beltz. Nierenberg, G.I., Calero, H.H. & Grayson, G. (2010). How to read a person like a book. Garden City Park: Square One. Aronson, E., Wilson, T. D. & Akert, R. M. (2004). Sozialpsychologie. München: Pearson Studium. Spoun, S. & Domnik, D.B. (2004). Erfolgreich studieren. München: Pearson Studium Nünning, V. (2008). Schlüsselkompetenzen: Qualifikationen für Studium und Beruf. Stuttgart: Metzler. Hartmann, M., Funk, R. & Nietmann, H. (2003). Präsentieren – Präsentationen: zielgerichtet und adressatenorientiert. Weinheim: Beltz. Tedeschi, J.T., Lindskold, S. & Rosenfeld, P. (1985). Introduction to Social Psychology. St. Paul: West Publishing Company. Persönlichkeitstraining44

45 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 45Persönlichkeitstraining


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