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Bayreuth, 22. März 2011 Marie Curie-Maßnahmen Tipps zur Antragstellung und Karriereplanung Patricia Fuchs.

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Präsentation zum Thema: "Bayreuth, 22. März 2011 Marie Curie-Maßnahmen Tipps zur Antragstellung und Karriereplanung Patricia Fuchs."—  Präsentation transkript:

1 Bayreuth, 22. März 2011 Marie Curie-Maßnahmen Tipps zur Antragstellung und Karriereplanung Patricia Fuchs

2 Inhalt des Vortrages Vorüberlegungen und erste Schritte Antragstellung am Beispiel eines IEF (2010) Projektplanung Forschungsaufenthalt im Ausland Weitere Karriereplanung Kontakte

3 Vorüberlegungen und erste Schritte

4 Vorüberlegungen zum Förderantrag (I) Wissenschaftliche- und Karriereziele definieren Suche nach geeigneter Gastinstitution & Mentor Passendes Förderinstrument suchen Konkurrenzfähigkeit des Vorhabens einschätzen Realistische Zeitplanung

5 Vorüberlegungen zum Förderantrag (II) Förderphilosophie des Geldgebers kennen Förderbedingungen des Geldgebers kennen Begutachtungssystem des Geldgebers kennen Erfahrungen erfolgreicher Antragsteller/innen nutzen Kontakt über Forschungsförderung Ihrer Einrichtung Cordis Find a project

6 Förderphilosophie des Geldgebers EU Overall Objective: supporting the further development and consolidation of the European Research Area (ERA) by making Europe more attractive for researchers Aim of Marie Curie-Individual Fellowships: Support the career development or restart of experienced researchers Support researchers in attaining a leading independent position, e.g. PI, professor or other senior position Quelle: People-Arbeitsprogramm 2011

7 Konkurrenzfähigkeit des Vorhabens Recherche bereits geförderter Marie Curie- Projekte: EU-Projektdatenbank CORDIS fp7/projects_en.html Und: Kollegen/innen, Doktorvater!

8 Reading Work Programme Call Fiche Guide for Applicants Common Part Ethics Call-specific

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12 Antragstellung am Beispiel eines IEF

13 Beim Schreiben beachten – Form Lesbarkeit & Struktur (Template) Seitenangaben Schriftgröße, Zeilenabstand Optische Hervorhebungen und Veranschaulichungen (Graphiken, Tabellen z.B. für Workplan) Englische Sprache Keine Farben Gutachter-Perspektive:

14 Workplan

15 Beim Schreiben beachten – Inhalt Überzeugend, innovativ, fokussiert In Gutachterperspektive hineinversetzen Wissenschaftliches Fachvokabular Allgemeinverständlichkeit Auch Fachfremde sollte der Antrag überzeugen Marie Curie: Nomenklatur ( Evaluierungskriterien) verwenden

16 Antrag B1 Scientific and Techn. Quality (max. 8 Seiten) B1 Scientific and Techn. Quality (max. 8 Seiten) B2 Training (max. 2 Seiten) B2 Training (max. 2 Seiten) B3 Researcher (max. 7 Seiten) B3 Researcher (max. 7 Seiten) B4 Implementation (max. 6 Seiten) B4 Implementation (max. 6 Seiten) B5 Impact (max. 4 Seiten) B5 Impact (max. 4 Seiten) B6 Ethical Issues (Tabelle) B6 Ethical Issues (Tabelle)

17 S&T Quality (25%) zu Beginn: kurzer Gesamtüberblick des Projektes Gliedern Sie das Projekt in Teilprojekte/Arbeitspakete und erklären Sie deren inneren Zusammenhang Was ist das Originelle und Innovative an Ihrem Projekt (z.B. neue Methoden)? Warum ist jetzt der richtige Zeitpunkt für das Projekt (Aktualität!)? Warum ist die Gastinstitution/der Scientist in Charge für Ihr Projekt prädestiniert?

18 Beispiel Mental disorders frequently feature in philosophical discussions on the freedom of the will. Disorders like schizophrenia, addiction and obsessive-compulsive disorder are apparently considered relevant for arguments about agency and the ability to do otherwise. However, the legitimacy and adequacy of psychiatric elements in philosophical argumentations about free will have as yet received little systematic or critical attention. This project explores and evaluates the way psychiatric disorders function in the philosophy of free will. It addresses the question: In which way has psychiatry influenced thinking about freedom? The innovative character of this proposal lies in its subject and in its interdisciplinary approach that integrates expertise about current clinical psychiatry in t. philos. deb. State-of-the-art Lücke in diesem Forschungsfeld Ziele Neuartiges

19 S&T Quality - Schwächen Interdisziplinarität nicht dargestellt Probleme nicht erkannt, keine Alternativen aufgezeigt Methodology unklar (Vor- und Nachteile?) Lücken beim aktuellen Stand der Forschung (state of the art); jüngste Ergebnisse oder Entwicklungen in anderen Ländern nicht berücksichtigt Quelle: NKS Mobilität

20 S&T Quality - Stärken wissenschaftliche Expertise der Gasteinrichtung gut dargestellt und belegt (z.B. durch nationale und vor allem internationale Kooperationskontakte, Veröffentlichungen, Patente) Qualität des Scientist in Charge aufgeführt (z.B. durch international anerkanntes Fachwissen, Veröffentlichungen in erstklassigen Zeitschriften, Auszeichnungen/Preise, internationale Kontakte/Kooperationen) Quelle: NKS Mobilität

21 Training (15%) Nennen Sie – präzise und übersichtlich – die Trainings- ziele wie tragen diese zur Weiterentwicklung Ihrer wiss. Karriere bei? (auch: Karriereperspektiven nach Ende des Projektes) sinnvolle Angebote für complementary skills, die auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind Beschreiben Sie Ihren "Career Development Plan": Trainingsziele, Konferenzteilnahmen, Präsentationen, Zusatzqualifikationen, intersektoriale Erfahrung... Ausbildungskapazitäten des Gastinstitutes

22 Training - Schwächen ungenügende Darstellung der Trainingsdetails Kein Bezug zum Arbeitsplan / zum Profil des/r Forschers/in Keine zeitliche Planung Zu allgemein, wenig konkret zu ambitionierter Trainingsplan Quelle: NKS Mobilität

23 Training – Stärken Infrastruktur/Kompetenz/Kontakte der Gasteinrichtung Betreuung von Studenten/innen oder Doktoranden/innen Wissenschaftliches Vortragen (insbesondere auf internationaler Ebene; Präsentations-/Rhetorikkurse) Projekt-, Finanz- und Organisationsmanagement (z.B. Projektplanung, Arbeit mit Privatunternehmen, Verbreitung von Forschungsergebnissen) Training zum Einwerben zukünftiger Fördergelder (proposal writing) Quelle: NKS Mobilität

24 Researcher (25%) researchers with a more senior profile Beschreibung der eigenen Forschungserfahrung (tabellarischer scientific CV, z.B. mit "Scientific Skills", "Teaching", "Conference Participations", "Grants", "Patents" etc.) Auswahl von Publikationen (z.B. peer reviewed Artikel, Erstautorenpublikationen) und Konferenzteilnahmen Auflistung der wichtigsten 3 Leistungen (z.B. kurzer Abstract der Doktorarbeit, wichtige Publikationen) Karriereentwicklungsmöglichkeiten (Erlangung neuen Wissens, Potential, wissenschaftliche Reife, Führungsqualitäten)

25 Researcher - Schwächen Geringe Qualität der Forschungsergebnisse (z.B. keine Erstautorenschaften, keine Publikationen in internationalen Fachzeitschriften) Keine Bezugnahme auf das Potential zur Erlangung der wissenschaftlichen Unabhängigkeit / Mangelhafte Darstellung des eigenen Potentials für die Durchführung des Projekts Auslandsforschungsaufenthalte Initiieren von Kooperationen Kurzaufenthalte in renommierten Forschungsgruppen/Laboratorien Organisation von Meetings, Konferenzen Quelle: NKS Mobilität

26 Researcher - Stärken Bereits Studenten/innen, Doktoranden/innen betreut Koordination / Einbeziehung in Forschungsprojekte Bereits eingeworbene Drittmittel, Preise Lehrerfahrung Quelle: NKS Mobilität

27 Implementation (15%) Beschreibung der Gasteinrichtung (wissenschaftliches Profil/Leistungen, Gerätschaften, internationale Kooperationen, insbesondere EU-Projekte) Kurze Vorstellung des Scientist in Charge Beschreibung eines konkreten Work Plan mit Work Packages, Deliverables und Milestones; Geistiges Eigentum Praktische und Administrative Unterstützung für den Fellow und seine Familie (Büro, Laborarbeitsplatz, Geräte, Sprachkurse, Amtsgänge, Kindergartenplatz etc.)

28 Implementation - Schwächen Arbeitsplan zu ambitioniert Meilensteine und Ergebnisse nicht ausgeführt Risikobewertung fehlt Zeitplan fehlt (graphische Darstellung) Managementkapazitäten nicht beschrieben (Erfahrungen der Verwaltung mit EU-Projekten) Quelle: NKS Mobilität

29 Implementation - Stärken Qualität der Infrastruktur: Ausstattung, Arbeitsplatz, Geräte Services für den Fellow (Hilfe bei Wohnungssuche etc.) Qualität der internationalen Vernetzung der Gasteinrichtung an Hand von konkreten Beispielen Quelle: NKS Mobilität

30 Impact (20%) Potential des Fellows, durch das neu erlangte Wissen die wiss. Unabhängigkeit zu erreichen Mittel- und langfristige Karriereperspektiven nach Ende des Fellowships Kann mit dem gewonnen Wissen die Attraktivität Europas für Nachwuchswissenschaftler/innen gefördert werden? benefit of mobility Leistet das Projekt einen Beitrag für Europa: Hinweis auf offizielle Dokumente der EU-Institutionen NEU: Outreach Aktivitäten zur Verbreitung der Ergebnisse (Workshops, Summer Schools, Zeitungsartikel, Multimedia)

31 Impact - Schwächen Anwendbarkeit der Forschungsergebnisse Dissemination der Forschungsergebnisse Auswirkung auf den Europäischen Forschungsraum fehlt Abgrenzung/Wettbewerbsfähigkeit zu Drittstaaten Quelle: NKS Mobilität

32 Impact - Stärken Anwendbarkeit des Trainings/Erfahrungen für zukünftige Karriere Aufbau/Ausbau langfristiger Kooperationen und/oder Netzwerke Quelle: NKS Mobilität

33 Recherche Europäische Dimension Green/White Books Directives Communications Discussion papers

34 Ethical Issues Forschung an menschlichen Stammzellen Datenschutz Forschung an Tieren etc.

35 Strategische Projektplanung

36 Wahl der Gastinstitution / Betreuer Kooperationen der Gastinstitution Forschungsinfrastrukturen Internationalisierung Trainingsmöglichkeiten / Betreuungskonzept

37 Projektplanung Aktualisierung der Dokumente während einer laufenden Ausschreibung Erstellen eines realistischen Zeitplans Verfassen des Antrages inhaltliche Abstimmung mit dem Host Vorgaben des Guide for Applicants beachten Frühzeitiges Hochladen des Antrages in EPSS Bei Problemen: EPSS-Helpdesk (Tel: ) Strikte Deadline (11. August 2011, 17 Uhr Brüsseler Zeit)

38 Forschungsaufenthalt im Ausland Was ist zu beachten?

39 Vertrag Arbeitsvertrag Nutzen von Musterarbeitsverträgen für Marie Curie-Fellows Nettogehalt Versteuerung Sozialversicherungen (Arbeitgeberanteil)

40 Weitere wichtige Punkte Finanzielle Versorgung der Familie Familienbeihilfe Visa und Aufenthaltserlaubnis Praktische Aspekte Wohnung, Kindergarten, Schulen, Sprachkurse

41 Unterstützung Ansprechpartner in der Host Institution (Verwaltungsabteilung, EU-Referat) EURAXESS Marie Curie Fellows Association EU Webseite Help and advice on your life, work and travel in the EU

42 Weitere Karriereplanung

43 Überlegungen Wo stehe ich in meiner Karriere? Wo möchte ich hin? Wissenschaftliche Ziele und Karriereziele definieren Zeitplanung berücksichtigen Bereits in 2. Hälfte des MC-Fellowships mit der Planung beginnen

44 Optionen nach MC-Fellowship (Re)Integration Weiterer Postdoc im Ausland Anstellung an außeruniversitärer Einrichtung Eigene Stelle Aufbau einer eigenen Forschergruppe

45 Informieren Forschen in Europa-Veranstaltungen Überblick zu den aktuellen Fördermöglichkeiten Möglichkeit die Vertreter/innen der verschiedenen Fördereinrichtungen direkt anzusprechen 16. Juni 2011, Uni Hannover

46 Kontakte

47 Informationen im Netz foundation.de/de/programme/mariecurie

48 Nachwuchswissenschaftler-Beratung KoWi Ulrike Kreger (Erstberatung) Patricia Fuchs Christian Gast Anita Bindhammer Universität Bayreuth Robert Debusmann Anna Csermak

49 Kontakt Patricia Fuchs Tel.: +49-(0) Kontakt Patricia Fuchs Tel.: +49-(0) Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen Büro Bonn: Wissenschaftszentrum Bonn Ahrstr. 45 D Bonn Büro Brüssel: Rue du Trône/Troonstraat 98 B Bruxelles Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen Büro Bonn: Wissenschaftszentrum Bonn Ahrstr. 45 D Bonn Büro Brüssel: Rue du Trône/Troonstraat 98 B Bruxelles


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