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Einführung eines Bachelor-Studienganges für den kommunalen Verwaltungsdienst an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW.

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Präsentation zum Thema: "Einführung eines Bachelor-Studienganges für den kommunalen Verwaltungsdienst an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW."—  Präsentation transkript:

1 Einführung eines Bachelor-Studienganges für den kommunalen Verwaltungsdienst an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW

2 Beschlüsse des Beirates für den Bereich der Gemeinden und Gemeindeverbände (1) Der Beirat spricht sich für die Errichtung eines Bachelor-Studienganges für den kommunalen Verwaltungsdienst unter nachfolgend aufgeführten Maßgaben aus Beschluss des Beirates in seiner Sitzung am

3 Beschlüsse des Beirates für den Bereich der Gemeinden und Gemeindeverbände (2) Zur Sicherstellung einer Generalistenausbildung soll das bisherige bewährte System der vier thematischen Schwerpunkte bzw. Pflichtmodule Organisation, Personalmanagement und Personalrecht Finanzmanagement Ordnungsverwaltung Leistungsverwaltung für die fachpraktische Ausbildung grundsätzlich beibehalten werden. Sofern aus dringenden dienstlichen Gründen eine fachpraktische Ausbildung nicht in allen vier Pflichtmodulen möglich ist, kann hiervon abgewichen werden. Beschluss des Beirates in seiner Sitzung am

4 Beschlüsse des Beirates für den Bereich der Gemeinden und Gemeindeverbände (3) Der Beirat spricht sich für die Einführung eines Bachelor-Studienganges für den kommunalen Verwaltungsdienst an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung aus. Vor Eintritt in die Akkreditierung wird der Beirat eine verbindliche Entscheidung zur Errichtung des neuen Studienganges treffen Beschluss des Beirates in seiner Sitzung am

5 Beschlüsse des Beirates der Gemeinden und Gemeindeverbände (4) Die Ausbildung wird als einheitliches Studium mit zwei Ausbildungsorten mit gemeinsamer Verantwortung von Wissenschaft und Praxis verstanden Die kommunale Praxis wird durch die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung im Sinne einer engen Verzahnung von Theorie und Praxis aktiv und gleichberechtigt in die inhaltliche und organisatorische Gestaltung des Bachelor-Studienganges einbezogen Die Ausbildung orientiert sich noch näher am Anforderungsprofil des künftigen Berufs Sicherung der Qualität des neuen Studienganges durch den Aufbau eines systematischen Qualitätsmanagements mit einer laufenden und gleichberechtigten Berücksichtigung der Hinweise aus der Fachpraxis Erwartungen des Beirates an die Einführung des Bachelor-Studienganges

6 Merkmale von Bachelor- Studiengängen Die Studienleistung wird in Leistungspunkten (Credit-Points) gemessen. In drei Jahren sind 180 Leistungspunkte zu erwerben.. Die Studiengänge wird modularisiert (inhaltlich zusammengehörende Lehr- und Lerninhalte werden zu Modulen zusammengefasst Das Curriculum orientiert sich an den aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Berufspraxis sowie an den Anforderungen orientiert, die aus Sicht der anwendungs-orientierten Forschung an die zukünftige Praxis der öffentlichen Verwaltung zu erwarten sind.

7 Prämissen des Fachbereichsrates Kommunaler Verwaltungsdienst Die Umstellung erfolgt für beide Studiengänge des kommunalen Verwaltungsdienstes, sowohl für den Generalistenstudiengang als auch für den Studiengang Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre Die Studienverläufe der beiden Studiengänge werden angeglichen Bereits vorhandene Entwicklungen für den Fachbereich Staatlicher Verwaltungsdienst werden in die inhaltliche Arbeit einbezogen Die Studiengänge des kommunalen und des staatlichen Verwaltungsdienstes werden aufeinander abgestimmt Prämissen für die Umstellung auf Bachelor-Studiengänge

8 Organisationsstruktur im Bachelorprozess KV Arbeitsgruppenebene Studierendenbeteiligung Qualitätssicherung Modularbeits- kreis Lenkungsgruppe Fachbereichsrat Senat InnenministeriumKommunaler Beirat * Verzahnungsgremium * Die Genehmigung der Studienordnung durch das IM erfolgt nach § 28 Abs. 4 Nr. 1 FHGöD im Einvernehmen mit dem Beirat.

9 Juli 2009 bis Mai Erarbeitung der Studienverlaufspläne, der Modulübersichten und der Modulbeschreibungen für die fachwissenschaftlichen und die fachpraktischen Studienzeiten, Überarbeitung der Prüfungsordnung Akkreditierungsverfahren, Genehmigungsverfahren Innenministerium Beginn der Bachelor-Studiengänge Juni bis November 2010 Zeitlicher Ablauf Beschlussfassung Kommunaler Beirat Beschlussfassung Fachbereichsrat Beschlussfassung Senat November 2010 Akkreditierungsbeschluss

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11 Übersicht über die Modulgruppen Modulgruppe 1Einführungswoche Modulgruppe 2Methoden Modulgruppe 3Rahmen für Verwaltungshandeln Modulgruppe 4Allgemeine Grundlagen des Verwaltungshandelns Modulgruppe 5Spezielle Grundlagen des Verwaltungshandelns Modulgruppe 6Verwaltungsstruktur und -funktionsweise Modulgruppe 7Wahlpflichtmodule Modulgruppe 8Besondere Lehrveranstaltungen Modulgruppe 9Praxismodule Modulgruppe 10Bachelorarbeit und Kolloquium ZusatzangebotZusatzangebot Informationstechnik

12 Beispiel für ein Theoriemodul (1) ModulgruppeNr. 6 Verwaltungsstruktur– und funktionsweise, interne Verwaltung ModulNr. 6.3Personal ModulkoordinationDr. Andreas Gourmelon / Dr. Christof Muthers KategoriePflichtmodulCredits5 Voraussetzungen für das Modul Einführungswoche zugehöriges Teilmodul 6.3.1Beamtenrecht zugehöriges Teilmodul 6.3.2Arbeitsrecht zugehöriges Teilmodul 6.3.3Personalmanagement

13 Beispiel für ein Theoriemodul (2) zugehöriges Teilmodul 6.3.1Beamtenrecht (Auszug als Beispiel) Kompetenzziele - kennen Rechte und Pflichten aus dem Beamtenverhältnis und würdigen beamtenrechtliche Folgen - kennen Regelungen der Beendigung von Beamtenverhältnissen Lehr-/Lerninhalte - Rechte und Pflichten aus dem Beamtenverhältnis und Folgen von Pflichtverletzungen - Beendigung des Beamtenverhältnisses

14 Beispiel für ein Theoriemodul (3) Methodik des Präsenzstudiums - Interaktives Lehr- und Lerngespräch - Mediengestützte Vorlesung - Betreute Partner- und Gruppenarbeit - Ergebnispräsentation - Referate - Fallbearbeitung / Übungen Formen des Selbststudiums - Literaturrecherche / -studium - Studium von Rechtsquellen und Rechtsprechung - Bearbeitung von Fallbeispielen Workload42LVS32 Zeit- stunden 24 Selbst- studium 18 Art und Umfang des Leistungsnachweises Klausur (3 Stunden)oder Fachgespräch oder Hausarbeit. Welcher Leistungsnachweis gefordert wird, bestimmt der Prüfungs- ausschuss auf Vorschlag des Fachbereichsrates

15 Beispiel für ein Praxismodul (1) ModulgruppeNr. 9 Verwaltungsstruktur– und funktionsweise, interne Verwaltung ModulNr. 9.1 Organisation, Personalmanagement und Personalrecht ModulkoordinationKerstin Hilvert KategoriePflichtmodulCredits13 Voraussetzungen für das Modul Erfolgreicher Abschluss der Module aus den vorherigen Studienabschnitten zugehöriges Teilmodul 9.1.2Personalmanagement und Personalrecht

16 Beispiel für ein Praxismodul (2) zugehöriges Teilmodul Personalmanagement und Personalrecht (Auszug als Beispiel) Kompetenzziele f ühren entsprechend der personalrechtlichen und personalvertretungsrechtlichen Vorgaben vielfältige administrative Tätigkeiten aus, wie z.B. Ernennungen, Versetzungen, Umsetzungen, Beurlaubungen, Teilzeiten, Beendigungen des Beamtenverhältnisses, disziplinarrechtliche Maßnahmen, Bewilligung von Sonderurlauben, Ablehnung/Genehmigung von Nebentätigkeitsanträgen und treffen entsprechende tarifrechtliche Entscheidungen und kennen Grundzüge des Beurteilungswesens und leistungsorientierter Entgeltsysteme Lehr-/Lerninhalte - Personalrecht

17 Beispiel für ein Praxismodul (3) Methodik des Präsenzstudiums - Praktische Unterweisung - Umsetzungsübungen - Fallbearbeitung - Ausbildergespräche - Teilnahme an Besprechungen und Sitzungen - Studium der einschlägigen Gesetzestexte, Kommentierungen, Arbeitsanweisungen, Dienst- und Geschäftsanweisungen, Fachliteratur Formen des Selbststudiums --- Workload Art und Umfang des Leistungsnachweises Aktenvortrag (Vorbereitung max. 1 Arbeitstag, Vortrag ca. 15 Minuten)

18 Kooperation Fachhochschule und Fachpraxis durch gemeinsame Entwicklung von Schlüsselqualifikationen, Kompetenzen u. Eckwerten durch gemeinsame Entwicklung von Modulen für die fachpraktische und fachwissenschaftliche Studienzeit durch gemeinsam beeinflusste und inhaltlich festgelegte Lehrformen (Projekte, praxisbezogene Bachelorarbeiten) durch Vergabe von Leistungspunkten im Umfang von mehr als 1/3 (60 Punkte) der Gesamtpunkte (180 Punkte) durch paritätisch besetzten Prüfungsausschuss mit Vertretern der FHöV und der Fachpraxis durch Praxismodule mit entsprechender Leistungsbewertung (creditpoints) in wichtigen Aufgabenfeldern der Kommunalverwaltung durch flexible und dadurch aktuellere Lehrangebote (Wahlpflichtbereiche)

19 Prüfungswesen Einrichtung eines Prüfungsamtes mit Prüfungsverwaltung an der FHöV Bestellung der Prüfer durch den Prüfungsausschuss Bestellung der Prüfungsausschussmitglieder durch das Innenministerium Einrichtung eines zentralen Prüfungsausschusses mit paritätischer Besetzung durch Vertreter der FHöV und der Praxis

20 Ablauf des Akkreditierungsverfahrens Auswahl einer Akkreditierungsagentur Beantragung der Akkreditierung mit Einreichung der Selbstdokumentation mit Qualitätsprofil des Studiengangs Bestellung einer Gutachtergruppe durch die Akkreditierungsagentur Vor-Ort-Begehung durch Gutachtergruppe Stellungnahme der Gutachtergruppe an den Fachausschuss der Akkreditierungsagentur (Vorschlag) Beschlussfassung der Akkreditierungskommission auf der Grundlage der Empfehlung des Fachausschusses

21 Fazit: Vorteile von Bachelor- Studiengängen Attraktivität für Bewerber - durch höhere Qualität des Studiums und bessere Anerkennung des Abschlusses - durch internationale Anerkennung - durch weiterführende Weiterbildungs- und Masterstudiengänge Externe Qualitätsmaßstäbe durch Akkreditierung Kompetenzerwerb für zukunftsorientierte Berufsausübung steht im Mittelpunkt Verstärkter Einfluss der Abnehmer ist gegeben

22 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit


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