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1 Kontrollfragen zu Kapitel 5 Hutzschenreuter, T.: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 5. Aufl., 2013, S. 166 1.Was ist die Ursache von Investition und.

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1 1 Kontrollfragen zu Kapitel 5 Hutzschenreuter, T.: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 5. Aufl., 2013, S Was ist die Ursache von Investition und Finanzierung? In der Praxis kommt es im Rahmen der Unternehmenstätigkeiten zu einem zeitlichen Auseinander- fallen von Zahlungsmittelabgang und Zahlungsmittelzugang. Ein Zahlungsmittelabgang erfolgt beispielsweise durch den Kauf von Betriebsmitteln, die zur Leistungserstellung benötigt werden. Die Beschaffung der Betriebsmittel stellt dabei eine Investition dar. Die erstellten Güter und Dienstleistungen werden erst zu einem späteren Zeitpunkt abgesetzt, was wiederum zu einem Zahlungsmittelzugang führt. Da der Zahlungsmitteleingang erst mit zeitlicher Verzögerung auf den Zahlungsmittelausgang folgt, benötigt das Unternehmen für diesen Zeitraum eine Finanzierung. 2.Welche Investitionsrechenverfahren existieren und wodurch unterscheiden sich diese? Investitionsrechenverfahren lassen sich entlang zweier Kriterien unterscheiden: Berücksichtigung von Zeitpräferenzen und verwendete betriebswirtschaftliche Rechengrößen. Rechenverfahren, die den Zeitpunkt des Anfallens betriebswirtschaftlicher Rechengrößen berücksichtigen, werden als dynamische Investitionsrechenverfahren bezeichnet. Hierzu gehören die Kapitalwertmethode, die Annuitätenmethode und die Methode des internen Zinsfuß. Erfolgt keine Berücksichtigung von Zeitpräferenzen, handelt es sich um statische Rechenverfahren. Diese können unterschieden werden in Verfahren, die auf Erträgen und Aufwendungen bzw. Einzahlungen und Auszahlungen basieren. Zu den ersteren gehören die Kostenvergleichsrechnung, die Gewinnvergleichsrechnung und die Rentabilitätsrechnung, zu den letzteren die Amortisationsrechnung.

2 2 Kontrollfragen zu Kapitel 5 Hutzschenreuter, T.: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 5. Aufl., 2013, S Inwiefern unterscheiden sich Eigen- und Fremdkapital? Eigen- und Fremdkapital lassen sich an Hand folgender Kriterien voneinander abgrenzen: Haftung, Ertragsanteil, Vermögensanspruch, Teilnahme an Führungsgremien, Verfügbarkeit, steuerliche Belastung und Finanzierungskapazität. Eigenkapital (EK) beschreibt eine Eigentümerstellung, woraus sich eine Haftung mindestens in Höhe der Einlage ergibt. Das Fremdkapital (FK) hingegen beschreibt eine Gläubigerstellung, aus der sich keine Haftung ergibt. Im Gegensatz zum FK, das in der Regel einen festen Zinsanspruch aufweist, berechtigt EK zur vollen Teilhabe an Gewinn und Verlust. Wird das Unternehmen liquidiert, so gewährleistet FK einen Rückanspruch in Höhe der Gläubigerforderung, wohingegen EK nur einen Quotenanspruch ermöglicht, für den Fall, dass der Liquidationserlös die Schulden übersteigt. Durch die Eigentümerstellung berechtigt EK, im Gegensatz zu FK, in der Regel zur Teilnahme an Führungsgremien. Während FK nur zeitlich begrenzt zur Verfügung gestellt wird, steht EK in der Regel unbegrenzt zur Verfügung. Hinsichtlich der steuerlichen Behandlung wird bei EK der Gewinn belastet, während bei FK Zinsen bei Unternehmen als Aufwand steuerlich absetzbar sind und beim Gläubiger als Gewinnbestandteil verrechnet werden können. Schließlich ist die Finanzierungskapazität bei EK durch die private Vermögenslage der Unternehmer beschränkt, während FK prinzipiell unbeschränkt verfügbar ist, jedoch vom Vorliegen von Sicherheiten abhängt.

3 3 Kontrollfragen zu Kapitel 5 Hutzschenreuter, T.: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 5. Aufl., 2013, S Welche Finanzierungsarten können unterschieden werden? Finanzierungsarten lassen sich an Hand von zwei Kriterien unterscheiden: Rechtsstellung der Kapitalgeber und Finanzierungsquelle. Hinsichtlich der Rechtsstellung lassen sich Eigenfinan- zierung, beispielsweise im Rahmen einer Kapitalerhöhung, und Fremdfinanzierung, beispielsweise durch Aufnahme eines Bankdarlehens, unterscheiden. Somit beschreibt die Eigenfinanzierung die Zuführung von Kapital durch Unternehmenseigner oder aus dem Gewinn des Unternehmens. Im Gegensatz hierzu beschreibt Fremdfinanzierung die Finanzierung durch Unternehmensfremde. Hinsichtlich der Finanzierungsquelle lassen sich Innenfinanzierung und Außenfinanzierung unterscheiden. Im Rahmen der Innenfinanzierung wird bislang gebundenes Kapital in liquide Mittel umgewandelt, während die Außenfinanzierung die Bereitstellung finanzieller Mittel von unter- nehmensexternen Gruppen beschreibt. So stellen Abschreibungen ein Beispiel für Innenfinan- zierung dar, während die Kreditaufnahme eine Form der Außenfinanzierung ist.

4 4 Kontrollfragen zu Kapitel 5 Hutzschenreuter, T.: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 5. Aufl., 2013, S Wozu dient das Dean-Modell? Das Dean-Modell dient der Berücksichtigung der Interdependenzen von Investitions- und Finanzierungsentscheidungen und der Ermittlung des optimalen Investitionsprogramms. Als Annahme liegt dem Modell ein nur begrenztes Finanzierungsvolumen, bestehend aus mehreren Finanzierungsalternativen mit unterschiedlichen Finanzierungskosten, zu Grunde. Zur Ermittlung des optimalen Investitionsprogramms werden die Investitionsalternativen zunächst nach fallendem internen Zinsfuß sortiert. Daran anschließend werden die Finanzierungsalternativen mit steigenden Finanzierungskosten sortiert. Das optimale Investitionsprogramm ist dort erreicht, wo sich die Kapitalnachfragekurve der Investitionsprojekte mit der Kapitalangebotskurve der Finanzierungs- möglichkeiten schneidet.


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