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07.10.071Frank-Peter Schmidt-Lademann Ausbildungsbetrieb des BWLV.

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Präsentation zum Thema: "07.10.071Frank-Peter Schmidt-Lademann Ausbildungsbetrieb des BWLV."—  Präsentation transkript:

1 Frank-Peter Schmidt-Lademann Ausbildungsbetrieb des BWLV

2 Frank-Peter Schmidt-Lademann Genehmigungen Globale Ausbildungserlaubnis (Stand februar 2006) Erlaubnis zur Unterschreitung der Sicherheitsmindesthöhe im Ausbildungsbetrieb Erlaubnis zur Unterschreitung der Sicherheitsmindesthöhe Übungsflügen und Ausbildung ausserhalb des Ausbildungsbetriebs (z.B. Klassenberechtigungen) (muss individuell vom Fluglehrer beim BWLV beantragt werden, siehe Flruglehrer Bereich im Internet)

3 Frank-Peter Schmidt-Lademann Globale Ausbildungserlaubnis Globale Ausbildungserlaubnis erteilt vom RP Stuttgart Der Baden-Württembergische Luftfahrtverband e. V. (BWLV) wird als Verband zusammengeschlossener Ausbildungseinrichtungen registriert. Die Registrierung umfasst die Erlaubnis zur Ausbildung von Luftfahrern in den BWLV-Mitgliedsvereinen, berechtigt zur Ausbildung von Mitgliedern der Mitgliedsvereine des BWLV sowie anderer dem Deutsche Aero-Club angehörender Landesverbände, Es ist ein Ausbildungshandbuch zu erstellen und danach zu verfahren, es muß in seiner jeweiligen Fassung vom RP Stuttgart genehmigt sein

4 Frank-Peter Schmidt-Lademann Ausbildungseinrichtungen Organisation for theoretical instruction Festangestellte oder Teilzeit- Instruktoren Erlaubnis nur zur PPL-Ausb. PPL-Inhabern werden bei Beginn einer integrierten Ausbildung Max. 50% bzw. 40 Flugstunden angerechnet Flight Training Organisation FTO modularKurseintegriert festangestellter Ausbildungsleiter, Teilzeit-Lehrer mehrere Funktionen durch eine Person möglich PPL modulare Kurse IR, CPL/IR, ATPL, MCC, Instr.-Ratings Type/Class Rating Festangestellter Ausbildungsleiter, Cheffluglehrer und Chefinstruktor für Theorie PPL modulare Kurse IR, CPL/IR, ATPL, MCC, Instr.-Rating integrierte Kurse CPL/IFR, ATPL synthet. Training Type/Class Ratings Type Rating Organisation TRTO Type Ratings, MCC, synth. Training, theoretische Ausbildung (z.B. distance learning, CRM, usw.) Nur für modulare Ausb Registered Facility for PPL/RF 1 Ohne Ausbildungs- einrichtung Class ratings für einmotorige Flugzeuge und TMG, Differenz- schulung, Vertraut- machung JAR-FCL 1.235, 1.261(c)(3) LuftVZO §30 Abs 2 5

5 Frank-Peter Schmidt-Lademann Nationale Lizenz PPL(N) Nat. Lizenz GPL Lehrber. Segelflug CR TMG Startarten W,L,E JAR-FCL Lizenz PPL(A) CR SEP CR TMG Nat. Lizenz Freiballone Lehrber. Heißluftballon Gasballon Nat. Lizenz SPL Lehrber. CR UL 3Achs CR Fallschirm Umfang der Globalausbildungsgenehmigung Lehrber. CR 2000kg VLA CR TMG

6 Frank-Peter Schmidt-Lademann Ausbildungsgenehmigung Registriert beim Regierungs- präsidium Privatflugzeugführer §§ 1-3 und 5 LuftPerV Klassenberechtigung § 3a und 3b sowie § 40a LuftPersV Ausbildung § 36 LuftpersV mit allen Startarten gem. § 40 LuftPersV (Segelflug) Ausbildung § 46 und § 48 Abs. 3 LuftpersV (Freiballon) Ausbildung PPL-(A) JAR-FCL deutsch für SEP und TMG Nachtflugqualifikation JAR-FCL c deutsch und/oder § 3 Abs. 3 LuftPersV CVFR- Ausbildung § 135 Abs.1 Nr. 3 LuftPersV Kunstflugberechtigung gem. § 81 LuftPersV Wolkenflugberechtigung gem. § 85 LuftPersV Lehrberechtigung gem. § 88a LuftPersV für Privatflugzeugführer Lehrberechtigung gem. § 89 LuftPersV für Segelflugzeugführer Lehrberechtigung gem. § 94 LuftPersV für Freiballonführer Registriert beim DAeC Ausbildung § 42 (Luftsportgeräteführer) Lehrberechtigung gem. § 95a LuftPersV für Luftsportgeräteführer

7 Frank-Peter Schmidt-Lademann Auszug der Bedingungen zur Genehmigung die Formanträge der Vereine auf Übertragung der Ausbildungsbefugnis (Registrierung beim Verband) sowie auf Ummeldung und Änderung alphabetisch geordnet aufzubewahren. die Zulassung des für die Ausbildung vorgesehenen Fluggeräts für den vorgesehenen Ausbildungszweck sowie den Halterschaftsvertrag mit dem verantwortlichen Verein und die Versicherungsnachweise vor dem ersten Einsatz als Ausbildungsgeräts zu prüfen und Kopien der Nachweise aufzubewahren, Kopien der Wartungsverträge zwischen dem Luftfahrzeughalter und dem entsprechend zugelassenen luftfahrttechnischen Betrieb zu sammeln, sofern die Luftfahrtgeräte nicht im luftfahrttechnischen Betrieb des BWLV instand gehalten werden, das in den Vereinen eingesetzte Lehrpersonal mit seinen Luftfahrererlaubnissen und Berechtigungen zu erfassen, Der BWLV hat die Ausbildungspraxis seiner Vereine, die vorgeschriebenen Meldungen einschließlich Meldungen zum Personal, das Vorhandensein von Versicherungsnachweisen und die Wahrnehmung der erforderlichen Instandhaltungen an den in der Ausbildung eingesetzten Luftfahrzeugen, am Startgerät und an Rettungsgeräten stichprobenweise zu überwachen. Dabei sind entsprechende Checklisten zu verwenden, die aufzubewahren sind.

8 Frank-Peter Schmidt-Lademann Weitere Bedingungen die Ausbildung auf einem für den vorgesehenen Flugbetrieb zugelassenen baden-württembergischen Flugplatz durchgeführt wird und dass sie die dort festgelegten Regelungen einschließlich Flugbetriebsregelungen beachten. Ferner gilt: – bei der praktischen Ballonfahrerausbildung sollte entweder der Start oder die Landung in Baden-Württemberg erfolgen, – auf einem Überlandflug im Rahmen der Ausbildung, bei dem Ausgangspunkt und Abschluss in Baden-Württemberg liegen, können auch Flugplätze außerhalb von Baden-Württemberg angeflogen werden, – bei einer praktischen Ausbildung außerhalb von Baden-Württemberg muss das Einverständnis der dort zuständigen Luftfahrtbehörde vorliegen. ausschließlich zugelassenes Lehrpersonal eingesetzt wird. geeignete Unterrichts- und Übungsräume einschließlich Lehrmittel, Modelle usw entsprechend den Erfordernissen einer modernen Unterrichtsgestaltung vorgehalten werden. für Fluglehrer und Flugschüler eine Sitzplatz-Unfallversicherung abgeschlossen ist, die das Schulungsrisiko einschließt. Flugschüler sind über den Umfang des bestehenden Unfallversicherungsschutzes zu unterrichten. Sie haben die Unterrichtung durch Unterschrift zu bestätigen. Flugunfälle und sonstige Störungen im Rahmen des Ausbildungsbetriebs sind in den Fällen des § 5 Abs. 1, 2 und 3 LuftVO stets auch unverzüglich an das Regierungspräsidium Stuttgart zu melden.

9 Frank-Peter Schmidt-Lademann Erlaubnis im Ausbildungsbetrieb zur Unterschreitung der Sicherheitmindesthöhe Erteilt vom RP Stuttgart für die im BWLV zusammengeschlossenen Vereine Im Rahmen der Ausbildung soweit erforderlich, gilt nicht für Ausbildung ausserhalb des Ausbildungsbetriebs (z.B. Übungsflüge, Klassenberechtigungen) Bereich: Baden Württemberg Die Kenntnisnahme der Genehmigung ist von jedem Fluglehrer zu unterschreiben (Erfolgt mit der Unterschrift zur Kenntnisnahme des Ausbildungshandbuchs) Genehmigung kann vom Internet im Ausbildungsbereich heruntergeladen werden mit Formblatt für die Dokumentation Es sind Aufzeichnungen zu führen Datum und Uhrzeit amtliches Kennzeichen des Luftfahrzeuges Lage des Geländes geringste Flughöhe Anzahl der Notlandeübungen Name des Fluglehrers/Fluglehreranwärters Name des Flugschülers evtl. Bemerkungen

10 Frank-Peter Schmidt-Lademann Individuelle Erlaubnis zur Unterschreitung der Sicherheitmindesthöhe Erteilt vom RP Stuttgart für die im BWLV tätigen Fluglehrer Im Rahmen von Übungsflügen, Ausbildungen zur Klassenberechtigung und Prüfungen Bereich: Baden Württemberg Die Erlaubnis ist durch Bestätigung der Kenntnisnahme der Genehmigung beim BWLV zu beantragen Antrag kann vom Internet im Ausbildungsbereich heruntergeladen werden mit Formblatt für die Dokumentation Es sind Aufzeichnungen zu führen Datum und Uhrzeit amtliches Kennzeichen des Luftfahrzeuges Lage des Geländes geringste Flughöhe Anzahl der Notlandeübungen Name des Fluglehrers/Fluglehreranwärters Name des Flugschülers evtl. Bemerkungen

11 Frank-Peter Schmidt-Lademann Registrierung der Vereine Vereine Registrieren sich beim Verband für die Übertragung der Berechtigung zur beabsichtigte Ausbildung, und weisen die notwendigen Voraussetzungen nach. Aktuelles Verfahren Abgabe eines Registrierungsformulars (VADB) bei jeder Änderungen. Im Januar Abgabe des Registrierungsformulars mit aktualisierter Anlage 3 (Ausbildungsbericht) Das Registrierungsformular soll elektronisch gehalten werden und auch abgegeben werden Das Formular kann über das Internet abgerufen werden von RPs und BALs

12 Frank-Peter Schmidt-Lademann Arbeitsanweisungen Ausbildungshandbuch behandelt im wesentlichen Organisation Rollen und Aufgaben Zulassung der Vereine Haftung und Versicherung Zu beachtende Regelwerke und Richtlinien Instandhaltung Leitfäden für die Ausbildung in den Sparten Methodik für die Segelflugausbildung Leitfaden für die JAR-FCL Ausbildung des BWLV Ausbildungshandbuch des Luftsportgerätebüros Ausbildungshandbuch des DFV

13 Frank-Peter Schmidt-Lademann Internet Home Ausbildungsbetrieb Rundschreiben Allgemeines Motorflug Segelflug Ultraleicht Ballon Fallschirm Fluglehreraus- &fortbildung Prüfungen Materialien Texte Formulare Links Kontakte Termine Beiträge erwünscht! Fortsetzung des Ausbildungshandbuchs Themen sind unter anderem: Aktuelle Bekanntmachungen Durchführung von Übungsflügen Erlaubnis zur Unterschreitung der Sicherheitsmindesthöhe Welche Ausbildungen dürfen Fluglehrer abhängig von Ihrer Ausbildungserlaubnis durchführen Verlängerungs und Gültigkeitsbedingungen Unterlagen zur theoretischen und praktischen Ausbildung Verfahren bei den RPs

14 Frank-Peter Schmidt-Lademann Ausbildungshandbuch Kenntnisnahme ist von jedem Fluglehrer durch Unterschrift zu bestätigen Ist die verbindliche Arbeitsanweisung für alle Ausbildungen im Rahmen der Globalen Ausbildungsgenehmigung

15 Frank-Peter Schmidt-Lademann Rundschreiben Erfolgen bei bedarf etwa alle 2 Monate Verbreitung über – BAL -> Ausbildungsleiter -> Fluglehrer – BWLV Newsletter Kategorie Ausbildung – Rundschreiben Archiv Wichtige Informationen zum Ausbildungsbetrieb

16 Frank-Peter Schmidt-Lademann Organigramm Des BWLV Ausbildungsbetriebs Verbandsausbildungsleiter Fachausbildungsleiter Motorflug Fachausbildungsleiter Segelflug Fachausbildungsleiter Freiballon Fachausbildungsleiter Ultraleicht (dreiachs) Fachausbildungsleiter Fallschirm 14 Bezirksausbildungsleiter 2 je Region Vereinsausbildungsleiter aus etwa 160 Vereinen Fachausschuss Ausbildung. Präsident Verbandsausbildungsleiter Frank-Peter Schmidt-Lademann Fachausbildungsleiter Motorflug Egon Schmaus Fachausbildungsleiter Segelflug Peter Mühlhölzer Fachausbildungsleiter Freiballon Volker Herrmann Fachausbildungsleiter Ultraleicht (dreiachs) Andreas Mertz Fachausbildungsleiter Fallschirm Hans Grüsy Fachausschuss Ausbildung + Harald Golly, Flugschulen, Luftfahrtbehörde, u.a.

17 Frank-Peter Schmidt-Lademann Fluglehrer Als Fluglehrer darf nur tätig werden, wer beim BWLV registriert ist Segelfluglehrer sollen nach den DAeC Richtlinien ausgebildet sein Nachweis der Registrierung beim BWLV (Fluglehrerausweis) wird zur Zeit geklärt Vereinsvorstand bestätigt bei Abgabe des Ausbildungsberichts, daß die registrierten Fluglehrer für die praktische Ausbildung geeignet sind Fluglehrer erfüllt die Bedingungen gem §96 LuftPersV

18 Frank-Peter Schmidt-Lademann Ausbildungsberechtigungen Lehrberechtigung Ausbildung FI JAR- FCL CRI JAR- FCL CRI §135 Abs 2 FI §88a PPL- N FI §89 GLD FI §94 Frei- ball. FI §95a SPL PPL(A) JAR-FCLja Nachtflug zur JAR-FCL Lizenzja CR JAR-FCLja Übungsflug JAR-FCLja TMG Nachtflug zur Lizenz nach §135 Abs 2ja CR zur Lizenz nach §135 Abs 2ja Übungsflug zur Lizenz §135 Abs 2ja TMG PPL §1 LuftPersVja Nachtflug zum PPL §1 LuftPersVja CR §3a/b LuftPersVja TMG PPL(A) JAR-FCL gem.§5 LuftPersVja Übungsflug PPL §1ja TMG Segelfluglizenz ja CR §40a LuftPersVja Nachtflug zum CR §40a LuftPersVja Übungsflug CR §40aja Luftsportgeräteführer ja Übungsflug SPL ja Freiballonführer ja CVFRja ja 1) Differenzschulung/Vertrautmachung innerhalb der Klasse SEP für alle Lizenzen ja Vertrautmachung innerhalb TMG für alle Lizenzen ja Schlepp-berechtigungAuf LFZ für die er diese Berechtigung besitzt ja Kunstflugja Wolkenflug auf Sfzja Generelle Voraussetzung: Der Fluglehrer muß das Luftfahrzeug, auf dem geschult wird, als verantwortlicher Pilot führen dürfen und ausreichende Erfahrung darauf haben (siehe §96 Abs 2 LuftPersV).

19 Frank-Peter Schmidt-Lademann Übungsflüg e Nur bei gültigem Tauglichkeitszeugnis. Bei JAR-FCL und ICAO Lizenzen nur wenn Pilot noch Flugberechtigt ist bzw eine gültige Klassenberechtigung hat, da andernfalls eine Befähigungsüberprüfung erfolgen muß Bei den Lizenzen nach LuftPersV kann der Übungsflug auch durchgeführt werden, wenn der Lizenzinhaber nicht mehr Flugberechtigt ist. (Gültigkeitsbedingungen können nachgeholt werden) Rahmen: Prüfungsprogramm zum Erwerb einer Klassenberechtigung, eingehen auf individuelle Defizite Es muß sich um einen zusammenhängenden Flug handeln, Zwischenlandungen mit kurzer Unterbrechung (z.B. Zahlung der Landegebühr) sind möglich Unterschreitung der Mindesthöhe möglich, wenn Genehmigung besteht Festlegen, wer der verantwortliche Pilot ist. (Vorzugsweise der Fluglehrer) Alle Übungsflüge wenn zufriedenstellend im Flugbuch bestätigen mit Angabe von: Lizenznummer des Fluglehrers, Paragraph nach dem verlängert wird, Unterschrift z.B.:Übungsflug gem. JAR-FCL 1.245, Müller lic

20 Frank-Peter Schmidt-Lademann Zweck und Inhalt der Übungsflüge Die Übungsflüge dienen der Inübunghaltung der Piloten. Die Durchführung steht im Ermessen der Fluglehrer. Als Richtlinie kann das Prüfungsprogramm zum Erwerb einer Klassenberechtigung gelten. Es sollten jedoch individuelle Schwerpunkte gesetzt werden, die eine optimale Auffrischung der Fähigkeiten des jeweiligen Piloten gewährleisten. Vor allem sollten die Sicherheitsrelevanten Übungen absolviert werden: Darueberhinaus sollte individuell auf den jeweiligen Piloten eingegangen werden und mit ihm besprochen werden, wo er selbst Schwachpunkte bei sich sieht, und dann die Gelegenheit genutzt werden hier zu üben Da ja jetzt der Überlandflug nicht mehr fuer die Verlängerung gefordert wird, sollte er bei solchen Piloten, die sich vorwiegend in der Umgebung des Platzes aufhalten in den Übungsflug eingebaut werden. Anflug eines Flughafens Interaktion mit der Flugsicherung Funknavigation Unsicherheiten/Aengste im Langsamflugbereich Ueberlandflug Ziellandung ohne Motorhilfe Durchspielen von Notfallsituationen (Kein Unterschreiten der Mindestflughöhen) Langsamflug Steilkurven Vollständigkeit der Checks Ausreichende Kenntnis des Flughandbuchs Normalverfahren und Notverfahren aus dem Flughandbuch durchspielen

21 Frank-Peter Schmidt-Lademann Verlängerungseintrag in der Lizenz Einträge erfolgen nur bei bei JAR-FCL Lizenzen bzw Lizenz nach §135 abs. 2 LuftPersV (PPL(A) – ICAO). Nicht bei Segelfluglizenz, UL-Lizenz oder Lizenz nach §1 LuftPersV (PPL-N), da in diesen Lizenzen kein festes Ablaufdatum für die Klassenberechtigungen vorgesehen sind. Lehrberechtigungen werden nur durch die Behörde verlängert. Es müssen alle Verlängerungsvoraussetzungen erfüllt sein, damit die Verlängerung in die Lizenz eingetragen werden darf. (JAR-FCL 1.245) Übungsflug in den letzten 12 Monaten vor Ablauf der Gültigkeit 12 Stunden und 12 Starts in den letzten 12 Monaten vor Ablauf der Gültigkeit Lizenzeintrag entweder durch den Fluglehrer, der den Übungsflug durchgeführt hat, oder die Luftfahrtbehörde Fluglehrer tragen in der Spalte "Prüfer ErmächtigungsNr." Ihre Lizenznummer ein Keine Lizenzeinträge in ausländischen Lizenzen vornehmen Ein Eintrag je Berechtigung die verlängert wird Berechtigungen können ohne weiteres über das Ablaufdatum der Lizenz (Feld IX) hinaus verlängert werden, immer genau um den vorgesehenen Verlängerungszeitraum verlängern (z.B. 2 Jahre)

22 Frank-Peter Schmidt-Lademann Beispiel Eines Verlänerungseintrags Vorderseite Rückseite SEP(land) - PIC Müller TMG - PIC Müller Datum der Prüfung der Voraussetzungen Ablaufdatum + 2 Jahre Ein Eintrag für jede Klassenberechtigung Klarstellung: bei den Einträgen handelt es sich nicht um die Bestätigung des Übungsfluges sondern um die Verlängerung der Berechtigungen nach Feststellung, dass alle Voraussetzungen erfüllt sind (von denen der Übungsflug nur eine ist)!

23 Frank-Peter Schmidt-Lademann Ausbildungsvorschriften Segelflug der Verordnung über Luftfahrtpersonal und den Richtlinien für die Ausbildung und Prüfung des Luftfahrtpersonals, sowie der jeweiligen DVO Die Ausbildung zum Segelflugzeugführer II. Theoretische Ausbildung, Rahmen- und Stoffplan Die Segelflugausbildung Methodik, Richtlinien, Bestimmungen der Segelflugsport-Betriebs-Ordnung den Startwindenfahrer-Bestimmungen in der jeweils gültigen Fassung zu erfolgen Der Theorieunterricht soll einen Mindestumfang von 60 Ausbildungseinheiten umfassen. Leitfaden für die Segelflugausbildung im BWLV

24 Frank-Peter Schmidt-Lademann Leitfaden für die Segelflugausbildung im BWLV Detaillierte Beschreibung des Ausbildungsablaufs – Für Ausbildungsleiter als Organisationshilfe – Für Flugschüler, damit sie ihre Ausbildung besser steuern können – Für Interessenten damit sie genau sehen, was auf sie zukommt – Für Fluglehrer zur Orientierung Checklisten für Aufnahme der Ausbildung, 1. Alleinflug, Prüfungen Genau Hinweise für die Führung der Ausbildungsakte

25 Frank-Peter Schmidt-Lademann Ausbildungsvorschriften Ultraleicht Grundlage für die Durchführung der Ausbildung ist das Ausbildungshandbuch des DAeC-Luftsportgerätebüros in der jeweilig gültigen Fassung. Das Ausbildungshandbuch informiert über alle notwendigen Details zur sicheren Durchführung des UL-Ausbildungsbetriebes, Ausbildung der Ultraleichtflugzeugführer und Ultraleichtfluglehrer. Das Ausbildungshandbuch ist im Rahmen der vom BWLV erteilten Globalausbildungsgenehmigung als verbindlich anzusehen. Der Theorieunterricht soll einen Mindestumfang von 60 Ausbildungseinheiten umfassen.

26 Frank-Peter Schmidt-Lademann Ausbildungsvorschriften Motorflug der Verordnung über Luftfahrtpersonal (LuftPersV) und den Richtlinien für die Ausbildung und Prüfung des Luftfahrtpersonals, sowie der jeweiligen DVO Die JAR-FCL Deutsch Lehrplan zur praktischen Ausbildung für PPL(A) bzw PPL(N) des BWLV Der Theorieunterricht soll einen Mindestumfang von 75 Ausbildungseinheiten beim PPL(N) und 90 Ausbildungseinheiten beim PPL(A) umfassen

27 Frank-Peter Schmidt-Lademann Verlängerung der Lehrberechtigung LuftPersV 2 Bedingungen aus: Teilnahme an einem Fortbildungslehrgang während des Gültigkeitszeitraums von 3 Jahren bzw 12 Monate vor einer Erneuerung. Ablegung einer Befähigungsprüfung in den letzten 12 Monaten vor der Verlängerung oder Erneuerung 60 Starts und Landungen oder 10 Flugstunden als Lehrer oder Prüfer in den letzten 3 Jahren JAR-FCL 2 Bedingungen aus: 100 Flugstunden als Lehrer oder Prüfer, davon 30 in den letzten 12 Monaten vor der Verlängerung Teilnahme an einem Fortbildungslehrgang innerhalb des Gültigkeitszeitraums Ablegung einer Befähigungsprüfung in den letzten 12 Monaten vor der Verlängerung Bei Fragen zur Verlängerung insbesondere auch zur Befähigungsprüfung wendet man sich am besten an die Bezirksausbildungsleiter.

28 Frank-Peter Schmidt-Lademann Verlängerungsverfahren für Lehrberechtigung Bestätigungen der Ausbildungstätigkeit erfolgen durch den jeweiligen Gesammtausbildungsleiter im Verein (nicht mehr durch den BWLV). Der Ausbildungsleiter läßt sich seine Ausbildungstätigkeit durch einen anderen Fluglehrer bestätigen. Der BWLV stellt jetzt nur noch eine Bestätigung über die Teilnahme an seinen Fortbildungslehrgängen aus, die im allgemeinen gleich im Anschluss an den Lehrgang ausgehaendigt werden und dann zur Verlaengerung der Lehrberechtigung mit einzureichen sind. Ein Formblatt zur Verlängerung kann vom Internet heruntergeladen werden

29 Frank-Peter Schmidt-Lademann Befähigungsprüfung für Fluglehrer JAR-FCL Lehrberechtigung Lehrprobe beim Prüfer (entfällt, wenn Lehrtätigkeit im Verlängerungszeitraum nachgewiesen werden kann) Theoretische Prüfung beim Prüfer in den Fächern Luftrecht, allg. Luftfahrzeugkenntnisse, Flugleistung und Flugplanung, HP&L, Meteorologie, Navigation, Betriebliche Verfahren, Aerodynamik, Verwaltungsangelegenheiten), Prüfung soll praxis bezogen sein Praktische Prüfung Lehrberechtigung nach LuftPersV §§ 88a, 89, 94, 95 und 95a Praktische Prüfung Nicht von der Befähigungsüberprüfung abschrecken lassen! Kein Grund, eine Lehrberechtigung aufzugeben! Redet mit Eurem Bezirksausbildungsleiter Er hat auch eine Liste von Prüfern, die die Prüfung für BWLV-Fluglehrer weitestgehend kostenlos und mit Augenmass abnehmen

30 Frank-Peter Schmidt-Lademann Alleinflüge mit schriftlichem Auftrag §117 abs 2 LuftPersV Voraussetzungen für Flüge außerhalb der Sichtweite des Fluglehrers: 1.Theoretische Prüfung zum Erwerb der Erlaubnis bestanden 2.Einweisung in besondere Flugzustände und Verhalten in Notfällen 3.Mindestens 2 Überlandflugeinweisungen 4.Schriftlicher Flugauftrag

31 Frank-Peter Schmidt-Lademann Vorbereitung für die praktische Prüfung Überprüfen, dass alle Voraussetzungen erfüllt sind Dem Prüfling soll das Prüfungsprogramm und die Bedeutung der Prüfungselemente bekannt sein (z.B. Dokumentation des Flugablaufs) Simulierter Prüfungsflug sollte durchgeführt worden sein anhand des offiziellen Prüfungsprogramms Luftfahrzeug muss einsatzbereit sein (Kontrollen!) Wetterbericht muss eingeholt sein Prüfung beinhaltet auch gründliche Checks und Kenntnis des Flughandbuchs Aktuelles Kartenmaterial Gültiges Tauglichkeitszeugnis

32 Frank-Peter Schmidt-Lademann Prüfungspläne/-protokolle Lizenzen und Berechtigungen gemäß LuftPersV Protokolle und Prüfungspläne sind der 2.DV LuftPersV zu entnehmen Lizenzen und Berechtigungen gemäß JAR-FCL Protokolle und Prüfungspläne sind dem Anhang 1O der 1.DV LuftPersV zu entnehmen. Hierin sind enthalten: Deckblatt für Daten zum Bewerber Bewertung der Prüfung Daten zum Prüfungsflug Dreifache Ausfertigung für Zuständige Stelle mit Protokoll Prüfer Bewerber Anlagen PPLPPL-Lizenzprüfung CPLCPL-Lizenzprüfung TRMuster Prüfung/Befähigungsprüfung CRKlassenber. Prüfung /Befähigungsprüfung FIFluglehrer Prüfung /Befähigungsprüfung IFRInstrumentr. Prüfung /Befähigungsprüfung

33 Frank-Peter Schmidt-Lademann Voraussetzungen für die Teilnahme an einer praktischen Prüfung JAR-FCL 1.030(e) bzw §128 Abs 9 LuftPersV Die theoretische Ausbildung muß abgeschlossen sein Die theoretische Prüfung muß bestanden sein (Ausnahmen möglich) und darf nicht älter als 2 Jahre sein Der Bewerber muß vom Ausbildungsbetrieb/Fluglehrer für die prakt. Prüfung vorgeschlagen werden (JAR-FCL) bzw die Prüfungsreife bestätigt bekommen (LuftPersV)

34 Frank-Peter Schmidt-Lademann § 128 LuftPersV 1.Praktische Prüfungen dürfen erst nach bestandener theoretischer Prüfung und Bestätigung der Prüfungsreife abgenommen werden 2.Die Prüfungsteile einer theoretischen Prüfung müssen inerhalb von 12 Monaten abgelegt werden 3.Eine bestandene theoretische Prüfung wird wird für einen Zeitraum von 24 Monaten ab dem Datum des Bestehens der Prüfung für den Erwerb einer Lizenz akzeptiert. 4.Die Anzahl der Prüfungsversuche ist nicht beschränkt, die Fortführung der Ausbildung kann jedoch wegen Nichteignung untersagt werden (§24 abs 4 LuftVZO) theoretische Prüfungpraktische Prüfung Max 12 Monate Max 24 Monate Prüfungen für Lizenzen nach JAR-FCL richten sich nach den Bestimmungen im JAR-FCL Regelwerk. §128 Abs. 1 LuftPersV

35 Frank-Peter Schmidt-Lademann Was kommt 2008 auf uns zu Ablauf der 5 Jahresfrist der Lizenzen. Gnaues Verfahren wird demnächst veröffentlicht. – Antrag (Kopie der Lizenz, Medical eventuell) – Gleichschaltung mit der ZÜP wird überlegt Sprachüberprüfung noch in der Schwebe ZÜP zur Zeit noch unklar wegen verschiedener gerichtsverfahren

36 Frank-Peter Schmidt-Lademann Internetadressen BWLV LBA Regierungspräsidien DAeC Lizensierung

37 Frank-Peter Schmidt-Lademann Fragen

38 Frank-Peter Schmidt-Lademann Weiteres Material bei Bedarf bzw Folien noch in Arbeit

39 Frank-Peter Schmidt-Lademann Theoretische Pruefungen vonaufLuftrechtMetNavigationTechnikVerhalten FußgängerPPL(A)LR+CVFRXN+CVFRT+CVFRX FußgängerPPL(N),C,DLRXNTX PPL(A)D TX C TX PPL(ICAO)D TX C TX PPL(N)D TX C TX PPL(A)LR+CVFR N+CVFRT+CVFR CD TX CC/TMG NTX CPPL(N)LRNTX CPPL(A)LR+CVFRN+CVFRT+CVFRX C/TMGD TX C TX PPL(N)LR NTX C/TMGPPL(A)LR+CVFR N+CVFRT+CVFRX DC NTX DPPL(N)LRXNTX DPPL(A)LR+CVFRXN+CVFRT+CVFRX ULD TX CLR TX ULPPL(N)LRXNTX ULPPL(A)LR+CVFRXN+CVFRT+CVFRX

40 Frank-Peter Schmidt-Lademann Prüfungen (§128) Neue Berechtigungen werden grundsaetzlich durch die Behoerde in die Lizenz eingetragen. Angeordnete Pruefungen (Erwerb von Berechtigungen, Erneuerungen nach laengeren Pausen) werden ueber das RP verrechnet Spontane Pruefungen (Befaehigungspruefungen, Erneuerungen) werden direkt mit dem Pruefer verrechnet

41 Frank-Peter Schmidt-Lademann Nat. Lizenz PPL(N) CR 2000kg 750kg CR TMG JAR-FCL Lizenz PPL(A) CR SEP CR TMG Nat. Lizenz SPL CR UL 3Achs 30h 25h 7h 5h Theor.+ Prakt. Prüfung Prakt. Prüfung 45h 5h 10h 35h 35/30h 10h 20h 5h (VLA) Nat. Lizenz GPL 10h CR TMG Segelflug Wege zur Lizenz 10h CVFR Ausbildung 10h CVFR Ausbildung

42 Frank-Peter Schmidt-Lademann Sprechfunkausbildung Siehe auch §133 LuftPersV Die Sprechfunkausbildung ist Bestandteil der Ausbildung siehe JAR-FCL Anhang 1B und LuftPersV § 1 u. 36 und Bestandteil der Prüfung JAR FCL und § 2 u. 38 sowie Richtlinien. Entsprechend der Forderung der Verordnung über Flugfunkzeugnisse ist allerdings noch eine Prüfung erforderlich, entweder innerhalb der theoretischen Luftfahrerscheinprüfung oder extern. Für den Erwerb der JAR-FCL Lizenz genügt das BZF 2. Ausgenommen hiervon sind laut Verordnung über Flugfunkzeugnisse (FlugfunkV) §1 Abs 2 Segelflugzeugführer, Ballonfahrer und Lufsportgeräteführer, die dann jedoch die Lufträume B, C und D nicht nutzen dürfen. Das Ablegen der Funksprechprüfung wird grundsätzlich dringend empfohlen.

43 Frank-Peter Schmidt-Lademann Außenlandeübung Gehört zu einer der wichtigsten Übungen im Rahmen der Ausbildung Vorwiegend auf Motorsegler durchzuführen (Richtlinie BMVBW) Wenn Mose nicht verfügbar beim Nachbarverein anfragen Außenlandeübung kann im Rahmen der Überlandflugeinweisung erfolgen Für geplante Aussenlandeübungen mit reinem Segelflugzeug müßte eine für den jeweiligen Verein praktikable, risikominimierte sowie rechtlich und versicherungstechnisch abgesicherte Lösung gefunden werden. Aus der Methodik der Segelflugausbildung Nach Reduzierung der Triebwerksleistung übernimmt der Flugschüler die Steuerung und wählt dann unter Zeitdruck ein geeignetes Landefeld aus. Besondere Beachtung sollte dabei der Länge der Flugwegeinteilung (z.B. ausreichend langer Queranflug), dem exakten Einhalten der empfohlenen Landeanfluggeschwindigkeit, des Höhenwinkels zum Landepunkt, des Windeinflusses, der Kontrolle der Entfernung zum Aufsetzpunkt und der Höhe über Grund geschenkt werden. Nachdem der voraussichtliche Aufsetzpunkt im kurzen Endanflug eindeutig bestimmt werden kann, hat der Fluglehrer in ausreichender Höhe das Durchstartmanöver einleiten. Die Außenlandeübungen sollten so lange wiederholt werden, bis der Flugschüler die erforderliche Sicherheit erreicht hat. Unterschreiten der Mindesthöhe muß dokumentiert werden

44 Frank-Peter Schmidt-Lademann Registrierung der Vereine Vereine Registrieren sich beim Verband für die beabsichtigte Ausbildung, und weisen die notwendigen Voraussetzungen nach. Geplantes Verfahren Online Registrierung auf der Homepage des BWLV Ausdruck der Registrierung und mit Unterschrift an BWLV Aktualisierung der Registrierung online Bis das Verfahren Verfügbar, Ausbildung im bisherigen Umfang OK Bei dringender Erweiterung des Ausbildungsumfangs (JAR-FCL Ausbildung), schriftliche Registrierung mit Registrierungsformular, dass vom BWLV angefordert werden kann

45 Frank-Peter Schmidt-Lademann Statistik 180 Vereine 900 Fluglehrer 1500 Flugschüler

46 Frank-Peter Schmidt-Lademann Verbandsausbildungsleiter Festlegung der Verfahren (Anmeldung der Vereinsflugschulen, Anerkennung von Fluglehrern, Berichtswesen, Qualitätssicherung, usw) Abstimmung mit der Genehmigungsbehörde in Absprache mit dem BWLV Vorstand, Umsetzung von Auflagen Koordination zwischen den Sparten (Fortbildung, Internetseiten zur Ausbildung) Aktualisierung des AHB Richtlinienkompetenz Etatverwaltung Abstimmung der Aufgabenteilung mit der Geschäftsstelle

47 Frank-Peter Schmidt-Lademann Fachausbildungsleiter Zuständig für die Ausbildung im jeweiligen Fachbereich Fachspezifische Information der Ausbildungsleiter, Fachspezifische Internetseite Aktualisierung des Fachspezifischen Bereichs des AHB Qualitätssicherung Inhalte für die Fortbildung der Fluglehrer Teilnahme an Bundesweiten und Landes Fachausschüssen Abstimmung der Prüfungsverfahren mit den Behörden Fluglehrernachwuchs

48 Frank-Peter Schmidt-Lademann Arbeitsauschuß Ausbildung (AA-A) Der Arbeitsausschuss Ausbildung ist für alle fachlichen Belange, soweit sie die Ausbildung betreffen verantwortlich. Der Landesausbildungsleiter ist Vorsitzender des AA- A Fachausbildungsleiter und Bezirksausildungsleiter, Ausbildungsleiter der BWLV-Flugschulen sowie ein Vertreter der Geschäftsstelle sind ständige Mitglieder des Arbeitsausschusses. Weitere Mitglieder können in den Arbeitsausschuß berufen werden. Er tritt mindestens einmal im Jahr zusammen

49 Frank-Peter Schmidt-Lademann Bezirksausbildungsleiter (BAL) Je Region gibt es 2 BALs. Diese verteilen unter sich die Zuständigkeit für die Fachsparten Motorflug, Segelflug und Aerodyn. Gest. UL. Bindeglied zwischen Verbandsausbildungsleitung und den Vereinen Information der Vereinsausbildungsleiter Kontakt mit den für die Region zuständigen Luftfahrtbehörden Qualitätssicherung, Überwachung der Dokumentation in den Vereinen Bezirksversammlungen Fluglehrerauswahlprüfungen

50 Frank-Peter Schmidt-Lademann Ziele Professionelle Ausbildung, Qualität, Nutzung der Resourcen, Materialiensammlung Hilfen fuer die Ausbildung Fortbildung Kommunikation Spartenübergreifende Ausbildung Eigener Bereich im Internet für die AusbildungEigener Bereich im Internet für die Ausbildung

51 Frank-Peter Schmidt-Lademann Online Vereinsdatenbank Vereine führen online ihre Vereinsdaten Registrierung Vereinfachung von Arbeitsabläufen Aktualisierung der geforderten Daten Förderung der Kommunikation Externe Darstellung aller Vereine Ersetzt bisherigen Ausbildungsbericht Zugang mit Passwort gesichert Alle Änderungen werden automatisch per dem BWLV, BAL und Vereinsvorstand mitgeteilt

52 Frank-Peter Schmidt-Lademann Aufgaben fuer die nächste Zeit Registrierung der Vereine In die Aufgaben hineinwachsen JAR-FCL Ausbildung etablieren Fluglehrer an Ihre neuen Aufgaben heranfuehren Fluglehrerausbildung: Segelflug anpassen, Motorflug aufbauen Online Datenbank aufbauen

53 Frank-Peter Schmidt-Lademann Verbandsaufgaben in der Ausbildung Verbandsaufgaben – Abstimmung mit den Luftfahrtbehörden – Fluglehrer Aus-/Fortbildung – Qualitätssicherung – Nutzung des Potentials in den Vereinen – Sicherung der Ausbildungsmöglichkeit in den Vereinen Professioneller Ausbildungsbetrieb – Gute Kenntnisse der Regelwerke und Verfahren – Qualifizierte Fortbildung - – Einhaltung der Verfahren Kommunikation – Vollständige Listen der Vereine – BAL als Ansprechpartner der Vereine – Kontakt mit den jeweiligen RPs – Internet als Kommunikationswerkzeug (Verfahren, Formulare, Datenbank) – Engeres Kommunikationsnetz ( Liste, Telefonkonferenz,

54 Frank-Peter Schmidt-Lademann Kommunikation mit der Luffahrtbehörde Fragen zu Verfahren möglichst zunächst versuchen mit dem Ausbildungsleiter, Bezirksausbildungsleiter, Geschäftsstelle, Internet zu klären. Dadurch können wir Unklarheiten häufig für alle einmal klären. Bei Anschreiben an die Luftfahrtbehörde und auch Geschäftsstelle in Zukunft die BWLV interne Vereinsnummer angeben. Die Luftfahrtbehörde kann sich dann schneller und eindeutig in unserer Vereinsdatenbank orientieren Alle die Ausbildung betreffenden Anträge, Anmeldungen etc müssen vom Ausbildungsleiter unterschrieben werden.

55 Frank-Peter Schmidt-Lademann Prüfungsablauf Prakt. JAR-FCL Prüfung Bestanden 2. Versuch Wiederholung in allen 5 bzw 6 Abschnitten Alle Abschnitte bestanden Abschnitt bestanden 1 Abschnitt nicht bestanden Alle Abschnitte bestanden Mehr als ein Abschnitt nicht bestanden Abschnitt nicht bestanden Nicht alle Abschnitte bestanden Eine Prüfung Innerhalb von 6 Monaten abzuschließen Ein Prüfungsabschnitt besteht aus mehreren Übungen Wird in einem Prüfungsabschnitt eine Übung nicht bestanden, so gilt dieser Abschnitt als nicht bestanden Nach Ermessen des Prüfers kann der Bewerber jede Übung und jedes Verfahren einmal wiederholen. Prüfungsprotokoll an Behörde Wiederholung in diesem Abschnitt Weitere Versuche Anhang 1 zu JAR-FCL und Anhang 1 zu JAR-FCL und Prüfung in allen 5 bzw 6 Abschnitten Eventuell Nachschulung Nachschulung nach Maßgabe der Behörde/Prüfer Die Anzahl der Prüfungsversuche ist nicht beschränkt. Deckblatt 1. Spalte im Protokoll Neues Deckblatt 2. Spalte im Protokoll

56 Frank-Peter Schmidt-Lademann Persönliche Checkliste lademann.de/fcl/pilotcheck.htm Aus §60 LuftVG Wer …. 2.ein Luftfahrzeug ohne die Erlaubnis nach § 4 Abs. 1 führt oder bedient oder als Halter eines Luftfahrzeugs die Führung oder das Bedienen Dritten, denen diese Erlaubnis nicht erteilt ist, gestattet, ….. wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

57 Frank-Peter Schmidt-Lademann Gültigkeit PPL gemäß JAR-FCL und PPL nach LuftPersV §135 abs 2 Lizenz (JAR-FCL / 1. DVO zur LuftPersV §3 Abs 2) Wird für 5 Jahre ausgestellt. Rechte dürfen nur ausgeübt werden wenn gültiges Tauglichkeitszeugnis besteht Neuausstellung auf Antrag, wenn gültiges Medical und eine gültige Klassenberechtigung besteht Verlängerung der Klassenberecht igung TMG und/oder SEP (JAR-FCL (c)(1)) Gültigkeitsdauer: 24 Monate Verlängerung innerhalb der Gültigkeit: 1. Befähigungsprüfung mit amtl. Prüfer auf SEP oder TMG innerhalb 3 Monaten vor Ablauf der Gültigkeit oder 2. Innerhalb 12 Monaten vor Ablauf der Gültigkeit 12 Flugstunden auf SEP oder TMG darin enthalten: 12 Starts und Landungen 6 Stunden als verantwortlicher steuernder Pilot 1 Trainingsflug mit FI von mind. 1 Stunde auf TMG oder SEP (entfällt falls eine praktische Prüfung in diesem Zeitraum abgelegt wurde) Erneuerung (JAR-FCL (f)(2)) Nach Ablauf der Gültigkeit einer Klassenberechtigung ist erneut eine praktische Prüfung abzulegen Es ist zur Zeit nicht festgelegt, wann auch eine theoretische Prüfung erforderlich wird

58 Frank-Peter Schmidt-Lademann Flugberechtigung LuftPersV/JAR-FCL 12h,12St Übungsflug 12h,12St Übungsflug 12h,12St Übungsflug 1.Jahr2.Jahr1.Jahr2.Jahr1.Jahr2.Jahr Ablauf der Gültigkeit z.B Ablauf der Gültigkeit z.B Ablauf der Gültigkeit z.B Ablauf der Gültigkeit z.B Monats Fenster z.B.12h,12St,Übungsflug Gültigkeit der Klassenberechtigung nach JAR-FCL (gilt auch für ICAO Lizenz) Gültigkeit der Klassenberechtigung bei den nationalen Lizenzen Verlängerung der Berechtigung vor Ablauf der Gültigkeit Ablauf der Lizenz nach 5 Jahren Tag der Ausübung der Berechtigung Ablauf der Lizenz außer GPL nach 5 Jahren

59 Frank-Peter Schmidt-Lademann Segelflugzeugführer GPL Voraussetzungen (§36): Mindestalter: Ausbildung 14, Erwerb 16 theoretische Ausbildung (7 Fächer) Flugausbildung mind. 25 Flugstunden davon 15 Std im Alleinflug darin enthalten je 60 Starts und Landungen, davon 20 Alleinstarts/Ldg. 3 Ldg. mit oder ohne Fluglehrer auf mind. einem weiteren Flugplatz mind. eine Außenlandeübung mit Fluglehrer Durchführung eines 50 km Streckenfluges im Alleinflug nach bestandener theoretischen Prüfung eine praktische Einweisung zur Beherrschung des Segelflugzeuges in besonderen Flugzuständen Erleichterung (§37 Abs.2): Der 50km Streckenflug im Alleinflug kann ersetzt werden durch einen Überlandflug mit Fluglehrer über 100km motorisierte Segelflugzeuge Berechtigung zum Führen über §40 Pkt 4, 10 Eigenstarts mit Lehrer u. 10 allein. Ausbildungsdauer: max. 4 Jahre Prüfung: theoretische und praktische Prüfung Glültigkeit/ Verlängerung: (§41) Unbefristet gültig sofern folgender Nachweis erbracht wird; innerhalb der letzten 24 Monate: mind. 25 Starts davon mind. 5 Starts in einer Startart gültiges Flugtauglichkeitszeugnis (24a LuftVZO) der Nachweis erfolgt im Flugbuch Erleichterungen (§ 37 Abs.1) für Inhaber PPL A (alle Klassen), H und UL 3achs mind. 10 Flugstunden.; Hubschrauberführer mind. 15 Flugstunden. darin enthalten.20 Alleinstarts/ Ldg. 3 Ldg. aus ungewohnter Position mit Fluglehrer 50 km Überlandflug 1 Außenlandeübung eine prakt. Einweisung zur Beherrschung des Segelflugzeuges in besonderen Flugzuständen. mind. eine Startart nach §40 Prüfung nach § 38 erforderlich

60 Frank-Peter Schmidt-Lademann Klassenberechtig. Reisemotorsegler §40a Voraussetzungen: Erlaubnis für Segelflugzeugführer (ausschließliche Ausbildung nur auf Reisemotorsegler ohne PPL C nicht vorgesehen §40a abs.(2) 1.) Mindestalter: Ausbildung 16, Erwerb 17 ergänzende theoret. Ausbildung Flugausbildung mind. 10 Flugstunden darin enthalten je 20 Alleinstarts/ Ldg. An- und Abflüge zu kontrollierten Flugplätzen 1 Navigationsdreieckflug von mehr als 270 km mit Fluglehrer und Zwischenldg. auf 2 vom Startplatz verschiedenen Flugplätzen. ein zweiter Navigations-streckenflug von mehr als 270 km im Alleinflug. eine praktische Einweisung zur Beherrschung des Reisemotorseglers in besonderen Flugzuständen. Ausbildungsdauer: keine Festlegung Prüfung: theoretische und praktische Prüfung Glültigkeit/ Verlängerung: (§41) Unbefristet gültig sofern folgender Nachweis erbracht wird; innerhalb der letzten 24 Monate mind. 12 Flugstunden, davon 6 Std als verantw. Flugzeugführer mit 12 Starts/Ldg. (Flugzeug,RMS,UL) mind. 1 Flugstunde mit Fluglehrer (RMS) gültiges Flugtauglichkeitszeugnis Bei Nichterfüllung können diese Voraussetzung durch eine Befähigungsprüfung durch einen anerkannten Prüfer auf Flugzeug oder RMS ersetzt werden. der Nachweis erfolg im Flugbuch

61 Frank-Peter Schmidt-Lademann Änderungen der Regelwerke Diverse Stellungnahmen und Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe des DAeC 2. Änderungsverordnung aktueller Entwurf: Einarbeitung Luftsicherheitsgesetz, Tauglichkeitsgrenzen, Tauglichkeit Segelflugschüler, Änderungen in JAR-FCL 3, Streichung Punkt 11 §128, CVFR und Nachtflug, Schleppberechtigung 10 Starts in 24 Monaten, Fluglehrer 20 Stunden auf Typ. 3. Änderungsverordnung aktueller Entwurf: Klärung verantwortlicher Pilot bei Übungsflügen, PPL-N Ausbildung auf SEP bis 2000kg oder TMG, Klassenberechtigung für Wasserflugzeuge, Klassenberechtigung erhält Ablaufdatum und muss verlängert werden, UL Wasserflugzeuge, Lehrberechtigungen angepasst, Erleichterungen bei zusätzlichen Lehrberechtigung, Sprachanforderungen, Verlängerung der JAR-FCL Lehrberechtigung durch 50 statt 100 Stunden Lesung beim Europa Parlament zur Erweiterung der Zuständigkeit der EASA auf Luftfahrtpersonal und Flugbetrieb. EASA Arbeitsgruppen werden voraussichtlich 2008 wesentliche NPA vorlegen JAA weitestgehend aufgelöst Matthias Borgemaier jetzt bei der EASA


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