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Rhetorik im Sprach-und Kulturvergleich Nicht-europäische Traditionen Redekunst auf dem afrikanischen Kontinent.

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Präsentation zum Thema: "Rhetorik im Sprach-und Kulturvergleich Nicht-europäische Traditionen Redekunst auf dem afrikanischen Kontinent."—  Präsentation transkript:

1 Rhetorik im Sprach-und Kulturvergleich Nicht-europäische Traditionen Redekunst auf dem afrikanischen Kontinent

2 2 Gliederung Einführung Einführung Begriffsklärung, Differenzierungen Begriffsklärung, Differenzierungen Die traditionelle afrikanische Gesellschaft Die traditionelle afrikanische Gesellschaft Traditionelle Redekunst Traditionelle Redekunst Griots in Westafrika Griots in Westafrika Zwischen Tradition und Moderne Zwischen Tradition und Moderne

3 3

4 4 Afrika 53 Länder, über 2000 Sprachen, sehr verschiedene Kulturgruppen 53 Länder, über 2000 Sprachen, sehr verschiedene Kulturgruppen Sprechkultur Sprechkultur KEINE Rhetorik (westlich/europäischer Begriff) KEINE Rhetorik (westlich/europäischer Begriff) Redekunst ist keine Lehre sondern definiert sich über ihre Wirksamkeit. (Rede als Handwerk) Redekunst ist keine Lehre sondern definiert sich über ihre Wirksamkeit. (Rede als Handwerk)

5 5 Die traditionelle Afrikanische Gesellschaft (1) Stammes- und (Groß)Familienorientiert Stammes- und (Groß)Familienorientiert Ältestenrat Ältestenrat Gemeinsame Verantwortung, Entscheidungen werden in Gremien getroffen. Gemeinsame Verantwortung, Entscheidungen werden in Gremien getroffen. Naturgebunden Naturgebunden Ritualisiert Ritualisiert

6 6 Die traditionelle Afrikanische Gesellschaft (2) Wissen und auch Philosophie und Religion werden nur mündlich tradiert Wissen und auch Philosophie und Religion werden nur mündlich tradiert Keine Personenbindung Keine Personenbindung Reicher Schatz an Fabeln und Märchen Reicher Schatz an Fabeln und Märchen

7 7 Wann wird eine Rede gehalten? Zur Unterhaltung Zur Unterhaltung Zur Belehrung (nicht nur von Kindern) Zur Belehrung (nicht nur von Kindern) Zur Entscheidungsfindung in der Dorf-/Ältestengemeinschaft Zur Entscheidungsfindung in der Dorf-/Ältestengemeinschaft Zu besonderen Anlässen (Geburt, Tod, Heirat) Zu besonderen Anlässen (Geburt, Tod, Heirat) Rituelle Reden Rituelle Reden

8 8 Auswirkungen auf die Redekunst Viele Metaphern Viele Metaphern Einleitende oder illustrierende Geschichten (Gleichnisse) Einleitende oder illustrierende Geschichten (Gleichnisse) Keine Zitate Keine Zitate prägnante Gestik und Mimik prägnante Gestik und Mimik Das Wort wird oft gegenständlich abgegeben Das Wort wird oft gegenständlich abgegeben

9 9 Was ist eine gute Rede? Unterhaltsam Unterhaltsam Anschaulich Anschaulich Lehrreich Lehrreich Respektvoll (der Belehrte soll nicht beschämt werden) Respektvoll (der Belehrte soll nicht beschämt werden)

10 10 Griots in Westafrika Tradition der mündlichen Überlieferung durch Griots mindestens 7. Jahrhunderte alt Tradition der mündlichen Überlieferung durch Griots mindestens 7. Jahrhunderte alt Über den Ursprung der Bezeichnung Griot herrscht keine Klarheit Über den Ursprung der Bezeichnung Griot herrscht keine Klarheit

11 11 Was ist ein Griot? Angehörige einer künstlerischen bzw. handwerklichen Berufssparte, die mittels der Kunst des Wortes eine wichtige soziale Funktion in der vornehmlich westafrikanischen traditionellen Gesellschaft erfüllen Angehörige einer künstlerischen bzw. handwerklichen Berufssparte, die mittels der Kunst des Wortes eine wichtige soziale Funktion in der vornehmlich westafrikanischen traditionellen Gesellschaft erfüllen Ursprung im heutigen Westafrika Ursprung im heutigen Westafrika

12 12 Synonyme für Griot Wortkünstler Wortkünstler Musiker Musiker (Lob-)Sänger (Lob-)Sänger Hofnarr Hofnarr Chronist Chronist Magier Magier Geschichtenerzähler Geschichtenerzähler

13 13 Soziale Funktionen der Griots Genealoge (Stammbaumchronist) Genealoge (Stammbaumchronist) Historiker (Chronist) Historiker (Chronist) Berater Berater Sprecher (Wortführer) Sprecher (Wortführer) Mittler (Mediator) Mittler (Mediator) Dolmetscher für eine Vielzahl von Stammessprachen (Interakteur) Dolmetscher für eine Vielzahl von Stammessprachen (Interakteur) Musiker und Komponist Musiker und Komponist Lehrer Lehrer Mahner und Motivator Mahner und Motivator

14 14 Ausdrucksformen und Gegenstand der verbalen Kunst Lobpreisung Lobpreisung Genealogie Genealogie Märchen Märchen Lied und Gedicht Lied und Gedicht Sprichwort Sprichwort Epos Epos

15 15 Performance Stimme und Gesang Stimme und Gesang Intrumentale Untermalung (Laute, kora, Balafon, Trommeln etc.) Intrumentale Untermalung (Laute, kora, Balafon, Trommeln etc.) Untermalung durch Gestik und Mimik Untermalung durch Gestik und Mimik

16 16 Zwischen Tradition und Moderne Postkoloniale Ära und die Suche nach einer neuen Identität Postkoloniale Ära und die Suche nach einer neuen Identität PanafrikanismusPanafrikanismus NégritudeNégritude Black-Consciousness-BewegungBlack-Consciousness-Bewegung

17 17 Moderne Verfechter einer eigenen afrikanischen Identität Aimé Cesaire (Mitbegründer der Négritude-Bewegung) Aimé Cesaire (Mitbegründer der Négritude-Bewegung) Cheikh Anta Diop (afrikanische Authenzität) Cheikh Anta Diop (afrikanische Authenzität) Léopold Sedhar Senghor (Theoretiker der Négritude) Léopold Sedhar Senghor (Theoretiker der Négritude)

18 18 Literatur (1) Hengelbrock, Jürgen(Hrsg)(1993): Philosophie - Beiträge zur Unterrichtspraxis. Berlin:Cornelsen Verlag Hengelbrock, Jürgen(Hrsg)(1993): Philosophie - Beiträge zur Unterrichtspraxis. Berlin:Cornelsen Verlag Hale, Thomas A. (1998): Griots and griottes: masters of word and music. Bloomington: Indiana University Press Hale, Thomas A. (1998): Griots and griottes: masters of word and music. Bloomington: Indiana University Press Imfeld, Al (Hrsg) (1980): Verlernen, was mich stumm macht - Lesebuch zur afrikanischen Kultur. Zürich: Unionsverlag Imfeld, Al (Hrsg) (1980): Verlernen, was mich stumm macht - Lesebuch zur afrikanischen Kultur. Zürich: Unionsverlag Kimmerle, Heinz (1991): Philosophie in Afrika – afrikanische Philosophie. Frankfurt/New York: Ed. Qumran im Campus Verlag Kimmerle, Heinz (1991): Philosophie in Afrika – afrikanische Philosophie. Frankfurt/New York: Ed. Qumran im Campus Verlag

19 19 Literatur (2) Mugalu, Joachim (1995): Philosophy, Oral Tradition and Africanistics. Frankfurt a. M.: Europäischer Verlag der Wissenschaften Mugalu, Joachim (1995): Philosophy, Oral Tradition and Africanistics. Frankfurt a. M.: Europäischer Verlag der Wissenschaften Schmied-Kowarzik (Hrsg.)(2002): Verstehen und Verständigung, Ethnologie, Xenologie, interkulturelle Philisophie.Würzburg,: Königshausen & Neumann Schmied-Kowarzik (Hrsg.)(2002): Verstehen und Verständigung, Ethnologie, Xenologie, interkulturelle Philisophie.Würzburg,: Königshausen & Neumann Wikipedia, die freie Enzyklopädie - Wikipedia, die freie Enzyklopädie - African Pilosophy Resources - African Pilosophy Resources -


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