Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen Zytogenetik der Non-Hodgkin-Lymphome des Kindes- und Jugendalters.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen Zytogenetik der Non-Hodgkin-Lymphome des Kindes- und Jugendalters."—  Präsentation transkript:

1 Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen Zytogenetik der Non-Hodgkin-Lymphome des Kindes- und Jugendalters

2 Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen pro-B common prä-B B-ALL T-ALL AUL mixed Chromosomale Aberrationen bei ALL

3 Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen t(8;14)(q24;q32) Chromosomale Aberrationen bei B-NHL/B-ALL t(8;22)(q24;q11) t(2;8)(p11;q24) c-MYC IgH, Ig, Ig

4 Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen t(2;5)(p23;q35) Chromosomale Aberrationen bei ALCL Bruchpunkte der Partnerchromosomen bei varianten 2p23-Translokationen 2 5

5 Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen Aberrationen in T-Zell-Lymphomen Weitere Translokationen t(8;14)(q24;q11) t(11;14)(p15;q11) 14q11 TCRa t(10;14)(q24;q11) t(1;14)(p32;q11) inv(14)(q11q32) t(11;14)(p13;q11) Partnergene TAL1 1p32 HOX11 10q24 RHOM2 11p13 TCL1 14q32 MYC 8q24 LMO1 11p15

6 Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen Aberrationen in T-Zell-Lymphomen AberrationPartnergen t(1;7)(p34;q35)LCK t(7;10)(q35;q24)HOX11 t(7;19)(q35;p13)LYL1 7q35 TCRß

7 Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen Genetische Diagnostik èklassische Zytogenetik G-, R-, Q-, C-Bandenfärbung èMolekulare Zytogenetik Fluoreszenz in situ Hybridisierung (FISH) Chromosomen-Painting (WCP) Zentromer-Sonden YAC and Cosmid-Sonden 24-Farben-FISH (SKY/M-FISH) Comparative genomic hybridization (CGH) CGH auf Chromosomen Array CGH èMolekulargenetik Long distance (LD-) PCR reverse transcriptase (RT-) PCR real time quantitative (RQ-) RT-PCR

8 Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen Zytogenetik èVersand èZellgewinnung 24 Std.-Kultur Zugabe von Colchizin èHerstellung der Präparate Hypotone Phase Fixieren in Alkohol:Eisessig 3:1 Auftropfen èFärbung G-Banden-Färbung èAuswertung Computergesteuerte Bildverarbeitung Voraussetzung: genügend vitale Zellen

9 Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen Nachweis von 8q24-Aberrationen mit break-apart-Sonde MYC normal MYC-Translokation

10 Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen 24-Farben-FISH 43~45,X,-Y,der(1)t(1;5)(q10;?p10),+der(1)t(1;5)(q10;?p10),del(6)(q15),der(8)t(8;13)(p?; q?)t(8;22)(q24;q11),-10,-15,del(16)(q13),der(22)t(8;22)(q24;q11),+mar,inc[cp4]/43~45, idem,-der(22)t(8;22)(q24;q11),+mar,inc[cp3]/46,XY[2]

11 Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen Tumor-DNA Referenz-DNA DNA-Verlust zB Monosomie, Deletion DNA-Zugewinn zB Trisomie, Duplikation Comparative Genomic Hybridization (CGH) Nachweis der Aberration durch Fluoreszenz-Markierung normaler Chromosomen

12 Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen Polymerase Kettenreaktion Polymerase Chain Reaction (PCR) 94°C 60°C 72°C

13 Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen Alternative Methoden zum Nachweis Lymphom-spezifischer Aberrationen Interphase-FISH am Ausstrich/Tupfpräparat oder nach Kultur mit break-apart-Sonde Nachweis einer MYC- oder ALK-Translokation Metaphase-FISH nach Kultur mit break-apart-Sonde Nachweis einer MYC- oder ALK-Translokation (und des Partner- chromosoms) 24-Farben-FISH nach Kultur Nachweis der 8q- oder 2p-Translokation und des Partner- chromosoms zusätzlich weitere Aberrationen (außer inv, kleinen del oder ins) Polymerase-Kettenreaktion (LD-PCR, RT-PCR) Nachweis des MYC- oder ALK-Rearrangements und des Fusions- partners Comparative genomic hybridization (CGH) Nachweis eines Zugewinns oder Verlustes von Chromosomen- stücken oder einzelnen Genen

14 Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen Probleme bei der zytogenetischen Auswertung von Lymphomen oft normaler Karyotyp oder kein Ergebnis èmögliche Ursachen: keine Proben eingesandt inadäquate Versandbedingungen nicht genügend Lymphomzellen Knochenmark ohne Befall kein Tumormaterial eingesandt eingesandtes Material kein Tumor (V.a. Lymphom) Lymphomzellen gehen schnell in Apoptose inadäquate Kulturbedingungen (Medium/Zeit) kryptische Aberrationen

15 Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen Häufigkeit unterschiedlicher Karyotypen bei B-NHL 963 Patienten aus mehreren BFM-NHL Studien 199 vollständige Karyotypen

16 Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen Warum Zytogenetik? èspezifische Aberrationen kann man auch mit anderen Methoden nachweisen èHerstellung von Metaphasepräparaten schwierig (Kultur etc.) èErgebnis fraglich (z.B. normaler Karyotyp)

17 Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen Häufigkeit von Sekundäraberrationen

18 Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen Häufigkeit sekundärer Aberrationen bei Burkitt-NHL q+ 6.53der(3q) q /7q p others complex 4.32del(17p) q /12q q23 %abs aberration sekundäre Aberrationen mit 8q q+ 6.21der(3q) q /7q+ 009p others 24.84complex 00del(17p) q /12q q23 %abs aberration Aberrationen ohne 8q24

19 Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen Häufigkeit von 2p23-Aberrationen bei ALCL

20 Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen Sekundäraberrationen bei NHL im Kindesalter prognostische Bedeutung noch unklar möglicherweise schlechtere Prognose für einige Aberrationen Bedeutung für Lymphomentstehung

21 Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen Problemlösung für ein gutes Ergebnis ausreichend Material verschicken gutes Material möglichst Tumorgewebe nGewebe nicht austrocknen lassen nvitale Zellen adäquate Versandbedingungen nmöglichst sofort versenden ninnerhalb von 24 Std. im Labor nKurierdienst (Ankunft bis Uhr)

22 Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen NHL-BFM-Materialversand KM-Befall und/oder Pleuraerguss und/oder Aszites nur Tumor BiopsiePunktion Diagnosestellung NHL immunologisch und zytomorphologisch Diagnosestellung NHL histologisch und immunhistochemisch Zytomorphologie / Genetik / Zellbank Onkogenetisches Labor und NHL-BFM-Studienzentrale Gießen Immunologie Immunologisches Zellmarkerlabor, Berlin Tumormaterial formalinfixiert Tumormaterial in Medium Tumortupfpräparate Liquor, KM, Blut, Serum flüssiges Material heparinisiert Zytospinpräparate bzw. Ausstriche Liquor, KM, Blut, Serum flüssiges Material heparinisiert Zytospinpräparate bzw. Ausstriche Histologie / Immunhistochemie LK-Register, Kiel oder ein anderes referenzpathologisches Institut der NHL-BFM-Studie


Herunterladen ppt "Jochen Harbott, Onkogenetisches Labor, Abt. Pädiat. Hämatol./Onkol., Gießen Zytogenetik der Non-Hodgkin-Lymphome des Kindes- und Jugendalters."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen